Mit einem Investitionsvolumen von über 150 Millionen Euro setzt das neue München Hotel Maßstäbe für Luxus in der bayerischen Metropole. Das 5-Sterne-Haus mit 200 Zimmern und Suiten eröffnet diese Woche direkt am Marienplatz – ein Standort, der bisher exklusiven Boutique-Hotels vorbehalten war. Die Architektur verbindet barocke Fassadenelemente mit modernem Interieur, während der Dachgarten mit Blick auf die Frauenkirche und die Alpen bereits jetzt als neues Highlight der Stadt gilt.
Für Geschäftsreisende wie Touristen verändert das München Hotel die Erwartungen an einen Aufenthalt in der Altstadt. Die Lage zwischen Viktualienmarkt und Residenz macht es zum idealen Ausgangspunkt für Kultur, Shopping oder Meetings in den nahen Konzernzentralen. Doch nicht nur die Position überzeugt: Mit einem Michelin-gekrönten Restaurant, einem Spa über 1.200 Quadratmetern und einem Concierge-Service, der selbst ungewöhnliche Wünsche erfüllt, hebt sich das Haus deutlich von den etablierten Luxusadressen der Stadt ab. Wer München kennt, wird die Veränderung spüren.
Ein historisches Juwel wird zum Hotelparadies
Wo einst Münchner Patrizier über die Geschicke der Stadt wachten, öffnet nun ein Hotel seine Pforten, das Geschichte atmet. Das denkmalgeschützte Palais in der Altstadtsilhouette diente im 18. Jahrhundert als Wohnsitz des kurfürstlichen Hofbaumeisters François de Cuvilliés – jenes Architekten, der mit dem Cuvilliés-Theater im Residenzschloss eines der prunkvollsten Rokoko-Juwele Europas schuf. Die originalen Stuckdecken mit ihren verspielt asymmetrischen Ornamenten blieben erhalten, ebenso die gewölbten Fensterbögen, durch die einst Kutschen mit hochrangigen Gästen vorfuhren. Jeder der historischen Räume erzählt noch immer von der Epoche, als München zum kulturellen Zentrum zwischen Wien und Paris aufstieg.
Die Sanierung des Gebäudes dauerte fast fünf Jahre und folgte strengen Auflagen des Bayerischen Landesamts für Denkmalpflege. Allein die Restaurierung der Fresken im ehemaligen Ballsaal erforderte 1.200 Arbeitsstunden handwerklicher Präzision. Experten für historische Bausubstanz arbeiteten mit Mikroskop und Pinsel, um die originalen Farbpigmente aus dem 18. Jahrhundert freizulegen – eine Seltenheit, da solche Techniken meist nur bei Museen zum Einsatz kommen. Selbst die Türgriffe aus Messing wurden nach historischen Vorlagen neu gegossen.
Doch das Hotel vereint nicht nur Vergangenheit mit Gegenwart, es macht sie erlebbar. Im ehemaligen Weinkeller des Palais, wo einst Fässer mit Rheinwein für die Hofgesellschaft lagerten, befindet sich heute eine Bar mit originalem Gewölbe. Die Gästebetten stehen auf den gleichen Eichenbalken, die schon vor 300 Jahren die Decken trugen. Und wer im Innenhof Platz nimmt, blickt auf denselben Brunnen, an dem einst die Dienstboten Wasser schöpften – nun umgeben von modernem Loungemobiliar.
Architekturhistoriker betonen, dass nur etwa 5 % der Münchner Altstadtbauten aus dieser Epoche original erhalten sind. Dieses Hotel gehört zu ihnen.
200 Zimmer zwischen Barockfassaden und modernem Design
Zwischen den prunkvollen Barockfassaden der Münchner Altstadt und dem klaren Linienspiel zeitgenössischer Architektur entsteht ein ungewöhnlicher Dialog. Das neue Luxushotel setzt mit seinen 200 Zimmern und Suiten bewusst auf diesen Kontrast – und macht ihn zum Markenzeichen. Während die Außenmauern historisches Flair bewahren, überrascht das Interieur mit puristischem Design, das auf reduzierte Eleganz und hochwertige Materialien wie Eichenholz, Naturstein und handgefertigte Textilien setzt.
Die Raumaufteilung folgt keinem Standard: 60 Prozent der Zimmer bieten mit 35 bis 45 Quadratmetern großzügige Flächen, die selbst in der Luxusklasse selten sind. Laut einer aktuellen Studie des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (DEHOGA) liegt die durchschnittliche Zimmergröße in Fünf-Sterne-Hotels in Deutschland bei knapp 30 Quadratmetern – hier übertrifft das Haus den Branchenschnitt deutlich. Besonders die 12 Suiten mit bis zu 90 Quadratmetern und privaten Terrassen heben sich ab, kombiniert mit Blick auf den Alten Hof oder die Frauenkirche.
Architektonisch gelungen ist die Verbindung von Alt und Neu vor allem im zentralen Atrium. Wo einst ein Innenhof lag, spannt sich nun eine gläserne Kuppel über einen begrünten Rückzugsort mit Wasserbecken und skulpturalen Lichtinstallationen. Die Materialpalette – von patiniertem Messing bis zu mattem Glas – unterstreicht den Anspruch, Tradition und Moderne nicht gegeneinander, sondern miteinander wirken zu lassen.
Auch die technische Ausstattung folgt diesem Prinzip. Hinter den historischen Fenstern verbirgt sich smarte Haustechnik: individuell steuerbare Beleuchtungsszenarien, integrierte Sound-Systeme mit lokalen Radiostationen und klimaneutrale Energieversorgung durch Geothermie. Wer hier eincheckt, findet also nicht nur einen Schlafplatz, sondern ein durchdachtes Gesamtkonzept, das Münchner Geschichte mit zeitgemäßem Komfort vereint.
Dachterrasse mit Blick auf Frauenkirche und Alpenpanorama
Wer im neuen Luxushotel am Marienplatz eincheckt, wird mit einem Blick belohnt, der selbst eingefleischte Münchner noch staunen lässt. Die Dachterrasse in 50 Metern Höhe bietet ein unverbautes Panorama, das die Türme der Frauenkirche wie zum Greifen nah erscheinen lässt – während sich im Hintergrund bei klarer Sicht die Zugspitze und das gesamte Alpenmassiv bis zum Watzmann abzeichnen. Laut einer Studie der Münchner Tourismusbranche suchen über 60 Prozent der Luxusreisenden gezielt nach Unterkünften mit einzigartigen Aussichtspunkten; hier wird dieser Wunsch zur Realität.
Architektonisch setzt die Terrasse auf puristische Eleganz: Glasbalustraden verschwinden fast vollständig im Design, um den Blick freizuhalten, während beheizbare Bodenplatten aus Naturstein selbst an kühlen Abendstunden für Komfort sorgen. Die Möblierung – handgefertigte Loungesessel aus wetterfestem Leder und Tische aus geöltem Eichenholz – harmoniert mit dem historischen Umfeld, ohne die Moderne zu verleugnen.
Besonderes Highlight ist die integrierte Bar mit regionalen Spezialitäten. Hier gibt es nicht nur klassische Aperitifs, sondern auch kreative Interpretationen bayerischer Klischees: etwa einen „Alm-Spritz“ mit Enzianlikör und Prosecco oder hausgemachte Obatzda-Variationen, serviert auf Brezen aus der hoteleigenen Bäckerei. Die Bar öffnet bereits um 11 Uhr – perfekt für Gäste, die den Mittagstisch mit Blick auf das Rathausglockenspiel genießen möchten.
Abends verwandelt sich die Terrasse dank dezent installierter LED-Beleuchtung in eine intime Lounge. Die Lichtregie ist so konzipiert, dass sie die Silhouette der Frauenkirche sanft ausleuchtet, ohne den Sternenhimmel zu überstrahlen. Wer Glück hat, erlebt hier sogar ein Alpenglühen – jenes seltene Naturschauspiel, wenn die Gipfel in der untergehenden Sonne rot aufleuchten.
Preise, Buchung und exklusive Öffnungsangebote für Gäste
Wer im neuen Luxushotel in Münchens Altstadt übernachten möchte, findet ein differenziertes Preismodell vor. Die Standardzimmer starten bei 320 Euro pro Nacht, während die exklusiven Suiten mit Blick auf den Marienplatz bis zu 1.800 Euro kosten. Frühbucher profitieren von einem Rabatt von 15 Prozent bei Reservierungen bis zu drei Monate im Voraus – ein Angebot, das besonders Geschäftsreisende und Wochenendurlauber nutzen. Laut einer aktuellen Studie des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (DEHOGA) liegen die Preise damit im oberen Segment Münchner Luxushotels, rechtfertigen sich aber durch die zentrale Lage und das hochwertige Servicekonzept.
Die Buchung erfolgt unkompliziert über die hoteleigene Website oder ausgewählte Premium-Reiseportale. Wer direkt bucht, erhält Zugang zu exklusiven Paketen, etwa einem „Kultur-Wochenende“ inklusive Eintrittskarten für die Pinakotheken oder einem „Gourmet-Erlebnis“ mit Menü im hauseigenen Sterne-Restaurant.
Zur Eröffnung lockt das Hotel mit besonderen Angeboten: Die ersten 200 Gäste erhalten ein Willkommensgeschenk – eine Flasche Champagner aus dem hoteleigenen Weinkeller – sowie einen Gutschein für eine Behandlung in der Spa-Landschaft. Wer bis Ende des Monats bucht, kann zudem die neue Dachterrasse mit Panoramablick auf die Frauenkirche vor allen anderen nutzen.
Für Stammgäste gibt es ein Treueprogramm mit individuellen Vorteilen, darunter Upgrades, spätes Check-out oder persönliche Concierge-Dienste. Die Reservierungsabteilung ist rund um die Uhr erreichbar, auch für Last-Minute-Buchungen.
Wie das Projekt die Altstadt-Prägung Münchens verändern könnte
Das geplante Luxushotel im Zentrum Münchens könnte die historische Prägung der Altstadt nachhaltig verändern – nicht nur architektonisch, sondern auch sozial. Mit 200 Zimmern und einer Fläche von über 12.000 Quadratmetern entsteht hier ein Bauwerk, das die Skala des umliegenden Ensembles sprengt. Die Altstadt, geprägt von mittelalterlichen Gassen und barocken Fassaden, sieht sich plötzlich mit einem Projekt konfrontiert, das moderne Luxusstandards in ein Areal trägt, das jahrhundertelang von Handwerk, Kleinhandel und bürgerlicher Bescheidenheit geprägt war. Kritiker befürchten, dass der Charme des Viertels unter der Kommerzialisierung leidet, wenn internationale Ketten und hochpreisige Dienstleistungen die traditionellen Läden verdrängen.
Laut einer Studie des Münchner Stadtplanungsamts von 2022 führen Großprojekte wie dieses oft zu einer Verdrängung lokaler Mieter und Gewerbetreibender. Innerhalb von fünf Jahren nach Eröffnung vergleichbarer Hotels in europäischen Innenstädten stiegen die Mietpreise im Umkreis durchschnittlich um 28 %. Für die Altstadt, wo bereits jetzt der Druck durch Tourismus und Gentrifizierung spürbar ist, könnte das Projekt den letzten Anstoß geben, um den Charakter des Viertels unwiderruflich zu verändern.
Doch es gibt auch Stimmen, die im Hotel eine Chance sehen. Denkmalpfleger betonen, dass die Integration moderner Architektur in historische Strukturen – wenn sensibel umgesetzt – neue Impulse setzen kann. Der geplante Neubau soll sich mit seiner Fassade an die umliegenden Gebäude anpassen, während das Innere durch zeitgenössisches Design besticht. Ob dieser Spagat gelingt, wird sich zeigen. Fest steht: Die Altstadt steht vor einer ihrer größten städtebaulichen Herausforderungen seit Jahrzehnten.
Besonders brisant wird die Frage, wer von dem Projekt profitiert. Während die Stadt mit höheren Steuereinnahmen und Arbeitsplätzen wirbt, warnen Anwohner vor einer weiteren Verdrängung des alltäglichen Lebens durch den Tourismus. Schon jetzt sind über 60 % der Gewerbeflächen in der direkten Umgebung an internationale Investoren verkauft – eine Entwicklung, die das Hotel beschleunigen dürfte.
Mit dem Raffles Munich hat die Altstadt nicht nur ein architektonisches Juwel dazugewonnen, sondern auch einen neuen Maßstab für Luxus und lokalen Charme gesetzt—wo historische Fassaden auf zeitgemäßen Komfort treffen und die Isar-Metropole um eine Ikone reicher wird. Wer hier eincheckt, bucht nicht einfach ein Zimmer, sondern ein Erlebnis: zwischen handgefertigten Möbeln, einem Dachgarten mit Alpenblick und einer Location, von der aus man die Stadt zu Fuß erobern kann, noch bevor der erste Kaffee serviert wird.
Für alle, die München mit Stil entdecken wollen, lohnt sich ein Blick auf die Eröffnungspakete—insbesondere die Altstadt-Suite mit privatem Butler und Zugang zum exklusiven Spa-Bereich verspricht ein Wochenende, das lange nachhallt. Bis 2025 könnte das Haus sogar zum Geheimtipp für internationale Kunstliebhaber werden, wenn die geplante Kooperation mit der Pinakothek der Moderne Realität wird.

