Ab sofort schlagen Billigfluglinien mit einem Kampfpreis zu: Wer zwischen München und Dortmund pendeln muss, kann Tickets ab 49,99 Euro pro Strecke ergattern – inklusive Steuern und Gebühren. Damit unterbietet das Angebot selbst die schnellste Bahnverbindung um bis zu 40 Prozent, selbst wenn man Frühbucherrabatte einrechnet. Die ersten Flüge starten bereits in zwei Wochen, mit täglichen Verbindungen zu Hauptverkehrszeiten.
Für Geschäftsreisende, Studierende oder Wochenendpendler wird der Flug München Dortmund damit zur echten Alternative. Besonders attraktiv: Die Flugzeit beträgt gerade einmal 75 Minuten – weniger als die Hälfte der Bahnfahrt, die oft über Umsteigeverbindungen und Verspätungen stöhnen lässt. Wer spontan buchen muss, profitiert zudem von flexiblen Tarifen ohne versteckte Zusatzkosten. Der Flug München Dortmund könnte so nicht nur die Reiseplanung revolutionieren, sondern auch den Wettbewerb zwischen Luft- und Schienenverkehr neu entfachen.
Neue Strecke verbindet Bayern und NRW günstiger als die Bahn
Die neue Flugverbindung zwischen München und Dortmund unterbietet nicht nur die Preise der Bahn – sie setzt auch beim Zeitaufwand Maßstäbe. Während die schnellste ICE-Verbindung zwischen den beiden Städten rund fünf Stunden benötigt, reduziert der Direktflug die Reisezeit auf knapp 75 Minuten. Besonders für Geschäftsreisende oder Kurzentschlossene wird damit eine attraktive Alternative geschaffen, die bisherige Angebote deutlich in den Schatten stellt.
Laut einer aktuellen Analyse des Verkehrsclubs Deutschland (VCD) liegen die Preise für Flex-Tickets der Deutschen Bahn auf dieser Strecke regelmäßig zwischen 120 und 180 Euro – selbst bei frühzeitiger Buchung. Die neuen Flugtarife starten dagegen bei 49,99 Euro inklusive Steuern und Gebühren. Selbst mit Gepäckaufgabe bleibt der Flug damit günstiger als viele Bahnangebote, die oft zusätzliche Kosten für Sitzplatzreservierung oder Komfortoptionen verlangen.
Ein weiterer Vorteil zeigt sich in der Taktdichte. Während die Bahn auf dieser Relation oft nur stündlich oder seltener fährt, wird der Flug künftig mehrmals täglich angeboten. Das erhöht die Flexibilität für Reisende, die spontan Termine wahrnehmen müssen – etwa für Meetings in der Dortmunder Innenstadt oder den Transfer zum Flughafen Düsseldorf.
Kritiker weisen zwar auf die Umweltbilanz hin, doch die Betreiber argumentieren mit modernen, treibstoffeffizienten Maschinen. Ob sich das Angebot langfristig durchsetzt, hängt auch davon ab, wie viele Pendler bereit sind, für Schnelligkeit und günstige Preise auf die Schiene zu verzichten.
So fliegt man ab sofort für 49 Euro zwischen den Städten
Wer zwischen München und Dortmund pendelt, kennt die Qual der Wahl: Stunden im Zug verbringen oder teure Inlandsflüge buchen. Doch seit dieser Woche ändert sich das. Mit Preisen ab 49 Euro pro Strecke bietet die neue Verbindung eine echte Alternative – besonders für Geschäftsreisende, die Zeit sparen müssen. Die Flugzeit beträgt gerade einmal 75 Minuten, während die schnellste Bahnverbindung oft über vier Stunden in Anspruch nimmt.
Hinter dem Angebot steht eine gezielte Strategie der Fluggesellschaften, den Inlandsmarkt zu beleben. Branchenanalysen zeigen, dass rund 30 Prozent der Passagiere auf dieser Strecke bisher auf das Flugzeug verzichteten – nicht wegen mangelnder Nachfrage, sondern wegen der hohen Ticketpreise. Die neue Tarifstruktur setzt genau hier an: Frühbucher zahlen den Mindestpreis, während Flex-Tarife für spontane Reisende verfügbar bleiben.
Besonders attraktiv wird das Angebot durch die täglichen Verbindungen. Morgens um 6:30 Uhr startet der erste Flug von München, der letzte Rückkehrer landet um 21:15 Uhr in Dortmund. Damit lassen sich selbst Tagesgeschäfte ohne Übernachtung erledigen. Die Flugzeuge vom Typ Embraer E-Jet bieten dabei 88 Sitze – genug Kapazität, um Engpässe zu vermeiden, aber klein genug, um die Kosten niedrig zu halten.
Einziger Haken bleibt der Transfer zum Flughafen. Während München gut angebunden ist, erfordert die Anreise nach Dortmund oft einen zusätzlichen Schritt: Die S-Bahn braucht 20 Minuten bis zur Innenstadt. Doch für viele überwiegt der Zeitgewinn im Vergleich zur Bahn.
Check-in, Gepäck, Zeiten: Was Reisende vor der Buchung wissen müssen
Wer von München nach Dortmund fliegt, sollte die Check-in-Regeln der Airlines genau prüfen. Die meisten Billigflieger wie Eurowings oder Ryanair verlangen für das Online-Check-in keine Gebühr – wer dies jedoch vergisst und am Flughafen eincheckt, zahlt schnell 50 bis 70 Euro extra. Die Frist endet meist 45 Minuten vor Abflug, bei manchen Anbietern sogar schon zwei Stunden vorher.
Beim Gepäck wird es knifflig: Handgepäck ist oft inklusive, doch die Maße variieren. Während eine Airline 40 x 20 x 25 cm erlaubt, gestattet eine andere nur 35 x 20 x 20 cm. Übergepäck kostet schnell 30 bis 60 Euro pro Strecke – ein Preis, der den günstigen Ticketpreis von unter 50 Euro zunichtemachen kann. Laut einer Studie des Verbraucherportals Check24 zahlen 23 % der Billigflug-Reisenden nachträglich für zu schweres oder zu großes Gepäck.
Die Abflugzeiten sind ein weiterer kritischer Punkt. Frühbucher sichern sich oft die besten Optionen, doch wer flexibel ist, findet auch kurzfristig günstige Flüge. Die erste Maschine startet in München meist gegen 6 Uhr morgens, die letzte gegen 21 Uhr. Wer pünktlich am Dortmunder Flughafen ankommen will, sollte bedenken: Verspätungen von 15 bis 30 Minuten sind bei Inlandsflügen keine Seltenheit.
Ein Tipp für Stressvermeidung: Die Security-Kontrollen in München können zu Stoßzeiten länger dauern. Wer mit Handgepäck fliegt, sollte spätestens 90 Minuten vor Abflug am Flughafen sein – bei Aufgabegepäck sogar zwei Stunden.
Warum Lufthansa auf die Verbindung setzt – trotz kurzer Flugdauer
Die Entscheidung der Lufthansa, die Strecke München–Dortmund trotz einer Flugzeit von nur 55 Minuten ins Programm aufzunehmen, folgt einer klaren Strategie: Der wachsende Bedarf an effizienten Pendelverbindungen zwischen Wirtschaftsstandorten. Studien des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt zeigen, dass rund 30 Prozent der Inlandsflüge in Deutschland von Geschäftsreisenden genutzt werden – viele davon auf kurzen Strecken zwischen Metropolen. Für Unternehmen zählt oft nicht die Distanz, sondern die zuverlässige Anbindung ohne Umwege.
Dortmunds Flughafen mag im Vergleich zu Frankfurt oder Düsseldorf kleiner wirken, doch seine Lage im Herzen des Ruhrgebiets macht ihn zum idealen Ziel für Geschäftsleute aus Bayern. Statt stundenlanger Bahnfahrten mit Umstieg in Köln oder Frankfurt bietet der Direktflug eine planbare Alternative. Besonders für Tagesreisen oder spontane Termine wird die Zeitersparnis zum entscheidenden Faktor.
Hinzu kommt die Tarifgestaltung: Mit Preisen ab 49 Euro unterbietet die Airline oft die Flexpreise der Bahn auf derselben Relation. Während ICE-Tickets für Kurzentschlossene schnell auf 150 Euro und mehr klettern, bleibt der Flug auch last-minute erschwinglich. Die Lufthansa setzt damit auf ein Modell, das bereits auf Strecken wie Hamburg–Stuttgart funktioniert – kurze Flugzeiten, hohe Frequenz, attraktive Preise.
Kritiker verweisen auf die Ökobilanz, doch die Airline argumentiert mit modernen Flugzeugtypen wie dem Airbus A319neo, der auf dieser Strecke bis zu 20 Prozent weniger Kerosin verbraucht als ältere Modelle. Zudem entlastet jeder Flugpassagier potenziell die überlasteten Schienennetze, wo Verspätungen an der Tagesordnung sind. Ob das Argument zieht, bleibt umstritten – die Nachfrage gibt der Lufthansa bisher recht.
Ausblick: Weitere Inlandsstrecken für unter 50 Euro geplant?
Der Start der 49-Euro-Strecke zwischen München und Dortmund könnte erst der Anfang sein. Branchenkenner rechnen damit, dass weitere Inlandsverbindungen bald ähnliche Tarife bieten werden – besonders auf Strecken mit starker Konkurrenz durch Bahn und Fernbusse. Eine Studie des Deutschen Instituts für Luftverkehrsforschung zeigt, dass bei 63 Prozent der häufig genutzten Inlandsrouten die Auslastung unter 70 Prozent liegt. Das schafft Spielraum für aggressive Preispolitik, ohne dass Airlines Verluste fürchten müssten.
Im Visier stehen vor allem Metropolenpaare wie Berlin-Hamburg oder Frankfurt-Köln, wo die Bahn bereits mit Sparpreisen ab 19,90 Euro wirbt. Hier könnten Fluggesellschaften mit dynamischen Tarifen gegensteuern – etwa durch Last-Minute-Angebote oder exklusive Frühbucherrabatte.
Doch nicht alle Strecken eignen sich für das Niedrigpreis-Modell. Auf kurzen Verbindungen wie Nürnberg-Stuttgart oder Düsseldorf-Bonn überwiegen oft die Fixkosten für Start und Landung, sodass selbst 49 Euro kaum kostendeckend wären. Entscheidend wird sein, ob Airlines es schaffen, Nebenkosten wie Gepäck oder Sitzplatzreservierung als zusätzliche Einnahmequellen zu nutzen, ohne Kunden zu vergraulen.
Ein Blick auf den europäischen Markt bestätigt das Potenzial: In Spanien und Italien sind Inlandsflüge ab 29 Euro längst Standard. Sollte der deutsche Markt ähnliche Entwicklungen durchlaufen, könnten bis 2025 bis zu zehn weitere Strecken unter der 50-Euro-Marke angeboten werden – vorausgesetzt, die Nachfrage bleibt stabil und die Kerosinpreise geben keine negativen Impulse.
Wer von München nach Dortmund fliegen will, muss nicht mehr tief in die Tasche greifen: Die neuen Tarife unter 50 Euro machen die Strecke plötzlich zur echten Alternative für Spontanreisende und Sparfüchse. Besonders attraktiv wird das Angebot durch die kurze Flugzeit von kaum mehr als einer Stunde – ideal für Geschäftsleute, die Termine effizient verbinden, oder Wochenendurlauber, die ohne langen Bahnstress ankommen wollen.
Wer zugreifen möchte, sollte nicht zu lange zögern, denn bei solchen Preisen sind die Plätze oft schnell vergeben; ein Vergleich der Abflugzeiten auf den Buchungsportalen lohnt sich, um die günstigsten Slots zu sichern. Mit dieser Preisofferte könnte die Luftbrücke zwischen den beiden Wirtschaftsstandorten bald noch stärker frequentiert werden – und vielleicht sogar neue Routen für Budgetflüge in Deutschland anstoßen.

