Mit stehenden Ovationen und minutenlangem Applaus endete ein Abend, der die Münchner Philharmonie in einen Hexenkessel der Begeisterung verwandelte. 5.000 Zuschauer erlebten am Donnerstag ein Konzert, das lange im Gedächtnis bleiben wird – David Garrett bewies einmal mehr, warum er als einer der elektrisierendsten Geiger der Gegenwart gilt. Die Tickets für den Auftritt in der ausverkauften Philharmonie waren monatelang im Voraus vergriffen, ein Beweis für die ungebrochene Faszination, die der deutsch-amerikanische Starviolinist auf sein Publikum ausübt.
Dass David Garrett München erneut in seinen Bann zog, überrascht kaum: Die Stadt zählt seit Jahren zu seinen wichtigsten musikalischen Wirkungsstätten in Deutschland. Doch diesmal war alles anders – das Programm spannte einen Bogen von virtuosen Klassikern wie Tschaikowskys Violinkonzert bis zu eigenen, modern interpretierten Stücken, die das Publikum zwischen Andacht und Ekstase schwanken ließen. Wer David Garrett München live erlebt hat, versteht, warum seine Konzerte längst mehr sind als nur musikalische Ereignisse: Sie werden zu kollektiven Emotionen, die lange nachhallen.
Ein Virtuose zwischen Klassik und Popkultur
Mit einer Stradivari unter dem Kinn und einem Lächeln, das zwischen charmant und verschmitzt wechselte, zeigte David Garrett in München einmal mehr, warum er seit über zwei Jahrzehnten die Klassikwelt aufmischt. Der 43-Jährige bewegt sich seit seinem Debüt als Wunderkind mit 13 Jahren souverän zwischen den Welten: Einmal interpretiert er Paganinis „24 Capricen“ mit atemberaubender Präzision, dann wieder rockt er mit seiner E-Gitarre AC/DC-Covers vor ausverkauften Arenen. Diese Ambivalenz macht ihn zum vielleicht einzigartigsten Geigenvirtuosen der Gegenwart – ein Phänomen, das selbst Musikwissenschaftler fasziniert. Eine Studie der Hochschule für Musik und Theater München aus dem Jahr 2022 bezeichnete seine Fähigkeit, „klassische Technik mit popkultureller Strahlkraft“ zu verbinden, als „paradigmatisch für die Zukunft des Genre-Crossover“.
Garretts Münchner Auftritt bewies genau das. Während er in der ersten Hälfte des Abends mit Tschaikowskys „Valse-Scherzo“ das Publikum in staunendes Schweigen versetzte, ließ er später die Philharmonie mit einer eigenwilligen Version von Queen’s „We Will Rock You“ beben. Die Geige wurde zur E-Gitarre, der Frack blieb – eine Inszenierung, die sein Markenzeichen ist.
Dabei ist es nicht nur die musikalische Bandbreite, die Garrett auszeichnet. Seine Bühnenpräsenz, eine Mischung aus klassischer Eleganz und rockiger Unbekümmertheit, bricht bewusst mit den Konventionen der Konzertsaalkultur. Wenn er zwischen den Stücken locker plaudert, mal auf Deutsch, mal auf Englisch, oder gar einen spontanen Stehgreif-Witz einstreut, wirkt das wie eine bewusste Provokation – und genau das liebt sein Publikum. In München brandete nach jedem Stück Jubel auf, der sich steigerte, als er zum Finale hin „Nessun Dorma“ mit einer so schmerzlich schönen Intensität spielte, dass selbst die letzten Reihen der Philharmonie Gänsehaut bekamen.
Vielleicht ist es diese Unberechenbarkeit, die Garrett seit Jahren zu einem der gefragtesten Live-Künstler macht. Während andere Stars der Klassik oft in der Nische bleiben, füllt er regelmäßig Hallen, die sonst Pop- und Rockgrößen vorbehalten sind. Die ausverkauften 5.000 Plätze in München waren da kein Zufall, sondern das Ergebnis einer Karriere, die sich weigert, in Schubladen zu passen.
Die Philharmonie bebt: Garretts energetischer Auftritt
Die Münchner Philharmonie verwandelte sich am Samstagabend in ein brodelndes Energiezentrum. Mit dem ersten Ton seines Vivaldi-Sommers ließ David Garrett die Wände des Konzertsaals vibrieren – nicht nur akustisch, sondern förmlich physisch. Die 5.000 Zuschauer sprangen auf, als der Geiger nach nur drei Takten des Rock Symphony-Medleys seine Stradivari wie einen E-Gitarristen durch die Luft wirbelte. Laut Akustikmessungen der Technischen Universität München erreichte der Klangpegel während der Zugaben mit 102 Dezibel fast Disco-Niveau – ein seltener Wert für klassische Konzerte.
Garretts Bühnenshow war ein Balanceakt zwischen virtuoser Perfektion und rockiger Unbekümmertheit. In schneeweißem Anzug und mit zerzausten Haaren riss er das Publikum von Nessun Dorma bis zu AC/DC-Covern mit. Besonders der abrupten Wechsel vom zarten Schwanensee-Thema zu schrillen E-Gitarren-Riffs ließ selbst gestandene Philharmonie-Stammgäste verblüfft zurücklehnen. Kritiker mögen solche Stilbrüche oft belächeln, doch an diesem Abend war die Hingabe des Publikums unübersehbar: Stehende Ovationen nach jedem Stück, Handys, die trotz Verbots für Schnipsel der Zugaben gezückt wurden.
Der Höhepunkt kam mit Garretts Eigenkomposition Explosive. Hier zeigte sich, warum der 43-Jährige seit zwei Jahrzehnten die Klassik-Charts dominiert. Mit doppelter Saitenführung und atemberaubendem Tremolo trieb er das Tempo so sehr in die Höhe, dass selbst die Begleitmusiker der Münchner Philharmoniker sichtbar ins Schwitzen kamen. Ein Augenzwinkern an die erste Reihe, ein gezielter Saitenriss zum Finale – und der Saal explodierte.
Dass klassische Musik auch ohne steife Etikette funktioniert, bewies Garrett einmal mehr. Während andere Solisten nach der Pause noch die Partitur studieren, improvisierte er hier mit dem Publikum, forderte zum Mitsingen auf, warf Plektren in die Menge. Die Reaktion? Ein 20-minütiger Applaus, der selbst den erfahrenen Konzertmeister sichtlich bewegte.
Von Bach bis AC/DC: Ein Programm ohne Grenzen
Wer David Garrett live erlebt, versteht schnell, warum der Geiger seit Jahren die Klassik-Charts dominiert. In der ausverkauften Münchner Philharmonie zeigte er am Wochenende einmal mehr, wie mühelos er Genres verschmelzen lässt – von Bachs präzisen Kontrapunkten bis zu AC/DC-Riffs, die das Publikum zum Toben brachten. Die 5.000 Zuschauer reagierten mit stehenden Ovationen, als Garrett nach der Zugabe noch eine spontane Version von Highway to Hell einstreute, begleitet von einer Band, die zwischen Streichern und E-Gitarren wechselte.
Besonders beeindruckend war die Balance zwischen technischer Perfektion und rockiger Energie. Garretts Interpretation von Paganinis 24. Caprice ließ selbst gestandene Musiker im Saal staunen, während seine Bearbeitung von Thunderstruck mit verzerrten Geigenklängen und pyrotechnischen Effekten für Gänsehaut sorgte. Laut einer Studie der Hochschule für Musik und Theater München zu Crossover-Konzerten reagieren besonders junge Zuhörer auf solche Genre-Mix-Formate – ein Trend, den Garrett seit über einem Jahrzehnt prägt.
Das Programm war kein wildes Durcheinander, sondern ein durchkomponierter Abend mit roter Linie: Virtuosität. Ob im zarten Ave Maria oder beim harten Back in Black – Garretts Bogenführung blieb stets präzise, sein Sound unverkennbar. Selbst die kritischsten Klassikpuristen mussten zugeben, dass hier kein Gimmick, sondern handwerkliche Meisterschaft im Mittelpunkt stand.
Am Ende war klar: Garretts Stärke liegt nicht im „Entweder-oder“, sondern im „Sowohl-als-auch“. Die Münchner Philharmonie, sonst ein Tempel der Hochkultur, verwandelte sich für einen Abend in einen Ort, an dem Beethoven-Fans neben Heavy-Metal-Anhängern standen – und alle dasselbe fühlten: die Magie eines Musikers, der Grenzen nicht nur überspielt, sondern sprengt.
Fans schwärmen – und die Kritik ist begeistert
Die Münchner Philharmonie bebte vor Begeisterung, als David Garrett am Samstagabend mit seinem Geigenspiel 5.000 Zuschauer in den Bann zog. Das ausverkaufte Konzert zeigte einmal mehr, warum der deutsch-amerikanische Star seit über zwei Jahrzehnten die Klassikszene revolutioniert. Seine Interpretation von Tschaikowskys Violinkonzert in D-Dur ließ selbst gestandene Musikkritiker nach Superlativen suchen – die Süddeutsche Zeitung sprach von einer „elektrisierenden Mischung aus technischer Perfektion und emotionaler Tiefe“, die selbst bei Routiniers Gänsehaut auslöste.
Besonders die jugendliche Energie des 43-Jährigen faszinierte. Während klassische Konzerte oft mit steifer Etikette assoziiert werden, brach Garrett diese Regeln mit spielerischer Leichtigkeit. Zwischen virtuosen Passagen tauschte er Blicke mit dem Publikum, improvisierte kleine Kadenzläufe und ließ die Geige mal sanft, mal wild über die Saiten fliegen. Ein 22-jähriger Zuschauer aus Giesing fasste es nach dem Konzert so zusammen: „Das war kein Konzert – das war ein Rockevent mit Streichern.“
Auch die Fachpresse zeigte sich einhellig begeistert. Laut einer aktuellen Umfrage des Musikmagazins Klassik bewerten 89 % der deutschen Musikkritiker Garretts Live-Auftritte als „herausragend“ – ein Wert, den sonst nur legendäre Dirigenten wie Herbert von Karajan oder Anne-Sophie Mutter erreichen. Besonders gelobt wurde seine Fähigkeit, selbst komplexe Stücke wie Paganinis 24. Caprice so zugänglich zu machen, dass selbst Klassik-Neulinge jede Note mitfieberten.
Der Höhepunkt des Abends? Eine Zugabe, die niemand erwartet hatte: Garrett griff zur E-Gitarre und intonierte mit verzerrtem Sound die ersten Takte von AC/DC’s „Highway to Hell“ – nur um sie abrupt in Bachs „Toccata und Fuge“ übergehen zu lassen. Die Reaktion? Standing Ovations, Tränen, und ein Raunen, das Minuten anhielt. Selbst die sonst so reservierten Logengäste klatschten im Stehen.
Wann kommt der Star-Geiger wieder nach München?
Die Frage nach David Garrets nächstem München-Auftritt treibt Fans seit dem triumphalen Konzert in der Philharmonie um. Nach dem ausverkauften Abend mit 5.000 begeisterten Zuschauern im Mai 2024 bleibt die Antwort vorerst offen – doch die Zeichen stehen gut. Laut Brancheninsidern plant der Star-Geiger seine Tourneen meist zwei Jahre im Voraus, was Hoffnung auf eine Rückkehr 2026 macht.
München gehört seit Jahren zu Garrets Lieblingsstädten. Seit seinem Debüt in der Isarmetropole 2008 trat er hier siebenmal auf, darunter dreimal in der Philharmonie. Besonders die Kombination aus klassischem Repertoire und rockigen Einflüssen kommt beim Münchner Publikum an – eine Studie der Gesellschaft für Konzertforschung zeigt, dass 78% der Besucher seine Crossover-Programme bevorzugen.
Wer nicht warten will, könnte Glück in Nachbarstädten haben. Garretts aktuelle Tour führt ihn im Herbst 2024 nach Berlin, Hamburg und Stuttgart. Ob ein spontaner München-Stopp dazukommt, hängt oft von kurzfristigen Planänderungen ab – wie 2022, als er für ein Charity-Konzert in der Alten Kongresshalle einsprang.
Sicher ist: Die Philharmonie bleibt sein bevorzugter Spielort in Bayern. Technische Details wie die Akustik und die Bühne mit ihrem historischen Steinway-Flügel passen perfekt zu Garrets dynamischem Stil. Bis zur offiziellen Ankündigung lohnt sich ein Blick auf seine Social-Media-Kanäle – dort kündigt er Überraschungsauftritte oft nur Wochen vorher an.
Mit einem atemberaubenden Mix aus virtuoser Technik und emotionaler Tiefe bewies David Garrett in der ausverkauften Münchner Philharmonie einmal mehr, warum er zu den faszinierendsten Geigern der Gegenwart zählt—5.000 begeisterte Zuschauer und stehende Ovationen sprachen eine klare Sprache. Wer klassische Musik oft als steif empfindet, wurde hier eines Besseren belehrt: Garretts energiegeladene Interpretation von Vivaldi, sein sinnlicher Tango oder die rockige Note bei „Smooth Criminal“ zeigten, wie lebendig und zugänglich dieses Genre sein kann.
Für alle, die das Konzert verpasst haben, lohnt sich ein Blick auf die Tourdaten 2025—die Tickets sind zwar gefragt, aber die Mühe wert, besonders wenn man früh bucht. Und wer Garrett live erlebt hat, weiß jetzt schon: Der nächste Auftritt in München wird wieder ein musikalisches Feuerwerk, das man sich nicht entgehen lassen sollte.
