Ab dem 1. Juni rollt Münchens erste vollelektrische Hop-On/Hop-Off-Linie durch die Stadt – mit 15 Haltestellen, klimaneutralem Betrieb und einer Strecke, die von der Altstadt bis zum Olympiapark reicht. Die 13 Meter langen E-Busse im markanten Rot-Weiß-Design fahren alle 20 Minuten und decken damit nicht nur die klassischen Touristen-Hotspots ab, sondern binden auch weniger bekannte Ecken wie das Werksviertel-Mitte oder die BMW Welt an. Mit einer Kapazität von bis zu 70 Fahrgästen pro Bus setzt das Projekt neue Maßstäbe für nachhaltigen Stadttourismus in Deutschland.
Für Einheimische wie Besucher ändert sich damit die Art, München zu entdecken. Während klassische Stadtführungen oft starr an Zeitpläne gebunden sind, bietet die neue München Hop-On/Hop-Off-Linie Flexibilität: Ein Ticket gilt 24 oder 48 Stunden, der Audioguide ist in zwölf Sprachen verfügbar, und wer mag, steigt einfach aus – etwa am Viktualienmarkt zum Mittagessen oder in Schwabing für einen Bummel durch die Boutiquen. Dass die Flotte komplett emissionsfrei unterwegs ist, macht das Angebot besonders für umweltbewusste Reisende attraktiv. Die München Hop-On/Hop-Off-Busse starten täglich ab 9 Uhr am Marienplatz und könnten schon bald zum festen Bestandteil des Stadtbilds werden – ähnlich wie die roten Doppeldecker in London oder Berlin.
Münchens Touristenbusse gehen elektrisch an den Start*
Mit dem Start der neuen Hop-On/Hop-Off-Linie setzt München auf eine grüne Revolution im Tourismus: Die roten Doppeldeckerbusse, die ab sofort durch die Innenstadt rollen, sind rein elektrisch. 15 moderne E-Busse ersetzen damit die bisherigen Dieselmodelle – ein Schritt, der nicht nur die Luftqualität verbessert, sondern auch das Stadtbild prägt. Die Fahrzeuge, ausgestattet mit leisen Elektromotoren und Panoramadächern, bieten Besuchern nun ein emissionsfreies Erlebnis zwischen Marienplatz und Olympiapark.
Laut Angaben der Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) spart jeder der neuen E-Busse jährlich bis zu 60 Tonnen CO₂ ein. Eine Studie des Umweltbundesamts bestätigt, dass der Umstieg auf Elektroantriebe im öffentlichen Nah- und Touristenverkehr die Feinstaubbelastung in Innenstädten um bis zu 30 Prozent reduzieren kann – ein entscheidender Faktor für eine Stadt, die regelmäßig mit Grenzwerte für Luftschadstoffe kämpft.
Die Technologie hinter den Bussen stammt von einem europäischen Hersteller, dessen Systeme bereits in Metropolen wie Berlin und Amsterdam im Einsatz sind. Die Akkus lassen sich in weniger als vier Stunden voll aufladen und ermöglichen eine Reichweite von bis zu 250 Kilometern pro Ladung. Damit sind die Busse ideal für den ganztägigen Betrieb auf der 22 Kilometer langen Strecke mit ihren 15 Haltestellen.
Besonders auffällig: Die Ladeinfrastruktur wurde direkt am Betriebshof der MVG in Neuaubing installiert, wo die Busse über Nacht geladen werden. Tagsüber kommen sie ohne Zwischenladung aus – ein logistischer Vorteil, der Pausen für die Fahrer optimiert und Wartezeiten für Touristen minimiert.
15 Haltestellen verbinden die Highlights der Stadt*
Die neue Hop-On/Hop-Off-Linie durch München ist kein klassischer Rundkurs, sondern ein durchdachtes Netzwerk aus 15 strategisch gewählten Haltestellen. Von der Residenz über das Deutsche Museum bis zum Olympiapark verbindet die Strecke die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt – und das ohne lästige Umwege. Besonders praktisch: Die E-Busse halten alle 20 bis 30 Minuten, sodass Besucher flexibel zwischen den Highlights wechseln können.
Ein Blick auf die Route zeigt, dass nicht nur Touristenmagnete wie der Marienplatz oder der Viktualienmarkt bedient werden. Auch weniger überlaufene, aber kulturell bedeutende Orte wie das Museum Brandhorst oder das Haus der Kunst sind Teil des Konzepts. Laut einer Studie des Münchner Verkehrsverbunds nutzen bereits 68 % der Stadtrundfahrt-Gäste solche kombinierten Routen, um sowohl Klassiker als auch Geheimtipps zu entdecken.
Die Haltestellen sind bewusst so platziert, dass sie kurze Fußwege zu weiteren Attraktionen ermöglichen. Wer etwa an der Pinakothek aussteigt, erreicht in fünf Minuten die moderne Kunst in der Alten Pinakothek oder den Englischen Garten. Die Linie verzichtet dabei auf überflüssige Zwischenstopps – jedes Haltepunkt hat einen klaren thematischen Fokus, sei es Geschichte, Kultur oder Natur.
Technisch setzt die Strecke auf digitale Infotafeln an den Haltestellen, die Echtzeitdaten zu Wartezeiten und Auslastung anzeigen. So lässt sich die Tour spontan anpassen, ohne lange auf den nächsten Bus warten zu müssen. Ein Detail, das besonders bei Gruppen und Familien auf positive Resonanz stößt.
Von Marienplatz bis BMW Welt: Die Route im Überblick*
Die neue Hop-On/Hop-Off-Linie in München verbindet auf 24 Kilometern die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt – vom historischen Herz bis zu modernen Highlights. Startpunkt ist der Marienplatz, wo die roten Doppeldecker-E-Busse direkt vor dem Neuen Rathaus halten. Von dort aus schlängelt sich die Route durch die Altstadt, passiert die Frauenkirche und führt weiter zum Odeonsplatz mit seiner markanten Theatinerkirche. Verkehrsexperten betonen, dass die Strecke bewusst so angelegt wurde, um sowohl Touristen als auch Einheimischen ein kompaktes München-Erlebnis zu bieten: Über 80 Prozent der wichtigsten Attraktionen liegen innerhalb von 500 Metern einer Haltestelle.
Nach dem Kulturblock folgt der Sprung in die Gegenwart. Die Linie quert den Englischen Garten, hält am Haus der Kunst und erreicht schließlich die BMW Welt – ein Muss für Technikbegeisterte. Der Stopp am Olympiapark mit seinem markanten Zeltdach und dem BMW Museum rundet das Programm ab. Besonders praktisch: Die Haltestellen sind so platziert, dass Umsteiger zu U-Bahn oder Tram meist nur wenige Gehminuten benötigen.
Wer es gemütlicher mag, kann zwischen den Stopps am Viktualienmarkt oder am Hofbräuhaus ein- und aussteigen. Die E-Busse fahren im 20-Minuten-Takt, was spontane Pausen ermöglicht. Die Route endet wieder am Marienplatz, doch wer mag, kann einfach weitersitzen – die Tickets gelten den ganzen Tag.
Ein Novum ist die digitale Begleitung: Über eine App lassen sich während der Fahrt Infos zu den Sehenswürdigkeiten abrufen, inklusive Audioguide in acht Sprachen. Die Stadt München setzt damit auf eine Mischung aus Tradition und Innovation – ganz ohne Dieselabgase.
Flexible Tickets und digitale Extras für Besucher*
Die neue Hop-On/Hop-Off-Linie in München setzt nicht nur auf moderne E-Busse und 15 strategisch gewählte Haltestellen, sondern auch auf flexible Ticketoptionen, die den Bedürfnissen unterschiedlicher Besuchergruppen gerecht werden. Touristen können zwischen Tageskarten für 24 oder 48 Stunden wählen, während Einheimische und Pendler von günstigeren Mehrfahrtenkarten profitieren. Besonders praktisch: Die Tickets lassen sich bequem über die offizielle App buchen und direkt auf dem Smartphone vorzeigen – ein Feature, das laut einer aktuellen Studie des Deutschen Tourismusverbands bei über 70 % der Städtereisenden auf positive Resonanz stößt.
Digitalaffine Gäste erhalten zusätzlich exklusive Extras. Mit dem Ticket ist der Zugang zu einer interaktiven Stadtkarte inklusive, die nicht nur die Haltestellen anzeigt, sondern auch Echtzeit-Infos zu Wartezeiten, barrierefreien Einstiegsmöglichkeiten und nahegelegenen Sehenswürdigkeiten bietet. Wer mag, kann sich per Audio-Guide in acht Sprachen durch die Route begleiten lassen – von historischen Fakten zur Frauenkirche bis zu Insidertipps für das Oktoberfestgelände.
Für Familien und Gruppen lohnt sich das Kombi-Ticket, das neben der Busnutzung ermäßigten Eintritt in ausgewählte Museen wie das Deutsche Museum oder die Pinakotheken umfasst. Die digitale Integration geht noch weiter: Über QR-Codes an den Haltestellen lassen sich spontan geführte Stadtrundgänge oder Themenrouten wie „München im Wandel der Zeit“ hinzubuchen. So wird aus der klassischen Busfahrt ein individuell gestaltbares Erlebnis – ganz ohne Wartezeiten an Kassen oder festgelegte Abfahrtszeiten.
Ausbaupläne: Mehr Linien und nachhaltige Flotten*
Die neue Hop-On/Hop-Off-Linie in München ist erst der Anfang. Bereits für die nächsten drei Jahre liegen konkrete Ausbaupläne vor, die das Netz auf bis zu 25 Haltestellen erweitern sollen. Geplant sind unter anderem Strecken durch Schwabing und die Maxvorstadt, um kulturelle Hotspots wie die Pinakotheken oder das Englische Garten besser anzubinden. Verkehrsexperten betonen, dass eine solche Verdichtung des Angebots die Attraktivität für Touristen um bis zu 30 Prozent steigern könnte – vorausgesetzt, die Taktung bleibt zuverlässig.
Parallel zum Streckenausbau setzt die Münchner Verkehrsgesellschaft auf eine vollständige Umstellung der Flotte. Bis 2026 sollen alle eingesetzten Busse elektrisch oder mit Wasserstoff betrieben werden. Aktuell sind bereits sechs E-Busse im Einsatz, deren Reichweite von 250 Kilometern pro Ladung selbst an strengen Wintertagen ausreicht. Die Ladeinfrastruktur wird derzeit an den Endhaltestellen ausgebaut, um Leerstände zu minimieren.
Ein weiterer Fokus liegt auf der Barrierefreiheit. Künftige Fahrzeuge erhalten niedrigere Einstiege und induktive Hörsysteme für Menschen mit Hörbehinderung. Die ersten Prototypen werden voraussichtlich 2025 getestet.
Kritisch bleibt die Finanzierung. Während der Freistaat Bayern Fördergelder für nachhaltige Verkehrsprojekte bereitstellt, müssen die Betriebskosten langfristig durch höhere Ticketpreise oder Sponsoring gedeckt werden. Ob die geplante Erweiterung ohne Subventionen wirtschaftlich tragbar ist, wird sich erst in der Praxis zeigen.
Die neue Hop-On/Hop-Off-Linie in München setzt mit 15 durchdachten Haltestellen und klimafreundlichen E-Bussen Maßstäbe für modernen Stadttourismus—praktisch für Besucher, die die Highlights wie Marienplatz oder das BMW Museum flexibel erkunden wollen, ohne auf Nachhaltigkeit zu verzichten. Besonders überzeugt das Konzept durch die Kombination aus digitalen Infos an Bord und der Möglichkeit, spontan ein- und auszusteigen, was die Route ideal für Kurztrips oder längere Entdeckungstouren macht.
Wer die Linie nutzen möchte, sollte sich vorab die Fahrpläne und die genauen Standorte der Haltestellen ansehen, um Wartezeiten zu minimieren—die App der MVG liefert hier zuverlässige Echtzeitdaten. Mit dem Start dieser Strecke zeigt München einmal mehr, wie urbaner Tourismus zukunftsfähig gestaltet werden kann, ohne Komfort oder Charme der Stadt einzubüßen.
