München steht vor einem nassen Wochenende: Bis zu 20 Liter Regen pro Quadratmeter sollen am Samstag auf die Stadt niederprasseln. Das entspricht fast einem Drittel des durchschnittlichen Monatsniederschlags für Juli – an nur einem Tag. Der Deutsche Wetterdienst warnt vor lokalen Überschwemmungen, besonders in tief liegenden Gebieten wie der Isarau oder dem Olympiapark. Die Intensität der Schauer könnte zudem zu kurzfristigen Behinderungen im Straßenverkehr führen, da die Kanalisation bei solchen Mengen an ihre Grenzen stößt.
Für alle, die Pläne für das Wochenende geschmiedet haben, bedeutet das Wetter am Samstag in München eine klare Ansage: Open-Air-Veranstaltungen wie das Tollwood-Festival oder Spaziergänge im Englischen Garten dürften ins Wasser fallen – im wahrsten Sinne des Wortes. Wer trotzdem unterwegs sein muss, sollte auf sturmsichere Kleidung und alternative Routen setzen. Die Prognosen zeigen, dass sich die Schauer zwar nicht den ganzen Tag halten, aber besonders in den Nachmittagsstunden mit Heftigkeit auftreten. Ein Blick auf die aktuelle Radarkarte wird am Samstag daher unverzichtbar sein, um beim Wetter am Samstag in München nicht überrascht zu werden.
Starkregenwarnung für München und Umgebung

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat für München und das nördliche Oberbayern eine amtliche Starkregenwarnung der Stufe 2 herausgegeben. Ab Samstagmittag müssen Anwohner mit ergiebigen Niederschlägen rechnen, die lokal bis zu 20 Liter pro Quadratmeter innerhalb weniger Stunden bringen können. Besonders betroffen sind die Landkreise München, Dachau und Freising, wo die Intensität des Regens zu Überflutungen auf Straßen und in Tiefgaragen führen könnte.
Meteorologen warnen vor den Folgen der anhaltenden Feuchtigkeit: Nach aktuellen Modellberechnungen steigt die Wahrscheinlichkeit für lokal begrenzte Gewitterzellen auf über 70 Prozent an. Diese können neben Starkregen auch Hagel und Sturmböen bis 60 km/h mit sich bringen. Der DWD empfiehlt, Abflüsse und Gullys auf Laub oder Verstopfungen zu prüfen, um Staunässe zu vermeiden.
Die Warnung gilt vorerst bis Samstagabend, 20 Uhr. Kommunale Einsatzkräfte bereiten sich auf mögliche Einsätze vor – insbesondere in Gebieten mit bekannter Überflutungsgefahr wie der Isarauen oder dem Englischen Garten. Autofahrer werden aufgefordert, ihre Geschwindigkeit den Wetterbedingungen anzupassen, da Aquaplaning-Risiko auf stark befahrenen Strecken wie der A9 oder der B2 droht.
Laut Statistiken des DWD hat sich die Häufigkeit solcher Extremwetterlagen in Süddeutschland in den letzten 20 Jahren fast verdoppelt. Während früher 3–4 Starkregenereignisse pro Jahr typisch waren, registrieren Messstationen heute durchschnittlich 7–8 Vorfälle mit vergleichbarer Intensität.
Wo es am Samstag besonders nass wird

Der Samstag wird München nicht gleichmäßig nass machen – einige Stadtteile müssen mit deutlich mehr Regen rechnen als andere. Besonders betroffen sind die westlichen und südwestlichen Bezirke, wo Meteorologen lokal bis zu 25 Liter pro Quadratmeter erwarten. Das entspricht fast einem Drittel des durchschnittlichen Monatsniederschlags für Juli. Während die Innenstadt und der Norden mit 15 bis 18 Litern noch vergleichsweise glimpflich davonkommen, könnte es in Laim, Aubing oder Hadern zu kurzfristigen Überflutungen kommen, falls die Kanalisation die Wassermassen nicht schnell genug abtransportiert.
Experten des Deutschen Wetterdienstes warnen vor allem vor den Stunden zwischen 14 und 18 Uhr. In diesem Zeitraum ziehen schwere Schauer und Gewitter über die Region, die lokal eng begrenzt extreme Regenmengen bringen können. Satellitendaten zeigen, dass sich die Wolkenfront über den Alpen staut und dann nach Norden abregnet – ein typisches Muster für Starkregen in Oberbayern. Wer in den betroffenen Gebieten unterwegs ist, sollte mit plötzlichen Sichtbehinderungen, Aquaplaning auf Straßen und vollgelaufenen Kellern rechnen.
Auch der Englische Garten und die Isarauen werden voraussichtlich stark betroffen sein. Hier könnte der Boden die Regenmengen nicht mehr aufnehmen, sodass sich Pfützen und kleine Bäche bilden. Für Radfahrer und Spaziergänger bedeutet das: Matschige Wege und rutschige Stege. Die Stadt München hat bereits die Reinigungskräfte in Bereitschaft, um nach dem Schauer die schlimmsten Folgen zu beseitigen.
Ein kleiner Trost für alle, die den Samstag drinnen verbringen müssen: Ab Sonntagmittag klingen die Schauer wieder ab, und die Temperaturen steigen auf angenehme 22 Grad.
Folgen für Verkehr, Events und Freizeitpläne

Der erwartete Starkregen wird Münchens Verkehr am Samstag spürbar beeinträchtigen. Laut Prognosen des Deutschen Wetterdienstes können lokal bis zu 20 Liter Regen pro Quadratmeter fallen – genug, um Straßen in kürzester Zeit unter Wasser zu setzen. Besonders betroffen sein dürften Tiefgarageneinfahrten, Unterführungen und bekannte Problemstellen wie die Arnulfstraße oder der Mittlere Ring. Die Stadtwerke München warnen bereits vor möglichen Überschwemmungen in Tiefpunkten des Straßennetzes, wo bei vergleichbaren Wetterlagen in der Vergangenheit wiederholt Einsatzkräfte ausrücken mussten.
Für geplante Open-Air-Events wird es eng. Das Tollwood-Festival auf der Theresienwiese hat zwar überdachte Bereiche, doch die Freiflächen und Bühnen könnten bei anhaltendem Regen kurzfristig gesperrt werden. Ähnlich sieht es bei kleineren Stadtteildachfesten oder Sportveranstaltungen aus – viele Vereine haben bereits vorsorglich Absagen verschickt. Selbst der Englische Garten wird zum Risikogebiet: Bei nassem Untergrund und aufgeschwemmtem Kies raten Experten von Spaziergängen entlang der Isar ab, wo die Strömung nach starken Niederschlägen unberechenbar wird.
Freizeitpläne sollten flexibel bleiben. Radfahrer müssen mit rutschigen Straßen und eingeschränkter Sicht rechnen, während Autofahrer auf Aquaplaning-Gefahr achten sollten. Die Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) kündigte an, U-Bahn-Eingänge bei Bedarf mit Sandsäcken zu sichern – Verzögerungen im ÖPNV sind dennoch wahrscheinlich. Wer Ausweichmöglichkeiten sucht, findet in Museen wie der Pinakothek der Moderne oder Indoor-Spielplätzen wie dem „Kinderreich“ im Deutschen Museum trockene Alternativen.
Besonders kritisch wird die Lage, falls der Regen mit den prognostizierten Gewittern einhergeht. Blitze und Sturmböen bis 60 km/h könnten dann zusätzlich Bäume umstürzen lassen und Straßen blockieren. Der Krisenstab der Stadt rät dazu, unnötige Fahrten zu vermeiden und bei Warnmeldungen des Katastrophenschutzes umgehend zu reagieren.
Wie Münchner sich auf die Unwetter vorbereiten

Die Münchner wissen: Wenn der Wetterdienst vor Starkregen warnt, ist Handeln angesagt. Mit bis zu 20 Litern pro Quadratmeter am Samstag rechnet der Deutsche Wetterdienst (DWD) – eine Menge, die selbst die gut ausgebauten Kanäle der Stadt an ihre Grenzen bringen kann. Viele Anwohner haben nach den Überschwemmungen der vergangenen Jahre gelernt, sich frühzeitig vorzubereiten. Sandbeutel liegen bereit, Kellerfenster werden abgedichtet, und wer in tiefer gelegenen Vierteln wie Haidhausen oder Ludwigsvorstadt wohnt, checkt doppelt, ob die Rückstausicherung in der Kanalisation funktioniert.
Besonders kritisch wird es, wenn der Regen mit Gewittern einhergeht. Laut DWD können lokal begrenzte Wolkenbrüche innerhalb von 30 Minuten mehr Niederschlag bringen als sonst im ganzen Monat. Wer ein Auto besitzt, parkt es besser in höher gelegenen Garagen oder auf Parkplätzen mit guter Entwässerung. Die Stadt München rät zudem, Wertgegenstände aus Kellern zu entfernen und elektronische Geräte in höheren Stockwerken unterzubringen.
Die Feuerwehren und THW-Ortsverbände sind in Alarmbereitschaft, doch auch jeder Einzelne kann helfen. Einfache Maßnahmen wie das Freihalten von Gullys vor dem Haus oder das Sichern von losen Gegenständen auf Balkonen und Terrassen verhindern im Ernstfall größere Schäden. Wer unsicher ist, findet auf der Website der Stadt München Checklisten zur Unwettervorsorge – inklusive Notfallnummern für den Fall, dass Wasser in Wohnungen eindringt.
Für alle, die am Samstag unterwegs sein müssen: Die MVG kündigte an, bei extremen Wetterlagen U-Bahn-Stationen in gefährdeten Gebieten vorübergehend zu schließen. Pendler sollten sich auf Verspätungen einstellen und Alternativrouten prüfen. Wer zu Fuß oder mit dem Rad unterwegs ist, meidet am besten unterführte Wege – sie können sich bei Starkregen schnell in reißende Ströme verwandeln.
Aussichten: Bleibt das Wochenende regnerisch?

Die Aussichten fürs Wochenende bleiben durchwachsen – doch der Samstag wird voraussichtlich der nasseste Tag. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) ziehen über Süddeutschland mehrere Tiefdruckgebiete hinweg, die besonders in München und Umgebung für anhaltenden Regen sorgen. Bis zu 20 Liter pro Quadratmeter sind möglich, lokal sogar mehr. Damit liegt die Menge deutlich über dem Durchschnitt für diese Jahreszeit, der bei etwa 12 Litern pro Tag im September liegt.
Sonntag könnte sich das Wetterbild leicht entspannen. Zwar bleiben die Wolken dominant, doch die Niederschlagswahrscheinlichkeit sinkt auf rund 40 Prozent. Meteorologen rechnen mit kurzen trockenen Phasen, besonders am Vormittag. Wer Pläne für Outdoor-Aktivitäten hat, sollte sie besser auf den späten Nachmittag oder frühen Abend verlegen – dann steigen die Chancen auf eine Regenpause.
Langfristige Prognosen deuten darauf hin, dass sich die unbeständige Wetterlage bis Mitte nächster Woche hält. Die Temperaturen bleiben mit Höchstwerten um 16 Grad für die Jahreszeit eher kühl. Wer sich auf den Herbst einstellen will, sollte also den Schirm griffbereit halten.
Der Samstag wird München vor eine echte Herausforderung stellen: Bis zu 20 Liter Regen pro Quadratmeter in kurzer Zeit bedeuten nicht nur durchweichte Kleidung, sondern auch ein erhöhtes Risiko für lokale Überflutungen, vollgelaufene Keller und rutschige Straßen. Besonders in tiefer gelegenen Stadtteilen wie Schwabing-West oder der Innenstadt könnte das Wasser schneller steigen als die Kanäle es ableiten können.
Wer Pläne für Outdoor-Aktivitäten hat, sollte sie jetzt kurzfristig anpassen – ob es das Fußballspiel im Olympiapark, der Besuch im Biergarten oder die Radtour an der Isar ist, drinnen ist am Samstag definitiv die bessere Wahl. Wer trotzdem rausmuss, packt am besten wasserdichte Schuhe, eine robuste Regenjacke und vor allem Geduld ein, denn Staus und Verspätungen im ÖPNV sind bei solchen Wetterlagen fast unvermeidbar.
Die nächsten Tage bringen dann wieder Entspannung, doch der heftige Regen ist eine deutliche Erinnerung daran, wie schnell Extremwetter auch in einer so gut vorbereiteten Stadt wie München für Chaos sorgen kann.

