Abends um 18:30 Uhr schließen die meisten Hausarztpraxen in München ihre Türen – doch nicht für alle Patienten endet damit die Möglichkeit, noch am selben Tag medizinisch versorgt zu werden. Die ärztliche Bereitschaftspraxis im Elisenhof übernimmt dann die Notfallversorgung und bleibt als eine der wenigen Anlaufstellen in der Innenstadt bis spät in die Nacht geöffnet. Mit über 12.000 Behandlungen jährlich gehört sie zu den am stärksten frequentierten Bereitschaftsdiensten der Stadt, besonders an Wochenenden und Feiertagen, wenn reguläre Praxen geschlossen sind.
Für Münchner und Besucher, die außerhalb der regulären Sprechzeiten akut medizinische Hilfe benötigen, ist die Elisenhof München Bereitschaftspraxis ab 19 Uhr eine verlässliche Adresse. Ob bei plötzlichen Schmerzen, Infektionen oder leichteren Verletzungen – hier übernehmen erfahrene Ärzte die Versorgung, ohne dass Patienten die Notaufnahme eines Krankenhauses aufsuchen müssen. Die zentrale Lage direkt am Hauptbahnhof macht die Praxis zudem leicht erreichbar, selbst für diejenigen, die nicht aus der Stadt kommen. Ein Anruf unter der bundesweiten Rufnummer 116117 genügt, um sich über Wartezeiten und Behandlungsmöglichkeiten zu informieren.
Wann die Bereitschaftspraxis im Elisenhof einspringt
Die Bereitschaftspraxis im Elisenhof übernimmt dann, wenn Hausärzte und Fachärzte ihre regulären Sprechzeiten beendet haben. Ab 19 Uhr und an Wochenenden sowie Feiertagen steht sie Patienten zur Verfügung, die dringend ärztliche Hilfe benötigen – aber keinen lebensbedrohlichen Notfall haben. Laut Angaben des Bayerischen Hausärzteverbands entfallen rund 30 Prozent der Fälle in Bereitschaftspraxen auf akute Infekte, gefolgt von Verletzungen und starken Schmerzzuständen. Wer also nach Praxis-Schluss Fieber über 39 Grad, eine tiefe Schnittwunde oder unerträgliche Zahnschmerzen entwickelt, findet hier kompetente Ansprechpartner.
Ein typisches Szenario: Die Halsschmerzen werden gegen Abend unerträglich, die Stimmlippen schwellen an. Statt stundenlang im Notaufnahme-Wartebereich zu sitzen, bietet die Bereitschaftspraxis eine zügige Alternative. Auch bei plötzlichen Magen-Darm-Beschwerden, die mit Erbrechen und Durchfall einhergehen, lohnt sich der Weg ins Elisenhof. Die Ärzte vor Ort können schnell entscheiden, ob eine ambulante Behandlung ausreicht oder ob doch ein Krankenhausaufenthalt nötig wird.
Besonderheit in München: Die Praxis kooperiert eng mit dem Giftnotruf der TU München. Bei Verdacht auf Vergiftungen – etwa durch Medikamentenüberdosierung oder chemische Substanzen – leiten die Bereitschaftsärzte umgehend die richtigen Schritte ein. Diese Vernetzung spart wertvolle Zeit und erhöht die Patientensicherheit.
Wer unsicher ist, ob der Gang in die Bereitschaftspraxis gerechtfertigt ist, kann vorab die 116 117 anrufen. Die bundesweite Nummer der ärztlichen Bereitschaftsdienste gibt Auskunft, ob ein Besuch sinnvoll ist oder ob Hausmittel und Wartezeit bis zum nächsten Werktag ausreichen. Die Hotline ist kostenfrei und rund um die Uhr besetzt.
Öffnungszeiten und Leistungen nach 19 Uhr
Ab 19 Uhr übernimmt die ärztliche Bereitschaftspraxis im Elisenhof München die Versorgung von Patient:innen mit akuten Beschwerden, die nicht bis zum nächsten Werktag warten können. Die Praxis hat montags bis freitags bis 22 Uhr geöffnet, an Wochenenden und Feiertagen sogar durchgehend von 8 bis 24 Uhr. Damit schließt sie eine kritische Lücke in der medizinischen Grundversorgung – besonders für Berufstätige, die erst nach Feierabend Zeit für einen Arztbesuch finden.
Zu den häufigsten Gründen für Besuche nach 19 Uhr zählen laut einer Erhebung der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns starke Schmerzen (34 %), fieberhafte Infekte (28 %) sowie kleinere Verletzungen wie Schnittwunden oder Verstauchungen. Die Praxis ist für solche Fälle mit moderner Diagnostik ausgestattet, darunter EKG-Geräte, Ultraschall und Schnelltests für grippale Infekte oder Harnwegsinfektionen. Blutabnahmen und Wundversorgungen gehören ebenfalls zum Standardangebot.
Anders als in vielen Notaufnahmen entfällt hier die lange Wartezeit auf nicht lebensbedrohliche Fälle. Die durchschnittliche Wartezeit liegt laut interner Statistik bei unter 30 Minuten – vorausgesetzt, es handelt sich nicht um einen Notfall, der vorrangig behandelt werden muss.
Für chronisch Kranke, die dringend eine Medikamentenanpassung oder eine akute Verschlechterung ihres Zustands abklären müssen, hält die Bereitschaftspraxis ebenfalls Kapazitäten bereit. Allerdings wird hier empfohlen, vorab telefonisch unter der Rufnummer 116117 zu klären, ob ein Besuch notwendig ist oder ob eine Beratung am Telefon ausreicht. So bleibt mehr Zeit für diejenigen, die wirklich vor Ort behandelt werden müssen.
So finden Patienten schnell zur Notfallversorgung
Wer außerhalb der regulären Sprechzeiten dringend ärztliche Hilfe benötigt, findet im Elisenhof in München eine zuverlässige Anlaufstelle. Die Bereitschaftspraxis öffnet täglich ab 19 Uhr – auch an Wochenenden und Feiertagen. Patienten können ohne vorherige Terminvereinbarung vorbeikommen, was besonders in akuten Fällen wie starken Schmerzen, hohen Fieber oder Verletzungen entscheidend ist. Laut einer Studie des Bayerischen Hausärzteverbands suchen rund 30 Prozent der Notfallpatienten in Ballungsräumen zunächst eine Bereitschaftspraxis auf, bevor sie eine Klinik aufsuchen.
Der Weg zur Notfallversorgung gestaltet sich einfach: Über die zentrale Rufnummer 116 117 erhalten Patienten Auskunft, ob die Bereitschaftspraxis im Elisenhof die richtige Anlaufstelle ist oder ob ein Krankenhausbesuch notwendig wird. Die Hotline leitet Anrufer direkt an den diensthabenden Arzt weiter – so entfällt langes Warten in der Praxis. Wer sich unsicher ist, ob der Fall wirklich dringend ist, kann sich dort kurz beraten lassen.
Vor Ort angekommen, erfolgt eine erste Einschätzung durch das medizinische Personal. Schwere Fälle werden priorisiert behandelt, während leichtere Beschwerden in der Wartezeit versorgt werden. Die Praxis ist barrierefrei zugänglich und verfügt über moderne Diagnostikgeräte, sodass viele Behandlungen direkt vorgenommen werden können. Für Patienten mit chronischen Erkrankungen wie Diabetes oder Bluthochdruck hält die Praxis zudem Notfallmedikamente bereit, falls die reguläre Versorgung nicht rechtzeitig greift.
Wer die Bereitschaftspraxis aufsuchen möchte, sollte Versicherungskarte und – falls vorhanden – den Impfpass mitbringen. Die Abrechnung erfolgt über die gesetzliche Krankenversicherung, Privatpatienten erhalten eine Rechnung zur Einreichung. Parkplätze stehen in der Tiefgarage des Elisenhofs zur Verfügung, der Eingang zur Praxis ist klar ausgeschildert.
Was Versicherte über Kosten wissen müssen
Die Inanspruchnahme der ärztlichen Bereitschaftspraxis im Elisenhof München kann für Versicherte mit unterschiedlichen Kosten verbunden sein – je nach Versicherungstyp und Art der Behandlung. Gesetzlich Versicherte zahlen in der Regel nur die übliche Praxisgebühr von 10 Euro pro Quartal, sofern diese noch nicht bei einem anderen Arztbesuch im selben Zeitraum abgeführt wurde. Privatversicherte erhalten eine Rechnung, deren Höhe von ihrem individuellen Tarif abhängt. Laut einer Studie des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung (Zi) aus dem Jahr 2023 entfallen rund 15 % der Notfallbehandlungen in Bereitschaftspraxen auf Bagatellerkrankungen, die oft mit höheren Kosten verbunden sind, als viele Patienten erwarten.
Wer außerhalb der regulären Sprechzeiten medizinische Hilfe sucht, sollte sich bewusst sein, dass bestimmte Leistungen nicht von der Krankenkasse übernommen werden. Dazu zählen etwa Atteste für den Arbeitgeber oder Reiseimpfungen. Auch die Verordnung von Medikamenten, die nicht dringend erforderlich sind, kann zu Zusatzkosten führen.
Ein oft unterschätzter Punkt: Die Fahrt zur Bereitschaftspraxis. Während die Behandlungskosten über die Versicherung abgerechnet werden, müssen Patienten die An- und Abreise selbst tragen – es sei denn, es handelt sich um einen medizinisch notwendigen Krankentransport, der vorher genehmigt wurde.
Für chronisch Kranke oder Patienten mit wiederkehrenden Beschwerden lohnt sich ein Blick in den Versicherungsvertrag. Manche Tarife decken nur einen bestimmten Anteil der Kosten für nächtliche oder Wochenend-Behandlungen ab. Im Zweifel hilft ein kurzer Anruf bei der eigenen Krankenkasse, um böse Überraschungen zu vermeiden.
Pläne für bessere Erreichbarkeit in München
Die Eröffnung der ärztlichen Bereitschaftspraxis im Elisenhof bringt nicht nur medizinische Entlastung, sondern wirft auch die Frage nach der Erreichbarkeit auf. Aktuell ist die Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr während der späten Öffnungszeiten ab 19 Uhr eine Herausforderung. Laut einer Studie des Münchner Verkehrsverbunds (MVV) nutzen 68 Prozent der Patienten in Notfallpraxen öffentliche Verkehrsmittel – doch nach 20 Uhr fahren viele U-Bahn-Linien nur noch im 20-Minuten-Takt, Busse teilweise seltener.
Geplante Verbesserungen sehen unter anderem eine Verlängerung der Taktung der U-Bahn-Linie U3 vor, die direkt am Elisenhof hält. Zudem prüft die Stadtverwaltung die Einrichtung eines Nachtbus-Shuttles zwischen dem Hauptbahnhof und dem Elisenhof, um die Lücke zwischen 22 und 24 Uhr zu schließen.
Für Autofahrer soll die Situation durch zusätzliche Kurzzeitparkplätze in der Tiefgarage des Einkaufszentrums entspannt werden. Bisher stehen nur begrenzte Kapazitäten zur Verfügung, was besonders an Wochenenden zu Engpässen führt. Die Betreiber arbeiten mit der Stadt zusammen, um eine Lösung zu finden, die sowohl Anwohner als auch Patienten berücksichtigt.
Kritiker fordern zudem eine bessere Beschilderung für Fußgänger, da der Eingang der Bereitschaftspraxis innerhalb des Elisenhofs nicht immer sofort erkennbar ist. Eine Arbeitsgruppe aus Vertretern des Klinikums rechts der Isar, des MVV und der Stadt plant bis Ende des Jahres konkrete Maßnahmen – darunter auch digitale Wegweiser an den umliegenden U-Bahn-Stationen.
Wer abends oder am Wochenende in München dringend ärztliche Hilfe benötigt, findet im Elisenhof eine verlässliche Anlaufstelle: Die Bereitschaftspraxis übernimmt ab 19 Uhr die Versorgung außerhalb der regulären Sprechzeiten und entlastet so Notaufnahmen bei nicht lebensbedrohlichen Fällen. Mit zentraler Lage, barrierefreiem Zugang und der Kooperation mit Kassen- sowie Privatärzten deckt sie ein breites Spektrum ab – von akuten Infekten bis zu kleineren Verletzungen.
Patienten sparen sich lange Wartezeiten in Kliniken, wenn sie vorab prüfen, ob ihr Anliegen in der Bereitschaftspraxis behandelt werden kann; die aktuelle Telefonhotline oder Online-Info der Kassenärztlichen Vereinigung Bayern klärt im Zweifel schnell über Zuständigkeiten auf. Künftig könnte das Modell noch stärker an Bedeutung gewinnen, sobald digitale Terminkoordination und erweiterte Öffnungszeiten die Versorgung weiter optimieren.

