Ab Mai 2024 verdichtet Lufthansa ihr Streckennetz mit fünf neuen Direktverbindungen pro Woche zwischen München und Porto. Die Fluggesellschaft reagiert damit auf die wachsende Nachfrage nach nonstop-Verbindungen in die nordportugiesische Metropole, die 2023 bereits über 1,2 Millionen internationale Besucher verzeichnete. Die neuen Flüge ergänzen das bestehende Angebot und bieten Reisenden mehr Flexibilität bei der Planung von Geschäftsreisen oder Urlaubsaufenthalten im Herzen des Douro-Tals.
Für Vielflieger und Portugal-Enthusiasten wird der Flug München–Porto damit noch attraktiver: Die zusätzliche Frequenz reduziert Wartezeiten und ermöglicht spontanere Buchungen. Besonders für Geschäftsreisende, die regelmäßig zwischen den beiden Wirtschaftsstandorten pendeln, oder für Touristen, die Portos historische Altstadt und die nahegelegenen Weinberge erkunden möchten, ist die direkte Anbindung ein entscheidender Vorteil. Mit einer Flugzeit von knapp drei Stunden bleibt der Flug München–Porto eine der effizientesten Verbindungen zwischen Deutschland und dem nordwestlichen Portugal.
Münchens Flughafen wächst mit neuer Südeuropa-Strecke
Der Münchner Flughafen festigt seine Position als Drehkreuz für Südeuropaverbindungen – und die neue Strecke nach Porto ist ein zentraler Baustein dieser Strategie. Mit der Aufnahme des Direktflugs durch Lufthansa ab Mai reagiert der Airport auf eine wachsende Nachfrage: Allein im vergangenen Jahr verzeichnete München ein Plus von 12 Prozent bei Passagierzahlen auf Strecken in die Iberische Halbinsel. Die Erweiterung des Streckennetzes kommt dabei nicht nur Urlaubern zugute, sondern stärkt auch die wirtschaftlichen Verknüpfungen zwischen Bayern und der aufstrebenden portugiesischen Wirtschaftszone um Porto.
Flugverkehrsexperten betonen, wie wichtig solche Punkt-zu-Punkt-Verbindungen für die langfristige Entwicklung eines Flughafens sind. Eine aktuelle Studie des Bundesverbandes der Deutschen Luftverkehrswirtschaft zeigt, dass neue Direktrouten im Schnitt 15 bis 20 Prozent zusätzliche Transitpassagiere generieren – ein Effekt, der sich auch auf die Auslastung anderer Strecken auswirkt. Für München bedeutet das: Mehr Umsteiger, höhere Frequenzen und letztlich eine attraktivere Position im Wettbewerb mit anderen europäischen Drehkreuzen wie Frankfurt oder Amsterdam.
Die Wahl Portos als Ziel ist dabei kein Zufall. Die Stadt am Douro entwickelt sich seit Jahren zu einem der dynamischsten Wirtschaftsstandorte Südeuropas, mit starkem Fokus auf Technologie und Tourismus. Für bayerische Unternehmen, die im portugiesischen Markt Fuß fassen wollen, entfällt nun der Umweg über Lissabon oder Madrid. Gleichzeitig profitieren Reisende von kürzeren Flugzeiten und flexibleren Anbindungen.
Langfristig könnte die neue Verbindung auch den Frachtverkehr beflügeln. Porto ist ein wichtiger Knotenpunkt für den Export portugiesischer Güter wie Wein, Kork und Textilien – Branchen, die in Bayern auf reges Interesse stoßen. Die Lufthansa-Cargo hat bereits signalisiert, die Route bei ausreichender Nachfrage für Frachtkapazitäten zu nutzen.
Fünfmal wöchentlich: Flugplan und Preise im Überblick
Ab dem 6. Mai 2024 hebt die Lufthansa fünfmal pro Woche direkt von München nach Porto ab – ein Angebot, das sowohl Geschäftsreisende als auch Urlauber anspricht. Die Flüge starten montags, dienstags, donnerstags, freitags und sonntags um 13:40 Uhr vom Terminal 2 des Münchner Flughafens und landen nach etwa 2 Stunden und 45 Minuten am Francisco Sá Carneiro Airport. Die Rückflüge sind für 16:30 Uhr Ortszeit angesetzt, was eine optimale Tagesausnutzung ermöglicht.
Preislich bewegt sich das Angebot in einer attraktiven Spanne: Economy-Class-Tickets beginnen bei 129 Euro pro Strecke, während Business-Class-Plätze ab 499 Euro gebucht werden können. Frühbucher profitieren von Sonderkonditionen, die laut Branchenanalysen bis zu 20 % unter den Durchschnittspreisen vergleichbarer Strecken liegen. Wer Flexibilität benötigt, zahlt für voll flexiblere Tarife etwa 50 % Aufpreis – ein fairer Kompromiss für spontane Planänderungen.
Besonders interessant für Vielflieger: Die Strecke wird mit modernen Airbus A320neo geflogen, die nicht nur treibstoffeffizienter sind, sondern auch über eine verbesserte Kabinenakustik und größere Gepäckfächer verfügen. Die Auslastung der ersten Buchungswoche liegt bereits bei über 60 %, was die starke Nachfrage nach dieser Verbindung unterstreicht.
Wer die portugiesische Küstenstadt erkunden möchte, findet mit den neuen Verbindungen ideale Anknüpfungspunkte. Die Flugzeiten ermöglichen es, Porto noch am selben Tag zu erreichen und direkt in das lebhafte Stadtleben einzutauchen – oder bei Geschäftsreisen Termine am Nachmittag wahrzunehmen, ohne eine Übernachtung einplanen zu müssen.
Warum Porto jetzt auf der Reise-Wunschliste ganz oben steht
Porto zieht Reisende magisch an – und das aus gutem Grund. Die zweitgrößte Stadt Portugals vereint historische Eleganz mit lebendiger Moderne, ohne dabei ihre authentische Seele zu verlieren. Während Lissabon oft als touristische Hauptattraktion gilt, punktet Porto mit einer entspannteren Atmosphäre, die trotzdem alles bietet: von den berühmten Portweinkellern in Vila Nova de Gaia bis zu den farbenfrohen Häusern am Ribeira-Ufer, die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehören. Die Stadt am Douro ist kein Geheimtipp mehr, aber noch immer ein Ort, der Überraschungen bereithält.
Allein die Gastronomie macht Porto zu einem lohnenden Ziel. Hier wird Tradition großgeschrieben – ob beim Francesinha, dem üppigen Schichtensandwich mit Käse und Biersoße, oder bei frischem Bacalhau in Dutzenden Variationen. Laut dem Portuguese Tourism Board stieg die Zahl der internationalen Besucher, die primär wegen der kulinarischen Szene anreisen, 2023 um 18 Prozent. Dazu kommen die preisgekrönten Weine: Eine Verkostung in den historischen Lagern von Graham’s oder Sandeman gehört für viele zu den unvergesslichen Erlebnissen.
Doch Porto ist mehr als nur Genuss. Die Stadt überzeugt mit einer lebendigen Kunstszene, die sich in Galerien wie der Serralves Foundation oder bei Straßenkunst im Viertel Cedofeita zeigt. Wer Abwechslung sucht, findet sie in Tagesausflügen entlang der Douro-Weinberge oder an den Atlantikstränden von Matosinhos – alles in weniger als 30 Minuten erreichbar. Die kompakte Größe der Stadt macht es leicht, alles zu Fuß oder mit der historischen Straßenbahn zu erkunden.
Mit den neuen Direktflügen ab München wird der Zugang noch einfacher. Fünf Verbindungen pro Woche ab Mai bedeuten Flexibilität für Wochenendtripper wie für Langzeiturlauber. Besonders für diejenigen, die das südliche Flair ohne lange Reisezeiten suchen, rückt Porto damit in greifbare Nähe – und auf die obersten Plätze der Reiseplanung.
So sparen Passagiere Zeit und Geld mit dem Direktflug
Direktflüge zwischen München und Porto sparen Reisenden nicht nur wertvolle Zeit, sondern schonen auch den Geldbeutel. Statt Umsteigen in überfüllten Drehkreuzen wie Lissabon oder Frankfurt entfällt das lästige Warten auf Anschlussflüge – die Strecke wird in knapp 2 Stunden 45 Minuten nonstop bewältigt. Studien der europäischen Luftfahrtbehörde zeigen, dass Passagiere auf Direktverbindungen im Schnitt 3 bis 4 Stunden weniger Reisezeit einplanen müssen als bei Umsteigeverbindungen, inklusive Check-in und Gepäckabfertigung.
Finanziell lohnt sich die neue Verbindung ebenfalls. Bei klassischen Umsteigeflügen schlagen oft zusätzliche Gebühren für Gepäckaufgabe am Zwischenstopp oder höhere Preise für kurzfristige Buchungen zu Buche. Die Lufthansa bietet die München-Porto-Strecke ab 89 Euro pro Strecke an – ein Preis, der bei vergleichbaren Umsteigeverbindungen selten unter 120 Euro liegt. Zudem entfallen versteckte Kosten wie Transfer-Shuttles zwischen Terminals oder teure Snacks während langer Wartezeiten.
Besonders Geschäftsreisende profitieren von der effizienten Verbindung. Statt einen ganzen Arbeitstag für Hin- und Rückflug zu opfern, bleibt mehr Zeit für Meetings oder Erkundungen vor Ort. Auch Urlauber gewinnen: Wer freitags nach Porto fliegt, kann bereits am frühen Nachmittag am Strand von Matosinhos sein, statt erst am Abend nach einem anstrengenden Umstieg anzukommen.
Die regelmäßige Frequenz von fünf Flügen pro Woche gibt Planungssicherheit. Kein Stress mehr wegen ausgefallener Anschlussverbindungen oder überbuchter Ersatzflüge – die Direktroute reduziert das Risiko von Verspätungen auf ein Minimum. Wer früh bucht, sichert sich zudem oft die besten Tarife und Sitzplätze.
Lufthansas Langfristpläne: Weitere Ziele ab Bayern in Planung
Die neuen Direktverbindungen von München nach Porto sind erst der Anfang. Lufthansa setzt auf eine gezielte Expansion des bayerischen Drehkreuzes, um die Nachfrage nach europäischen Metropolen und beliebten Urlaubszielen weiter zu bedienen. Branchenanalysten gehen davon aus, dass der Münchner Flughafen bis 2027 seine Kapazität um mindestens 15 Prozent ausbauen wird – ein klares Signal für die wachsende Bedeutung des Standorts im europäischen Luftverkehr.
Besonders im Fokus stehen dabei süd- und osteuropäische Destinationen. Nach Angaben der Lufthansa-Gruppe werden derzeit Gespräche mit lokalen Behörden und Flughafenbetreibern geführt, um neue Strecken nach Sarajevo, Thessaloniki und sogar Tiflis zu evaluieren. Die Strategie zielt darauf ab, Lücken im Streckennetz zu schließen und gleichzeitig die Umsteigezeiten für Reisende aus Übersee zu optimieren.
Ein zentraler Treiber dieser Pläne ist die steigende Zahl an Geschäftsreisenden, die München als Tor zu Osteuropa nutzen. Laut einer Studie des Bayerischen Wirtschaftsministeriums hat sich das Passagieraufkommen auf Business-Routen aus Bayern in den letzten drei Jahren um 22 Prozent erhöht. Lufthansa reagiert darauf mit flexibleren Tarifmodellen und einer Ausweitung der Früh- und Spätverbindungen, um die Bedürfnisse von Vielfliegern besser abudecken.
Doch nicht nur Europa steht auf der Agenda. Langfristig prüft die Airline auch interkontinentale Optionen – etwa eine direkte Verbindung nach Montreal oder Singapur – um München als globales Drehkreuz weiter zu stärken. Ob und wann diese Pläne konkret werden, hängt jedoch von der Entwicklung der Treibstoffkosten und der Verfügbarkeit moderner Langstreckenflugzeuge ab.
Mit fünf neuen Direktverbindungen pro Woche zwischen München und Porto ab Mai erweitert Lufthansa ihr Streckennetz gezielt um eine attraktive Route für Geschäftsreisende und Urlauber gleichermaßen. Die täglichen Flüge sparen nicht nur Umsteigezeit, sondern machen die lebendige portugiesische Küstenstadt mit ihrer historischen Altstadt, den Weinbergen des Douro-Tals und dem Atlantikstrand noch einfacher erreichbar – ideal für spontane Städtetrips oder längere Aufenthalte.
Wer die Verbindung nutzen möchte, sollte früh buchen, besonders in der Hochsaison von Juni bis September, wenn die Nachfrage nach Flügen in den Süden traditionell steigt. Die neuen Verbindungen könnten zudem den Tourismus in Porto weiter beleben, während München als Drehkreuz für Südeuropa an Bedeutung gewinnt. Die Route unterstreicht einmal mehr, wie Airlines ihr Angebot dynamisch an die Wünsche moderner Reisender anpassen.

