Mit bis zu -12 Grad Celsius wird diese Woche eine der kältesten Phasen des Winters über Deutschland hereinbrechen – und besonders Frankfurt und München trifft es hart. Der Deutsche Wetterdienst warnt vor einer eisigen Kältewelle, die nicht nur für klirrende Temperaturen, sondern auch für gefährliche Glätte sorgt. In München könnten die nächtlichen Tiefstwerte sogar die Marke von -10 Grad unterschreiten, während Frankfurt mit strengen Frösten und vereisten Straßen rechnet. Die Prognosen zeigen: Diese Kälte kommt nicht schleichend, sondern mit voller Wucht.
Für Pendler, Fußgänger und den öffentlichen Nahverkehr bedeutet die Eis-Kälte in Frankfurt und München eine besondere Herausforderung. Glatteis auf Straßen und Gehwegen erhöht das Unfallrisiko, während die Kälte auch die Infrastruktur belastet – von verzögerten Zügen bis zu überlasteten Heizsystemen. Besonders kritisch wird es in den frühen Morgenstunden, wenn sich auf Brücken und wenig befahrenen Wegen gefährliche Eisschichten bilden. Wer in den kommenden Tagen unterwegs ist, sollte sich auf Eis in Frankfurt und München einstellen und entsprechend vorsorgen.
Sibirische Kälte rollt über Deutschland ein
Die sibirische Kälte hat Deutschland fest im Griff – und sie kommt mit voller Wucht. Während die Temperaturen in den vergangenen Tagen bereits spürbar sanken, rollt nun eine extreme Frostwelle über das Land, die selbst Meteorologen als ungewöhnlich intensiv für diese Jahreszeit einstufen. Besonders betroffen: die Ballungsräume Frankfurt und München, wo die Quecksilbersäule bis Mittwoch auf bis zu -12 Grad fallen soll. Der Deutsche Wetterdienst warnt vor glatten Straßen und lokalen Schneeverwehungen, die den Berufsverkehr massiv behindern könnten.
In Frankfurt rechnet man mit nächtlichen Tiefsttemperaturen von -8 bis -10 Grad, tagsüber wird es kaum wärmer als -3 Grad. Die Mainmetropole, sonst eher für milde Winter bekannt, erlebt damit eine der kältesten Phasen seit Jahren. München dagegen, ohnehin an harte Winter gewöhnt, muss sich auf Dauerfrost unter -5 Grad einstellen – in den Nächten sinken die Werte sogar auf -12 Grad, besonders in den Außenbezirken wie Neuperlach oder Riem. Klimadaten zeigen: Solche Extremwerte traten in Süddeutschland zuletzt im Februar 2012 auf.
Verantwortlich für den Kälteeinbruch ist ein stabiles Hochdruckgebiet über Skandinavien, das eisige Luftmassen aus Sibirien direkt nach Mitteleuropa lenkt. Experten des Europäischen Zentrums für mittelfristige Wettervorhersage (ECMWF) betonen, dass diese Konstellation besonders tückisch ist: Die Kaltluft bleibt nicht nur liegen, sondern wird durch klare Nächte zusätzlich verstärkt. Folge sind strahlungsbedingte Bodenfröste, die selbst gut geräumte Gehwege zu gefährlichen Rutschfallen machen.
Hinzu kommt der Windchill-Effekt. Bei Böen von bis zu 30 km/h fühlt sich die Kälte in München wie -18 Grad an, in Frankfurt immerhin noch wie -12 Grad. Wer sich draußen aufhält, sollte unbedingt auf wintertaugliche Kleidung achten – Erfrierungen drohen bereits nach wenigen Minuten bei ungeschützter Haut. Die Städte haben bereits reagiert: Notunterkünfte für Obdachlose wurden geöffnet, und der Winterdienst ist im Dauerbetrieb.
Frankfurt und München im eisigen Griff: -12 Grad erwartet
Die Kältewelle rollt mit voller Wucht über Süddeutschland: Frankfurt und München bereiten sich auf eisige -12 Grad vor – Werte, die selbst erfahrene Meteorologen als ungewöhnlich für diese Jahreszeit einstufen. Besonders in den frühen Morgenstunden wird die Kälte gnadenlos zuschlagen, wenn klare Nächte und schwacher Wind die Temperaturen weiter in den Keller treiben. Der Deutsche Wetterdienst warnt vor lokalen Glättebildungen, die den Berufsverkehr in beiden Städten massiv beeinträchtigen könnten.
In München drohen die Thermometer sogar noch tiefer zu fallen, sobald der Föhnwind nachlässt. Die bayerische Landeshauptstadt könnte damit die kälteste Nacht der Saison erleben – ein Kontrast zu den milden Wintern der vergangenen Jahre. Klimadaten zeigen, dass solche Extremwerte zuletzt 2012 gemessen wurden, als die Quecksilbersäule in München auf -14 Grad sank.
Frankfurts Flughafen, einer der verkehrsreichsten Europas, hat bereits Vorsorgemaßnahmen eingeleitet. Enteisungsteams arbeiten im Schichtbetrieb, um Verspätungen zu minimieren. Doch nicht nur der Flugverkehr leidet: Straßenmeistereien in beiden Städten sind im Dauerbetrieb, um Eisplatten auf Autobahnen und Brücken zu bekämpfen.
Besonders gefährdet sind Obdachlose und ältere Menschen. Sozialverbände wie die Caritas haben Notunterkünfte erweitert, doch die Kapazitäten reichen kaum aus. Ärzte raten dringend, längere Aufenthalte im Freien zu vermeiden – Frostbisse drohen bereits nach 15 Minuten bei ungeschützter Haut.
Wie die Kältewelle Verkehr und Alltag lahmlegt
Die eisige Kältewelle hat den Verkehr in Frankfurt und München an den Rand des Kollapses gebracht. Bereits am Dienstagmorgen meldete die Polizei über 50 glatteisbedingte Unfälle allein auf den Autobahnen rund um Frankfurt, darunter mehrere Massenkarambolagen auf der A3 und A5. In München kam es zu ähnlichen Szenen: Die U-Bahn-Linien U3 und U6 fuhren zeitweise im 20-Minuten-Takt, nachdem Weichen durch Eisblockaden ausgefallen waren. Pendler berichteten von Verspätungen von bis zu zwei Stunden – ein Chaos, das selbst erfahrene Verkehrsexperten als „außergewöhnlich“ einstuften.
Besonders kritisch wird die Situation auf den Straßen, wo Streudienste trotz Dauerbetrieb kaum nachkommen. Laut Deutschem Wetterdienst (DWD) sinken die Temperaturen nachts auf bis zu -12 Grad, was Salzstreuung weit weniger wirksam macht. In Frankfurt mussten bereits mehrere Buslinien eingestellt werden, nachdem Fahrzeuge auf vereisten Steigungen nicht mehr vorankamen. Die Stadtwerke warnen vor weiteren Einschränkungen, falls die Kälte anhält.
Doch nicht nur der Verkehr leidet. In München führten geplatzte Wasserleitungen in mindestens 15 Haushalten zu Überschwemmungen, während in Frankfurt die Nachfrage nach Notunterkünften für Obdachlose um 40 Prozent stieg. Sozialarbeiter berichten von Engpässen bei Decken und warmer Kleidung – die Kälte trifft besonders diejenigen, die sich kaum schützen können.
Hinzu kommen technische Probleme: In beiden Städten fiel zeitweise die Heizung in Schulen und öffentlichen Gebäuden aus, nachdem die extreme Kälte alte Anlagen überlastete. Die Feuerwehren sind im Dauerbetrieb, um eingeklemmte Personen aus Aufzügen zu befreien oder vereiste Dachrinnen zu sichern. Meteorologen rechnen damit, dass die Frostperiode noch bis zum Wochenende anhält – mit allen Konsequenzen.
Tipps gegen Erfrierungen und gefrorene Leitungen
Bei Temperaturen unter -10 Grad steigt das Risiko für Erfrierungen deutlich an – besonders an ungeschützten Körperstellen wie Fingern, Zehen, Ohren und Nase. Die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie warnt, dass bereits nach 30 Minuten bei extremer Kälte erste Gewebeschäden auftreten können. Wer sich im Freien aufhält, sollte daher mehrere dünne Schichten tragen, statt einer dicken Jacke. Zwischen den Lagen bildet sich isolierende Luft, die die Körpertemperatur besser hält. Handschuhe, Mütze und ein Schal aus winddichtem Material sind Pflicht, denn der eisige Wind verstärkt die gefühlte Kälte noch einmal um mehrere Grad.
Gefrorene Wasserleitungen gehören zu den häufigsten Problemen bei anhaltendem Frost. Besonders gefährdet sind ungedämmte Rohre in unbeheizten Kellern, Garagen oder an Außenwänden. Um Schäden zu vermeiden, helfen einfache Maßnahmen: Wasserhähne in gefährdeten Bereichen leicht tropfen lassen, damit das Wasser in Bewegung bleibt. Heizungsrohre in kühlen Räumen auf mindestens 16 Grad halten. Bei akuter Gefahr können auch spezielle Rohrheizbänder aus dem Baumarkt Abhilfe schaffen – diese sollten aber nur kurzfristig und nach Herstellerangaben genutzt werden.
Wer erste Anzeichen einer Erfrierung bemerkt – taube Haut, blasse oder wachsartige Verfärbungen –, sollte sofort handeln. Betroffene Stellen nicht reiben, sondern langsam in warmem (nicht heißem!) Wasser erwärmen. Bei starken Schmerzen oder Blasenbildung ist ein Arzt aufzusuchen, da hier bereits tiefe Gewebeschäden vorliegen können. In München und Frankfurt haben einige Apotheken ihre Öffnungszeiten erweitert, um in Notfällen schnell mit Wundversorgung oder Schmerzmitteln helfen zu können.
Auch Haustiere leiden unter der Kältewelle. Hunde mit kurzem Fell brauchen bei Spaziergängen einen wärmenden Overall, Katzen sollten nicht länger als nötig draußen bleiben. Vogeltränken im Garten regelmäßig kontrollieren und gefrorenes Wasser durch lauwarmes ersetzen – Vögel finden bei Eis und Schnee kaum natürliche Wasserquellen.
Meteorologen sagen: Wann es endlich wärmer wird
Die aktuelle Kältewelle hält Deutschland weiter im Griff – doch erste Anzeichen für eine Wetterwende zeichnen sich ab. Laut aktuellen Prognosen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) könnte sich die eisige Phase ab dem kommenden Wochenende langsam abschwächen. Besonders in Süddeutschland, wo München aktuell mit nächtlichen Tiefstwerten von bis zu -12 Grad kämpft, steigen die Temperaturen voraussichtlich auf Werte knapp über dem Gefrierpunkt. Die Modelle zeigen eine allmähliche Verlagerung der polaren Kaltluft nach Osten, was milderen Atlantiklufteinfluss ermöglicht.
Für Frankfurt und das Rhein-Main-Gebiet sagt der DWD ab Sonntag eine leichte Erholung voraus. Statt der bisherigen -8 bis -10 Grad in den Nächten werden dann tagsüber wieder 2 bis 4 Grad möglich. Statistisch gesehen liegt die Wahrscheinlichkeit für eine nachhaltige Erwärmung in der ersten Märzdekade bei etwa 70 Prozent – vorausgesetzt, die aktuell berechneten Hochdruckgebiete über Skandinavien verlieren an Einfluss.
Meteorologen warnen jedoch vor zu großer Euphorie. Zwar deuten die Ensemblevorhersagen auf eine Normalisierung der Temperaturen hin, doch lokale Frosttaschen bleiben besonders in den Morgenstunden ein Thema. Vor allem in Tallagen wie dem Isartal oder dem Main-Kinzig-Kreis kann es trotz allgemeiner Erwärmung noch zu Bodenfrost kommen. Die langfristigen Klimamodelle bestätigen zudem: Solche extremen Kälteeinbrüche im Februar sind zwar seltener geworden, aber nicht ungewöhnlich. Seit 2000 gab es allein in Bayern fünf vergleichbar intensive Kältephasen – zuletzt 2018, als München drei Wochen lang unter einer geschlossenen Schneedecke lag.
Wer auf frühlingshafte Temperaturen hofft, muss sich gedulden. Erst ab Mitte März rechnen die Experten mit einem spürbaren Anstieg auf 8 bis 10 Grad – vorerst aber nur im Tagesverlauf. Die Nächte bleiben vorerst kühl, besonders in klarem Wetter.
Die eisige Kältewelle rollt unerbittlich auf Süddeutschland zu, mit Frankfurt und München als Epizentren der kommenden Frostnächte—bis zu minus zwölf Grad werden die Temperaturen auf die Probe stellen und nicht nur die Heizungen, sondern auch Straßen, Leitungen und den öffentlichen Nahverkehr an ihre Grenzen bringen. Wer jetzt noch unvorbereitet ist, sollte spätestens heute handeln, denn bei solchen Werten gefriert Wasser in Sekunden, und selbst kurze Aufenthalte draußen können ohne angemessene Kleidung riskant werden.
Am besten rüstet man sich mit thermischer Unterwäsche, prüft die Frostschutzmittel im Auto und plant längere Aufenthalte im Freien auf ein Minimum—besonders in den frühen Morgenstunden, wenn die Kälte am schärfsten zuschlägt. Der Deutsche Wetterdienst warnt bereits vor lokalen Glättechaos, doch nach dem Wochenende deutet sich eine leichte Entspannung an, auch wenn der Winter damit noch längst nicht seine Krallen eingezogen hat.
