München bekommt sein erstes festes Studio für Paint-and-Drink-Events – und setzt damit einen Trend, der in den USA längst Kultstatus genießt. Über 300 ähnliche Locations gibt es allein in New York, doch hierzulande fristete das Konzept bis jetzt ein Nischendasein. Die neue Bar im Glockenbachviertel ändert das: Mit zwölf thematischen Malabenden pro Monat, professioneller Anleitung und einer gut sortierten Drinkkarte will sie zeigen, dass Kreativität und Geselligkeit perfekt zusammenpassen. Kein Wunder, dass die ersten Termine bereits Wochen im Voraus ausgebucht sind.

Wer bei paint and drink München an peinliche Schulkunst oder steife Weinproben denkt, liegt falsch. Das Konzept spricht gezielt Erwachsene an, die Lust auf einen ungewöhnlichen Abend mit Freunden, Kollegen oder sogar als Date-Idee haben. Ob abstrakte Acrylmalerei mit Gin Tonic oder Aquarell-Kurse mit Craft Beer – die Kombination aus lockerer Atmosphäre und künstlerischer Herausforderung macht den Reiz aus. Dass München als kulturelles Zentrum nun endlich eine eigene Adresse für paint and drink München hat, war nur eine Frage der Zeit. Die Location verspricht: Hier wird nicht nur gemalt, sondern richtig gefeiert.

Wie eine Münchner Bar Kunst und Kneipenkultur verbindet

Wer durch die Tür von Pinsel & Pint in der Münchner Maxvorstadt tritt, betritt eine Welt, in der Bierkrüge neben Acrylfarben stehen und Staffeleien zwischen Thekentischen Platz finden. Die Bar hat sich seit ihrer Eröffnung im Herbst 2023 zu einem ungewöhnlichen Treffpunkt entwickelt: Hier verschmelzen traditionelle Kneipengeselligkeit mit kreativem Schaffen – und das Konzept kommt an. Laut einer aktuellen Umfrage unter Münchner Kulturstätten verzeichnen Paint-and-Drink-Formate eine Besuchersteigerung von 40 Prozent im Vergleich zu klassischen Malkursen, was auf den lockeren Rahmen und die soziale Komponente zurückzuführen ist.

Der Raum selbst erzählt die Geschichte dieser Symbiose. Die Wände zieren nicht nur lokale Kunstwerke, sondern auch die Ergebnisse vergangener Abende – von abstrakten Stadtansichten bis zu humorvollen Hommagen an die Wiesn. Während an der Bar Münchner Craft-Biere wie das helles Tegernseer Tal oder das fruchtige Schneider Weisse gezapft werden, erklärt eine Kunstpädagogin mit über zehn Jahren Erfahrung in der Erwachsenenbildung die Grundlagen der Perspektive oder Farbmischung. Die Atmosphäre bleibt dabei bewusst unprätentiös: Wer hierherkommt, will nicht perfekte Gemälde schaffen, sondern den Alltag hinter sich lassen.

Besonders beliebt sind die thematischen Abende, die monatlich wechseln. Beim „Oktoberfest in Aquarell“ entstehen zwischen Brezn und Maßkrügen bunte Festzelt-Szenen, während der „Münchner Stadtansichten“-Workshop Teilnehmer mit Skizzenblock durch die Altstadt schickt – die Ergebnisse werden später in der Bar gemeinsam ausgestellt. Die Kombination aus lokalem Bezug und kreativem Ausprobieren zieht nicht nur Touristen an, sondern auch Münchner, die ihre Stadt neu entdecken wollen.

Dass Alkohol und Kunst sich nicht ausschließen, beweist auch die Auswahl der Getränke. Neben Bier gibt es Wein von fränkischen Winzern und alkoholfreie Cocktails wie den „Kreativ-Kick“ mit Ingwer und Zitrone – beworben als „Inspiration in flüssiger Form“. Die Betreiber setzen bewusst auf regionale Partner, von den Brauereien bis zu den Farbhändlern. So wird jeder Abend nicht nur zum kreativen Erlebnis, sondern auch zu einer kleinen Hommage an die bayerische Handwerkskunst.

Von Leinwänden bis Liköre: Das Konzept hinter den kreativen Abenden

Wer an einem Freitagabend in München nicht nur Bier trinken, sondern dabei auch noch ein Gemälde vollenden möchte, findet in der ersten Paint-and-Drink-Bar der Stadt genau das richtige Konzept. Die Idee ist simpel, aber effektiv: Gäste folgen Schritt für Schritt den Anleitungen eines Künstlers, während sie ein Glas Wein, einen Cocktail oder einen lokalen Likör in der Hand halten. Studien zur Kreativitätsforschung bestätigen, was viele schon ahnten – ein moderater Alkoholpegel kann die künstlerische Hemmschwelle senken und den Fluss der Ideen fördern. Hier wird das nicht nur toleriert, sondern gezielt in ein Erlebnis verwandelt.

Das Angebot reicht von klassischen Motiven wie Münchner Stadtansichten bis zu modernen Abstraktionen, die selbst unerfahrene Maler überraschend professionell umsetzen. Jeder Abend steht unter einem anderen Thema, mal geht es um Aquarelltechniken, mal um Acryl auf Leinwand oder sogar um das Bemalen von Glasflaschen. Die Materialien liegen bereit, die Getränke werden serviert, und am Ende nimmt jeder sein eigenes Werk mit nach Hause.

Besonders beliebt sind die thematischen Abende, bei denen lokale Künstler als Gastgeber fungieren und ihre persönlichen Techniken vermitteln. Einer der Höhpunkte im Monatsprogramm ist der „Münchner Likör-Abend“, bei dem Teilnehmer nicht nur mit Farben, sondern auch mit regionalen Spirituosen experimentieren – etwa mit dem traditionellen Enzian oder fruchtigen Kräuterlikören. Die Kombination aus handwerklicher Anleitung und geselligem Beisammensein macht den Unterschied zu klassischen Malkursen.

Dass das Konzept funktioniert, zeigt die hohe Wiederholungsrate: Über 60 Prozent der Gäste kommen mindestens ein zweites Mal, viele buchen gleich mehrere Termine im Voraus. Die Mischung aus Entspannung, Kreativität und Genuss trifft offenbar einen Nerv – besonders bei denen, die nach der Arbeit nicht nur abschalten, sondern dabei auch noch etwas Bleibendes schaffen wollen.

Welche Themen und Techniken auf dem Programm stehen

Wer in der Paint-and-Drink-Bar in München zum Pinsel greift, findet ein abwechslungsreiches Programm vor: Von klassischen Motiven wie Sonnenblumen im Stil van Goghs bis zu modernen Stadtansichten mit skizzenhaften Konturen reicht das Spektrum. Jeder der zwölf monatlichen Termine widmet sich einem eigenen Thema – mal steht die Farbtheorie im Vordergrund, mal die Perspektive oder der lockere Umgang mit Aquarelltechniken. Studien zeigen, dass über 60 Prozent der Teilnehmenden in solchen kreativen Settings erstmals seit der Schulzeit wieder bewusst malen – ein Zeichen dafür, wie sehr der spielerische Zugang die Hemmschwelle senkt.

Besonders beliebt sind die Abende mit Fokus auf lokale Motive. So entsteht unter Anleitung etwa eine nächtliche Skizze des Münchner Rathaus-Turms oder eine farbenfrohe Interpretation der Isar mit ihren typischen Grün- und Blautönen. Die Techniken wechseln dabei bewusst: Acrylfarben für kräftige Kontraste, Pastellkreiden für weiche Übergänge oder sogar Mixed-Media-Experimente mit Collage-Elementen.

Für alle, die es strukturierter mögen, gibt es Kurse zu Grundlagen wie Licht und Schatten oder Porträtzeichnen – allerdings stets mit einer Prise Humor. Die Atmosphäre bleibt entspannt, Fehler sind ausdrücklich erlaubt. Wer mag, kann sich auch an abstrakten Formen versuchen oder einfach nur mit Farben experimentieren, während im Hintergrund Musik läuft.

Ein Highlight sind die saisonalen Sondertermine: Im Herbst dominieren warme Erdtöne und Blattschablonen, im Winter glitzernde Schneelandschaften oder weihnachtliche Motive. Selbst absolute Anfänger verlassen die Bar meist mit einem fertigen Bild – und der Erkenntnis, dass Malen weniger mit Talent als mit Mut zu tun hat.

Pinsel in der Hand, Bier in Reichweite: So läuft ein Abend ab

Die Tür fällt ins Schloss, ein leises Klirren von Gläsern mischt sich mit Gelächter. In der Paint & Sip Bar München duftet es nach Acrylfarbe und frischem Craft-Bier, während die ersten Gäste ihre Staffeleien einrichten. Studien zeigen, dass über 60 % der Teilnehmer solch kreativer Events zuvor noch nie einen Pinsel in der Hand hielten – doch hier zählt nicht das Ergebnis, sondern der Prozess. Ein Glas Helldunkel steht bereit, die Leinwand wartet unberührt, und auf der Leinwand an der Wand projiziert die Kursleitung bereits die ersten Schritte: heute Abend entsteht ein Münchner Stadtpanorama bei Sonnenuntergang.

Um 19:30 Uhr beginnt der strukturierte Chaos. Die Barkeeper servieren die ersten Drinks, während die Kunstdozentin – oft mit einem eigenen Bier in der Hand – erklärt, wie man Himmelstöne mischt, ohne dass sie wie Schlamm aussehen. Keine trockene Theorie, sondern praktische Tipps, gewürzt mit Anekdoten aus der Münchner Kunstszene. Die Atmosphäre ist locker, aber konzentriert: Zwischen zwei Schlucken entstehen plötzlich erkennbare Konturen, und was als zögerliche Strichführung begann, wird zum gemeinsamen Projekt.

Gegen 21 Uhr verwandelt sich der Raum in eine Mischung aus Atelier und Stammtisch. Einige Gäste tauschen Pinsel für Snacks, andere diskutieren hitzig über Farbtheorie – oder darüber, ob das dritte Bier die Kreativität wirklich beflügelt. Die Bar hat dafür gesorgt, dass jeder Platz Zugang zu Materialien und Getränken hat, ohne aufstehen zu müssen. Selbst die Skeptiker, die anfangs nur wegen des Bieres kamen, beugen sich plötzlich über ihre Leinwände.

Wenn um 22:30 Uhr die Lichter gedimmt werden, hängen 20 frische Gemälde zum Trocknen an der Wand – keine zwei gleichen, aber alle mit derselben Geschichte: ein Abend, an dem München mal nicht um Maßkrüge oder Museumsbesuche kreiste, sondern um das seltene Gefühl, etwas mit den Händen geschaffen zu haben. Die Gäste gehen mit Farbflecken auf den Fingern und einem neuen Topic für den nächsten Smalltalk.

Warum die Idee bald Schule machen könnte

Der Erfolg von Münchens erster Paint-and-Drink-Bar kommt nicht von ungefähr. Studien zeigen, dass über 60 % der Deutschen nach kreativen Freizeitaktivitäten suchen, die gleichzeitig Entspannung bieten. Die Kombination aus Malerei und geselligem Beisammensein trifft genau diesen Nerv – besonders in einer Stadt, in der Stressabbau und soziale Kontakte oft zu kurz kommen. Während klassische Malkurse oft mit Druck verbunden sind, setzt das Konzept auf lockere Atmosphäre: Ein Glas Wein in der Hand, Pinsel in der anderen, und plötzlich fließen die Farben leichter.

Auch die Flexibilität des Angebots spricht für eine schnelle Verbreitung. Mit zwölf verschiedenen Themenabenden pro Monat – von abstrakter Acrylmalerei bis zu detaillierten Stadtansichten – findet jeder einen Zugang. Besonders Berufstätige zwischen 25 und 45 Jahren, die nach Feierabend etwas Neues ausprobieren wollen, gehören zur Hauptzielgruppe. Die niedrige Hemmschwelle ist ein weiterer Pluspunkt: Keine Vorkenntnisse nötig, Material wird gestellt, und wer mag, kann sein Werk am Ende sogar mitnehmen.

Dass solche Konzepte funktionieren, belegen bereits ähnliche Projekte in anderen Großstädten wie Berlin oder Hamburg. Dort verzeichnen Paint-and-Drink-Events seit Jahren steigende Besucherzahlen, oft mit Wartelisten für beliebte Termine. In München, wo die Nachfrage nach ungewöhnlichen Freizeitideen besonders hoch ist, könnte das Modell daher schnell Schule machen – nicht nur in der Innenstadt, sondern auch in den Außenbezirken.

Ein weiterer Vorteil: Die Bars kooperieren häufig mit lokalen Künstlern oder Kunstschulen, was die Qualität sichert und gleichzeitig die Münchner Kulturszene stärkt. Wer einmal dabei war, kommt oft wieder – sei es wegen der entspannten Stimmung, der neuen Fähigkeiten oder einfach, weil es mehr Spaß macht, als allein vor dem Fernseher zu sitzen.

Wer in München nach einer unterhaltsamen Alternative zu klassischen Barabenden sucht, wird in der ersten Paint-and-Drink-Bar der Stadt fündig: Hier verschmelzen kreatives Schaffen und geselliges Beisammensein zu einem Erlebnis, das selbst Ungeübte begeistert. Mit zwölf verschiedenen Motiven pro Monat bleibt jeder Besuch frisch – ob als Date-Idee, Junggesellinnenabschied oder einfach als Auszeit vom Alltag.

Ein Tipp für alle, die es ausprobieren möchten: Früh buchen lohnt sich, denn die Plätze sind begrenzt, und die lockere Atmosphäre macht besonders in kleineren Gruppen Spaß. Wer einmal da war, wird schnell merken, dass hier nicht nur Bilder entstehen, sondern auch neue Ideen für gemütliche Abende in München.