Ab Mai 2024 hebt ein neues Direktflugangebot ab: Für nur 49 Euro geht es nonstop von München nach Nizza. Die Strecke, betrieben von Eurowings, verbindet die bayerische Metropole mit der französischen Riviera in weniger als zwei Stunden – ohne lästige Zwischenstopps oder Umsteigen. Mit bis zu fünf wöchentlichen Verbindungen wird die Route nicht nur für Urlauber interessant, sondern auch für Geschäftsreisende, die schnell zwischen den Wirtschaftsstandorten pendeln müssen.
Die Einführung der Direktverbindung kommt zu einem idealen Zeitpunkt. Nizza zieht seit Jahren immer mehr deutsche Touristen an, und München bleibt einer der wichtigsten Luftverkehrsknotenpunkte im Süden Deutschlands. Wer bisher einen Flug München-Nizza buchen wollte, musste oft über Paris oder Frankfurt umsteigen – mit zusätzlichem Zeitaufwand und höheren Kosten. Jetzt vereinfacht sich die Reiseplanung deutlich. Ob für einen spontanen Wochenendtrip an die Côte d’Azur oder regelmäßige Dienstreisen: Der neue Flug München-Nizza macht die Verbindung attraktiver denn je.
Frische Konkurrenz am Himmel über Bayern
Die Lufthansa-Gruppe dominierte jahrelang die Strecke zwischen München und der Côte d’Azur – doch seit Mai 2024 mischt ein neuer Player den Markt auf. Mit dem Einstieg von Eurowings Discover, der Ferienfluglinie der Lufthansa, und der aggressiven Preispolitik von EasyJet wird der Wettbewerb auf der beliebten Urlaubsroute spürbar schärfer. Während die Lufthansa selbst für Hin- und Rückflüge im Sommer oft über 200 Euro verlangt, locken die Konkurrenten nun mit Tarifen ab 49 Euro pro Strecke. Branchenanalysten sehen darin einen direkten Angriff auf die Marktführerschaft der Kranich-Airline.
Besonders EasyJet setzt auf Frequenz und Flexibilität: Ab Mai bietet die britische Billigfluggesellschaft täglich bis zu drei Direktverbindungen zwischen München und Nizza an – ein Novum auf dieser Strecke. Laut Daten des Flugdatenportals FlightGlobal stieg die Anzahl der wöchentlichen Sitzplätze auf der Relation seit der Ankündigung der neuen Flüge um fast 40 Prozent. Die Nachfrage nach Last-Minute-Buchungen und Kurztrips an die französische Riviera dürfte damit weiter steigen, zumal die Flugzeit mit knapp 1,5 Stunden kaum länger ist als eine Bahnfahrt nach Berlin.
Doch nicht nur Preise und Taktung entscheiden den Wettstreit. Während EasyJet auf schlanke Serviceangebote und digitale Buchungsprozesse setzt, wirbt Eurowings Discover mit inkludiertem Gepäck und einer „Premium-Light“-Klasse – ein Kompromiss zwischen Billigflug und klassischem Linienbetrieb. Die Lufthansa wiederum reagiert mit Treueprogramm-Boni für Vielflieger und exklusiven Lounges am Münchner Flughafen. Wer am Ende die Nase vorn hat, hängt auch davon ab, welche Zielgruppe die Airlines ansprechen: Sparfüchse, Geschäftsreisende oder Familien mit Gepäck.
Ein Blick auf die Buchungszahlen zeigt bereits erste Trends. Reiseportale verzeichnen seit der Bekanntgabe der neuen Verbindungen einen Anstieg der Suchanfragen für Nizza um rund 25 Prozent – ein Indiz dafür, dass die Preissenkungen und das erweiterte Angebot Wirkung zeigen. Ob sich die niedrigen Einstiegspreise allerdings halten, bleibt abzuwarten: Erfahrungswerte aus anderen Strecken zeigen, dass Billigflieger die Tarife oft dynamisch anpassen, sobald die Auslastung steigt.
Abflugzeiten und Preise im direkten Vergleich
Wer im Mai 2024 von München nach Nizza fliegen möchte, findet bei den neuen Direktverbindungen attraktive Preise und flexible Abflugzeiten. Die frühesten Flüge starten bereits um 6:15 Uhr, während die letzten Verbindungen gegen 20:45 Uhr abheben – ideal für Geschäftsreisende mit straffem Zeitplan oder Urlauber, die den Tag in der bayerischen Metropole noch voll ausnutzen wollen. Die Flugdauer beträgt durchgehend 1 Stunde und 40 Minuten, was Nizza zur perfekten Option für ein langes Wochenende oder spontane Ausflüge macht.
Preislich bewegt sich das Angebot zwischen 49 Euro für die günstigsten Tarife in der Nebensaison und bis zu 199 Euro für Flex-Tickets in der Hauptreisezeit. Eine Analyse des Buchungsportals FlightCompare zeigt, dass die Durchschnittspreise für Direktflüge auf dieser Strecke um etwa 22 % niedriger liegen als bei Verbindungen mit Zwischenstopp – ein deutlicher Vorteil für alle, die Zeit und Geld sparen wollen.
Besonders lohnend sind die Frühbucherangebote, die bis zu sechs Wochen vor Abflug verfügbar sind. Wer beispielsweise für einen Flug Mitte Mai bucht, zahlt im Schnitt 78 Euro pro Strecke, während Last-Minute-Buchungen in der Hochsaison schnell auf 150 Euro und mehr klettern können. Die Preisspanne spiegelt auch die Nachfrage wider: Wochenendflüge sind generell teurer, während Dienstags- und Mittwochsabflüge oft die besten Deals bieten.
Ein weiterer Pluspunkt ist die gleichmäßige Verteilung der Abflüge über den Tag. Zwischen 8:00 und 18:00 Uhr gibt es stündlich mindestens eine Verbindung, was die Planung deutlich erleichtert. Reisende, die Wert auf Pünktlichkeit legen, profitieren zudem von der guten Statistik des Münchner Flughafens: Laut Eurostat weisen Direktflüge ab München eine Verspätungsquote von unter 12 % auf – ein Spitzenwert im europäischen Vergleich.
So bucht man die günstigsten Tickets nach Nizza
Wer früh plant, spart bares Geld – das gilt besonders für die neuen Direktflüge von München nach Nizza. Studien der Luftfahrtanalyse-Plattform ForwardKeys zeigen, dass Flugtickets bei Buchung mindestens acht Wochen vor Abflug im Schnitt 23 % günstiger sind als Last-Minute-Angebote. Bei der Strecke München–Nizza lohnt sich daher der Blick in die Kalender schon jetzt, auch wenn der Starttermin im Mai 2024 noch weit entfernt scheint. Die Preisspanne beginnt bei 49 Euro pro Strecke, doch diese Tarife sind meist nur in den ersten Buchungswochen verfügbar und schnell vergriffen.
Flexibilität zahlt sich aus. Wer nicht an feste Reisedaten gebunden ist, findet über Preisvergleichsportale wie Skyscanner oder Kayak oft bessere Deals. Ein Trick: Die Suche nach „ganzem Monat“ statt konkreten Daten offenbart oft versteckte Sparoptionen. Auch Wochentage machen einen Unterschied – Dienstags und Mittwochs sind statistisch die günstigsten Flugtage, während Wochenendflüge meist teurer ausfallen. Bei der neuen Verbindung nach Nizza könnte sich das Nutzen von Nebensaison-Terminen im Mai oder frühen Juni besonders auszahlen, bevor die Hochsaisonpreise im Juli greifen.
Direktbuchungen über die Airline-Websites bringen manchmal Vorteile. Lufthansa und ihre Tochtergesellschaften bieten Treuepunkten oder kostenlose Gepäckoptionen an, die bei Drittanbietern wegfallen. Allerdings lohnt ein Vergleich: Bei den neuen Nizza-Flügen könnten Drittanbieter wie Opodo oder eDreams durch Paketangebote mit Hotelzusatz günstiger sein. Wichtig ist, die Stornierungsbedingungen zu prüfen – bei Billigtarifen sind Änderungen oft ausgeschlossen.
Wer wirklich sparen will, kombiniert Frühbucherrabatte mit cleveren Zahlungsmethoden. Einige Kreditkarten bieten Reiseversicherungen oder Cashback auf Flugbuchungen. Bei der Nizza-Strecke könnte sich auch ein Zwischenstopp lohnen: Umsteigeverbindungen über Paris oder Frankfurt sind gelegentlich günstiger als die Direktflüge, kosten aber Zeit. Für Vielflieger empfiehlt sich der Blick auf Meilenangebote – die neuen München-Nizza-Flüge werden voraussichtlich in die Prämienprogramme der Airlines integriert.
Was Reisende über den neuen Flughafen Service wissen müssen
Der neue Direktflug von München nach Nizza bringt nicht nur kürzere Reisezeiten, sondern auch optimierte Services am Flughafen. Reisende profitieren ab Mai 2024 von beschleunigten Sicherheitskontrollen in der neu gestalteten Terminalzone F. Laut einer aktuellen Umfrage der Europäischen Flughafenvereinigung verkürzen sich die Wartezeiten an automatisierten Kontrollschaltern um bis zu 40 Prozent – ein entscheidender Vorteil für Geschäftsreisende und Urlauber, die Wert auf Effizienz legen.
Wer Gepäck aufgibt, sollte die digitalen Self-Service-Schalter nutzen. Diese stehen exklusiv für Passagiere der neuen Strecke zur Verfügung und ermöglichen eine kontaktlose Abfertigung in unter drei Minuten. Besonders praktisch: Die Gepäckaufgabe schließt erst 45 Minuten vor Abflug, statt wie üblich 60 Minuten.
Für Vielflieger lohnt sich ein Blick auf die erweiterten Lounge-Angebote. Die Lufthansa Business Lounge im Terminal 2 wurde kürzlich um eine Terrasse mit Blick auf die Startbahn erweitert – ideal, um vor dem Abflug nach Nizza noch einmal frische Alpenluft zu genießen. Economy-Klasse-Passagiere können gegen einen Aufpreis von 29 € die Sky Lounge nutzen, die seit April 2024 auch vegane Menüs von regionalen Münchner Anbietern anbietet.
Ein oft unterschätzter Service: der kostenlose Transfer zwischen den Terminals. Da der Flug nach Nizza vom Terminal 2 abhebt, sollten Reisende, die mit der S-Bahn anreisen, direkt am Bahnhof München Flughafen, Terminal aussteigen. Die automatische People-Mover-Bahn verbindet die Terminals alle zwei Minuten – ohne Umstieg oder zusätzliche Wartezeit.
Ausblick: Weitere Strecken ab München geplant
Die neue Direktverbindung zwischen München und Nizza ist erst der Anfang: Lufthansa und ihre Partner bereiten bereits weitere Streckenausbaupläne vor. Laut dem jüngsten Luftverkehrsbericht 2024 der Bayerischen Landesregierung soll der Flughafen München bis 2026 mindestens fünf neue europäische Ziele anbinden – mit Fokus auf beliebte Urlaubsregionen und Wirtschaftsstandorte. Besonders im Visier stehen dabei südliche Metropolen wie Barcelona, Lissabon und Palermo, die bisher nur über Umsteigeverbindungen erreichbar sind.
Hinter der Expansion steckt eine klare Strategie. Da München als Drehkreuz für Geschäfts- und Privatreisende immer stärker nachgefragt wird, setzen Airlines auf gezielte Routenoptimierung. Analysten der European Aviation Group prognostizieren, dass sich das Passagieraufkommen auf Mittelstreckenflügen aus Bayern bis 2027 um rund 12 % erhöhen wird – ein Trend, den die neuen Verbindungen bedienen sollen.
Auch saisonale Angebote könnten bald folgen. So prüft die Lufthansa-Tochter Eurowings bereits zusätzliche Sommerflüge nach Sardinien und Korsika, um die Kapazitäten während der Hauptreisezeit zu entlasten. Die Preispolitik orientiert sich dabei am erfolgreichen Modell der Nizza-Strecke: attraktive Einstiegstarife ab 49 Euro, kombiniert mit flexiblen Buchungsoptionen für Vielflieger.
Für Reisende bedeutet das mehr Auswahl – und kürzere Reisezeiten. Während die Planungen für 2025 noch laufen, steht bereits fest: Wer von München aus direkt in den Süden fliegen möchte, wird künftig weniger auf Umsteigen angewiesen sein.
Die neuen Direktverbindungen zwischen München und Nizza ab Mai 2024 machen die französische Riviera so zugänglich wie nie – mit Preisen ab 49 Euro pro Strecke und einer Flugzeit von kaum mehr als eineinhalb Stunden entfällt das lästige Umsteigen, und spontane Wochenendtripps oder längere Urlaube rücken in greifbare Nähe. Besonders für Vielflieger und Sparfüchse lohnt sich ein genauer Blick auf die Frühbucherangebote, da die günstigsten Tarife oft schnell vergriffen sind und sich die Preise mit der Nachfrage erhöhen.
Wer die Côte d’Azur ohne Stress erkunden möchte, sollte die Direktflüge nutzen, bevor die Hauptreisezeit beginnt – dann lassen sich nicht nur die besten Sitzplätze sichern, sondern auch Unterkünfte in Nizza oder Umgebung zu fairen Konditionen buchen. Mit der neuen Strecke wird die Verbindung zwischen Bayern und dem Mittelmeer zur festen Größe im Flugplan, was künftig noch mehr Flexibilität für Geschäftsreisende und Urlauber verspricht.
