Ab Dezember revolutioniert die Deutsche Bahn die Verbindung zwischen Süd und Ost: Der neue ICE-Sprinter rast dann in weniger als drei Stunden von München nach Leipzig – und das schon ab 29 Euro. Kein anderer Zug verbindet die beiden Wirtschaftsstandorte bisher so schnell oder günstig. Während bisherige Fahrten oft über vier Stunden dauerten und Preise schnell im dreistelligen Bereich lagen, setzt der Sprinter-Dienst nun Maßstäbe. Mit nur drei Zwischenhalten in Nürnberg, Erfurt und Halle wird die Strecke zur schnellsten Bahnverbindung ihrer Art.
Für Pendler, Geschäftsreisende und Städtereisende bedeutet das eine radikale Zeitersparnis. Wer regelmäßig zwischen München und Leipzig unterwegs ist, kennt die Herausforderungen: Staus auf der A9, überfüllte Regionalzüge oder teure Inlandsflüge. Der neue Sprinter macht Schluss damit – und bietet gleichzeitig eine klimafreundliche Alternative. Besonders attraktiv wird das Angebot durch die günstigen Einstiegspreise, die selbst Kurzentschlossene locken dürften. Die Buchung startet bereits im November, doch wer früh zuschlägt, sichert sich die besten Tarife für die Strecke München nach Leipzig.
Die neue ICE-Sprinter-Revolution auf der Schiene
Die Bahn schreibt mit dem neuen ICE-Sprinter ein neues Kapitel im Hochgeschwindigkeitsverkehr. Ab Dezember 2024 wird die Strecke München–Leipzig zur schnellsten Verbindung zwischen den beiden Wirtschaftsmetropolen – und das zu einem Preis, der selbst Vielfahrer überrascht. Mit Fahrzeiten von unter drei Stunden und Tickets ab 29 Euro setzt die Deutsche Bahn Maßstäbe, die selbst den innerdeutschen Flugverkehr unter Druck bringen.
Technisch möglich wird die Revolution durch optimierte Trassenführung und modernisierte Züge der Baureihe 407. Diese beschleunigen schneller, halten höhere Durchschnittsgeschwindigkeiten und nutzen dynamische Fahrpläne, die Verspätungen minimieren. Laut einer Studie des Verkehrsclubs Deutschland könnten bis zu 30 % der Pendler zwischen Bayern und Sachsen bei solchen Konditionen vom Auto oder Flugzeug auf die Schiene umsteigen.
Besonders profitieren Geschäftsreisende: Die Sprinter-Verbindungen sind auf kurze Aufenthalte an den Bahnhöfen ausgelegt, mit oft nur fünf Minuten Halt in Nürnberg. Das spart nicht nur Zeit, sondern erhöht auch die Pünktlichkeit. Wer morgens in München startet, kann mittags in Leipzig an Meetings teilnehmen – ohne Stress, ohne Umsteigen.
Doch nicht nur die Geschwindigkeit überzeugt. Die neuen Züge bieten durchgehend Steckdosen, kostenloses WLAN und geräumige Arbeitsbereiche. Ein Detail, das bei Vielfahrern gut ankommt: Die Sitzplätze in der 1. Klasse sind jetzt mit USB-C-Anschlüssen ausgestattet, ein Feature, das bisher nur in internationalen Fernzügen Standard war.
Fahrplan und Preise: So klappt die Verbindung ab Dezember
Ab dem 10. Dezember 2023 rollt der neue ICE-Sprinter auf der Strecke München–Leipzig – und bringt Fahrgäste in nur 2 Stunden und 55 Minuten ans Ziel. Die Verbindung startet morgens um 6:23 Uhr in München Hauptbahnhof und trifft pünktlich um 9:18 Uhr in Leipzig ein. Rückfahrten gibt es abends um 18:23 Uhr mit Ankunft in München um 21:18 Uhr. Wer früh bucht, sichert sich Tickets schon ab 29 Euro in der zweiten Klasse, ein Preis, der selbst Vielfahrer überrascht.
Die Taktung ist auf Berufspendler und Geschäftsreisende ausgelegt. Neben dem Sprinter bleiben die regulären ICE-Verbindungen bestehen, die etwa 3 Stunden und 40 Minuten benötigen. Laut Bundesverkehrsministerium nutzen bereits über 1,2 Millionen Menschen jährlich die Strecke – mit dem neuen Angebot könnte die Nachfrage weiter steigen.
Flexibilität kostet: Wer kurzfristig bucht, zahlt im Sprinter bis zu 89 Euro. Doch selbst das ist günstiger als viele Inlandsflüge. Sparfüchse profitieren von Super-Sparpreisen, die ab 17,90 Euro erhältlich sind – allerdings nur in begrenzter Anzahl und mit Zugbindung.
Ein weiterer Vorteil: Die Sprinter halten ausschließlich in Nürnberg und Erfurt, was die Reisezeit deutlich verkürzt. Wer unterwegs arbeiten muss, findet in den Zügen Steckdosen an jedem Platz, kostenloses WLAN und ausreichend Stauraum für Gepäck. Die Buchung läuft wie gewohnt über die DB-App, an den Automaten oder online.
Komfort und Service an Bord des Hochgeschwindigkeitszugs
Der neue ICE-Sprinter zwischen München und Leipzig setzt nicht nur auf Geschwindigkeit, sondern auch auf ein durchdachtes Komfortkonzept. Die Wagen der 2. Klasse bieten Sitzplätze mit 76 Zentimetern Beinfreiheit – fünf Zentimeter mehr als im Standard-ICE – und Steckdosen an jedem Platz. In der 1. Klasse erwarten Reisende Ledersitze mit verstellbaren Kopfstützen, individuelle Leseleuchten und eine ruhige Atmosphäre dank schallgedämmter Trennwände. Laut einer aktuellen Umfrage der Allianz pro Schiene geben 82 Prozent der Vielfahrer an, dass Sitzkomfort und Arbeitsmöglichkeiten an Bord entscheidend für die Wahl des Verkehrsmittels sind.
Service wird hier großgeschrieben: Ab Dezember steht den Fahrgästen ein erweiterter Bordbistro-Bereich zur Verfügung, der neben klassischer Zugbewirtung auch regionale Spezialitäten wie sächsische Quarkkeulchen oder bayerische Brezn anbietet. Die Öffnungszeiten orientieren sich an den Bedürfnissen von Geschäftsreisenden – von 6 Uhr morgens bis 20 Uhr abends durchgehend.
Für produktives Arbeiten unterwegs sorgt das kostenlose WLAN mit bis zu 50 Mbit/s, das selbst in ländlichen Abschnitten stabil bleibt. Die ICE-Sprinter sind zudem mit modernisierten Informationsdisplays ausgestattet, die Echtzeitdaten zu Anschlusszügen, Wetter am Zielort und sogar freien Sitzplätzen in den folgenden Wagen anzeigen. Wer Wert auf Privatsphäre legt, kann in der 1. Klasse die neuen, abgetrennten Einzelplätze nutzen – eine Seltenheit im deutschen Fernverkehr.
Besonders Familien profitieren von den familienfreundlichen Bereichen in Wagen 24 und 25, die mit Spielzonen und kindgerechten Snacks ausgestattet sind. Auch Radfahrer kommen nicht zu kurz: Die Sprinter verfügen über reservierbare Fahrradstellplätze mit Ladestationen für E-Bikes, was die Verbindung zwischen Stadt und Umland noch attraktiver macht.
Tipps für günstige Tickets und flexible Buchung
Wer zwischen München und Leipzig pendelt, kann mit dem neuen ICE-Sprinter ab Dezember nicht nur Zeit sparen, sondern auch Geld. Die Deutsche Bahn bietet das Ticket für die Strecke ab 29 Euro an – ein Preis, der selbst Kurzstreckenflüge unterbietet. Doch wer noch mehr sparen will, sollte die Flexibilität nutzen: Frühbucherrabatte von bis zu 50 Prozent sind möglich, wenn man mindestens drei Wochen im Voraus bucht. Studien der Verbraucherzentrale zeigen, dass Bahnreisende im Schnitt 30 Prozent weniger zahlen, wenn sie nicht auf Last-Minute-Tickets setzen.
Ein weiterer Trick für günstige Tickets ist die Nutzung der BahnCard. Die BahnCard 25 lohnt sich bereits ab vier Fahrten pro Jahr, die BahnCard 50 ab etwa zwölf Fahrten. Wer regelmäßig unterwegs ist, kann so die Kosten pro Fahrt fast halbieren. Besonders attraktiv wird es, wenn man die BahnCard mit dem Sparpreis kombiniert – dann sinkt der Preis für die Strecke München–Leipzig auf unter 20 Euro.
Flexibilität bei der Buchung zahlt sich aus. Wer nicht an feste Zeiten gebunden ist, findet oft deutlich günstigere Verbindungen. Die Deutsche Bahn bietet in der App und auf der Website eine Preiskalender-Funktion an, die die günstigsten Tage für die gewünschte Strecke anzeigt. Wer beispielsweise mittwochs oder samstags fährt, zahlt häufig weniger als an Wochentagen mit hohem Pendleraufkommen.
Auch die Wahl der Zugbindung spielt eine Rolle. Wer sich nicht auf einen bestimmten ICE-Sprinter festlegen muss, kann mit dem Super Sparpreis Flex für 39 Euro nicht nur günstiger fahren, sondern auch umsteigen oder den Zug wechseln, falls sich Pläne ändern. Das ist besonders für Geschäftsreisende oder Urlauber interessant, die spontan reagieren müssen.
Ausblick: Weitere Strecken und mögliche Erweiterungen
Der Start des ICE-Sprinters zwischen München und Leipzig markiert erst den Anfang einer ambitionierten Ausbaustrategie. Bereits 2025 sollen weitere Direktverbindungen folgen, darunter die Strecke München–Dresden, die ebenfalls auf unter drei Stunden Fahrzeit verkürzt wird. Verkehrsexperten rechnen damit, dass sich das Passagieraufkommen auf diesen Relationen innerhalb von zwei Jahren um bis zu 30 Prozent steigern könnte – vorausgesetzt, die Preise bleiben im Rahmen des neuen Sprinter-Modells.
Auch die Anbindung an internationale Ziele rückt in den Fokus. Gespräche mit österreichischen und tschechischen Bahnbetreibern laufen bereits, um die Sprinter-Konzepte auf Strecken wie München–Prag oder Leipzig–Wien zu übertragen. Besonders die Verbindung in die tschechische Hauptstadt könnte für Pendler und Geschäftsreisende interessant werden, da die aktuelle Fahrzeit von knapp fünf Stunden mit optimierten Trassen und weniger Halten auf unter vier Stunden gedrückt werden könnte.
Langfristig plant die Deutsche Bahn, das Sprinter-Netz auf mindestens zehn Strecken auszuweiten. Im Gespräch sind unter anderem Verbindungen wie Hamburg–Stuttgart oder Frankfurt–Berlin, wo bereits jetzt eine hohe Nachfrage nach schnellen, preiswerten Alternativen zum Flug besteht. Entscheidend wird sein, ob die Infrastruktur mitspielt: Auf einigen Abschnitten sind noch Ausbaumaßnahmen nötig, um die geplanten Taktungen und Geschwindigkeiten zu erreichen.
Ein weiterer Faktor ist die Integration in den europäischen Hochgeschwindigkeitsverkehr. Mit dem Ausbau des TEN-T-Kernnetzes bis 2030 könnten München und Leipzig zu wichtigen Knotenpunkten für durchgehende Verbindungen nach Paris, Brüssel oder sogar Barcelona werden – vorausgesetzt, die nationalen Bahngesellschaften stimmen ihre Fahrpläne besser aufeinander ab.
Die neue ICE-Sprinter-Verbindung zwischen München und Leipzig ab Dezember ist mehr als nur eine Bahnlinie – sie macht die 400 Kilometer lange Strecke zum Wochenendtrip oder Geschäftsreiseziel, ohne Stau, ohne Stress und zu einem Preis, der selbst Kurzstreckenflüge alt aussehen lässt. Mit Fahrzeiten unter drei Stunden und Tickets ab 29 Euro wird die Bahn hier zum echten Konkurrenten für Auto und Flugzeug, besonders für alle, die Wert auf Zeit, Komfort und Klimabewusstsein legen.
Wer die Strecke regelmäßig nutzt, sollte sich die Sparpreise früh sichern oder das Deutschlandticket mit ICE-Upgrade prüfen, um flexibel zu bleiben ohne tief in die Tasche greifen zu müssen. Die Frage ist nicht mehr ob die Bahn eine Alternative ist, sondern wie lange es dauert, bis andere Strecken diesem Vorbild folgen.

