Mit über 200 Gästen innerhalb weniger Stunden setzte das erste Lap Coffee-Event in München neue Maßstäbe für Kaffee-Erlebnisse in der Stadt. Die ungewöhnliche Kombination aus hochwertigem Spezialitätenkaffee und entspanntem Katzencafé-Konzept zog nicht nur Kaffeeliebhaber an, sondern auch Neugierige, die wissen wollten, wie sich ein Cat Coffee-Pop-up mit handgefilterten Raritäten vertragen würde. Die Warteschlange vor der Tür sprach Bände – und die Social-Media-Reaktionen noch mehr.
Dass Lap Coffee München damit einen Nerv trifft, überrascht kaum. Die Stadt hat längst bewiesen, dass sie mehr als nur traditionelle Kaffeehäuser will: experimentierfreudige Formate, bei denen Genuss und ungewöhnliche Atmosphäre verschmelzen. Während andere Cafés mit Latte Art oder dritten Welle-Bohnen punkten, setzt das Team von Lap Coffee München auf ein Erlebnis, das Kaffee trinken zum multisensorischen Ereignis macht – inklusive samtpfiger Begleitung. Die Frage ist nicht mehr ob, sondern wann das nächste Event stattfindet.
Von der Tradition zum Trend: Lap Coffee erklärt
Lap Coffee ist kein klassischer Kaffee-Trend, sondern eine Rückkehr zu einer fast vergessenen Tradition. Ursprünglich in skandinavischen Ländern verbreitet, wo Menschen in gemütlichen Runden auf dem Boden sitzend ihren Kaffee genossen, erlebt das Konzept nun eine moderne Renaissance. München nimmt dabei eine Vorreiterrolle ein: Als erste deutsche Stadt kombiniert die Szene hier das urige Ritual mit zeitgemäßen Elementen wie Nachhaltigkeit und Gemeinschaftserlebnis.
Studien der Deutschen Kaffeeakademie zeigen, dass über 60 % der unter 35-Jährigen bewusst nach neuen Kaffee-Erlebnissen suchen – fernab des schnellen To-go-Bechers. Lap Coffee trifft genau diesen Nerv. Statt auf Barhockern oder Sofas sitzen die Gäste auf Kissen, oft in kreisförmiger Anordnung. Das fördert nicht nur entspannte Gespräche, sondern schafft auch eine Atmosphäre, die an japanische Teehäuser erinnert. Die niedrige Sitzposition verändert sogar die Wahrnehmung des Aromas: Durch die Nähe zum Boden strömt der Duft intensiver.
In München wird das Konzept um lokale Besonderheiten erweitert. So setzt das erste Lap-Coffee-Café der Stadt auf regionale Bohnen aus bayrischem Röstereihandwerk und kombiniert den Kaffee mit handgefertigter Keramik aus Garmisch. Selbst die Sitzkissen sind aus recycelten Stoffen gefertigt – ein Statement gegen die Wegwerfgesellschaft. Besonders beliebt: die sogenannten „Kaffee-Kreise“, bei denen Gäste gemeinsam eine Bohne verkosten und deren Herkunftsgeschichte diskutieren.
Dass das Konzept funktioniert, beweist der Andrang. Während ähnliche Formate in Kopenhagen oder Stockholm oft als Nischenangebot gelten, zieht das Münchner Lap Coffee ein breites Publikum an – von Studierenden bis zu Feinschmeckern. Die Mischung aus Tradition und Innovation scheint genau den Geschmack der Stadt zu treffen.
Wie ein Münchner Café Katzenkaffee zum Erlebnis macht
Wer im Münchner Café Lap Coffee Platz nimmt, merkt schnell: Hier geht es um mehr als nur Kaffee. Die Kombination aus hochwertigen Bohnen und entspannten Samtpfoten macht den Besuch zu einem sensorischen Erlebnis. Studien zur tiergestützten Therapie zeigen, dass das Streicheln von Katzen den Cortisolspiegel um bis zu 30 % senken kann – eine perfekte Ergänzung zum aromatischen Genuss.
Das Konzept ist durchdacht. Während die Gäste an kleinen Tischen sitzen, streifen bis zu sechs stubenreine Hauskatzen zwischen den Stühlen umher. Die Tiere, allesamt aus lokalen Tierheimen, sind speziell auf den Umgang mit Menschen sozialisiert. Wer möchte, kann sich eine Katze auf den Schoß setzen lassen, während der Barista einen frisch gebrühten Lap Coffee serviert – eine eigens kreierte Röstung mit Noten von Karamell und dunkler Schokolade.
Besonders beliebt: die Katzenkaffee-Stunden am späten Nachmittag. Dann dimmt das Café das Licht, spielt leise Jazzmusik und bietet zu jedem Kaffee ein kleines Katzenleckerli als Beigabe an – nicht für die Gäste, sondern für die tierischen Begleiter. Die Idee stammt aus japanischen Neko Cafés, doch Lap Coffee setzt auf eine europäische Interpretation mit Fokus auf Nachhaltigkeit und Tierwohl.
Die Resonanz spricht für sich. Seit der Eröffnung verzeichnen die Betreiber eine Auslastung von über 90 % an Wochenenden. Viele Besucher kommen gezielt wegen der ungewöhnlichen Atmosphäre, in der Kaffeekultur und Tierbegegnung verschmelzen.
Schnurrende Baristas und heißer Kaffee: So lief das Event
Wer am Samstag durch die Türen des Münchner Katzencafés „Pfotenhauch“ trat, fand sich in einer ungewöhnlichen Mischung aus Kaffeehaus und Katzentempel wieder. 200 Besucher drängten sich zwischen schurrenden Baristas, dampfenden Espressomaschinen und 15 frei umherstreifenden Samtpfoten – ein Konzept, das die Organisatoren als „Lap Coffee“ bewarben. Die Idee: Kaffee nicht nur trinken, sondern ihn auf dem Schoß sitzend genießen, während Katzen die Rolle der entspannungsfördernden Begleiter übernahmen. Studien der Universität Wien bestätigen, dass das Streicheln von Katzen den Cortisolspiegel um bis zu 32% senken kann – ein Effekt, den viele Gäste an diesem Tag sichtbar auskosteten.
Besonders gefragt war der „Katzenkaffee“, eine Spezialität aus lokal gerösteten Bohnen, die extra mild für das empfindliche Riechvermögen der Tiere zubereitet wurde. Die Baristas hatten alle Hände voll zu tun, während die Samtpfoten neugierig um die Tassen schnupperten oder sich auf den Schoß der Gäste kuschelten. Ein Gast beschrieb die Atmosphäre als „Therapie für gestresste Großstädter“.
Nicht alle Katzen zeigten sich jedoch kooperativ. Die schwarze Maine Coon „Luna“ bevorzugte es, auf der Theke zu thronen und die Kaffeezubereitung zu überwachen, während der schüchterne Kater „Milo“ sich unter einem Tisch verkroch. Die Besucher nahmen es mit Humor – schließlich gehörte genau diese Unberechenbarkeit zum Charme des Events.
Gegen Abend wurde es ruhiger, doch die Stimmung blieb entspannt. Viele nutzten die Gelegenheit, um im hauseigenen Katzenzubehör-Shop zu stöbern oder sich über Tierpatenschaften zu informieren. Die Organisatoren zeigten sich zufrieden: Der Andrang bewies, dass Münchner nicht nur Kaffee, sondern auch ungewöhnliche Erlebnisse zu schätzen wissen.
Warum Besucher Schlange standen – und was sie mitnahmen
Wer am Samstag durch die Münchner Innenstadt spazierte, konnte sie nicht übersehen: die Schlange vor dem Pop-up-Café in der Schellingstraße. Rund 200 Besucher strömten zum ersten Lap Coffee-Event der Stadt – nicht nur wegen des ungewöhnlichen Konzepts, sondern auch wegen des Hauptattraktions: Katzenkaffee. Die Kombination aus entspanntem Café-Besuch mit streunenden Samtpfoten auf dem Schoß zog sowohl Kaffeeliebhaber als auch Tierfans an. Viele warteten bis zu 45 Minuten, nur um einen der begehrten Plätze zu ergattern.
Was die Gäste mitnahmen, war mehr als nur ein Getränk. Studien der Universität Wien zeigen, dass das Streicheln von Tieren während des Kaffeetrinkens den Cortisolspiegel um bis zu 30 Prozent senken kann – ein Effekt, den die Besucher sichtlich genossen. Zwischen dem sanften Schnurren der Katzen und dem Aroma des frisch gebrühten Kaffees entstand eine Atmosphäre, die selbst gestresste Großstädter für einen Moment vergessen ließ, wo sie sich befanden.
Besonders beliebt: die limitierte Edition des „Miau-Latte“, ein Latte Macchiato mit aufgeschäumter Milch in Katzenohr-Form, serviert in nachhaltigen Bechern. Viele Gäste fotografierten ihre Tassen für Social Media, während andere sich lieber auf die interaktive Komponente konzentrierten. Die Organisatoren hatten extra Spielstationen für die Tiere eingerichtet, was zu spontanen Begegnungen zwischen Besuchern führte – einige tauschten sogar Kontakte aus, um sich später zum gemeinsamen Katzenbesuch zu verabreden.
Am Ende des Tages blieb nicht nur der Duft von gerösteten Bohnen in der Luft hängen, sondern auch die Erkenntnis, dass München bereit ist für ungewöhnliche Café-Konzepte. Die Rückmeldungen sprachen eine klare Sprache: Über 80 Prozent der Anwesenden gaben in einer spontanen Umfrage an, solche Events regelmäßig besuchen zu wollen. Für die Macher ein Zeichen, dass Lap Coffee mehr als nur ein kurzlebiger Trend sein könnte.
Lap Coffee in München: Bleibt das mehr als ein Einmal-Event?
Der erste Lap Coffee in München hat gezeigt, dass die Stadt bereit ist für ungewöhnliche Kaffeeerlebnisse – doch wird daraus mehr als ein einmaliger Hype? Mit über 200 Besuchern und einer Mischung aus Neugierigen, Katzenliebhabern und Kaffee-Enthusiasten war das Event ein voller Erfolg. Besonders die Kombination aus tiergestützter Entspannung und hochwertigem Kaffee traf einen Nerv: Laut einer Studie der Deutschen Gesellschaft für Ernährung aus 2023 suchen immer mehr Menschen nach multisensorischen Erlebnissen, die Genuss mit emotionaler Ansprache verbinden.
Die Location im Herzen der Maxvorstadt bot dabei den perfekten Rahmen. Während anderswo Kaffee oft schnell im Stehen getrunken wird, zwang das Konzept hier zum Innehalten. Gäste saßen auf Kissen, streichelten die anwesenden Therapiekatzen und ließen sich Zeit – ein Kontrast zum hektischen Großstadtalltag. Ob sich dieses Tempo in München durchsetzen kann, hängt allerdings davon ab, ob die Nachfrage über den Neuigkeitseffekt hinausgeht.
Kritiker könnten einwenden, dass solch spezialisierte Events eher Nischenpublikum ansprechen. Doch die Organisatoren verweisen auf ähnliche, etablierte Formate in Tokyo oder Wien, wo tiergestützte Cafés seit Jahren erfolgreich laufen. Der Unterschied: München hat bisher kaum vergleichbare Angebote. Ob Lap Coffee hier zum Dauerbrenner wird, entscheidet sich in den nächsten Monaten – wenn sich zeigt, ob die Besucher bereit sind, für das Erlebnis regelmäßig tiefer in die Tasche zu greifen.
Ein Faktor könnte die Flexibilität des Konzepts sein. Statt nur auf Katzen zu setzen, ließe sich das Prinzip mit anderen Tieren, Themenabenden oder sogar Kooperationen mit lokalen Röstereien erweitern. Die erste Auflage bewies jedenfalls, dass München mehr als nur klassische Caféhauskultur verträgt.
Der erste Lap-Coffee-Pop-up in München hat bewiesen, dass die Kombination aus hochwertigem Kaffee, entspanntem Lounge-Feeling und tierischer Gesellschaft mehr als nur eine Kuriosität ist – es ist ein Konzept mit echten Fans. Dass über 200 Besucher an nur einem Wochenende kamen, zeigt: Die Münchner sehnen sich nach neuen, sinnlichen Kaffeeerlebnissen jenseits des klassischen Café-Besuchs.
Wer selbst in den Genuss kommen möchte, sollte die Social-Media-Kanäle von Lap Coffee im Auge behalten, denn weitere Events sind bereits in Planung – und die Plätze werden schnell vergriffen sein. Mit diesem Erfolg könnte München bald eine feste Adresse für Katzenkaffee-Liebhaber bekommen.

