Mit bis zu 23 Grad kündigt sich in München ein fast sommerlicher Tag an – doch der Schein trügt. Während die Morgensonne noch stabiler Wetterlage vorgaukelt, ziehen am Nachmittag lokale Schauer auf, die vor allem im Westen und Süden der Stadt für überraschende Regengüsse sorgen. Die Temperaturen steigen zwar auf Werte, die eher an den Mai erinnern, doch die Kombination aus Wärme und feuchter Luft macht das heute Wetter München zu einem typischen April-Phänomen: unberechenbar und voller Kontraste.
Für Münchner bedeutet das: Wer ohne Regenschirm unterwegs ist, könnte nass werden. Die Schauer fallen zwar meist kurz aus, treffen aber mit einer Intensität auf, die selbst erfahrene Radfahrer oder Spaziergänger überrascht. Besonders zwischen 14 und 18 Uhr steigt die Wahrscheinlichkeit für Regen – genau dann, wenn viele den Feierabend im Biergarten oder auf dem Balkon genießen wollen. Das heute Wetter München zeigt damit einmal mehr, warum der April als Launenmeister gilt: Sonnenschein und Schauer liegen oft nur Minuten auseinander.
Hochdruckgebiet bringt ungewöhnliche Wärme für Mai
Ein kräftiges Hochdruckgebiet über Mitteleuropa sorgt aktuell für eine Wetterlage, die selbst Meteorologen überrascht. Während der Mai in München normalerweise durchschnittliche Höchsttemperaturen von 18 Grad bringt, klettern die Werte diese Woche auf bis zu 23 Grad – ein Wert, der eher dem Hochsommer entspricht. Die ungewöhnliche Wärme resultiert aus einer stabilen Südwestströmung, die warme Luftmassen aus dem Mittelmeerraum direkt nach Bayern lenkt. Klimadaten des Deutschen Wetterdienstes zeigen, dass solche Temperaturen im Mai nur etwa alle fünf bis sieben Jahre auftreten.
Doch die Wärme kommt nicht allein. Besonders am Nachmittag bilden sich durch die starke Sonneneinstrahlung lokale Schauer und Gewitter. Die Kombination aus feuchter Luft und erhitzter Erdoberfläche schafft ideale Bedingungen für kurzfristige, aber heftige Niederschläge. Betroffen sind vor allem die westlichen Stadtteile sowie das Umland, wo die Temperaturen schneller ansteigen als im oft kühleren Isartal.
Experten warnen vor plötzlichen Wetterumschwüngen. Die schnelle Erwärmung in den Vormittagsstunden kann zu einer raschen Wolkenbildung führen, die innerhalb weniger Minuten zu Starkregen oder sogar Hagel führt. Wer Aktivitäten im Freien plant, sollte die aktuelle Entwicklung über Wetter-Apps verfolgen – besonders zwischen 14 und 18 Uhr, wenn die Schaueraktivität ihren Höhepunkt erreicht.
Trotz der Schauer bleibt die Grundtendenz warm. Die Nächte fallen mit 12 bis 14 Grad ebenfalls mild aus, was für die Jahreszeit ungewöhnlich ist. Wer die Wärme nutzen möchte, sollte die Morgenstunden bevorzugen, wenn die Luft noch stabil und die Sonnenscheindauer mit bis zu zehn Stunden optimal ist.
Gewitterfront zieht von Westen über Oberbayern auf
Ab den frühen Nachmittagsstunden zieht eine kräftige Gewitterfront von Westen her über Oberbayern auf und wird voraussichtlich gegen 15 Uhr die Münchner Stadtgrenzen erreichen. Meteorologen des Deutschen Wetterdienstes warnen vor lokal begrenzten, aber intensiven Niederschlägen mit Regenmengen von bis zu 20 Litern pro Quadratmeter innerhalb kürzester Zeit. Besonders betroffen sein könnten die westlichen Bezirke wie Aubing oder Laim, wo erste Blitze bereits gegen 14:30 Uhr nicht ausgeschlossen sind.
Die Front bewegt sich mit einer Geschwindigkeit von etwa 40 Kilometern pro Stunde ostwärts und bringt nicht nur Regen, sondern auch böige Winde mit Geschwindigkeiten bis zu 60 km/h. Während die Innenstadt möglicherweise nur streifend getroffen wird, müssen Anwohner in den Außenbezirken wie Pasing oder Allach mit plötzlichen Wetterumschwüngen rechnen. Die Temperaturen werden während der Gewitterphase um bis zu 5 Grad fallen.
Laut aktuellen Radardaten des Europäischen Zentrums für mittelfristige Wettervorhersage könnte sich die Gewitterzelle über dem Fünfseenland besonders verdichten, bevor sie in Richtung Landeshauptstadt weiterzieht. Die Wahrscheinlichkeit für Hagel liegt bei etwa 30 Prozent – vor allem in den höheren Lagen des Münchner Umlands wie im Bereich des Würmtals.
Gegen Abend klingt die Gewitteraktivität allmählich ab, doch einzelne Schauer bleiben bis in die Nacht hinein möglich. Die Luftfeuchtigkeit steigt auf über 80 Prozent, was die gefühlte Temperatur trotz sinkender Quecksilbersäule schwül wirken lässt.
Wann und wo Regen München trifft – Stunde für Stunde
Die ersten Regentropfen machen sich in München bereits gegen Mittag bemerkbar. Zwischen 12 und 14 Uhr ziehen von Westen her lokale Schauer auf, die vor allem den Südwesten der Stadt wie Hadern oder Laim treffen. Mit einer Wahrscheinlichkeit von rund 60 Prozent, so die Vorhersagen des Deutschen Wetterdienstes, bleiben die Niederschläge aber meist leicht und kurz. Wer in der Innenstadt unterwegs ist, spürt davon oft nur ein paar Tropfen – während es am Stadtrand schon mal kräftiger aus den Wolken kommen kann.
Ab 15 Uhr verdichten sich die Schauer dann über dem Nordosten. Schwabing und Bogenhausen müssen mit den intensivsten Regenfällen rechnen, die bis in den frühen Abend anhalten. Hier sind lokal sogar bis zu 10 Liter pro Quadratmeter möglich – genug, um kurzfristig die Kanalisation zu belasten. Der Wind frischt dabei auf und dreht auf nordwestliche Richtung, was die Schauer weiter in Richtung Stadtzentrum treibt.
Gegen 18 Uhr lässt der Regen allmählich nach, doch besonders im Osten Münchens bleibt die Luft feucht und schwül. Die Temperaturen sinken nur langsam von den Tageshöchstwerten um 23 Grad auf angenehme 19 Grad. Wer den Abend draußen verbringen will, sollte ein Auge auf die Radarbilder halten: Restschauer können bis 20 Uhr noch vereinzelt auftreten, besonders in der Nähe des Englischen Gartens.
In der Nacht klart es dann von Norden her auf. Bis Mitternacht sind die letzten Regenwolken verschwunden, und die Temperaturen fallen auf 14 Grad. Die Luft bleibt aber drückend – ein klassisches Gewitterpotenzial, das Meteorologen für die kommenden Tage im Blick behalten.
So bleibt man trocken: Tipps für Outdoor-Pläne
Die Mischung aus Sonne und plötzlichen Schauern verlangt heute nach flexibler Planung. Wer in München unterwegs ist, sollte die typische Entwicklung der Nachmittagsgewitter im Blick behalten: Laut Daten des Deutschen Wetterdienstes bilden sich an über 60 Prozent der Sommertage mit ähnlichen Bedingungen lokale Schauer zwischen 14 und 18 Uhr. Ein kompakter Regenschirm im Rucksack oder eine leichte Regenjacke in der Tasche retten dann oft den Tag – besonders, wenn man spontan auf eine Biergarten-Einladung reagieren will.
Für Radfahrer und Spaziergänger lohnt sich ein Blick auf Echtzeit-Radar-Apps wie WarnWetter oder Kachelmannwetter, die die Zugbahnen der Schauer minutengenau anzeigen. Wer die Route anpasst, kann trocken bleiben: Die Schauer ziehen meist schnell durch, sodass eine kurze Pause unter einem Vordach oder in einem Café oft ausreicht. Wer länger draußen bleibt, sollte auf atmungsaktive Kleidung setzen – Nylon oder Polyester trocknen schneller als Baumwolle und verhindern das unangenehme Kältegefühl nach einem Schauer.
Outdoor-Sportler wie Jogger oder Skater können die Regenpausen nutzen, um die Intensität anzupassen. Bei Gewitterwarnungen (erkennbar an Blitzsymbolen in den Wetter-Apps) gilt: sofort Schutz suchen. Offene Flächen wie die Isarauen oder der Olympiapark sind dann tabu. Stattdessen bieten überdachte Bereiche im Englischen Garten oder die Kolonnaden am Odeonsplatz sichere Alternativen.
Wer den Abend im Freien verbringen möchte, sollte die Terrasse oder den Balkon erst nach 19 Uhr einplanen. Bis dahin klingen die Schauer meist ab, und die Temperaturen bleiben mit rund 20 Grad angenehm. Eine Decke für die Knie und ein warmes Getränk machen die letzten Sonnenstrahlen perfekt – falls doch noch ein paar Tropfen fallen.
Wochenendausblick: Bleibt die Hitze oder kommt der Umschwung?
Die Münchner können sich auf ein wechselhaftes Wochenende einstellen. Während der Freitag noch mit sonnigen Abschnitten und Temperaturen bis 23 Grad lockt, deutet der Deutsche Wetterdienst auf eine zunehmende Schauerneigung hin – besonders am späten Nachmittag. Die Luftfeuchtigkeit steigt auf über 70 Prozent, was die gefühlte Temperatur höher erscheinen lässt als das Thermometer anzeigt.
Am Samstag zeigt sich der Himmel dann zweigesichtig: Morgens bleibt es oft trocken, doch gegen Mittag ziehen von Westen her dichte Wolkenfelder auf. Meteorologische Modelle berechnen eine 60-prozentige Wahrscheinlichkeit für lokale Regengüsse, die vor allem im Münchner Süden und in den Voralpenregionen heftiger ausfallen könnten. Die Höchstwerte pendeln sich bei 20 bis 22 Grad ein – ein spürbarer Rückgang im Vergleich zu den Vortagen.
Der Sonntag bringt schließlich den ersehnten Umschwung. Ein atlantisches Tiefdruckgebiet schiebt sich langsam nach Osten und verdrängt die warme Luftmasse. Die Temperaturen sinken auf 18 bis 19 Grad, dafür lockern die Wolken im Tagesverlauf auf. Wer frische Luft schnappen möchte, sollte die frühen Morgenstunden nutzen: Die Luftqualität verbessert sich laut Umweltbundesamt deutlich, sobald die Hitze nachlässt.
Für alle, die Pläne für Outdoor-Aktivitäten schmieden, lohnt sich ein Blick auf die Radardaten. Besonders zwischen 14 und 18 Uhr sind am Samstag kurze, aber intensive Schauer möglich – ein Regenschirm gehört also ins Gepäck. Die Nächte bleiben mit 12 bis 14 Grad mild, sodass auch abends noch ein Spaziergang durch den Englischen Garten reizvoll ist.
Der Tag wird in München typisch apriltypisch: Sonnige Phasen am Vormittag locken nach draußen, doch die lokalen Schauer am Nachmittag erfordern Flexibilität. Mit bis zu 23 Grad lässt sich das Wochenende zwar gut im Freien genießen – wer aber ohne Regenschirm unterwegs ist, könnte überrascht werden.
Wer Pläne für Radtouren, Biergärten oder Spaziergänge schmiedet, sollte die Wetter-Apps im Blick behalten und eine leichte Jacke griffbereit halten. Besonders im Westen und Süden der Stadt können die Schauer kurz, aber heftig ausfallen.
Morgen zeigt sich dann, ob der Frühling in München endlich stabiler Fuß fasst – oder ob der April weiter zwischen Sonne und Regen hin- und herwechselt.

