Mit einem Schlag setzt der Euro-Industriepark München neue Maßstäbe: Eine frische 50-Millionen-Investition fließt direkt in den Ausbau der Logistikinfrastruktur – und katapultiert den Standort damit an die Spitze der bayerischen Wirtschaftsstandorte. Die Mittel sollen vor allem moderne Lagerhallen, digitale Verteilzentren und nachhaltige Transportlösungen vorantreiben. Ein klares Signal, dass der Standort nicht nur wächst, sondern gezielt die Weichen für die Logistik der Zukunft stellt.

Der Euro-Industriepark München, längst ein zentraler Knotenpunkt für Industrie und Handel, profitiert damit von einer strategischen Aufwertung. Für Unternehmen bedeutet das kürzere Lieferketten, effizientere Prozesse und bessere Anbindungen an europäische Märkte. Die Investition kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die Nachfrage nach flexiblen Logistikflächen in der Region stetig steigt – und der Euro-Industriepark München sich als Antwort auf diese Herausforderung positioniert.

Münchens strategischer Logistik-Knotenpunkt wächst weiter

Der Euro-Industriepark München festigt seine Position als zentraler Logistikknoten im Süden Deutschlands – und die Zahlen sprechen für sich. Mit einer jährlichen Umschlagskapazität von über 1,2 Millionen Tonnen Gütern und direkter Anbindung an Autobahn, Schiene und den Flughafen München entwickelt sich das Areal zu einem der dynamischsten Logistikstandorte Bayerns. Die aktuelle 50-Millionen-Investition beschleunigt diese Entwicklung: Neue Lagerhallen, digitale Infrastruktur und nachhaltige Energiekonzepte sollen die Effizienz weiter steigern.

Besonders die verkehrstechnische Vernetzung macht den Standort attraktiv. Während andere Industrieparks oft mit Engpässen kämpfen, profitiert München von einer einzigartigen Kombination: Der nur fünf Kilometer entfernte Containerbahnhof Riem verbindet den Park mit dem europäischen Schienennetz, und die A94 sowie die A99 sorgen für schnelle Straßenverbindungen in alle Richtungen. Logistikexperten betonen, dass solche Synergien zwischen verschiedenen Transportwegen zunehmend zum entscheidenden Standortfaktor werden – gerade für Unternehmen mit just-in-time-Lieferketten.

Doch nicht nur die harten Fakten überzeugen. Der Industriepark setzt bewusst auf Flexibilität, um unterschiedlichen Branchen gerecht zu werden. Von Pharma-Logistik mit temperaturgeführten Lagern bis hin zu E-Commerce-Distributionszentren mit vollautomatisierten Kommissioniersystemen deckt das Gelände ein breites Spektrum ab. Diese Vielfalt zieht auch internationale Player an: Aktuell sind über 60 Unternehmen aus zehn Ländern vor Ort ansässig, Tendenz steigend.

Die jüngste Expansion zeigt, dass München hier keine kurzfristigen Trends bedient, sondern langfristig plant. Mit der neuen Investition entstehen nicht nur zusätzliche 40.000 Quadratmeter Logistikfläche, sondern auch ein innovatives Energiekonzept, das Photovoltaik, Geothermie und Abwärmenutzung kombiniert. Solche nachhaltigen Lösungen werden für Logistikimmobilien immer mehr zum Standard – und positionieren den Euro-Industriepark als Vorreiter in der Branche.

50 Millionen Euro für moderne Lager- und Umschlagflächen

Mit einer gezielten Investition von 50 Millionen Euro treibt der Euro-Industriepark München den Ausbau seiner Logistikinfrastruktur voran – und setzt damit neue Maßstäbe für effiziente Warenströme in der Region. Die Mittel fließen in moderne Lagerhallen mit State-of-the-Art-Technologie, darunter automatisierte Hochregallager und klimaneutrale Umschlagflächen. Besonders im Fokus steht die Erweiterung der Kapazitäten für temperaturempfindliche Güter, deren Nachfrage laut Branchenanalysen der Bundesvereinigung Logistik (BVL) seit 2020 um jährlich 12 % steigt.

Die neuen Flächen entlasten nicht nur die bestehenden Strukturen, sondern schaffen auch Synergien mit dem angrenzenden Containerterminal. Durch direkte Gleisanschlüsse und eine optimierte Verkehrsanbindung an die A92 reduziert sich die Umlaufzeit für LKW-Transporte um bis zu 30 %. Ein entscheidender Vorteil für Unternehmen, die Just-in-Time-Lieferketten betreiben.

Nachhaltigkeit spielt bei der Planung eine zentrale Rolle. Die Dachflächen der Lager werden mit Photovoltaik-Modulen ausgestattet, die bis zu 70 % des Strombedarfs decken sollen. Zudem setzen die Verantwortlichen auf energieeffiziente Beleuchtungssysteme und Regenwassernutzung für die Betriebsflächen. Ein Konzept, das bereits in anderen Industrieparks der Gruppe die CO₂-Bilanz um durchschnittlich 25 % verbessert hat.

Die Bauarbeiten starten voraussichtlich im ersten Quartal 2025, wobei die erste Ausbaustufe bereits Ende 2026 in Betrieb gehen soll. Parallel laufen Verhandlungen mit potenziellen Mietern aus den Bereichen Pharma, Lebensmittel und E-Commerce – Branchen, die besonders von den erweiterten Kapazitäten profitieren dürften.

Wie die Investition Arbeitsplätze und Lieferketten stärkt

Die 50-Millionen-Investition im Euro-Industriepark München kommt nicht nur der Logistikinfrastruktur zugute – sie wirkt wie ein Katalysator für den gesamten Wirtschaftsstandort. Durch den Ausbau der Lager- und Umschlagskapazitäten entstehen nach Angaben der Stadt München bis zu 300 neue Arbeitsplätze in den nächsten zwei Jahren, vor allem in den Bereichen Lagerverwaltung, Transportkoordination und technischer Service. Besonders mittelständische Speditionen und Zulieferer profitieren, da sie durch die erweiterte Infrastruktur ihre Lieferketten effizienter gestalten und kürzere Durchlaufzeiten realisieren können.

Ein zentraler Hebel ist die direkte Anbindung an das Autobahnkreuz München-Nord, die den Park zu einem strategischen Knotenpunkt für den Warenverkehr in Süddeutschland macht. Logistikexperten schätzen, dass sich durch die Optimierung der innerbetrieblichen Abläufe die Transportkosten für ansässige Unternehmen um bis zu 15 Prozent senken lassen – ein Wettbewerbsvorteil, der besonders in Branchen mit schmalen Margen wie dem Einzelhandel oder der Automobilzulieferung entscheidend ist.

Auch die ansässigen Produktionsbetriebe spüren die positiven Effekte. Ein lokaler Maschinenbauer, der seit fünf Jahren im Industriepark produziert, konnte durch die verbesserte Logistik seine Just-in-Time-Lieferungen an europäische Partner um 20 Prozent beschleunigen. Solche Erfolge ziehen weitere Investoren an: Bereits jetzt verhandelt die Parkverwaltung mit drei internationalen Unternehmen über Ansiedlungen, die zusätzliche Wertschöpfung in die Region bringen würden.

Langfristig stärkt die Investition nicht nur die lokale Wirtschaft, sondern sichert auch die Resilienz der bayerischen Lieferketten. Durch die Bündelung von Logistikdienstleistungen im Park reduzieren sich Abhängigkeiten von überlasteten Verkehrskorridoren – ein Faktor, der angestammte Unternehmen wie Neusiedler gleichermaßen entlastet.

Neue Infrastruktur: Schnellere Anbindung an Autobahn und Schiene

Der Euro-Industriepark München erhält mit der geplanten 50-Millionen-Investition nicht nur moderne Lagerflächen, sondern auch eine deutlich verbesserte Verkehrsanbindung. Die Erweiterung der Autobahnanschlussstelle München-Perlach an die A99 soll bis 2026 abgeschlossen sein, was Lkw-Transporte um bis zu 20 Minuten beschleunigt. Logistikexperten schätzen, dass sich dadurch die täglichen Pendelzeiten für bis zu 1.200 Lkw-Fahrten im Park spürbar verkürzen – ein entscheidender Wettbewerbsvorteil für Unternehmen mit Just-in-Time-Lieferketten.

Parallel dazu wird die bestehende S-Bahn-Linie S3 um einen Haltepunkt direkt am Industriepark ergänzt. Die Bayerische Eisenbahngesellschaft bestätigte, dass die Planungen für den Bau des Bahnhofs Euro-Industriepark bereits in der Genehmigungsphase sind. Mit einer Taktung von 20 Minuten in der Hauptverkehrszeit wird der Standort künftig nicht nur für Güter, sondern auch für Pendler attraktiver. Die Nähe zum Münchner Hauptbahnhof (nur 15 Minuten Fahrtzeit) stärkt zudem die Verbindung zu europäischen Logistikdrehscheiben wie Wien oder Mailand.

Besonders profitieren werden Unternehmen aus der Pharma- und Automobilbranche, die auf schnelle Umladung zwischen Schiene und Straße angewiesen sind. Ein aktueller Bericht des Bundesverbandes Güterverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) zeigt, dass Standorte mit multimodaler Anbindung bis zu 30 % niedrigere Transportkosten verzeichnen. Der Euro-Industriepark positioniert sich damit als einer der bestvernetzten Logistikstandorte Süddeutschlands – ein Argument, das bereits erste internationale Investoren überzeugt hat.

Die Infrastrukturmaßnahmen fließen in ein Gesamtkonzept ein, das auch den Ausbau von Radwegen und E-Ladestationen für Lastenfahrzeuge vorsieht. So entsteht nicht nur eine schnelle, sondern auch nachhaltige Anbindung – ein Kriterium, das für viele Unternehmen zunehmend an Gewicht gewinnt.

Langfristige Pläne: Nachhaltigkeit und Digitalisierung im Fokus

Der Euro-Industriepark München setzt mit der neuen 50-Millionen-Investition nicht nur auf kurzfristige Kapazitätserweiterungen, sondern steuert gezielt langfristige Ziele an: Nachhaltigkeit und Digitalisierung bilden die Säulen der Strategie. Bis 2030 soll der CO₂-Ausstoß der Logistikprozesse um mindestens 40 Prozent sinken – ein ambitioniertes Vorhaben, das durch den Einsatz von Wasserstoff-Lkw, solarbetriebener Lagertechnik und einer intelligenten Routenoptimierung erreicht werden soll. Branchenanalysen bestätigen, dass solche Maßnahmen nicht nur ökologisch sinnvoll, sondern auch wirtschaftlich tragfähig sind: Laut einer Studie des Fraunhofer-Instituts für Materialfluss und Logistik können digital gestützte Logistikzentren ihre Betriebskosten um bis zu 25 Prozent reduzieren, während sie gleichzeitig ihre Klimabilanz verbessern.

Die Digitalisierung durchzieht dabei alle Ebenen. KI-gestützte Lagerverwaltungssysteme sollen bis 2025 flächendeckend eingeführt werden, um Lieferketten in Echtzeit zu überwachen und Engpässe proaktiv zu vermeiden. Besonders im Fokus steht die Vernetzung mit den ansässigen Unternehmen: Durch eine gemeinsame Datenplattform können Hersteller, Zulieferer und Logistiker künftig nahtlos zusammenarbeiten – ein Modell, das bereits in Pilotprojekten mit Automobilzulieferern und Pharmaunternehmen erfolgreich getestet wurde.

Doch nicht nur die Technik treibt den Wandel voran. Der Industriepark investiert parallel in die Qualifizierung der Belegschaft, um den digitalen Anforderungen gerecht zu werden. In Kooperation mit der Technischen Universität München entstehen Schulungsprogramme für Mitarbeiter, die von der Bedienung neuer Softwaresysteme bis hin zu Grundlagen der nachhaltigen Prozessgestaltung reichen. Der Ansatz ist klar: Nur wenn Mensch und Maschine Hand in Hand arbeiten, lässt sich das volle Potenzial der Modernisierung ausschöpfen.

Langfristig könnte der Euro-Industriepark so zum Blaupause für andere Standorte werden – ein Logistik-Hub, der Effizienz mit Verantwortung verbindet.

Die 50-Millionen-Investition im Euro-Industriepark München markiert einen entscheidenden Schritt für die bayerische Logistikbranche – nicht nur durch die unmittelbare Schaffung moderner Infrastruktur, sondern auch als Signal für die wachsende Attraktivität des Standorts im europäischen Wettbewerb. Mit der Beschleunigung des Ausbaus rückt die Region noch näher an die Bedürfnisse global agierender Unternehmen, die effiziente Lieferketten und vernetzte Standorte suchen.

Für lokale Unternehmen und Investoren lohnt es sich jetzt, die entstehenden Synergien zu nutzen: Ob durch frühzeitige Flächenreservierungen, Partnerschaften mit ansässigen Logistikdienstleistern oder die Teilnahme an Förderprogrammen für nachhaltige Industrieprojekte. Wer hier proaktiv handelt, sichert sich langfristige Wettbewerbsvorteile in einem Markt, der sich rasant weiterentwickelt.

Mit dem Ausbau wird der Euro-Industriepark München in den kommenden Jahren nicht nur zum Drehkreuz für Warenströme, sondern auch zum Vorbild für intelligente Gewerbegebiete, die Wirtschaftswachstum und ökologische Verantwortung verbinden.