Mit einer schieren Ausstellungsfläche von 20.000 Quadratmetern setzt die Motorworld München neue Maßstäbe für Automobilbegeisterte. Wo sonst finden sich über 200 historische Fahrzeuge, exklusive Supercars und seltene Sammlerstücke unter einem Dach vereint? Die Eröffnungszahlen sprechen für sich: Allein in den ersten Wochen wurden über 15.000 Besucher gezählt – ein Beweis dafür, dass die Kombination aus nostalgischem Charme und moderner Fahrkultur genau den Nerv der Zeit trifft. Die Halle in der Lilienthalallee 25, direkt am Münchner Flughafen, verwandelt sich damit in einen Pilgerort für Liebhaber, Investoren und Technikaffine.

Doch die Motorworld München ist mehr als nur eine Schau für glänzende Karosserien. Sie schafft einen Raum, in dem Geschichte und Innovation aufeinandertreffen: vom restaurierten Mercedes 300 SL Gullwing bis zum hybriden Hypercar der nächsten Generation. Für die regionale Wirtschaft bedeutet das Projekt einen Impuls – nicht nur durch Touristen, sondern auch durch Events, Messen und eine wachsende Community rund um Oldtimer-Handel und Restaurierung. Wer hier durch die Gänge schlendert, spürt schnell: Es geht nicht nur um PS und Design, sondern um eine Leidenschaft, die Generationen verbindet.

Ein neues Mekka für Automobilfans in Bayern

Wo einst Industriehallen standen, entfaltet sich nun auf 20.000 Quadratmetern ein Tempel für PS-begeisterte: Die Motorworld München verwandelt das ehemalige Riem-Gelände in ein lebendiges Zentrum für Automobilkultur. Mit über 300 Stellplätzen für Oldtimer, Youngtimer und exklusive Sportwagen setzt das Projekt neue Maßstäbe. Experten der Classic Data AG bestätigen, dass Bayern damit zur zweitgrößten Konzentration historischer Fahrzeuge in Deutschland aufsteigt – direkt hinter dem Ruhrgebiet, aber mit deutlich stärkerem Fokus auf Premiummarken.

Das Konzept geht weit über reine Ausstellungsflächen hinaus. Werkstätten mit Originalersatzteilen, ein dynamisches Eventareal für Concours d’Elegance und sogar ein eigenes Café im Stil der 1960er-Jahre schaffen eine Atmosphäre, die Sammler und Tagesbesucher gleichermaßen anzieht. Besonders die transparente Architektur lässt natürliches Licht auf die chromblitzenden Karosserien fallen – ein Detail, das Fotografen und Instagram-Enthusiasten bereits jetzt anlockt.

Für Münchner Autohäuser wird die Motorworld zum strategischen Partner. Mehrere Premiumhändler wie BMW Classic oder Porsche Zentrum München nutzen die Location für exklusive Kundenpräsentationen. Die Nähe zum Messegelände und die direkte Anbindung an die A94 machen den Standort auch für internationale Käufer attraktiv.

Doch nicht nur die Hardware begeistert: Ein monatlicher „Motorworld Talk“ mit Branchengrößen – von Rennfahrern bis zu Restauratoren – etabliert die Location als Wissensdrehscheibe. Der erste Gast im Oktober wird ein ehemaliger Formel-1-Ingenieur sein, der über die Evolution der Aerodynamik spricht. Ein Programm, das zeigt: Hier geht es um mehr als nur um glänzende Blechschätze.

000 Quadratmeter für Legenden und Hightech-Boliden

Auf 2.000 Quadratmetern entfaltet sich in der Motorworld München ein Raum, der Autogeschichte atmet. Hier stehen nicht einfach Fahrzeuge – hier thronen Legenden. Vom knallroten Ferrari 250 GTO, dessen Wert längst die 50-Millionen-Euro-Marke durchbrochen hat, bis zum ikonischen Porsche 917, der die Rennstrecken der 1970er dominierte, erzählt jede Kurve, jeder Chromreflex eine eigene Geschichte. Die Ausstellungsfläche ist bewusst offen gestaltet: Besucher können die Boliden aus allen Perspektiven betrachten, oft nur durch eine unsichtbare Glasbarriere von den Exponaten getrennt.

Doch die Motorworld setzt nicht allein auf Nostalgie. Zwischen den klassischen Karosserien glänzen Hightech-Supercars der Gegenwart. Ein McLaren Speedtail, limitiert auf 106 Exemplare, demonstriert mit seinem hybriden Antrieb und einer Höchstgeschwindigkeit von 403 km/h, wie sich Luxus und Innovation verbinden lassen. Experten der Automobilbranche betonen, dass solche Modelle nicht nur Fahrzeuge, sondern rollende Laboratorien sind – rund 30 Prozent der Entwicklungskosten fließen heute in Software und Connectivity.

Besonderes Augenmerk liegt auf den sogenannten „Barn Finds“, jenen seltenen Stücken, die jahrzehntelang in Scheunen oder Garagen schlummerten, bevor sie restauriert wurden. Ein Mercedes-Benz 300 SL „Gullwing“ aus den 1950ern, dessen Originallack patiniert blieb, zieht Blicke magisch an. Solche Fahrzeuge machen etwa 15 Prozent der Ausstellung aus und dokumentieren, wie Zeit Spuren hinterlässt – oder sie gerade erst freilegt.

Die Inszenierung verzichtet auf überladene Effekte. Stattdessen setzen punktgenau platzierte LED-Leuchten die Linien der Fahrzeuge in Szene, während hintergrundleise Dokumentationen über Bildschirme historische Rennmomente einfangen. Wer genau hinschaut, entdeckt sogar originale Werkzeugkästen oder Rennoveralls berühmter Fahrer in den Vitrinen – Details, die den Unterschied zwischen einer Ausstellung und einem Erlebnis ausmachen.

Von Oldtimern bis Hypercars: Was Besucher erwartet

Wer durch die 20.000 Quadratmeter der Motorworld München schlendert, durchläuft nicht nur eine Ausstellung, sondern eine Zeitreise auf vier Rädern. Von den eleganten Kurven eines Mercedes-Benz 300 SL „Gullwing“ aus den 1950er-Jahren bis zu den scharfkantigen Linien eines modernen Bugatti Chiron spannt sich der Bogen. Die Sammlung umfasst über 200 Fahrzeuge, darunter selten gezeigte Raritäten wie einen der nur 39 gebauten Ferrari 250 GTO – ein Modell, das bei Auktionen regelmäßig Preise jenseits der 50-Millionen-Euro-Marke erzielt.

Besonderes Augenmerk liegt auf den thematischen Inszenierungen. Während einige Bereiche klassische Rennstrecken-Atmosphäre mit originalen Boxengassen und historischen Tankstellen nachbilden, setzen andere auf futuristische Lichtinstallationen, die die aerodynamischen Formen der Hypercars betonen. Ein Highlight ist die interaktive „Sound-Lounge“, in der Besucher die Motorenklänge legendärer Modelle wie des Porsche 917 oder des McLaren F1 per Knopfdruck vergleichen können.

Experten des Deutschen Museums bestätigen: Solche multimedialen Ansätze steigern das Verständnis für automobile Meilensteine um bis zu 40 Prozent. Denn hier geht es nicht um stumme Exponate, sondern um lebendige Technikgeschichte. Wer möchte, kann sogar selbst Hand anlegen – etwa beim Wechseln eines Rads an einem historischen BMW 2002 oder beim Simulator-Rennen auf der virtuellen Nürburgring-Nordschleife.

Für Puristen gibt es abgetrennte Bereiche mit originalgetreuen Werkstätten, in denen Restauratoren an Klassikern wie einem Jaguar E-Type oder einem Volkswagen Käfer arbeiten. Die transparente Absperrung erlaubt Einblicke in die filigrane Handarbeit, die nötig ist, um diese Fahrzeuge in Concours-d’Élegance-Zustand zu versetzen. Wer genau hinschaut, entdeckt vielleicht sogar den einen oder anderen Prominenten unter den Besuchern – die Motorworld hat sich längst zum Treffpunkt für Sammler und Enthusiasten etabliert.

Events, Restaurants und Werkstätten unter einem Dach

Wer durch die 20.000 Quadratmeter der Motorworld München schlendert, betritt eine Welt, in der sich Leidenschaft für Automobile mit lebendiger Kultur verbindet. Das Konzept geht weit über klassische Ausstellungsflächen hinaus: Unter einem Dach vereint das Areal hochwertige Restaurants, exklusive Werkstätten und ein abwechslungsreiches Eventprogramm. Laut einer aktuellen Marktanalyse der Automobilbranche suchen über 60 Prozent der Classic-Car-Enthusiasten genau solche multifunktionalen Erlebnisorte – die Motorworld trifft damit den Nerv der Zeit.

Gourmets kommen im hauseigenen Restaurant The Pitstop auf ihre Kosten. Mit Blick auf glänzende Chromkarosserien und historische Rennboliden serviert das Lokal regionale Spezialitäten und internationale Gerichte, die bewusst an die Ära der 1950er- und 60er-Jahre anknüpfen. Die Innenarchitektur setzt auf edles Leder, dunkles Holz und originale Rennstreifen-Dekoration – ein Ambiente, das selbst Nicht-Automobilfans begeistert.

Direkt nebenan arbeiten in den Motorworld Werkstätten zertifizierte Spezialisten an der Restaurierung seltener Fahrzeuge. Transparente Glaswände ermöglichen Besuchern Einblicke in die aufwendige Handarbeit, wenn etwa ein Ferrari 250 GTO originalgetreu aufgearbeitet oder ein Porsche 911 aus den 1970ern auf Concours-d’Elegance-Niveau gebracht wird. Die Werkstätten kooperieren mit renommierten Herstellern und bieten auch Schulungen für angehende Oldtimer-Mechaniker an.

Das Eventangebot reicht von exklusiven Fahrertrainings auf dem hauseigenen Simulator über Themenabende mit Automobil-Designern bis hin zu temporären Ausstellungen wie der geplanten Sonderausstellung „Legenden der Le Mans“ im Herbst. Besonders die Kombination aus statischer Präsentation und interaktiven Formaten hebt die Motorworld von klassischen Museen ab – hier wird Automobilgeschichte nicht nur gezeigt, sondern erlebbar gemacht.

Wie Motorworld München die Szene nachhaltig prägen will

Mit der Eröffnung von 20.000 m² Ausstellungsfläche setzt Motorworld München nicht nur auf spektakuläre Fahrzeuge, sondern auf ein Konzept, das die Automobilkultur langfristig verändern soll. Im Gegensatz zu klassischen Automuseen oder reinen Verkaufsplattformen verbindet das Projekt Ausstellungen, Events und Community-Building unter einem Dach. Studien der Automobilbranche zeigen, dass über 60 % der Sammler und Enthusiasten nach Orten suchen, die mehr bieten als reine Präsentation – sie wollen Austausch, Bildung und Erlebnisse. Genau hier positioniert sich Motorworld als Vorreiter.

Ein zentraler Hebel ist die Zusammenarbeit mit lokalen und internationalen Clubs, Herstellern und Restauratoren. Während andere Standorte oft nur als Schauplätze für Einzelveranstaltungen dienen, etabliert München eine dauerhafte Infrastruktur. Regelmäßige Fachvorträge zu Themen wie Elektro-Klassiker-Umbauten oder historische Rennsporttechnik ziehen nicht nur Besucher an, sondern schaffen eine Wissensplattform. Selbst seltene Marken wie Bugatti oder Pagani sind hier nicht nur ausgestellt, sondern werden in Workshops technisch aufbereitet – ein Novum in der Szene.

Nachhaltigkeit spielt dabei eine ungewöhnliche Rolle. Statt sich auf reine Nostalgie zu beschränken, integriert Motorworld moderne Themen wie Recycling von Oldtimer-Teilen oder CO₂-neutrale Events. Die Location selbst setzt auf Energieeffizienz: LED-Beleuchtung, Solarpanels auf Teilen des Daches und ein Abwärmenutzungskonzept reduzieren den ökologischen Fußabdruck deutlich. Für viele Puristen mag das überraschend wirken, doch die Resonanz beweist das Gegenteil.

Letztlich geht es um mehr als nur Autos. Durch Kooperationen mit Designern, Fotografen und sogar Filmemachern entsteht ein kreatives Ökosystem, das die Automobilkultur in neue Kontexte stellt. Ob Pop-up-Galerien mit Automobil-Kunst oder Live-Podcasts mit Branchengrößen – Motorworld München wird zum Kristallisationspunkt für alle, die Leidenschaft mit Innovation verbinden wollen.

Mit der Eröffnung der 20.000 Quadratmeter großen Ausstellungsfläche setzt Motorworld München neue Maßstäbe für Automobilkultur – hier verschmelzen seltene Klassiker, atemberaubende Supercars und lebendige Eventformate zu einem einzigartigen Erlebnisraum, der weit über eine klassische Ausstellung hinausgeht. Wer Leidenschaft für historische und moderne Fahrkultur teilt, findet hier nicht nur Exponate, sondern eine Community, die Technik, Design und Emotionen vereint.

Ein Besuch lohnt sich besonders für Sammler, Enthusiasten und Familien, die das ganze Spektrum der Automobilgeschichte interaktiv entdecken möchten – von geführten Touren über Restaurierungs-Workshops bis hin zu exklusiven Fahrereignissen. Die dynamische Mischung aus Museum, Handelsplattform und Veranstaltungsort macht Motorworld München zum Pflichttermin für alle, die Benzin im Blut haben.

Mit weiteren Expansionsplänen und wechselnden Sonderausstellungen wird der Standort schon bald noch mehr Strahlkraft entfalten und die deutsche Automobilszene nachhaltig prägen.