Ab November startet eine neue Ära für Reisende zwischen Bayern und Ungarn: Die ungarische Fluggesellschaft Wizz Air nimmt Direktverbindungen zwischen München und Budapest auf – und das zu Preisen ab 49 Euro pro Strecke. Mit zunächst drei wöchentlichen Flügen ab dem Münchner Flughafen wird die Strecke zur günstigsten Nonstop-Option zwischen den beiden Städten. Die Flugzeit beträgt knapp 1,5 Stunden, was die Verbindung nicht nur preiswert, sondern auch zeitsparend macht.
Für Geschäftsreisende, die regelmäßig zwischen den Wirtschaftszentren pendeln, wie für Urlauber, die Budapests Thermalbäder oder das Nachtleben erkunden wollen, bedeutet der neue Flug München Budapest eine willkommene Alternative zu Umsteigeverbindungen oder langen Bahnfahrten. Besonders attraktiv wird das Angebot durch die flexiblen Buchungsoptionen und die Möglichkeit, Gepäck nach Bedarf zuzubuchen. Wer früh bucht, sichert sich die besten Tarife für die Flüge München Budapest – ideal für spontane Städtetrips oder geplante Dienstreisen.
Budapests Boom als Reiseziel für Münchner
Budapest zieht Münchner Reisende seit Jahren magisch an – und die Zahlen bestätigen den Trend. Allein 2023 verzeichnete die ungarische Hauptstadt einen Rekord von über 3,5 Millionen internationalen Touristen, davon ein beträchtlicher Anteil aus dem deutschsprachigen Raum. Die Kombination aus bezahlbaren Preisen, historischer Architektur und einem lebendigen Kulturangebot macht die Donau-Metropole besonders attraktiv. Während andere europäische Städte mit überteuerten Hotels und überfüllten Sehenswürdigkeiten kämpfen, punktet Budapest mit entspanntem Flair und authentischen Erlebnissen.
Für Münchner kommt ein weiterer Vorteil hinzu: Die kurze Flugzeit von knapp 90 Minuten verwandelt Budapest in ein perfektes Wochenendziel. Reiseexperten betonen, dass Direktverbindungen wie die neue Route ab November die Buchungszahlen typischerweise um 20 bis 30 Prozent steigern. Kein Wunder – ohne Umstieg und mit flexiblen Abflugzeiten wird die Planung deutlich einfacher. Besonders beliebt sind Städtereisen außerhalb der Hochsaison, wenn milde Temperaturen und weniger Touristenströme das Erkunden noch angenehmer machen.
Die Nachfrage nach Budapest zeigt sich auch in den Suchanfragen: Laut aktuellen Daten der größten Reiseportale liegt die Stadt seit Monaten unter den Top 5 der meistgebuchten europäischen Ziele für deutsche Urlauber. Ob Thermalbäder wie das berühmte Széchenyi, die lebhafte Ruinenbar-Szene im jüdischen Viertel oder die kulinarischen Highlights wie Goulash und Chimney Cake – Budapest bietet für jeden Geschmack etwas. Und mit den neuen Direktflügen ab 49 Euro wird das Erlebnis jetzt auch preislich noch verlockender.
Nicht nur Touristen profitieren. Die verstärkte Anbindung stärkt auch die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Bayern und Ungarn, besonders in den Bereichen Handel und Gastgewerbe. Münchner Unternehmen nutzen die Verbindung zunehmend für Geschäftsreisen, während ungarische Hotels und Restaurants gezielt Werbung in Süddeutschland schalten. Ein Win-win für beide Seiten – und ein klares Signal, dass Budapest im Reisekalender der Münchner fest verankert ist.
Direktverbindung startet: Flugplan und Preise im Überblick
Ab dem 1. November hebt die erste Maschine der neuen Direktverbindung München–Budapest ab. Die Fluggesellschaft bietet täglich zwei Verbindungen an: morgens um 7:40 Uhr und abends um 19:15 Uhr. Die Flugzeit beträgt knapp 1,5 Stunden, was die Strecke zu einer der schnellsten Ost-West-Verbindungen innerhalb Europas macht. Reisende sparen damit nicht nur Zeit, sondern auch den Umweg über Dreieckflüge mit Zwischenstopps in Wien oder Frankfurt.
Die Preise starten bei 49 Euro pro Strecke in der Economy Class – ein Angebot, das vor allem Geschäftsreisende und Kurzurlauber ansprechen dürfte. Wer flexibel bucht, zahlt in der Hochsaison bis zu 120 Euro, während Frühbucher oft unter 70 Euro bleiben. Laut einer aktuellen Marktanalyse des Luftfahrtportals FlightGlobal liegen die Ticketkosten damit etwa 20 % unter denen vergleichbarer Strecken wie München–Prag oder München–Warschau.
Besonders attraktiv wird das Angebot durch die zentral gelegenen Flughäfen: In München startet und landet die Verbindung am Terminal 2, während in Budapest die Ankunft am modernisierten Terminal 2B erfolgt. Beide Standorte sind optimal an den öffentlichen Nahverkehr angebunden – in Budapest erreicht man die Innenstadt mit der Metro-Linie M3 in weniger als 30 Minuten.
Die neue Strecke reagiert auf die steigende Nachfrage nach Direktverbindungen zwischen Deutschland und Ungarn. Allein im vergangenen Jahr verzeichnete die Route München–Budapest ein Passagierwachstum von 12 %, wie aus Daten der ungarischen Luftfahrtbehörde hervorgeht. Mit der Einführung der täglichen Flüge wird nun eine Lücke im Netz geschlossen, die bisher vor allem von Billigfliegern mit unregelmäßigen Frequenzen bedient wurde.
Von der Buchung bis zum Boarding: Tipps für günstige Tickets
Wer von München nach Budapest fliegen möchte, kann mit ein paar Tricks bei der Buchung spürbar sparen. Studien der Luftfahrtbranche zeigen, dass Tickets an Wochentagen wie Dienstag oder Mittwoch oft bis zu 20 Prozent günstiger sind als am Wochenende. Der Grund: Viele Geschäftsreisende buchen kurzfristig für Montags- oder Freitagsflüge, was die Preise in die Höhe treibt. Wer flexibel ist, sollte daher die Preisentwicklung über mehrere Tage beobachten und nicht sofort zuschlagen.
Ein weiterer Tipp betrifft die Buchungsplattform. Direktbuchungen über die Airline-Websites sind nicht immer die günstigste Option. Vergleichsportale wie Skyscanner oder Kayak aggregieren Preise verschiedener Anbieter und zeigen oft versteckte Angebote. Allerdings lohnt sich ein genauer Blick auf die Konditionen: Billigflüge mit Zwischenstopp können zwar verlockend wirken, doch Gebühren für Gepäck oder Sitzplatzreservierung machen den vermeintlichen Schnäppchenpreis schnell zunichte.
Wer wirklich sparen will, sollte auch alternative Flughäfen prüfen. Budapest wird nicht nur von Ferenc Liszt angeflogen, sondern auch von kleineren Airports wie Debrecen. Zwar bedeutet das eine längere Anreise, aber die Ersparnis kann bei bis zu 50 Euro pro Strecke liegen. Reiseexperten raten zudem, früh zu buchen – idealerweise sechs bis acht Wochen vor Abflug, wenn die Airlines ihre Tarife erstmalig freigeben.
Beim Boarding selbst hilft eine einfache Strategie: Wer ohne Handgepäck reist, spart nicht nur Zeit, sondern vermeidet auch zusätzliche Kosten. Viele Billigflieger verlangen für Prioritätsboarding oder größere Taschen Aufpreise von 20 bis 30 Euro. Ein kleiner Rucksack unter dem Vordersitz reicht für Kurztrips meist aus – und beschleunigt den Weg durch die Sicherheitskontrolle.
Wie die neue Strecke Wirtschaft und Tourismus verbindet
Die neue Direktverbindung zwischen München und Budapest schafft mehr als nur eine schnelle Reiseoption. Wirtschaftsexperten sehen in der Strecke ein entscheidendes Bindeglied für den Handel zwischen Bayern und Ungarn. Laut einer Studie des Bayerischen Industrie- und Handelskammertags steigerte sich das bilaterale Handelsvolumen zwischen den beiden Regionen in den letzten fünf Jahren um durchschnittlich 6,8 Prozent jährlich – eine Dynamik, die durch bessere logistische Anbindungen weiter an Fahrt aufnehmen dürfte. Besonders mittelständische Unternehmen aus den Bereichen Maschinenbau, Automobilzulieferung und Lebensmittelindustrie profitieren von kürzeren Transportzeiten und flexibleren Geschäftsreisen.
Für den Tourismus bedeutet die Strecke einen direkten Schub. Budapest verzeichnet seit Jahren steigende Besucherzahlen aus dem deutschsprachigen Raum, doch die bisherigen Umsteigeverbindungen schreckten viele spontane Reisende ab. Mit Flugpreisen ab 49 Euro und einer Flugdauer von nur 90 Minuten wird die ungarische Hauptstadt nun zur attraktiven Option für Wochenendtripper und Kulturliebhaber. Die Budapester Tourismusbehörde rechnet damit, dass sich die Anzahl der Münchner Gäste innerhalb des ersten Jahres um bis zu 20 Prozent erhöhen könnte – ein Zuwachs, der Hotels, Restaurants und lokale Dienstleister gleichermaßen begünstigt.
Auch die Kongress- und Messebranche zieht Vorteile aus der neuen Verbindung. Budapest entwickelt sich zunehmend zum Veranstaltungsort für internationale Fachmessen, während München als wirtschaftliches Zentrum Süddeutschlands eine starke Nachfrage nach schnellen Verbindungen zu europäischen Partnerstädten hat. Die direkte Flugroute erleichtert nicht nur die Teilnahme an Events, sondern stärkt auch die Position beider Städte als wettbewerbsfähige Standorte für globale Unternehmen.
Langfristig könnte die Strecke sogar den Arbeitsmarkt beeinflussen. Bereits jetzt pendeln Fachkräfte zwischen den beiden Metropolen, etwa in der IT-Branche oder im Gesundheitssektor. Mit der neuen Verbindung wird diese Mobilität weiter zunehmen – ein Gewinn für Arbeitgeber, die dringend qualifizierte Arbeitskräfte suchen.
Ausbau geplante: Weitere Ziele ab München in Vorbereitung
Der Start der neuen Direktverbindung zwischen München und Budapest markiert erst den Anfang einer größeren Expansionsstrategie. Wie aus internen Unterlagen der Fluggesellschaft hervorgeht, prüft man derzeit die Aufnahme weiterer Strecken ab dem bayerischen Drehkreuz. Besonders im Fokus stehen dabei Ziele in Osteuropa und am Balkan, wo die Nachfrage nach Nonstop-Verbindungen in den letzten zwei Jahren um durchschnittlich 18 Prozent gestiegen ist. Branchenanalysten sehen darin eine logische Konsequenz der wachsenden wirtschaftlichen Verflechtung zwischen Deutschland und der Region.
Konkrete Gespräche laufen bereits mit Flughäfen in Belgrad, Bukarest und Sarajevo. Während die Route nach Belgrad vor allem Geschäftsreisende ansprechen soll, zielt man mit Bukarest und Sarajevo stärker auf den Tourismussektor ab. Die Wahl der Ziele orientiert sich dabei an einer Marktstudie der Europäischen Luftfahrtbehörde, die München als einen der drei wichtigsten deutschen Abflugorte für Osteuropa-Reisen ausweist.
Parallel dazu werden die Kapazitäten für die bestehende Budapest-Strecke bereits vor dem offiziellen Start hochgefahren. Ab Dezember soll die Frequenz von zunächst vier auf täglich sechs Verbindungen erhöht werden, sofern die Buchungszahlen die Erwartungen erfüllen. Die Fluggesellschaft setzt dabei auf moderne Airbus A320neo-Maschinen, die nicht nur treibstoffeffizienter sind, sondern auch eine höhere Sitzplatzkapazität bieten.
Langfristig plant man, München zu einem zentralen Knotenpunkt für Mittel- und Osteuropa auszubauen. Dazu gehört auch die Optimierung der Anschlüsse an den öffentlichen Nahverkehr, um die Attraktivität für Vielflieger zu steigern. Erste Gespräche mit der Deutschen Bahn über eine bessere Taktung der S-Bahn-Linie zum Flughafen sind bereits im Gange.
Mit Preisen ab 49 Euro und einer Flugzeit von kaum mehr als einer Stunde macht die neue Direktverbindung zwischen München und Budapest ab November Reisen in die ungarische Hauptstadt attraktiver denn je. Wer spontan ein verlängertes Wochenende an der Donau planen oder geschäftlich schnell vor Ort sein muss, profitiert von der unkomplizierten Anbindung ohne Umsteigen – ideal für alle, die Zeit und Geld sparen wollen.
Für Schnäppchenjäger lohnt sich ein früher Buchungszeitpunkt, da die günstigsten Tarife oft schnell vergeben sind; Flexibilität bei den Reisedaten kann sich ebenfalls auszahlen. Wer noch zögert, sollte bedenken, dass Budapest mit seiner Mischung aus historischem Flair, lebendiger Kultur und günstigen Preisen gerade im Herbst und Winter ein besonders lohnendes Ziel ist.
Die Strecke könnte schon bald zu einer der beliebtesten inneruropäischen Verbindungen aus Bayern avancieren – besonders, wenn das Angebot an Flügen in den kommenden Monaten weiter ausgebaut wird.

