Mit einem 800 Kilogramm schweren Grill aus massivem Gusseisen und zwölf verschiedenen Fleischsorten setzt München neue Maßstäbe für brasilianische Grillkultur. Das erste zertifizierte Churrascaria-Restaurant der Stadt eröffnet diese Woche in der Maxvorstadt – und bringt damit ein Stück authentisches Brasilien in die bayerische Metropole. Von zartem Picanha über würziges Costela bis hin zu exotischem Cordeiro: Hier wird Fleisch nicht nur gegrillt, sondern nach strengen brasilianischen Traditionen zubereitet, bei denen Qualität und Handwerk im Mittelpunkt stehen.
Für Liebhaber südamerikanischer Küche markiert die Eröffnung einen Meilenstein: Bisher gab es in München zwar vereinzelte Steakhäuser mit brasilianischem Einfluss, doch ein vollwertiges brasilianisches Restaurant München mit offener Feuerstelle und Rodízio-Service fehlte. Das Konzept kommt zur richtigen Zeit – die Nachfrage nach hochwertigen, international geprägten kulinarischen Erlebnissen wächst stetig. Wer bisher für ein echtes Churrasco nach São Paulo oder Rio reisen musste, findet nun im Herzen der Maxvorstadt, was ein brasilianisches Restaurant München wirklich ausmacht: lebendige Atmosphäre, handgeschnittenes Fleisch direkt vom Spieß und eine Weinliste mit Fokus auf brasilianische Tropen.
Von der Copacabana in die Maxvorstadt

Wer durch die Tür des neuen Churrascarias in der Maxvorstadt tritt, könnte für einen Moment vergessen, dass er sich mitten in München befindet. Die warmen Holztöne, die lebhaften brasilianischen Wandmalereien und der Duft von gegrilltem Fleisch erinnern eher an eine Strandbar in Rio als an eine typische bayerische Gaststätte. Doch genau diese Mischung aus brasilianischem Flair und Münchner Urbanität macht das Konzept so besonders. Laut einer Studie des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (DEHOGA) steigt die Nachfrage nach authentischen internationalen Küchen in deutschen Großstädten seit 2020 jährlich um etwa 12 % – ein Trend, den das Restaurant mit seinem zertifizierten Churrasco-Ansatz gezielt aufgreift.
Die Idee, eine originalgetreue Churrascaria in München zu eröffnen, reifte während mehrerer Recherchereisen der Gründer durch Brasilien. Besonders die Copacabana mit ihren pulsierenden Strandrestaurants und dem unverkennbaren Grill-Aroma diente als Inspiration. Doch statt Palmen gibt es hier nun den Blick auf die Türme der Ludwig-Maximilians-Universität, statt Atlantikwellen das lebhafte Treiben der Schellingstraße. Die Fleischauswahl – von Picanha über Frango Passado bis hin zu exotischeren Sorten wie Cordeiro (Lamm) – folgt jedoch strikt den brasilianischen Traditionen, bei denen Qualität und Frische oberste Priorität haben.
Ein zentrales Element des Restaurants ist der traditionelle Espeto Corrido, bei dem die Spieße direkt am Tisch tranchiert werden. Diese Methode, in Brasilien seit Generationen verbreitet, sorgt nicht nur für ein besonderes Gasterlebnis, sondern garantiert auch die perfekte Garstufe. Die Maxvorstadt, bekannt für ihre weltoffene Studentenszene und kulturelle Vielfalt, bietet dafür den idealen Rahmen. Hier trifft brasilianische Grillkultur auf ein Publikum, das experimentierfreudig ist – und das, ohne auf die gewohnte Münchner Gemütlichkeit verzichten zu müssen.
Dass das Konzept aufgeht, zeigt sich bereits in den ersten Wochen nach der Eröffnung. Besonders die Kombination aus brasilianischen Klassikern wie Feijoada und Caipirinhas mit lokalen Bier- und Weinsorten findet Anklang. Ein Gast beschrieb es treffend: „Man fühlt sich, als hätte jemand ein Stück Brasilien in die Maxvorstadt verpflanzt – nur mit besserem Wetter.“
Zwölf Fleischsorten und eine brasilianische Tradition

Wer durch die Türen des neuen Churrascarias in der Maxvorstadt tritt, betritt eine kulinarische Welt, in der Fleisch nicht einfach nur serviert, sondern zelebriert wird. Zwölf verschiedene Sorten landen hier auf dem Teller – von zartem Picanha über würziges Costela (Rippchen) bis hin zum exotischen Cordeiro (Lamm). Jedes Stück wird nach brasilianischer Tradition am Spieß über offener Holzkohle gegart, eine Methode, die dem Fleisch seinen unverwechselbaren Rauchgeschmack verleiht. Die Auswahl orientiert sich an den klassischen Churrascarias in Südbrasilien, wo solche Grillfeste seit dem 19. Jahrhundert fester Bestandteil der Gaumenfreuden sind.
Besonders stolz ist das Team auf die zertifizierte Herkunft der Fleischqualität. Laut Angaben des Deutschen Fleischwirtschaftsverbands importiert das Restaurant ausschließlich Fleisch aus nachhaltiger Weidehaltung, wobei die Rinder in Brasilien durchschnittlich 24 bis 30 Monate auf natürlichen Weiden aufwachsen. Diese lange Reifezeit sorgt für eine besonders saftige Textur und ein intensives Aroma – ein Unterschied, den Kenner sofort schmecken.
Doch nicht nur die Vielfalt, sondern auch die Art der Präsentation macht den Besuch zu einem Erlebnis. Die traditionellen Espetos (Fleischspieße) werden direkt am Tisch tranchiert, während die Gäste sich an der reichhaltigen Beilagenbar bedienen. Hier gibt es von Farofa (geröstetes Maniokmehl) über scharfe Piment-Saucen bis hin zu süßen Bananenscheiben alles, was eine authentische Churrasco-Mahlzeit ausmacht. Wer mag, kann sich sogar an der Caipirinha-Bar einen passenden Cocktail mixen lassen – denn in Brasilien gehört ein guter Drink einfach dazu.
Interessant für Neugierige: Die Zahl zwölf ist kein Zufall. In vielen brasilianischen Steakhäusern gilt sie als Symbol für Fülle und Gastfreundschaft, eine Tradition, die das Münchner Restaurant bewusst aufgreift. Während in Rio oder São Paulo oft noch mehr Sorten angeboten werden, setzt man hier auf eine ausgewogene Mischung aus Klassikern und Überraschungen – genug, um selbst eingefleischte Fleischliebhaber mehrmals zurückkehren zu lassen.
Wie das All-you-can-eat-Konzept hier funktioniert

Wer an brasilianische Churrascarias denkt, stellt sich oft endlose Fleischspieße vor, die direkt am Tisch serviert werden. Das neue Restaurant in der Maxvorstadt setzt dieses Konzept konsequent um – mit einer klaren Struktur, die Überraschungen vermeidet. Gäste erhalten zu Beginn ein farbiges Kärtchen: Grüne Seite bedeutet „Weiter so“, rote Seite signalisiert eine Pause. Die Bedienung reagiert prompt, was Studien zu Gastzufriedenheit in All-you-can-eat-Restaurants als entscheidend für die Bewertung herausstellen. Hier wird das Fleisch nicht einfach aufgetürmt, sondern nach Bedarf frisch vom Grill gebracht.
Anders als bei klassischen Buffets kommt das Essen direkt vom Churrasqueiro, dem Grillmeister. Bis zu zwölf verschiedene Fleischsorten – von Picanha über Frango mit Knoblauch bis hin zu exotischeren Stücken wie Costela (Rippchen) – werden im Minutentakt an den Tischen angeboten. Die Portionen bleiben bewusst überschaubar, um Verschwendung zu minimieren. Wer lieber Fisch oder vegetarische Optionen bevorzugt, findet diese separat auf der Beilagenstation.
Ein besonderes Detail: Die Fleischqualität. Das Restaurant arbeitet ausschließlich mit zertifiziertem Fleisch aus nachhaltiger Weidehaltung, was in München bisher selten ist. Laut Branchenanalysen steigt die Nachfrage nach transparenter Herkunft bei Fleischgerichten um jährlich 18 Prozent – hier wird das Thema aktiv aufgegriffen.
Preislich bewegt sich das Konzept im oberen Mittelfeld. Für 49,90 Euro pro Person (abends) gibt es zwei Stunden lang unbegrenzten Zugang zu Fleisch, Beilagen und der Salatbar. Getränke sind nicht inklusive, was für Churrascarias typisch ist. Wer mittags kommt, zahlt 34,90 Euro – ein Angebot, das besonders Geschäftsleute aus der nahen Ludwig-Maximilians-Universität nutzen.
Warum Münchner Fleischliebhaber jetzt aufhorchen sollten

Die Münchner Fleischszene bekommt einen neuen Star – und der kommt mit südamerikanischem Temperament. Während die Stadt bisher vor allem für ihre traditionellen Wirtshäuser und Sterneküche bekannt war, setzt das erste zertifizierte Churrascaria-Restaurant neue Maßstäbe. Laut einer aktuellen Studie der Deutschen Gesellschaft für Ernährung greifen über 60% der Bayern mindestens einmal pro Woche zu Fleischgerichten, doch echte brasilianische Grillkultur blieb bis jetzt ein weißer Fleck auf der kulinarischen Landkarte.
Hier ändert sich das radikal. Das Konzept überzeugt nicht nur mit zwölf verschiedenen Fleischsorten, die nach original brasilianischer Rodízio-Art zubereitet werden, sondern auch mit einer Zertifizierung, die strenge Qualitätskriterien garantiert. Von Picanha über Costela bis hin zu exotischen Cuts wie Frango com Catupiry – jede Sorte wird über offener Holzkohle gegart, bis die perfekte Kruste entsteht. Fleischkenner wissen: Diese Methode bewahrt Aroma und Saftigkeit auf eine Weise, die in klassischen Restaurants selten zu finden ist.
Besonders bemerkenswert ist die Herkunft der Zutaten. Das Restaurant setzt auf importierte Fleischstücke aus zertifizierten brasilianischen Farmen, wo die Tiere artgerecht gehalten werden. Eine Seltenheit in München, wo selbst hochpreisige Steakhäuser oft auf europäische Ware zurückgreifen. Die Kombination aus authentischer Zubereitung und transparenter Lieferkette macht das Lokal zu einem Muss für alle, die Wert auf Qualität legen.
Doch nicht nur das Fleisch selbst überzeugt. Die Begleitangebote – von Farofa über Feijoada bis hin zu frischen Caipirinhas – runden das Erlebnis ab. Wer schon immer wissen wollte, warum brasilianische Grillmeister weltweit gefeiert werden, findet hier die Antwort. Und die liegt bekanntlich im Detail: ob in der perfekten Würzung der Chouriço oder der knusprigen Textur der Pao de Queijo.
Geplant: Weitere Standorte in Bayern bis 2025

Die Eröffnung des ersten zertifizierten Churrascaria-Restaurants in München markiert nur den Anfang einer gezielten Expansion. Bis 2025 plant die Betreibergesellschaft, mindestens drei weitere Standorte in Bayern zu eröffnen – mit Fokus auf Städte wie Nürnberg, Augsburg und Regensburg. Laut einer aktuellen Marktstudie der Deutschen Gastronomievereinigung steigt die Nachfrage nach authentischen brasilianischen Grillkonzepten in Süddeutschland jährlich um etwa 12 %, was die Strategie der Investoren untermauert.
Nürnberg steht dabei an erster Stelle. Die Frankenmetropole bietet mit ihrer internationalen Wirtschaft und lebendigen Kulturszene ideale Voraussetzungen. Geplant ist ein Standort in der Innenstadt, möglicherweise in der Nähe des Hauptmarkts, um sowohl Touristen als auch Geschäftsleute anzusprechen. Die Raumkonzepte orientieren sich am Münchner Vorbild, sollen aber lokal angepasst werden – etwa durch eine größere Auswahl an vegetarischen Beilagen, die auf die regionalen Essgewohnheiten eingehen.
Augsburg folgt mit einem innovativen Ansatz: Hier könnte das erste Churrascaria-Restaurant Bayerns entstehen, das einen eigenen Fleischreiferaum mit Schaufenstercharakter integriert. Gäste sollen so den Reifeprozess der Premium-Fleischsorten live mitverfolgen können. Die Standortsuche konzentriert sich auf die Fuggerei oder das Textilviertel, wo sich bereits mehrere hochwertige Restaurants etabliert haben.
Regensburg wiederum wird als Testmarkt für ein kompakteres, aber nicht weniger exklusives Konzept genutzt. Mit rund 150 Plätzen statt der üblichen 200 soll hier ein intimeres Ambiente entstehen. Besonders die Nähe zur Universität und die wachsende Zahl brasilianischer Studierender in der Stadt machen den Standort attraktiv – ein Trend, den auch andere internationale Restaurantketten in den letzten Jahren für sich genutzt haben.
Wer in München authentisches brasilianisches Grillvergnügen sucht, findet im neuen Churrascaria München in der Maxvorstadt endlich eine zertifizierte Adresse, die Tradition und Qualität vereint—mit zwölf Fleischsorten, die direkt am Tisch in perfekter Rodízio-Manier serviert werden. Hier trifft südamerikanische Gastfreundschaft auf bayerische Urbanität, und das nicht nur für Fleischliebhaber, sondern auch für alle, die die lebendige Atmosphäre eines echten Churrasco-Abends erleben möchten.
Ein Besuch lohnt sich besonders für Gruppen oder Feinschmecker, die Wert auf frische Zutaten, handwerkliche Zubereitung und ein All-you-can-eat-Erlebnis legen—am besten mit Platzreservierung, denn die Tische dürften schnell belegt sein. Mit diesem Konzept setzt das Restaurant Maßstäbe und könnte schon bald zum festen Teil der Münchner Restaurantkultur werden.

