Mit einem spektakulären Skydiving-Simulator setzt Jochen Schweizer in München neue Maßstäbe für Erlebnisgaststätten. Der fünfte Standort des Unternehmens eröffnet im Herzen von Pasing – und bringt damit eine der modernsten Freizeitattraktionen Deutschlands in die bayerische Metropole. Der 18 Meter hohe Windkanal ermöglicht realistische Freifall-Erlebnisse bei Windgeschwindigkeiten von bis zu 280 km/h, ohne dass Gäste dafür aus dem Flugzeug springen müssen. Ein technisches Meisterwerk, das selbst erfahrene Fallschirmspringer beeindruckt.

Für Münchner und Touristen wird Jochen Schweizer München damit zum Hotspot für Adrenalin und Geselligkeit. Der Standort kombiniert den Simulator mit einer 800 Quadratmeter großen Gastronomie, die Platz für bis zu 250 Gäste bietet – ideal für Firmenfeiern, Junggesellenabschiede oder einfach einen außergewöhnlichen Abend. Wer Jochen Schweizer München besucht, kann zwischen kulinarischen Highlights und atemberaubenden Erlebnissen wählen, während die Stadt um eine weitere Attraktion reicher wird.

Vom Extremabenteurer zum Erlebnisanbieter

Jochen Schweizer begann seine Karriere als Extrembergsteiger und Base-Jumper, doch schon früh erkannte er das Potenzial, Abenteuer für ein breiteres Publikum zugänglich zu machen. Der gelernte Versicherungskaufmann und spätere Stuntman sprang 1989 als Erster von der Zugspitze mit einem Gleitschirm – ein spektakulärer Akt, der ihn schlagartig bekannt machte. Doch statt sich auf Rekorde zu konzentrieren, entwickelte er ein Geschäftsmodell, das Adrenalin mit Sicherheit verband. Sein Motto: „Abenteuer müssen nicht lebensgefährlich sein, um unvergesslich zu sein.“

Der Wandel vom Einzelkämpfer zum Unternehmer vollzog sich in den 1990er-Jahren. Schweizer gründete sein erstes Erlebniscenter in Berlin, wo er Fallschirmsprünge, Paragliding-Kurse und später auch weniger extreme Aktivitäten wie Quad-Touren oder Kletterparks anbot. Studien der Deutschen Gesellschaft für Erlebnispädagogik zeigen, dass der Markt für kontrollierte Abenteuer seit 2010 jährlich um durchschnittlich 8 % wächst – ein Trend, den Schweizer früh vorwegnahm. Sein Konzept, professionell betreute Erlebnisse mit hohem Spaßfaktor zu verbinden, traf den Nerv der Zeit.

Mit dem neuen Standort in München-Pasing schlägt er nun ein weiteres Kapitel auf. Der Skydiving-Simulator, Herzstück der Anlage, ist kein Zufall: Schweizer selbst absolvierte über 2.000 Freifallsprünge, bevor er die Technologie für Laien adaptierte. Die Simulation ermöglicht realistische Freifall-Erlebnisse in einer sicheren Umgebung – eine Idee, die er bereits 2015 in Frankfurt erfolgreich testete. Während andere Anbieter auf klassische Freizeitparks setzen, bleibt Schweizer seinem Ansatz treu: echte Emotionen, nur ohne Risiko.

Dass aus dem Extremsportler ein Vorreiter der Erlebniswirtschaft wurde, überrascht kaum, wer seine Biografie kennt. Schon als 20-Jähriger organisierte er Expeditionen für Freunde, immer mit dem Ziel, Grenzerfahrungen teilbar zu machen. Heute beschäftigt sein Unternehmen über 300 Mitarbeiter, doch die Philosophie ist dieselbe: Abenteuer sind kein Privileg von Profis – sie lassen sich planen, buchen und sicher erleben.

Indoor-Skydiving in Pasing: So funktioniert der Windkanal

Der Windkanal in Pasing simuliert den freien Fall mit einer Präzision, die selbst erfahrene Fallschirmspringer überrascht. Herzstück ist ein vertikaler Luftstrom, der mit bis zu 280 km/h durch eine 14 Meter hohe, gläserne Flugkammer strömt – genug Kraft, um einen Erwachsenen schweben zu lassen. Die Technik stammt von iFLY, einem weltweit führenden Anbieter für Indoor-Skydiving, dessen Systeme nach Angaben der International Bodyflight Association in über 80 Anlagen weltweit zum Einsatz kommen. Anders als beim echten Sprung aus dem Flugzeug entfällt hier die Höhenangst: Die Flugkammer befindet sich auf Bodenebene, der Einstieg erfolgt über eine einfache Tür.

Für Neulinge beginnt das Erlebnis mit einer 20-minütigen Einweisung. Ein Trainer erklärt die Grundlagen der Körperhaltung – Arme leicht angewinkelt, Beine gestreckt, Blick geradeaus. Dann geht es in die Kammer: Der Luftstrom hebt die Teilnehmer sanft an, während der Trainer von außen über Handzeichen korrigiert. Fortgeschrittene können sogar Loopings oder seitliche Drehungen üben.

Besonders Familien und Gruppen schätzen die flexible Nutzung. Kinder ab vier Jahren dürfen unter Aufsicht mitfliegen, die maximale Gewichtsgrenze liegt bei 136 Kilogramm. Wer mag, kann den Flug per Video festhalten – eine Kamera filmt direkt aus der Kammer.

Technisch betrachtet, arbeitet der Windkanal nach dem Prinzip der Coandă-Effekt-Strömung: Die Luft wird durch vier leistungsstarke Turbinen angesaugt, beschleunigt und gleichmäßig durch ein Siebsystem geleitet. So entsteht ein laminarer Strom ohne Turbulenzen, der selbst bei hohen Geschwindigkeiten stabil bleibt.

Preise, Öffnungszeiten und Reservierungstipps für Besucher

Der neue Jochen-Schweizer-Standort in München-Pasing setzt auf transparente Preismodelle ohne versteckte Kosten. Ein Flug im Indoor-Skydiving-Simulator beginnt bei 49,90 Euro für zwei Minuten reiner Flugzeit – inklusive professioneller Einweisung und Ausrüstung. Wer länger schwebt, zahlt 79,90 Euro für vier Minuten oder 99,90 Euro für das Premium-Paket mit sechs Minuten. Gruppenrabatte ab fünf Personen senken den Preis um bis zu 15 Prozent. Laut einer Studie des Deutschen Freizeitverbands (DFV) aus 2023 nutzen 68 Prozent der Erlebnisgast-Kunden solche Paketangebote, um die Kosten pro Person zu optimieren.

Geöffnet hat der Standort täglich von 10 bis 20 Uhr, freitags und samstags sogar bis 22 Uhr. Die letzten Slots für den Windkanal werden jeweils 90 Minuten vor Schließung vergeben. An Feiertagen wie Weihnachten oder Silvester gelten Sonderregelungen, die rechtzeitig auf der Website bekannt gegeben werden. Spontanbesucher sollten beachten: Die Wartezeit für Walk-ins beträgt an Wochenenden oft über zwei Stunden.

Für eine reibungslose Reservierung empfiehlt sich die Online-Buchung über die Jochen-Schweizer-App oder Website. Hier lassen sich Termine bis zu drei Monate im Voraus sichern – besonders ratsam für Wochenenden und Ferienzeiten. Wer kurzfristig buchen möchte, findet unter der Woche zwischen 14 und 16 Uhr meist freie Kapazitäten. Die Stornierungsfrist beträgt 48 Stunden, bei späterer Absage werden 50 Prozent der Kosten fällig.

Ein Tipp für Familien: Kinder ab vier Jahren dürfen im Simulator fliegen, benötigen aber eine schriftliche Einverständniserklärung der Eltern. Für Schulklassen und Firmenevents gibt es separate Buchungsoptionen mit exklusiven Zeitfenstern außerhalb der Stoßzeiten. Die Parkplätze im Pasing Arcaden-Parkhaus (Tiefgarage) sind für Kunden zwei Stunden kostenfrei – einfach den Bon an der Kasse validieren lassen.

Von der Simulation zum echten Sprung: Kombi-Angebote

Der neue Standort in München-Pasing setzt auf eine innovative Kombination aus Simulation und Realerlebnis – ein Konzept, das besonders bei Einsteigern Anklang findet. Studien der Deutschen Gesellschaft für Erlebnispädagogik zeigen, dass rund 68 Prozent der Erstspringer nach einem Probetraining im Windkanal deutlich entspannter in den echten Freifall starten. Jochen Schweizer nutzt diese Erkenntnis und bietet Pakete an, die den Indoor-Skydiving-Simulator mit einem späteren Tandemsprung verbinden. So lässt sich die Technik unter kontrollierten Bedingungen üben, bevor es in 4.000 Metern Höhe geht.

Die Kombi-Angebote sind nicht nur psychologisch sinnvoll, sondern sparen auch Zeit und Kosten. Statt sich separat für Simulation und Sprung anzumelden, buchen Kunden beides im Paket – inklusive individueller Betreuung durch zertifizierte Fallschirmsprunglehrer. Die Preise beginnen bei 399 Euro und beinhalten neben dem Windkanaltraining auch eine ausführliche Einweisung für den späteren Sprung über dem Flugplatz Schongau.

Besonders beliebt ist das „Skydiving-Starterpaket“, das neben dem Simulator-Training ein persönliches Coaching und einen Videomitschnitt des ersten Freifalls umfasst. Die Nachfrage nach solchen kombinierten Erlebnissen steigt: Allein im ersten Monat nach Eröffnung des Pasinger Standorts wurden über 200 dieser Pakete verkauft.

Für diejenigen, die sich noch unsicher sind, gibt es zudem Schnuppertermine im Windkanal. Hier können Interessierte in nur 30 Minuten testen, ob der Sport zu ihnen passt – ohne sofortige Verpflichtung für den echten Sprung.

München als Drehscheibe: Weitere Standorte in Planung

München wird zum zentralen Knotenpunkt für Jochen Schweizers Erlebniswelten – und das ist erst der Anfang. Mit der Eröffnung des fünften Standorts in Pasing unterstreicht das Unternehmen seine Strategie, die bayerische Landeshauptstadt als Drehscheibe für innovative Freizeitkonzepte auszubauen. Branchenanalysen zeigen, dass München mit einer jährlichen Wachstumsrate von 6,2 % im Erlebnisgastgewerbe zu den dynamischsten Märkten Deutschlands zählt. Diese Entwicklung nutzt Jochen Schweizer gezielt, um sein Angebot an ungewöhnlichen Aktivitäten weiter zu verdichten.

Doch Pasing bleibt nicht isoliert. Bereits in der Pipeline sind zwei weitere Standorte im Großraum München, die bis 2025 realisiert werden sollen. Einer davon entsteht in direkter Nähe zum Olympiapark und soll sich auf virtuelle Reality-Erlebnisse spezialisieren. Der zweite Standort, geplant im Osten der Stadt, setzt auf Outdoor-Aktivitäten mit Fokus auf Nachhaltigkeit. Beide Projekte befinden sich laut Unternehmensangaben in fortgeschrittenen Verhandlungsphasen mit lokalen Partnern.

Die Wahl Münchens als Expansionsschwerpunkt ist kein Zufall. Die Stadt vereint eine kaufkräftige Zielgruppe mit einer hohen Dichte an Touristen – ideale Voraussetzungen für Erlebnisanbieter. Studien des Deutschen Tourismusverbands bestätigen, dass über 40 % der München-Besucher gezielt nach ungewöhnlichen Freizeitangeboten suchen. Jochen Schweizer reagiert darauf mit einem Mix aus etablierten Formaten wie dem Skydiving-Simulator und neu entwickelten Konzepten, die exklusiv für den Münchner Markt entworfen werden.

Parallel zur Standortoffensive baut das Unternehmen seine digitale Infrastruktur aus. Ab 2024 sollen alle Münchner Standorte über eine zentrale Buchungsplattform vernetzt sein, die Echtzeit-Verfügbarkeiten und personalisierte Erlebnispakete anbietet. Dieser Schritt zielt darauf ab, die Customer Journey zu vereinfachen und die Auslastung der verschiedenen Locations zu optimieren.

Mit dem neuen Standort in München-Pasing setzt Jochen Schweizer einmal mehr Maßstäbe für Erlebnisvielfalt direkt vor der Haustür—der Skydiving-Simulator macht hochwertige Adrenalin-Kicks nun auch ohne lange Anreise zugänglich. Wer Action sucht, ohne gleich in den Freifall zu springen, findet hier eine perfekte Mischung aus Realismus und Sicherheit, die selbst Einsteiger begeistert.

Für alle, die das Angebot selbst testen möchten, lohnt sich ein Blick auf die Online-Buchung, denn die Termine für den Windkanal sind begehrt und oft schnell vergeben. Besonders Familien oder Gruppen sollten früh planen, um das Erlebnis gemeinsam zu genießen.

Die Eröffnung in Pasing ist wohl erst der Anfang: Mit diesem Konzept könnte Jochen Schweizer bald weitere Städte revolutionieren—und zeigen, dass Abenteuer nicht immer weit weg liegen müssen.