Mit einer Fläche von über 3.000 Quadratmetern und rund 500 klimaneutralen Lagerboxen setzt München einen neuen Maßstab für nachhaltige Logistiklösungen. Die erste Self-Storage-Anlage der Stadt, die komplett CO₂-neutral betrieben wird und Kunden rund um die Uhr Zugang gewährt, ging diese Woche in Sendling-Westpark an den Start. Solarpanels auf dem Dach, Energieeffizienzklasse A++ und ein ausgeklügeltes Abfallmanagement reduzieren den ökologischen Fußabdruck auf null – ohne Kompromisse bei Sicherheit oder Komfort.
Für Privatpersonen und Unternehmen, die in der bayerischen Metropole nach flexiblen Lageroptionen suchen, markiert die Eröffnung einen Wendepunkt. Während klassische Self Storage München-Anbieter oft mit starren Öffnungszeiten oder veralteter Infrastruktur arbeiten, kombiniert das neue Projekt moderne Technologie mit ökologischer Verantwortung. Besonders für Start-ups, Digital Nomaden oder Umzugsplaner wird Self Storage München damit nicht nur zur praktischen Lösung, sondern auch zur bewussten Entscheidung für Klimaschutz – ohne Mehrkosten.
Nachhaltige Lagerlösungen für Münchens wachsende Stadt
Münchens rasantes Wachstum stellt die Stadt vor logistische Herausforderungen – besonders beim Thema Lagerfläche. Mit über 1,5 Millionen Einwohnern und jährlich rund 20.000 Neuzuzügen (Quelle: Statistisches Amt München) steigt der Bedarf an flexiblen Lagerlösungen, die gleichzeitig ökologische Standards erfüllen. Traditionelle Self-Storage-Anlagen verbrauchen oft unnötig viel Energie durch veraltete Beleuchtung, ineffiziente Klimatisierung und schlechte Isolierung. Die neue klimaneutrale Anlage in Neuaubing setzt hier einen Gegenentwurf: Sie kombiniert modulare Bauweise mit erneuerbaren Energien und intelligentem Flächenmanagement.
Ein zentrales Problem herkömmlicher Lagerhallen ist der hohe Flächenverbrauch pro Kubikmeter Stauraum. Die Münchner Lösung optimiert dies durch mehrgeschossige Bauweise und digitale Raumauslastungsanalysen. Sensoren erfassen kontinuierlich die Belegung und passen Temperatur sowie Beleuchtung dynamisch an – das reduziert den Energieverbrauch um bis zu 40 Prozent im Vergleich zu Standardanlagen. Besonders für Gewerbekunden, die saisonale Schwankungen bei Lagerbedarf haben, bietet das System echte Vorteile.
Nachhaltigkeit zeigt sich auch in den Materialien. Die Lagerboxen bestehen aus recyceltem Stahl und FSC-zertifiziertem Holz, während die Dämmung auf Basis von Hanffasern und Zellulose arbeitet. Selbst die Verpackungsstation nutzt ausschließlich kompostierbare Folien und wiederverwendbare Transportboxen. Für Münchner Unternehmen, die ihre Lieferketten klimafreundlicher gestalten wollen, wird die Anlage damit zur naheliegenden Option.
Der 24/7-Zugang via App rundet das Konzept ab. Kunden können ihre Lagergüter nicht nur zu jeder Uhrzeit abrufen, sondern erhalten auch Echtzeit-Daten zum CO₂-Fußabdruck ihrer genutzten Fläche. Ein Feature, das besonders bei Start-ups und E-Commerce-Händlern auf Interesse stößt – und zeigt, wie moderne Logistik urbanen Raum entlasten kann, ohne die Umwelt zu belasten.
Wie Solarenergie und Grünstrom die Lagerhalle revolutionieren
Die neue Self-Storage-Anlage in München setzt Maßstäbe – nicht nur durch ihren 24/7-Zugang, sondern durch eine konsequente Energiewende direkt auf dem Dach. Über 800 Solarmodule verwandeln die Lagerhalle in ein kleines Kraftwerk, das jährlich etwa 250.000 Kilowattstunden sauberen Strom erzeugt. Das reicht aus, um den gesamten Betrieb klimaneutral zu stellen und sogar Überschüsse ins lokale Netz einzuspeisen. Experten des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme bestätigen: Solche dezentralen Lösungen reduzieren den CO₂-Ausstoß um bis zu 70 Prozent im Vergleich zu herkömmlichen Lagerimmobilien.
Doch die Revolution geht tiefer. Intelligente Stromspeicher puffern die Solarenergie für Nachtstunden oder bewölkte Tage, während eine Echtzeit-Steuerung den Verbrauch optimiert. Die Beleuchtung reagiert auf Bewegungen, die Klimaanlage nutzt Erdwärme – jedes Detail ist auf Effizienz getrimmt. Selbst die Ladezonen für Elektrofahrzeuge vor der Anlage werden mit dem selbstproduzierten Grünstrom betrieben.
Besonders für Gewerbekunden wird das Konzept zum Game-Changer. Unternehmen, die nachhaltige Logistiklösungen suchen, können hier ihre Waren lagern, ohne Kompromisse bei Ökobilanz oder Verfügbarkeit einzugehen. Die Kombination aus erneuerbarer Energie und digitaler Zugangssteuerung macht die Anlage zu einem Vorzeigeprojekt für die Branche.
Und die Zahlen sprechen für sich: Allein durch die Photovoltaikanlage spart die Anlage pro Jahr rund 120 Tonnen CO₂ ein – das entspricht der Leistung von etwa 6.000 Bäumen. Ein Beweis, dass Selbstlagerung und Klimaschutz keine Gegensätze sein müssen.
24/7-Zugang und digitale Buchung: Flexibilität für Kunden
Flexibilität steht bei der neuen Self-Storage-Anlage in München nicht nur auf dem Papier – sie wird gelebt. Mit einem 24/7-Zugangssystem können Kunden ihre Lagerboxen rund um die Uhr betreten, ohne an Öffnungszeiten oder Personalverfügbarkeit gebunden zu sein. Ein digitales Schließsystem mit persönlichem Code und optionalem Smartphone-Zugang sorgt dafür, dass der Zugriff nicht nur bequem, sondern auch sicher bleibt. Studien des Bundesverbands Deutscher Lager- und Logistikimmobilien (BDLI) zeigen, dass über 60 % der Nutzer von Self-Storage-Lösungen besonders auf diese zeitliche Unabhängigkeit Wert legen – ein Trend, den die Betreiber der Anlage konsequent aufgreifen.
Die digitale Buchung vereinfacht den Prozess weiter. Über eine benutzerfreundliche Online-Plattform lassen sich Lagerflächen in Echtzeit reservieren, Größen anpassen oder Verträge verlängern – ohne Wartezeiten oder Papierkram. Wer spontan zusätzlichen Stauraum benötigt, kann dies mit wenigen Klicks erledigen. Selbst die Bezahlung läuft automatisiert ab, von der monatlichen Abbuchung bis zur flexiblen Kündigung.
Besonders für Gewerbetreibende, die außerhalb der üblichen Geschäftszeiten auf ihre Waren zugreifen müssen, erweist sich das Konzept als game-changer. Doch auch Privatpersonen profitieren: Ob nach einem Umzug, während einer Renovierung oder für saisonale Gegenstände wie Winterausrüstung – der Zugriff bleibt stets möglich, ohne Terminkoordination.
Sicherheit und Flexibilität gehen hier Hand in Hand. Kameras, Alarmanlagen und der verzögerte Zugangscode-Wechsel nach jedem Besuch sorgen dafür, dass die Vorteile der Digitalisierung nicht auf Kosten der Schutzstandards gehen. Wer Wert auf klimaneutrales Lagern legt, muss also keine Kompromisse bei Komfort oder Sicherheit eingehen.
Preise, Größen und Sicherheitsstandards im Vergleich
Die neue klimaneutrale Self-Storage-Anlage in München setzt Maßstäbe – nicht nur ökologisch, sondern auch bei Preisgestaltung und Flexibilität. Die Mietpreise beginnen bei 19,90 Euro pro Monat für die kleinste Einheit (1 m³) und steigen bis 249 Euro für geräumige 20-m³-Lagerboxen. Damit liegt das Angebot im unteren bis mittleren Segment des Münchner Marktes, wo vergleichbare Anbieter für 10 m³ oft zwischen 120 und 180 Euro verlangen. Besonders attraktiv: Die monatliche Kündigungsfrist ohne Mindestvertragslaufzeit, was vor allem kurzfristigen Nutzern wie Umzugshelfern oder Saisonhändlern entgegenkommt.
Bei den Größen überzeugt die durchdachte Raumaufteilung. Neben Standardboxen von 1 bis 20 m³ gibt es spezialisierte Einheiten wie beheizte Lager für temperaturempfindliche Güter (ab 29,90 Euro/m³) oder Hochregalboxen mit 3 Meter Deckenhöhe für sperrige Gegenstände. Laut einer Studie des Bundesverbands Deutscher Lager- und Logistikimmobilien (BDLI) aus 2023 nutzen über 60 % der Self-Storage-Kunden in Großstädten Boxen unter 10 m³ – ein Bedarf, den die Anlage mit ihrem breiten Angebot an Kleinstlagern gezielt bedient.
Sicherheit steht an erster Stelle. Alle Einheiten sind mit individuellen Alarmsystemen, 24/7-Videoüberwachung und Zutrittskontrolle via App ausgestattet. Im Gegensatz zu vielen Mitbewerbern, die noch auf Schlüsselkarten setzen, nutzt die Anlage biometrische Zugangscodes für erhöhte Diebstahlprävention. Die Brandschutzstandards erfüllen die strengen Vorgaben der DIN 14090, inklusive Rauchmeldern in jedem Lagerbereich und einer direkten Anbindung an die Münchner Feuerwehrleitzentrale.
Ein weiterer Pluspunkt: die Transparenz. Während andere Anbieter oft versteckte Gebühren für Versicherungen oder Sonderleistungen berechnen, sind hier alle Kosten im Mietpreis enthalten – von der Grundversicherung (bis 10.000 Euro pro Box) bis zur Nutzung der hauseigenen Packstationen. Wer zusätzliche Services wie Klimaregelung oder erweiterte Versicherung wünscht, zahlt klare Aufpreise zwischen 5 und 15 Euro monatlich.
Münchens Pläne für weitere klimaneutrale Gewerbeprojekte
München setzt konsequent auf klimaneutrale Gewerbeimmobilien – und die Pläne gehen weit über die neu eröffnete Self-Storage-Anlage hinaus. Bis 2035 will die Stadt alle gewerblichen Neubauten auf Netto-Null-Emissionen umstellen, wie aus dem aktuellen Klimaschutzprogramm hervorgeht. Besonders im Fokus stehen Logistikzentren, Lagerhallen und Bürokomplexe, die gemeinsam rund 30 Prozent des städtischen CO₂-Ausstoßes im Gewerbebereich verursachen. Erste Pilotprojekte in Perlach und Freimann zeigen, wie sich Photovoltaik-Dachflächen, Geothermie und energieeffiziente Baustoffe kombinieren lassen, um Betriebskosten um bis zu 40 Prozent zu senken.
Ein zentrales Vorhaben ist die Umrüstung des Gewerbegebiets im Norden Münchens, wo bis 2026 fünf bestehende Lagerhallen zu klimaneutralen Hybridgebäuden umgebaut werden sollen. Hier kooperiert die Stadt mit dem Fraunhofer-Institut für Bauphysik, um innovative Wärmerückgewinnungssysteme und solarbetriebene Kühltechnik zu testen. Studien zufolge könnten solche Maßnahmen allein in diesem Gebiet jährlich 1.200 Tonnen CO₂ einsparen – eine Menge, die etwa 600 Haushalten entspricht.
Auch bei der Ansiedlung neuer Unternehmen setzt München auf strenge Vorgaben. Seit Anfang 2024 müssen Gewerbetreibende, die städtische Grundstücke pachten, verbindliche Nachhaltigkeitskonzepte vorlegen. Dazu gehören nicht nur energetische Standards, sondern auch Mobilitätslösungen wie Lastenrad-Stationen oder Ladeinfrastruktur für E-Nutzfahrzeuge. Kritiker bemängeln zwar höhere Anfangsinvestitionen, doch langfristige Analysen der IHK München belegen: Klimaneutrale Gewerbeimmobilien erzielen bereits nach fünf bis sieben Jahren niedrigere Gesamtkosten durch geringeren Energieverbrauch und staatliche Förderungen.
Der nächste große Schritt ist das geplante „Green Logistics Center“ am Münchner Ostbahnhof, das ab 2027 als Vorbild für ganz Bayern dienen soll. Hier sollen Paketdienste, Speditionen und Lagerbetriebe unter einem Dach zusammenarbeiten – vollständig versorgt durch erneuerbare Energien und mit einem geschlossenen Kreislaufsystem für Abfall und Abwärme.
Die Eröffnung von Münchens erster klimaneutraler Self-Storage-Anlage mit Rund-um-die-Uhr-Zugang zeigt, dass Nachhaltigkeit und Flexibilität im Lagerbereich längst keine Gegensätze mehr sein müssen. Mit Solarenergie, CO₂-Kompensation und modernster Sicherheitstechnik setzt das Projekt Maßstäbe – nicht nur für die Branche, sondern für eine Stadt, die grüne Innovation aktiv vorantreibt.
Wer Wert auf ökologische Verantwortung legt, ohne auf Komfort zu verzichten, findet hier eine überzeugende Lösung; ein Vergleich der Tarife und Services lohnt sich besonders für Gewerbetreibende und Privatkunden mit unregelmäßigen Lagerbedarf. Solche Konzepte werden Schule machen – und München könnte damit zum Vorbild für eine neue Generation klimabewusster Infrastruktur werden.

