Mit einem Schlag verdoppelt bestsecret münchen seine Präsenz in der bayerischen Metropole: Der exklusive Modeclub eröffnet am 12. September seinen zweiten Standort in der Landshuter Allee – auf stolzen 5.000 Quadratmetern Verkaufsfläche. Damit wird das Konzept des Members-only-Shopping, das bisher im Olympiapark erfolgreich lief, nun auch im Westen Münchens verankert. Die Investition unterstreicht die wachsende Bedeutung des Standorts für den Premium-Outlet-Bereich, wo Marken wie Hugo Boss, Calvin Klein oder Tommy Hilfiger bis zu 70 Prozent Rabatt auf Vorjahreskollektionen bieten.
Für Modebegeisterte in und um München bedeutet die Expansion von bestsecret münchen nicht nur mehr Auswahl, sondern auch strategische Vorteile. Während der erste Standort vor allem Kunden aus dem Norden und der Innenstadt anzieht, erschließt das neue Haus in Laim gezielt das Einzugsgebiet westlicher Stadtteile und des Umlands. Mit der Verdopplung der Fläche reagiert der Betreiber auf die hohe Nachfrage nach hochwertiger Mode zu reduzierten Preisen – ein Trend, der seit der Pandemie an Fahrt aufgenommen hat. Die Eröffnung fällt zudem in die heiße Phase der Herbstkollektionen, was zusätzliche Attraktivität verspricht.
Vom Online-Pionier zur Münchner Shopping-Adresse
Vor 15 Jahren startete bestsecret als einer der ersten reinen Online-Modehändler in Deutschland – mit einem klaren Konzept: Markenmode zu reduzierten Preisen, aber nur für registrierte Mitglieder. Was damals als Nischenmodell galt, entwickelte sich rasant zu einem der umsatzstärksten Fashion-Player im deutschen E-Commerce. Laut einer Studie des EHI Retail Institute lag der Umsatz des Unternehmens 2023 bei über 1,2 Milliarden Euro, ein Beweis dafür, wie sehr das hybride Modell aus exklusiven Mitgliedschaften und dynamischen Rabattaktionen den Nerv der Zeit traf.
Doch der digitale Erfolg reichte dem Münchner Unternehmen nicht. Während andere Online-Händler noch über stationäre Expansionspläne diskutierten, eröffnete bestsecret bereits 2019 seinen ersten physischen Flagship-Store in der Landshuter Allee. Der Schritt war riskant, aber berechnet: Die Filiale wurde nicht als klassisches Ladengeschäft inszeniert, sondern als Erlebnisraum mit persönlichen Styling-Beratungen, Pop-up-Events und einer kuratierten Auswahl an Luxusmarken – ein Format, das vor allem jüngere, digital affine Kund:innen anzog.
Die Entscheidung, nun einen zweiten Standort in der Münchner Innenstadt zu eröffnen, unterstreicht die strategische Wende. Mit 5.000 Quadratmetern Verkaufsfläche auf drei Ebenen im ehemaligen Karstadt-Gebäude am Stachus setzt bestsecret ein deutliches Zeichen: Der Händler will nicht nur online, sondern auch offline zur festen Shopping-Adresse werden. Branchenkenner sehen darin einen logischen Schritt, da laut einer aktuellen Umfrage des IFH Köln fast 60 Prozent der Modekäufer:innen in Metropolen wie München weiterhin stationäre Läden bevorzugen – besonders für hochpreisige Artikel oder wenn es um Beratung geht.
Dass der Standort Stachus gewählt wurde, ist kein Zufall. Die Lage zwischen Karlsplatz und Kaufingerstraße gehört zu den frequenzstärksten Einkaufsmeilen Deutschlands, mit über 200.000 Passant:innen pro Tag. Hier trifft bestsecret auf eine Zielgruppe, die Wert auf Markenbewusstsein legt, aber gleichzeitig preissensibel agiert – eine Kombination, die das Unternehmen seit seinen Online-Anfängen perfektioniert hat.
000 Quadratmeter Luxusmode im neuen Flagship-Store
Wer den neuen bestsecret-Flagship-Store in München betritt, wird sofort von einem 1.000 Quadratmeter großen Luxusmode-Bereich empfangen – ein Statement für exklusives Einkaufserlebnis. Hier finden sich ausgewählte Marken wie Max Mara, Hugo Boss und Escada, präsentiert in einer Atmosphäre, die an gehobene Boutiquen in Paris oder Mailand erinnert. Die Raumaufteilung setzt auf klare Linien und edle Materialien: dunkles Holz, polierter Marmor und dezente LED-Beleuchtung lenken den Fokus auf die Kollektionen.
Besonders auffällig ist die integrierte Personal-Shopping-Lounge. Studien zeigen, dass über 60 % der Luxuskäufer in Deutschland individuell beraten werden möchten – bestsecret setzt dies mit geschulten Stylisten um, die auf Wunsch komplette Outfits zusammenstellen. Der Bereich ist bewusst abgetrennt, bietet aber durch Glaswände weiterhin Blickkontakt zum restlichen Store.
Ein Highlight bildet die Accessoires-Abteilung mit limitierten Taschenmodellen und Schmuckstücken. Hier dominieren Marken wie Furla oder Longchamp, deren aktuelle Kollektionen exklusiv für den Münchner Standort ausgewählt wurden. Die Präsentation folgt einem klaren Farbkonzept: Jede Marke erhält eine eigene „Bühne“ mit passendem Hintergrund, was die Orientierung erleichtert.
Abgerundet wird der Luxusbereich durch einen separaten Check-out-Bereich mit Sitzgelegenheiten und Champagner-Service. Wer hier einkauft, verlässt den Store nicht nur mit Tüten, sondern mit einem Erlebnis – genau das Ziel des Konzepts.
Wie der zweite Standort die Einkaufswelt verändert
Mit dem zweiten Standort in München setzt bestsecret nicht nur auf Expansion, sondern verändert gezielt die Dynamik der lokalen Einkaufskultur. Die 5.000 Quadratmeter Verkaufsfläche im Herzen der Stadt schaffen eine neue Anlaufstelle für Modebegeisterte, die Wert auf exklusive Marken zu reduzierten Preisen legen. Studien des Handelsforschungsinstituts Köln zeigen, dass Outlet-Standorte in Großstädten die Kaufhäufigkeit um bis zu 30 Prozent steigern können – ein Effekt, der auch bei bestsecret erwartet wird.
Die strategische Platzierung des neuen Stores in der Innenstadt durchbricht das klassische Outlet-Konzept, das sonst oft an Stadträndern angesiedelt ist. Kunden profitieren von der zentralen Lage, die spontane Besuche ermöglicht und die Einkaufsrouten neu ordnet. Statt langer Anfahrten zu Outlet-Centern außerhalb Münchens reicht nun ein kurzer Weg in die City.
Besonders auffällig: Der zweite Standort verstärkt den Wettbewerb unter Modehändlern. Während traditionelle Kaufhäuser mit sinkenden Besucherzahlen kämpfen, setzt bestsecret auf ein hybrides Modell aus Online- und Offline-Erlebnis. Die Kombination aus digitaler Mitgliedschaft und physischen Filialen lockt vor allem jüngere Zielgruppen an, die Wert auf Flexibilität legen.
Laut Branchenanalysten könnte die Eröffnung zudem das Einkaufsverhalten in der Region langfristig prägen. Durch die Nähe zu anderen Modehotspots wie der Maximilianstraße entsteht ein Synergieeffekt, der München als Shopping-Destination weiter stärkt – nicht nur für Einheimische, sondern auch für Touristen.
Exklusive Marken und Services für Mitglieder
Mit der Eröffnung des zweiten Standorts in München setzt bestsecret nicht nur auf Fläche, sondern auf ein exklusives Einkaufserlebnis für seine Mitglieder. Das Modehaus, bekannt für sein kuratiertes Sortiment an Markenmode zu reduzierten Preisen, bietet hier Zugang zu über 1.500 nationalen und internationalen Labels – von etablierten Luxusmarken bis zu aufstrebenden Designern. Studien des Deutschen Modeinstituts zeigen, dass Mitglieder-Only-Konzepte wie dieses die Kundenzufriedenheit um bis zu 40 % steigern, da sie personalisierte Services und limitierte Kollektionen vereinen.
Exklusivität beginnt bereits beim Betreten des Stores: Nur wer über die bestsecret-App oder Website registriert ist, erhält Zutritt. Im Inneren erwarten die Gäste Services wie persönliche Stilberatungen, vorab reservierbare Umkleiden oder einen Concierge-Service für individuelle Wünsche. Besonders gefragt sind die sogenannten „First-Look“-Events, bei denen Mitglieder neue Kollektionen vor dem offiziellen Verkaufsstart sehen und kaufen können – ein Privileg, das sonst nur auf Fashion Weeks oder Showroom-Präsentationen vorbehalten ist.
Ein Highlight des Münchner Standorts ist der „VIP-Lounge“-Bereich, der auf 200 m² Platz für individuelle Shopping-Erlebnisse bietet. Hier können Mitglieder in Ruhe ausgewählte Stücke probieren, während ein Team aus Stylisten Outfits zusammenstellt oder Accessoires kombiniert. Für Berufstätige gibt es zudem einen Express-Service: Bestellte Artikel liegen innerhalb von zwei Stunden zur Abholung bereit – inklusive Geschenkverpackung auf Wunsch.
Auch digital setzt bestsecret auf Mitgliedervorteile. Die App fungiert als Schlüssel zum Store, speichert persönliche Größen und Wünsche und warnt vor ausverkauften Artikeln in Echtzeit. Wer im Münchner Flagship-Store einkauft, profitiert zusätzlich von Bonusprogrammen wie exklusiven Rabattaktionen oder Einladungen zu Closed-Shopping-Nächten mit DJs und Live-Styling-Sessions.
Expansionspläne: Was nach München folgt
Mit dem neuen Flagship-Store in München setzt bestsecret einen klaren Fokus auf die bayerische Metropole – doch die Expansionsstrategie des Modehauses reicht weit darüber hinaus. Branchenanalysten verweisen auf die wachsende Nachfrage nach stationärem Handel trotz boomendem Online-Geschäft: Laut einer Studie des EHI Retail Institute planen 68 % der deutschen Modehändler bis 2026 mindestens eine Filialeröffnung in A- oder B-Lagen. Bestsecret scheint diese Entwicklung vorwegzunehmen.
Als nächstes Ziel steht Berlin im Raum. Insiderberichte deuten auf Verhandlungen für eine Fläche am Kurfürstendamm hin, wo das Unternehmen mit einem ähnlichen Konzept wie in München punkten könnte: großzügige Präsentation, exklusive Markenkooperationen und ein Erlebnischarakter, der über reinen Verkauf hinausgeht. Die Hauptstadt bietet mit ihrer internationalen Kundschaft und hohen Kaufkraft ideale Voraussetzungen für das Premium-Outlet-Modell.
Parallel dazu testet bestsecret in ausgewählten Städten das Format kleinerer Pop-up-Stores. Diese temporären Läden – etwa in Hamburg oder Frankfurt – dienen nicht nur dem Verkauf, sondern auch der Markenbindung. Sie ermöglichen es, lokale Kundenpräferenzen zu analysieren, bevor langfristige Mietverträge unterzeichnet werden. Ein strategischer Schachzug, der Risiken minimiert.
Langfristig könnte auch der europäische Markt interessant werden. Besonders Städte wie Wien oder Zürich, die bereits über eine starke bestsecret-Online-Community verfügen, gelten als potenzielle Standorte. Doch hier wird man abwarten, wie sich die ersten deutschen Filialen entwickeln – und ob das stationäre Konzept die gleichen Wachstumszahlen liefert wie der digitale Vertriebskanal.
Mit dem zweiten Münchner Standort setzt bestsecret ein klares Zeichen: Das Modehaus etabliert sich nicht nur als Online-Pionier, sondern auch als physischer Anziehungspunkt für Fashion-Liebhaber, die exklusive Marken zu reduzierten Preisen suchen. Die 5.000 Quadratmeter Verkaufsfläche im Osten der Stadt ergänzen das bestehende Angebot im Olympiapark und machen München zum wichtigsten Standort der Marke in Deutschland.
Wer die neuen Räumlichkeiten erkunden möchte, sollte sich auf ein durchdachtes Sortiment freuen—von Business-Outfits bis zu Casual-Wear, alles mit dem typischen bestsecret-Discount. Besonders lohnend könnte ein Besuch während der Eröffnungswochen sein, wenn mit zusätzlichen Aktionen zu rechnen ist.
Die Expansion zeigt, dass bestsecret weiter wächst—und es wäre kein Wunder, wenn bald weitere Standorte in anderen Großstädten folgen würden.

