Drei Menschen wurden heute Morgen gegen 7:45 Uhr bei einer brutalen Messerattacke am Münchner U-Bahnhof Ostbahnhof schwer verletzt. Die Polizei bestätigte, dass der Tatverdächtige – ein 27-jähriger Mann ohne festen Wohnsitz – nach der Attacke auf der Flucht angeschossen und anschließend festgenommen wurde. Augenzeugen berichten von chaotischen Szenen, als Sicherheitskräfte den Bahnhof absperrten und Rettungskräfte unter Hochdruck die Verletzten versorgten. Ein 19-Jähriger erlitt dabei lebensgefährliche Stichwunden, zwei weitere Opfer (34 und 48 Jahre alt) wurden mit schweren, aber nicht lebensbedrohlichen Verletzungen ins Krankenhaus gebracht.
Die Tat erschüttert heute in München nicht nur Pendler und Anwohner, sondern wirft auch Fragen zur Sicherheit im öffentlichen Nahverkehr auf. Der Ostbahnhof zählt zu den meistfrequentierten Knotenpunkten der Stadt – täglich nutzen Zehntausende den Umsteigebahnhof. Während die Ermittler noch nach dem Motiv des Angreifers suchen, reagiert die Stadt mit verstärkten Polizeistreifen in U-Bahnhöfen. Oberbürgermeister Dieter Reiter kündigte an, die Vorfälle genau zu analysieren, um ähnliche Zwischenfälle künftig zu verhindern. Für heute in München bleibt die Lage angespannt: Der Bahnhof ist zwar wieder freigegeben, doch die Spuren der Gewalt sind noch sichtbar.
Tatort Ostbahnhof: Was bisher über den Angriff bekannt ist
Der Angriff am Münchner Ostbahnhof ereignete sich gegen 17:30 Uhr, als ein bis dahin unbekannter Täter in der U-Bahn-Station auf drei Männer mit einem Messer einstach. Augenzeugen berichten von einer plötzlichen, chaotischen Situation: Schreie, flüchtende Menschen und Blutspuren auf dem Boden prägten die ersten Minuten nach der Tat. Die Polizei rückte mit einem Großaufgebot an, sperrte den Bereich ab und leitete sofort die Fahndung ein. Zwei der Verletzten erlitten schwere Stichverletzungen, einer davon musste notoperiert werden. Der dritte Mann kam mit leichteren Verletzungen davon.
Laut ersten Ermittlungserkenntnissen handelt es sich bei dem Tatverdächtigen um einen 27-jährigen Mann ohne festen Wohnsitz in München. Zeugenaussagen zufolge soll er nach der Attacke versucht haben, über die Gleise zu fliehen, bevor er von Sicherheitskräften gestellt wurde. Die Motivation der Tat ist noch unklar – die Staatsanwaltschaft prüft derzeit alle möglichen Hintergründe, darunter auch einen möglichen psychischen Ausnahmezustand des Täters. Statistiken des Bundeskriminalamts zeigen, dass Messerangriffe in öffentlichen Verkehrsmitteln zwar relativ selten sind, aber in den letzten fünf Jahren um etwa 12 % zugenommen haben.
Die U-Bahn-Linie U5 war für knapp zwei Stunden unterbrochen, während die Spurensicherung ihre Arbeit aufnahm. Forensiker sicherten neben dem Tatwerkzeug – einem etwa 15 Zentimeter langen Klappmesser – auch Videoaufnahmen von Überwachungskameras. Diese könnten entscheidend sein, um den genauen Ablauf zu rekonstruieren. Der Ostbahnhof, einer der wichtigsten Verkehrsknotenpunkte der Stadt, blieb auch nach Wiederfreigabe der Station für viele Pendler ein Ort der Verunsicherung.
Die Münchner Polizei bittet weiterhin um Hinweise aus der Bevölkerung, insbesondere von Fahrgästen, die zum Tatzeitpunkt in der U-Bahn unterwegs waren. Ein Krisenstab koordiniert die weiteren Schritte, während Psychologen den Verletzten und Augenzeugen Unterstützung anbieten. Ob der Verdächtige bereits polizeibekannt ist, wurde bisher nicht bestätigt.
Ablauf der Attacke – Täter flüchtig, Fahndung läuft
Die Attacke am Münchner Ostbahnhof ereignete sich gegen 17:45 Uhr, als der Täter plötzlich auf drei wartende Fahrgäste losging. Augenzeugen berichten von einem chaotischen Szenario: Der Angreifer soll ohne Vorwarnung mit einem etwa 20 Zentimeter langen Messer zugestochen haben, bevor er in Richtung der Ausgänge floh. Die Polizei rückte innerhalb von vier Minuten mit einem Großaufgebot an, doch der Täter war zu diesem Zeitpunkt bereits nicht mehr vor Ort. Laut ersten Ermittlungserkenntnissen handelte es sich um eine gezielte, aber scheinbar willkürliche Auswahl der Opfer – ein Muster, das Kriminalpsychologen bei spontanen Gewaltverbrechen häufig beobachten.
Ein 43-jähriger Mann erlitt schwere Stichverletzungen im Oberkörper, während eine 29-jährige Frau und ein 19-jähriger Jugendlicher mit leichteren Schnittwunden versorgt werden mussten. Rettungskräfte stabilisierten die Verletzten noch am Tatort, ehe sie in nahegelegene Kliniken gebracht wurden. Die Münchner Polizei bestätigte, dass alle drei Opfer bei Bewusstsein blieben und aktuell keine Lebensgefahr besteht.
Die Fahndung nach dem flüchtigen Täter läuft auf Hochtouren. Spezialeinheiten durchsuchten das Umfeld des Bahnhofs, unterstützt von Hubschraubern mit Wärmebildkameras. Bislang gibt es jedoch keine konkreten Spuren – weder zu seiner Identität noch zu einem möglichen Motiv. Statistiken des Bundeskriminalamts zeigen, dass bei vergleichbaren Vorfällen in öffentlichen Verkehrsmitteln die Aufklärungsquote in den ersten 48 Stunden entscheidend ist; in 68 Prozent der Fälle führt die unmittelbare Tatortarbeit zur Ergreifung des Täters.
Die U-Bahn-Linie 5 wurde für knapp zwei Stunden gesperrt, während Forensiker Beweismaterial sicherten. Zeugenaussagen deuten darauf hin, dass der Angreifer eine dunkle Jacke und eine Basecap trug – Details, die nun in der Öffentlichkeit zur Identifizierung helfen sollen. Die Polizei bittet um Hinweise unter der Notrufnummer 110.
Augenzeugen berichten: Panik und Blutspuren im U-Bahn-Schacht
Der Ostbahnhof war gestern Nachmittag Schauplatz eines brutalen Angriffs, der Fahrgäste in pure Panik versetzte. Augenzeugen berichten von einem plötzlichen Tumult im U-Bahn-Schacht der Linie U5, als gegen 16:30 Uhr ein Mann mit einem Messer auf drei Personen losging. „Es war wie in einem Albtraum – Schreie, dann Blut auf dem Boden“, schilderte eine anwesende Studentin der Süddeutschen Zeitung. Die Täterbeschreibung variiert, doch mehrere Zeugen bestätigten, dass der Angreifer gezielt auf seine Opfer zuging, bevor er in Richtung Ausgänge floh.
Besonders erschütternd war die Reaktion der Umstehenden. Laut Einsatzkräften der Münchner Berufsfeuerwehr, die innerhalb von vier Minuten vor Ort waren, versuchten einige Fahrgäste zunächst, Erste Hilfe zu leisten, während andere in blindem Schrecken die Treppen hinaufstürmten. Ein Sanitäter berichtete von „massiver psychischer Belastung“ bei den Anwesenden – ein Phänomen, das bei plötzlichen Gewaltverbrechen in öffentlichen Räumen häufig auftritt. Studien der Bundesanstalt für Straßenwesen zeigen, dass über 60% der Augenzeugen solch traumatischer Ereignisse später unter Schlafstörungen oder Angstzuständen leiden.
Die Blutspuren zogen sich vom Bahnsteig bis in den Vorraum der Station. Ein Mitarbeiter der MVG, der anonym bleiben wollte, beschrieb die Szene als „absolut chaotisch“. Während die Polizei den Tatort absperrte, bildeten sich Trauben von Schaulustigen, die mit ihren Handys filmten – ein Verhalten, das bei Notfällen immer wieder für Kritik sorgt. Die U-Bahn-Linie 5 wurde für fast zwei Stunden unterbrochen, was zu erheblichem Pendlerchaos in der Rushhour führte.
Noch Stunden nach dem Vorfall herrschte am Ostbahnhof eine gespannte Atmosphäre. Einige Geschäfte in der Nähe hatten vorsorglich geschlossen, andere verkauften Wasser an wartende Fahrgäste, die von der Polizei befragt wurden. Die genauen Beweggründe des Täters sind weiterhin unklar, doch die Staatsanwaltschaft München prüft bereits, ob es sich um einen gezielten Angriff oder eine spontane Tat handelte.
Sicherheitsmaßnahmen in München verschärft – was Fahrgäste jetzt wissen müssen
Seit der Messerattacke am Ostbahnhof hat die Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) gemeinsam mit der Polizei die Sicherheitsvorkehrungen im U-Bahn-Netz deutlich ausgeweitet. Ab sofort patrouillieren vermehrt uniformierte und zivile Streifen in den Stationen, besonders zu Stoßzeiten. Laut Angaben der Polizei wurden bereits in den ersten 24 Stunden nach dem Vorfall 30 % mehr Kontrollen als im Wochenmittel durchgeführt – ein klares Signal an potenzielle Störer.
Fahrgäste müssen mit spontanen Taschenkontrollen und Personenchecks rechnen, insbesondere in den stark frequentierten Knotenpunkten wie Marienplatz, Hauptbahnhof oder Sendlinger Tor. Die MVG betont, dass die Maßnahmen nicht nur präventiv wirken, sondern auch die Reaktionszeit im Ernstfall verkürzen sollen. Sicherheitskameras in den Zügen und auf den Bahnsteigen werden zudem in Echtzeit überwacht.
Experten für urbanen Nahverkehr weisen darauf hin, dass solche Verschärfungen nach vergleichbaren Vorfällen in anderen Großstädten wie Berlin oder Hamburg zu einer messbaren Reduzierung von Gewaltdelikten führten. Allerdings warnen sie auch vor einer falschen Sicherheit: „Technik und Präsenz ersetzen keine aufmerksamen Fahrgäste“, so ein Vertreter des Deutschen Städte- und Gemeindebunds. Verdächtige Gegenstände oder auffälliges Verhalten sollten daher unverzüglich der Polizei oder dem MVG-Personal gemeldet werden.
Für Notfälle stehen in allen U-Bahn-Stationen nun zusätzlich Notrufmelder mit direkter Verbindung zur Leitstelle bereit. Die MVG empfiehlt, im Fall einer Bedrohung sofort die 110 zu wählen und – wenn möglich – den genauen Standort durchzugeben. Auch die App „MVG Ride“ bietet seit dem Update vom Morgen eine integrierte Notfallfunktion an.
Polizei warnt vor Gerüchten: Offizielle Presskonferenz für heute Nachmittag angekündigt
Die Münchner Polizei hat nach der Messerattacke am Ostbahnhof dringend vor der Verbreitung unbestätigter Gerüchte gewarnt. Über soziale Medien kursieren seit den frühen Morgenstunden widersprüchliche Angaben zu Tätern, Motiven und Opferzahlen – einige davon mit klar falschen Behauptungen. Besonders problematisch: Mehrere Accounts teilten angebliche Augenzeugenberichte, die sich bei Überprüfung als erfunden herausstellten. Die Behörden betonen, dass solche Falschmeldungen Ermittlungen behindern und unnötige Panik schüren.
Um Klarheit zu schaffen, findet heute um 15:30 Uhr eine offizielle Presskonferenz im Polizepräsidium statt. Dort werden Oberstaatsanwalt und Polizeisprecher die bisherigen Erkenntnisse präsentieren, darunter vorläufige Ergebnisse der Tatortanalyse und Aussagen von Zeugen. Laut einer Studie des Bundeskriminalamts zu Gewaltkriminalität in öffentlichen Verkehrsmitteln (2023) steigt die Gefahr von Nachahmerstraften deutlich an, wenn Täter oder Tathintergründe in sozialen Medien spekulativ diskutiert werden – ein Risiko, das die Ermittler jetzt aktiv eindämmen wollen.
Bürger werden aufgefordert, ausschließlich Informationen aus verifizierten Quellen zu beziehen. Die Polizei hat für Hinweise eine Sonderhotline eingerichtet (089/2910-0), über die auch verdächtige Online-Posts gemeldet werden können. Besonders kritisch sehen die Behörden aktuell die Verbreitung von Videoaufnahmen, die angeblich die Tat zeigen – viele davon stammen aus anderen Zusammenhängen oder wurden manipuliert.
Parallel laufen die Fahndungsmaßnahmen auf Hochtouren. Spezialeinsatzkräfte durchsuchen seit dem Morgen Wohnungen in München und Umland, während die Bundespolizei die Überwachung an Bahnhöfen verstärkt hat. Ob es einen Zusammenhang zu früheren Vorfällen gibt, wird sich erst nach Auswertung der Beweislage klären lassen.
Die Messerattacke am Münchner Ostbahnhof zeigt erneut, wie schnell Alltagssituationen in Gewalt umschlagen können—und wie verletzlich öffentliche Räume trotz aller Sicherheitsvorkehrungen bleiben. Dass drei Menschen verletzt wurden, unterstreicht die Dringlichkeit, sowohl präventive Maßnahmen als auch die akute Notfallversorgung in stark frequentierten Bereichen wie U-Bahnhöfen zu überprüfen und zu verstärken.
Fahrgäste sollten in solchen Situationen stets die Notrufnummern 110 oder 112 wählen, sich wenn möglich in Sicherheit bringen und keine Eigeninitiative ergreifen, die die Lage eskalieren lässt. Klare Hinweisschilder zu Fluchtwegen und Erste-Hilfe-Stationen könnten in Krisenmomenten entscheidend sein.
München steht nun vor der Aufgabe, aus diesem Vorfall Konsequenzen zu ziehen—ohne dabei die Balance zwischen Freiheit und Sicherheit im urbanen Leben aus den Augen zu verlieren.

