München steht ein wettertechnisch wechselhaftes Wochenende bevor: Während die Temperaturen auf sommerliche 28 Grad klettern, kündigen Meteorologen bereits die ersten kräftigen Gewitter an. Besonders am Samstagnachmittag und -abend könnte es lokal zu Starkregen, Hagel und böigen Winden kommen – eine typische Konstellation für diese Jahreszeit, wenn warme Luftmassen auf kühlere Fronten treffen. Die Vorhersagemodelle zeigen dabei deutliche Unterschiede zwischen Stadt und Umland, was die Planung für Freizeitaktivitäten erschwert.
Für alle, die wissen wollen, wie wird das Wetter in München konkret aussehen: Der Freitag bleibt noch weitgehend stabil mit viel Sonne und angenehmen 24 bis 26 Grad, doch ab Samstagmittag steigt die Gewittergefahr spürbar. Wer Ausflüge an den Starnberger See oder in die Alpen plant, sollte die aktuelle Entwicklung im Auge behalten, denn hier können die Schauer besonders heftig ausfallen. Die Frage wie wird das Wetter in München entscheidet dieses Wochenende nicht nur über Badespaß oder Regenschirm – sondern auch darüber, ob man rechtzeitig vor den Unwettern in Sicherheit ist.
Hochsommerliche Temperaturen kehren zurück
Nach einer Phase wechselhafter Witterung mit kühlen Nächten und Schauern meldet sich der Hochsommer in München zurück. Ab Donnerstag klettert das Thermometer wieder auf 25 bis 28 Grad, wobei die Sonne sich deutlich länger durchsetzt als in den vergangenen Tagen. Besonders am Nachmittag wird die Hitze spürbar – die gefühlte Temperatur kann in der Innenstadt durch Beton und Asphalt sogar bis zu 32 Grad erreichen. Wer die Mittagshitze meiden will, sollte Aktivitäten auf die frühen Morgenstunden oder den späten Abend verlegen.
Meteorologen des Deutschen Wetterdienstes bestätigen die stabile Hochdrucklage, die für die kommenden Tage trockenes und warmes Wetter verspricht. Laut aktuellen Modellen liegt die Wahrscheinlichkeit für anhaltend sommerliche Bedingungen bei über 80 Prozent. Allerdings warnen Experten vor lokalen Hitzeinseln, die vor allem in dicht bebauten Gebieten wie Schwabing oder der Maxvorstadt entstehen. Hier können die Temperaturen nachts nur langsam sinken, was besonders für empfindliche Personen zur Belastung wird.
Doch der Hochsommer bringt nicht nur Sonne mit sich. Gegen Wochenende steigt die Gewitterneigung wieder an. Während Freitag noch weitgehend stabil bleibt, ziehen am Samstag und Sonntag aus Westen heranwachsende Quellwolken auf. Diese können sich zu kräftigen Schauern und Gewittern entwickeln – lokal sind dann Sturmböen bis 70 km/h und Starkregen von 15 bis 25 Litern pro Quadratmeter möglich. Wer Pläne für Outdoor-Aktivitäten schmiedet, sollte den Wetterbericht kurzfristig im Auge behalten.
Für Allergiker gibt es eine kleine Entwarnung: Die Pollenbelastung durch Gräser geht mit den höheren Temperaturen zurück, während Ambrosia langsam in den Fokus rückt. Wer empfindlich reagiert, kann die aktuellen Belastungskarten der Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst nutzen, um Risikogebiete zu umgehen.
Gewitterfronten ziehen am Samstag über Bayern auf
Am Samstag zieht eine markante Gewitterfront über Bayern hinweg – und München bleibt davon nicht verschont. Ab den Mittagsstunden steigt die Wahrscheinlichkeit für lokale Schauer und Gewitter auf bis zu 80 Prozent, wie aktuelle Modelle des Deutschen Wetterdienstes (DWD) zeigen. Besonders im Westen der Stadt könnten die Niederschläge dann heftig ausfallen, begleitet von Sturmböen bis 70 km/h und punktuell sogar Hagel. Die Temperaturen fallen im Zuge der Front rasant: Von sommerlichen 28 Grad am Vormittag auf frische 18 Grad gegen Abend.
Typisch für solche Wetterlagen ist die schnelle Entwicklung der Gewitterzellen. Meteorologen warnen, dass sich die Unwetter innerhalb weniger Minuten verstärken können. Betroffen sind vor allem Gebiete nördlich der Isar, wo die Luftmassen aufeinandertreffen und für Instabilität sorgen. Wer Pläne für den Nachmittag hat, sollte die Wetter-Apps im Blick behalten – oder gleich einen Regenschirm einpacken.
Die Gewitterfront bringt nicht nur Regen, sondern auch eine spürbare Abkühlung. Während die Stadt am Freitag noch unter Hochdruckeinfluss steht, kippt die Lage am Samstag mit dem Durchzug einer Kaltfront. Laut DWD-Daten sinkt die gefühlte Temperatur durch den Windchill-Effekt zusätzlich, was den Kontrast zum Vortag noch deutlicher macht.
Für Sonntagnachmittag beruhigt sich die Lage dann wieder. Die Schauer ziehen ostwärts ab, und die Sonne zeigt sich zwischen den Wolkenlücken. Doch bis dahin heißt es: Vorsicht bei plötzlichen Wetterumschwüngen.
Wo es in München am heißesten wird
Die Münchner Innenstadt wird am Wochenende zum Hitzepol der Stadt. Besonders um den Marienplatz und die Fußgängerzone in der Kaufingerstraße steigen die Temperaturen auf bis zu 28 Grad – ganze drei Grad mehr als in den umliegenden Stadtteilen. Schuld daran sind die dichten Bebauung und die zahlreichen asphaltierten Flächen, die die Sonne speichern und die Hitze zurückstrahlen. Meteorologen des Deutschen Wetterdienstes bestätigen diesen Effekt: In stark versiegelten Gebieten kann sich die Luft um bis zu fünf Grad stärker aufheizen als in begrünten Zonen.
Auch der Englische Garten wird heiß, allerdings auf andere Weise. Während die Wiesenflächen an der Eisbachwelle oder am Chinesischen Turm durch Schatten spendende Bäume etwas kühler bleiben, verwandeln sich die offenen Sonnenbereiche nahe der Monopteros-Anlage in Backöfen. Hier messen Wetterstationen regelmäßig Spitzenwerte, sobald die Sonne mittags im Zenit steht.
Wer Abkühlung sucht, sollte Richtung Westen ausweichen. Der Olympiapark mit seinen weitläufigen Grünflächen und dem See profitiert von der kühlenden Wirkung des Wassers und der besseren Luftzirkulation. Selbst an den heißesten Tagen bleibt es hier oft zwei bis drei Grad frischer als im Stadtzentrum.
Extremwerte drohen zudem in den U-Bahn-Schächten und unter den Glasdächern der Einkaufspassagen wie den Fünf Höfen. Dort staut sich die Hitze, und die gefühlte Temperatur kann auf über 30 Grad klettern – ein Phänomen, das Stadtklimatologen als „städtische Wärmeinsel“ bezeichnen.
So schützt man sich vor Hitze und Unwettern
Mit Temperaturen bis zu 28 Grad und lokalen Gewittern sollte man in München am Wochenende einige Vorsichtsmaßnahmen treffen. Hitzeschutz beginnt mit der richtigen Kleidung: leichte, atmungsaktive Stoffe wie Leinen oder Baumwolle helfen, die Körpertemperatur zu regulieren. Wer sich draußen aufhält, meidet am besten die Mittagssonne zwischen 11 und 15 Uhr – in dieser Zeit ist die UV-Strahlung besonders intensiv. Ein breiter Hut und Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor (LSF 30+) gehören zur Grundausstattung.
Gewitter kündigen sich oft durch plötzliche Windböen oder eine dunkle Wolkendecke an. Der Deutsche Wetterdienst rät, bei ersten Anzeichen Schutz in stabilen Gebäuden zu suchen. Offene Flächen, Bäume oder Metallkonstruktionen sind gefährlich, da Blitze dort bevorzugt einschlagen. Im Auto ist man bei geschlossenem Metall-Dach gut geschützt – das Faradaysche Prinzip sorgt dafür, dass die elektrische Ladung außen abgeleitet wird.
In der Stadt kann Hitze besonders belastend wirken. Asphalt und Beton speichern die Wärme, sodass es nachts kaum abkühlt. Wer keine Klimaanlage hat, lüftet am besten frühmorgens oder spätabends und hält tagsüber Rollläden oder Vorhänge geschlossen. Kühle Fußbäder oder ein nasses Tuch im Nacken bringen schnelle Erleichterung. Ältere Menschen und Kinder reagieren empfindlicher auf Hitze – hier ist regelmäßiges Trinken (mindestens 1,5 Liter Wasser pro Tag) entscheidend.
Für Outdoor-Aktivitäten lohnt sich ein Blick auf aktuelle Wetter-Apps mit Echtzeitdaten. Viele bieten Gewitterwarnungen per Push-Nachricht an. Wer unterwegs ist, packt am besten eine leichte Regenjacke ein – die Schauer können plötzlich und heftig auftreten.
Aussichten für die kommende Woche: Bleibt es warm?
Die Hitzewelle lässt München auch in der kommenden Woche nicht los. Nach den aktuellen Prognosen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) steigen die Temperaturen voraussichtlich auf 26 bis 29 Grad – mit lokalen Spitzen bis 30 Grad in den Mittagsstunden. Besonders der Dienstag und Mittwoch könnten zu den heißesten Tagen werden, wenn trockene Luft aus Südwesten einströmt. Die Nächte bleiben mit 16 bis 19 Grad ebenfalls ungewöhlich mild, was vor allem in der Innenstadt für schwüle Bedingungen sorgt.
Doch die Hitze kommt nicht allein. Meteorologen warnen vor einer erhöhten Gewitterneigung, besonders am späten Nachmittag und Abend. Die Kombination aus feuchter Bodenluft und den anhaltend hohen Temperaturen schafft ideale Bedingungen für lokale Schauer und sogar Starkregen. Statistisch gesehen liegt die Wahrscheinlichkeit für Gewitter in dieser Konstellation bei etwa 60 Prozent – ein Wert, der deutlich über dem Durchschnitt für diese Jahreszeit liegt.
Ab Donnerstag könnte eine leichte Abkühlung eintreten, wenn eine Kaltfront aus Nordwesten aufzieht. Die Maximalwerte sinken dann voraussichtlich auf 23 bis 25 Grad. Ob dieser Trend anhält oder nur eine kurze Verschnaufpause darstellt, hängt davon ab, wie schnell die Front durchzieht. Langfristmodelle deuten jedoch darauf hin, dass der Sommer München noch eine Weile fest im Griff behält.
Für Allergiker bleibt die Pollenbelastung hoch, besonders durch Beifuß und Gräser. Die anhaltende Trockenheit lässt die Konzentration in der Luft steigen – ein weiterer Grund, die Wetterentwicklung genau im Blick zu behalten.
Wer in München das Wochenende plant, kann sich auf wechselhaftes Wetter einstellen: Sonnige Phasen mit sommerlichen 28 Grad wechseln sich mit kräftigen Schauern und lokalen Gewittern ab – typisch für diese unbeständige Jahreszeit. Besonders am Nachmittag und Abend steigt die Gewittergefahr, während die Morgenstunden oft noch trocken und angenehm warm bleiben.
Wer draußen unterwegs ist, sollte flexibel bleiben: Ein Regenschirm oder eine leichte Jacke gehören ebens in die Tasche wie Sonnencreme, denn die UV-Strahlung bleibt trotz Wolken intensiv. Die Temperaturen laden zwar zum Draußensein ein, doch die Wetterlage erfordert kurzfristige Anpassungen.
Mit Beginn der neuen Woche deutet sich eine Stabilisierung an, doch bis dahin bleibt München zwischen Hitze und Regen in Bewegung.

