Ab Oktober 2024 wird Münchens Skyline um ein markantes Wahrzeichen reicher: Ein 60 Meter hohes Riesenrad München eröffnet am Olympiapark und übertrifft damit selbst das berühmte London Eye um fünf Meter. Mit 42 klimatisierten Gondeln, die jeweils bis zu acht Personen fassen, bietet die Attraktion Platz für rund 300 Besucher gleichzeitig. Die Baukosten von etwa 12 Millionen Euro unterstreichen das Vorhaben als eines der ambitioniertesten Freizeitprojekte der Stadt seit Jahren.

Das Riesenrad München fügt sich nahtlos in die Tradition der bayerischen Metropole ein, Großveranstaltungen und touristische Highlights zu verbinden. Direkt neben dem Olympiastadion gelegen, wird es nicht nur Touristen anziehen, sondern auch Einheimischen einen neuen Blick auf die Stadt ermöglichen – von den Alpen bis hin zum Englischen Garten. Die Betreiber setzen auf ganzjährigen Betrieb, inklusive spezieller Lichtshows zu Festen wie dem Oktoberfest oder den Weihnachtsmärkten. Für München bedeutet das mehr als nur eine neue Attraktion: Es ist ein Statement für moderne Stadtentwicklung mit Charme.

Ein Wahrzeichen für München entsteht

Mit dem ersten Dreh im Oktober 2024 erhält München ein neues architektonisches Highlight: Ein 60 Meter hohes Riesenrad, das nicht nur die Skyline des Olympiaparks prägen, sondern auch zur touristischen Ikone werden soll. Die Konstruktion aus Stahl und Glas wiegt über 450 Tonnen und thront auf einem 12 Meter hohen Sockel – damit überragt es selbst das berühmte London Eye um fünf Meter. Stadtplaner betonen, dass das Rad bewusst als Gegenentwurf zu klassischen Vergnügungsparks konzipiert wurde: Statt greller Farben dominieren schlichte, elegante Linien, die sich harmonisch in das moderne Ensemble des Olympiageländes einfügen.

Die Standortwahl am Olympiapark ist kein Zufall. Hier, wo 1972 die Olympischen Spiele Geschichte schrieben, entsteht nun ein weiteres Symbol für Münchens Weltoffenheit. Laut einer Studie der Technischen Universität München frequentieren jährlich über 3,5 Millionen Besucher den Park – eine Zahl, die durch das Riesenrad voraussichtlich um 20 bis 30 Prozent steigen wird. Die Gondeln, von denen jede Platz für acht Personen bietet, sind mit panoramischen Glasfronten ausgestattet und ermöglichen bei klarem Wetter Blick bis zu den Alpen.

Besonderes Augenmerk legten die Ingenieure auf Nachhaltigkeit. Das Rad wird zu 100 Prozent mit Ökostrom betrieben, und die Beleuchtung besteht aus energieeffizienten LEDs, die je nach Veranstaltung farblich angepasst werden können. Auch die Fundamentkonstruktion wurde optimiert, um den Bodenbelastungen im sensiblen Parkbereich gerecht zu werden. Kritiker hatten zunächst Bedenken wegen möglicher Lärmbelästigung geäußert – doch moderne Schallschutzmaßnahmen und die begrenzten Betriebszeiten (täglich von 10 bis 22 Uhr) sollten diese minimieren.

Für die Münchner wird das Riesenrad mehr sein als nur eine Attraktion. Es schafft Arbeitsplätze, belebt die lokale Gastronomie und könnte langfristig sogar das Stadtbild in Kunst und Werbung prägen, ähnlich wie der Eiffelturm für Paris. Die ersten Tickets sind bereits im Vorverkauf erhältlich, wobei Einheimische ermäßigte Preise erhalten. Ob als romantischer Sonnenuntergangs-Spot oder als Aussichtspunkt für Großveranstaltungen – das Rad verspricht, ein Ort für unvergessliche Momente zu werden.

Technische Daten des 60-Meter-Giganten

Mit einer Höhe von exakt 60,5 Metern überragt das neue Riesenrad am Münchner Olympiapark selbst den markanten Turm der Alten Pinakothek. Die Gondeln – insgesamt 42 an der Zahl – bieten Platz für je acht Personen und sind mit panoramischen Glasfronten ausgestattet, die einen ungehinderten Blick über die Stadt bis hin zu den Alpen ermöglichen. Jede Kabine wiegt rund 350 Kilogramm und wird von einem zentralen Antriebssystem bewegt, das nach Angaben der Hersteller zu den leiseseten seiner Klasse gehört.

Technisch setzt das Rad auf ein hybrides Stahl-Aluminium-Gerüst, das speziell für die Wetterbedingungen in Süddeutschland ausgelegt ist. Die Konstruktion hält Windgeschwindigkeiten von bis zu 120 km/h stand, ohne dass der Betrieb eingestellt werden muss. Ein integriertes Blitzschutzsystem und eine automatische Bremsanlage sorgen für zusätzliche Sicherheit – Standards, die laut Branchenexperten weit über den gesetzlichen Vorgaben liegen.

Die Drehgeschwindigkeit beträgt konstant 1,2 Meter pro Sekunde, was einer vollständigen Umrundung in etwa acht Minuten entspricht. Der Energieverbrauch liegt bei etwa 150 Kilowattstunden pro Tag, wovon rund 30 Prozent durch Solarpaneele auf dem Dach der Bedienstation gedeckt werden. Die Beleuchtung besteht aus über 10.000 LED-Lichtern, die abends dynamische Farbwechsel ermöglichen.

Besonderes Augenmerk legten die Planer auf die Barrierefreiheit: Zwei Gondeln sind mit Rampen und verbreiterten Türen für Rollstuhlfahrer ausgestattet, zudem gibt es ein induktives Hörsystem für Menschen mit Hörbehinderung. Die Wartebereiche am Boden sind überdacht und beheizt, um auch bei kühlerem Wetter einen komfortablen Aufenthalt zu gewährleisten.

Fahrspaß mit Blick über die Stadt

Wer München aus 60 Metern Höhe erleben will, bekommt ab Oktober die Chance. Das neue Riesenrad am Olympiapark verspricht nicht nur einen atemberaubenden Panoramablick, sondern auch ein Fahrvergnügen der besonderen Art. Die 24 klimatisierten Gondeln, jede mit Platz für bis zu acht Personen, steigen langsam in die Höhe und bieten bei klarem Wetter Sicht bis zu den Alpen. Besonders zur Abenddauer, wenn die Stadt in goldenes Licht getaucht ist, wird die Fahrt zum Erlebnis – perfekt für Romantiker oder Fotobegeisterte.

Technisch setzt das Rad Maßstäbe: Mit einer Drehgeschwindigkeit von 1,2 Metern pro Sekunde dauert eine Umdrehung etwa acht Minuten. Das reicht, um die Skyline Münchens in aller Ruhe zu genießen. Laut Angaben der Betreiber wurde bei der Konstruktion besonders auf Stabilität geachtet – selbst bei Windstärke 6 bleibt das Rad in Betrieb. Ein Sicherheitskonzept, das auch bei anderen Großattraktionen wie dem London Eye zum Standard gehört.

Für Familien mit Kindern gibt es Extra-Angebote: An Wochenenden und Feiertagen wird es spezielle „Kinderflüge“ mit moderierten Erklärungen geben. Dabei erfahren kleine Gäste Wissenswertes über Münchens Wahrzeichen – vom Olympiaturm bis zur Frauenkirche. Die Gondeln sind barrierefrei zugänglich, sodass auch Rollstuhlfahrer das Erlebnis uneingeschränkt genießen können.

Und wer es besonders gemütlich mag, kann eine der VIP-Gondeln buchen. Hier gibt es nicht nur Ledersitze und eine Glasfront für ungestörten Blick, sondern auf Wunsch auch Sekt oder bayerische Brezn. Ideal für Jubiläen oder kleine Firmenfeiern mit Aussicht.

Tickets, Preise und Öffnungszeiten

Ab Oktober dreht sich das neue 60-Meter-Riesenrad am Münchner Olympiapark – und die Preise halten sich in überschaubaren Grenzen. Ein Standardticket für Erwachsene kostet 14,50 Euro, Kinder zwischen 4 und 14 Jahren zahlen 9,50 Euro. Familien profitieren vom Kombi-Angebot: Zwei Erwachsene mit bis zu drei Kindern kommen für 42 Euro in die Gondel. Senioren und Menschen mit Behinderung erhalten gegen Vorlage eines Ausweises Ermäßigungen. Die Tickets sind online über die offizielle Website buchbar, spontane Besucher können sie auch vor Ort an den Kassen erwerben – allerdings empfiehlt sich bei gutem Wetter eine Vorabreservierung, um Wartezeiten zu vermeiden.

Öffnet das Riesenrad täglich, doch die Betriebszeiten variieren je nach Saison und Wochentag. Von Oktober bis März drehen sich die Gondeln von 11 bis 20 Uhr, an Wochenenden und Feiertagen bis 22 Uhr. In den Sommermonaten verlängern sich die Öffnungszeiten auf 10 bis 23 Uhr, bei besonderen Events wie dem Oktoberfest oder dem Tollwood-Festival gibt es Sonderregelungen. Laut Angaben des Betreibers rechnet man in den ersten Monaten mit bis zu 5.000 Besuchern pro Tag – ein logistischer Kraftakt, der durch gestaffelte Einlasszeiten und digitale Wartezeitsysteme bewältigt werden soll.

Gruppen ab 15 Personen können exklusive Gondelbuchungen vornehmen, etwa für Firmenfeiern oder private Anlässe. Hier liegen die Preise bei 250 Euro pro Stunde, inklusive einer reservierten Gondel mit Platz für bis zu acht Personen. Für Schulen und Kindergärten gibt es auf Anfrage pädagogische Sonderführungen, bei denen ein Guide Wissenswertes über die Technik des Rads und die Geschichte des Olympiaparks erklärt.

Barrierefreiheit steht im Fokus: Alle Gondeln sind rollstuhlgerecht, und das Personal ist in Gebärdensprache geschult. Hunde dürfen mitgenommen werden, sofern sie an der Leine geführt werden. Einziger Wermutstropfen für Fotobegeisterte: Professionelle Fotoaufnahmen mit Stativen oder Drohnen bedürfen einer Genehmigung des Betreibers.

Langfristige Pläne für den Olympiapark

Der Olympiapark München steht vor einer langfristigen Aufwertung, die weit über das neue 60-Meter-Riesenrad hinausgeht. Laut aktuellen Planungen der Stadt soll das Areal bis 2030 zu einem ganzjährigen Erlebnisraum ausgebaut werden. Dabei setzt man auf eine Mischung aus Freizeitangeboten, kulturellen Veranstaltungen und nachhaltiger Stadtentwicklung – ein Konzept, das bereits in anderen europäischen Metropolen wie Wien oder Kopenhagen erfolgreich umgesetzt wurde.

Ein zentrales Projekt ist die Neugestaltung der Grünflächen rund um den Olympiaberg. Geplant sind thematische Gärten, die sowohl Einheimische als auch Touristen anziehen sollen. Studien des Deutschen Städtetags zeigen, dass gut gestaltete öffentliche Grünflächen die Aufenthaltsqualität um bis zu 40 Prozent steigern können. Zudem soll ein neues Wegenetz die Barrierefreiheit verbessern und die Verbindung zwischen dem Olympiapark und dem angrenzenden Nymphenburger Park stärken.

Auch die Infrastruktur wird modernisiert. So ist der Bau eines unterirdischen Parkhauses mit Ladeinfrastruktur für E-Autos vorgesehen, um den Individualverkehr zu reduzieren und gleichzeitig die Anbindung an den ÖPNV zu optimieren. Parallel dazu laufen Gespräche mit lokalen Gastronomen über die Ansiedlung neuer, nachhaltiger Restaurants in den historischen Pavillons.

Kritiker monieren zwar, dass die Pläne zu stark auf den Tourismus ausgerichtet seien. Doch die Verantwortlichen betonen, dass der Fokus auf einer ausgewogenen Nutzung liegt – mit Angeboten, die sowohl den Münchner Alltag bereichern als auch internationale Gäste begeistern. Ob das gelingt, wird sich in den kommenden Jahren zeigen.

Mit dem 60 Meter hohen Riesenrad am Olympiapark bekommt München ab Oktober nicht nur ein neues Wahrzeichen, sondern auch ein Erlebnis, das Tradition und Moderne verbindet—von der spektakulären Aussicht über die Alpen bis zur barrierefreien Zugänglichkeit, die es für alle Besucher attraktiv macht. Die Kombination aus technischer Innovation, nachhaltigem Betrieb und der Integration in das bestehende Freizeitangebot des Parks setzt Maßstäbe für städtische Attraktionen und zeigt, wie urbaner Raum lebendig gestaltet werden kann.

Wer das Rad in den ersten Wochen nach der Eröffnung nutzen möchte, sollte Tickets frühzeitig online buchen, denn die Nachfrage wird vor allem an Wochenenden und bei klarem Wetter hoch sein. Mit dem Start im Herbst beginnt für München eine neue Ära der Freizeitkultur—und das Riesenrad könnte schon bald so selbstverständlich zum Stadtbild gehören wie das Hofbräuhaus oder die Frauenkirche.