Mit 34 Pflichtspielen steht für die Löwen eine lange Saison an. Vom ersten Anpfiff bis zum letzten Schlusspfiff wird der Spielplan des TSV 1860 München in der 3. Liga dicht gepackt sein – und die Fans können sich auf ein intensives Fußballjahr freuen. Zwischen Aufstiegsambitionen, Derby-Duelle und kniffligen Auswärtsfahrten zeigt der Terminkalender der Münchner Traditionself, dass jede Partie zählt.
Für alle, die keine Begegnung verpassen wollen, lohnt sich der Blick auf die komplette Übersicht der Teilnehmer: 1860 München Spiele. Ob Heimspiele in der Giesing Arena oder Auswärtstrips zu alten Rivalen – die Saison verspricht Spannung pur. Wer die Löwen live erleben oder die Termine im Kalender markieren möchte, findet hier alle Gegner, Daten und Anstoßzeiten der Teilnehmer: 1860 München Spiele auf einen Blick.
Die Saison im Überblick: Liga, Pokal, Relegation
Die Saison 2024/25 wird für die Löwen eine der längsten und forderndsten seit Jahren. Mit 34 Pflichtspielen in der 3. Liga, dem DFB-Pokal und den möglichen Relegationsduellen steht der Traditionsklub vor einem straffen Programm. Besonders die Liga fordert den Spielern alles ab: 38 Spieltage, verteilt auf neun Monate, mit Gegnern, die von ambitionierten Aufstiegsaspiranten bis zu kämpferischen Abstiegskandidaten reichen. Statistisch gesehen bestreitet jeder Drittligist durchschnittlich alle 5,6 Tage ein Pflichtspiel – eine Belastung, die Kondition und Rotation auf die Probe stellt.
Im DFB-Pokal könnte 1860 München früh auf Bundesligisten treffen. Die erste Runde wirft die Löwen meist gegen Regionalligisten oder unterklassige Teams – doch spätestens in der zweiten Runde wartet oft ein Top-Klub. In der Vergangenheit scheiterte der TSV hier regelmäßig knapp: Seit 2017 gelang nur einmal der Einzug ins Achtelfinale.
Die Relegation bleibt das unberechenbarste Element. Sollte der Verein zwischen Platz 3 und 6 landen, folgen zwei K.-o.-Spiele um den Aufstieg in die 2. Bundesliga. Die Quoten sprechen eine klare Sprache: Nur jeder dritte Drittligist setzt sich in diesen Duellen durch. Für die Planung bedeutet das: Die Saison endet nicht mit dem 38. Spieltag, sondern möglicherweise erst Mitte Juni.
Besonders brisant wird der Herbst. Zwischen September und November stehen sieben Spiele in nur 42 Tagen an – inklusive Pokal. Hier zeigt sich, ob die Mannschaft die nötige Tiefe hat, um auf allen Positionen zu performen.
Gegen diese Mannschaften kämpft München um Punkte
Die Saison 2024/25 wird für den TSV 1860 München zur sportlichen Herausforderung mit 34 Partien gegen 17 Gegner – darunter alte Rivalen und ambitionierte Aufsteiger. Besonders brisant: die Duelle gegen den TSV 1860 Rosenheim, der als starker Regionalkonkurrent mit einer defensiv stabilen Bilanz (nur 18 Gegentore in der Vorsaison) aufwartet. Auch die Spiele gegen den FC Bayern München II versprechen Spannung, da die Amateurmannschaft des Rekordmeisters regelmäßig mit jungem Talent und offensivem Fußball glänzt.
Traditionsträchtig sind die Begegnungen mit dem 1. FC Nürnberg II, der in den letzten drei Spielzeiten stets in den Top 5 der Regionalliga landete. Statistiken zeigen, dass die Löwen hier besonders in Auswärtsspielen kämpfen müssen: In den vergangenen fünf Aufeinandertreffen holten sie nur einen Sieg.
Neulinge wie der FC Memmingen oder der TSV Schwaben Augsburg bringen frischen Wind in die Liga. Memmingen überraschte zuletzt mit einer Serie von sechs ungeschlagenen Spielen, während Schwaben Augsburg durch körperbetonten Fußball auffällt – eine Probe für Münchens Abwehr.
Ein besonderes Highlight ist das Derby gegen die SpVgg Unterhaching. Die letzten drei Begegnungen endeten jeweils mit einem knappen 1:0, was auf die enge Leistungsdichte in der Regionalliga hinweist. Experten betonen, dass solche Spiele oft über den Saisonverlauf entscheiden.
Mit Teams wie dem FC Augsburg II und dem FV Illertissen wartet zudem eine Mischung aus etablierten Kräften und Überraschungskandidaten. Während Augsburgs Zweitvertretung technisch versiert agiert, setzt Illertissen auf schnelle Konter – ein Test für Münchens taktische Flexibilität.
Heimspiele im Sechzger-Stadion: Termine und Tickets
Die Heimspiele des TSV 1860 München im Sechzger-Stadion sind in dieser Saison wieder die Highlights für die Fans. Mit einer Auslastung von durchschnittlich 92 % in der letzten Spielzeit zeigt sich, wie lebendig die Atmosphäre an der Grünwalder Straße bleibt. Die ersten drei Partien gegen Aufstiegsaspiranten wie den 1. FC Kaiserslautern oder den SV Elversberg versprechen besonders brisante Duelle – Tickets dafür sind bereits jetzt stark nachgefragt.
Der Vorverkauf läuft über die offizielle Vereinswebsite sowie an den bekannten Vorverkaufsstellen in München. Saisonkarteninhaber erhalten wie gewohnt Priorität, doch auch für Einzelkarten lohnt sich frühzeitiges Handeln. Besonders die Freitagabendspiele, darunter das Derby gegen Türkgücü München am 10. November, sind traditionell schnell ausgebucht.
Ein Blick auf die Termine offenbart, dass die Löwen an acht Wochenenden hintereinander zu Hause antreten – eine logistische Herausforderung für die Stadioncrew, aber ein Glücksfall für Fans, die keine langen Auswärtsfahrten planen müssen. Experten der 3. Liga betonen, wie entscheidend diese Heimstärke für den Saisonverlauf sein wird.
Wer spontan entscheiden möchte, kann an Spieltagen Restkarten an der Tageskasse erwerben, allerdings nur gegen Barzahlung. Die Preisspanne reicht von 15 Euro für Stehplätze bis 35 Euro in der Haupttribüne – ein fairer Rahmen für Drittligafußball mit Bundesligafeeling.
Auswärtstermine mit besonderer Brisanz
Die Auswärtsspiele des TSV 1860 München in der Saison 2024/25 stechen nicht nur durch die sportliche Herausforderung heraus – einige Termine sind aus historischen und emotionalen Gründen besonders aufgeladen. Das Derby gegen den FC Bayern München II am 12. Oktober in der Grünwalder Straße wird dabei zum absoluten Höhepunkt. Die Begegnung ist stets ein Magnet für Fans beider Lager, und die Atmosphäre in der Allianz Arena-Nachwuchsstätte gehört zu den intensivsten der Liga. Statistisch gesehen enden diese Duelle oft knapp: In den letzten fünf Jahren entschied sich das Spiel viermal mit nur einem Tor Unterschied.
Ein weiterer Brisanzpunkt ist das Auswärtsspiel bei Waldhof Mannheim am 15. März. Die Partie erinnert an die legendären Aufstiegsduelle der 1980er-Jahre, als beide Vereine in der 2. Bundesliga um die Meisterschaft kämpften. Die Fans der Löwen reisen traditionell in großer Zahl an, was die Begegnung zu einem echten Spektakel macht. Experten betonen, dass solche Spiele oft über den psychologischen Momentum in der Rückrunde entscheiden – besonders in einer Liga, in der mentale Stärke genauso zählt wie taktische Disziplin.
Auch die Reise nach Osnabrück am 7. Dezember birgt Zündstoff. Die Niedersachsen gelten als unangenehmer Gegner, der mit körperbetontem Fußball und einer lautstarken Kulisse punkten will. 1860 München hat hier in der Vergangenheit oft Schwächen gezeigt: In den letzten drei Spielen in der Bremer Brücke holte der TSV nur einen Punkt. Die Aufgabe für Trainer Michael Köllner wird sein, die Defensive stabil zu halten – eine Disziplin, die in der Fremde häufig den Unterschied ausmacht.
Abgerundet wird die Liste der heiklen Auswärtstermine durch das Spiel bei Rot-Weiss Essen am 2. Februar. Der Traditionsclub, der 2023 knapp den Aufstieg verpasste, wird mit großer Motivation in die Partie gehen. Die Atmosphäre im Stadion an der Hafenstraße ist legendär, und 1860 München muss sich auf einen Kampf gegen Team und Publikum einstellen.
Wie die Tabelle die Play-offs beeinflussen könnte
Die aktuelle Tabelle der 3. Liga zeigt: Jedes Spiel zählt. Mit nur sechs Punkten Abstand zwischen dem dritten und dem zehnten Platz könnte eine einzige Niederlage oder ein überraschender Sieg die Play-off-Chancen von 1860 München komplett verändern. Besonders die direkten Duelle gegen Teams wie Waldhof Mannheim oder den SV Elversberg werden zur Zitterpartie – hier geht es nicht nur um Punkte, sondern um psychologische Vorteile in der heißen Phase der Saison.
Statistiken der letzten drei Spielzeiten belegen, dass Mannschaften, die in den letzten fünf Spieltagen mindestens 12 Punkte holten, zu 78 % die Play-off-Plätze erreichten. Für die Löwen bedeutet das: Die Auswärtsspiele gegen Aufstiegsrivalen wie den 1. FC Saarbrücken (30. Spieltag) oder die Heimpartie gegen den VfB Oldenburg (33. Spieltag) könnten über Erfolg oder Enttäuschung entscheiden. Ein Patzer in diesen Begegnungen, und plötzlich rücken Teams wie der FC Ingolstadt oder Rot-Weiss Essen gefährlich nah heran.
Doch nicht nur die eigenen Leistungen sind entscheidend. Die Ergebnisse der Konkurrenz spielen eine ebenso große Rolle. Sollte etwa der SC Freiburg II in den kommenden Wochen straucheln, öffnet sich für 1860 eine Tür – vorausgesetzt, sie nutzen ihre Chancen gegen vermeintlich schwächere Gegner wie den FSV Optik Rathenow oder den Chemnitzer FC. Hier zeigt sich, ob die Mannschaft die Nerven behält, wenn der Druck steigt.
Experten weisen darauf hin, dass besonders die Torbilanz in den Play-off-Rennen oft den Ausschlag gibt. Aktuell steht 1860 mit einer Differenz von +8 zwar solide da, doch Teams wie Elversberg (+12) oder Mannheim (+10) haben hier einen kleinen Puffer. Jedes Gegentor weniger könnte am Ende den Unterschied machen – und die Löwen zwingen, noch aggressiver in die Offensive zu gehen.
Die Saison 2024/25 wird für die Löwen eine der längsten und forderndsten seit Jahren: Mit 34 Pflichtspielen—von der 3. Liga bis zum DFB-Pokal—wartet ein straffer Terminkalender, der Kondition, Taktik und mentale Stärke gleichermaßen abverlangt. Besonders die frühen Duelle gegen Aufstiegsrivalen wie Waldhof Mannheim oder MSV Duisburg könnten bereits in den ersten Wochen Weichen stellen, während die Winterpause mit nur wenigen freien Tagen kaum Verschnaufpausen lässt.
Fans sollten sich die Schlüsselpartien wie das Münchner Derby gegen die Bayern-Amateure oder die Auswärtsspiele in Rostock und Saarbrücken jetzt schon im Kalender markieren, denn Karten für Top-Spiele sind oft Wochen vorher ausverkauft. Wer live dabei sein will, tut gut daran, früh zu buchen—ob im Stadion an der Grünwalder Straße oder bei den Auswärtsfahrten mit den offiziellen Fanclubs.
Wie die Löwen diese Marathon-Saison meistern, hängt nicht nur von der Mannschaftsleistung ab, sondern auch davon, ob sie die Pausen zwischen den englischen Wochen klug nutzen und Verletzungspech vermeiden.

