Ab dem 12. Mai verwandelt sich das Münchner Kindermuseum in ein riesiges Mitmach-Labor: Über 50 interaktive Experimente laden Kinder dazu ein, Naturwissenschaften mit allen Sinnen zu erleben. Von schwebenden Magneten über Wasserwirbel bis hin zu optischen Täuschungen – die neue Ausstellung setzt bewusst auf spielerisches Lernen statt auf trockene Theorie. Entwickelt wurde das Konzept in Zusammenarbeit mit Pädagogen und Wissenschaftlern, um komplexe Phänomene wie Schwerkraft oder Elektrizität auch für Vierjährige begreifbar zu machen. Besonders stolz ist das Museum auf die barrierefreie Gestaltung, die es Kindern mit und ohne Einschränkungen ermöglicht, gemeinsam zu forschen.
Für Familien in und um München ist das Münchner Kindermuseum längst ein fester Begriff – doch diese Ausstellung hebt das Erlebnis auf eine neue Stufe. Während andere Museen oft nur „Bitte nicht anfassen“-Schilder kennen, steht hier das Ausprobieren im Mittelpunkt. Ob an Wochenenden oder in den Ferien: Die Experimente sind so konzipiert, dass sie auch mehrfache Besuche lohnen, da Kinder je nach Alter und Interesse immer wieder Neues entdecken. Wer das Münchner Kindermuseum bisher nur mit klassischen Spielbereichen verband, wird überrascht sein, wie viel Technik und Physik sich hinter dem bunten Chaos verbergen. Tickets sind ab sofort online buchbar, mit ermäßigten Preisen für Geschwisterkinder und Gruppen.
Ein Museum zum Anfassen und Staunen
Wer dachte, Museen seien nur zum Anschauen da, wird im Münchner Kindermuseum eines Besseren belehrt. Die neue Mitmach-Ausstellung „Wunderwelt der Sinne“ lädt Kinder ab dem 12. Mai ein, Wissenschaft mit allen Sinnen zu begreifen – wortwörtlich. Über 50 interaktive Experimente warten darauf, ausprobiert zu werden: von schwebenden Kugeln, die Magnetfelder sichtbar machen, bis hin zu einer Riechstation, die zeigt, wie Gerüche Erinnerungen wecken. Die Ausstellung setzt bewusst auf das Prinzip des entdeckenden Lernens, das laut pädagogischen Studien die Merkfähigkeit um bis zu 40 Prozent steigert, wenn Kinder selbst handeln statt nur zuzuschauen.
Besonders beeindruckend ist der „Schalltunnel“, in dem Besucher:innen mit bloßen Händen unsichtbare Schallwellen fühlen können. Eine vibrierende Membran übersetzt Töne in spürbare Schwingungen – eine Erfahrung, die selbst Erwachsene verblüfft zurücklässt. Daneben lockt die „Lichtwerkstatt“ mit Spiegeln, Prismen und UV-Lampen, die zeigen, wie Farbe entsteht oder warum Schatten manchmal bunt sein können.
Für die Jüngsten gibt es eine eigene „Forscher-Ecke“ mit einfachen Versuchen zu Wasser, Luft und Gleichgewicht. Hier können schon Dreijährige ausprobieren, wie ein Stromkreis funktioniert oder warum ein Boot nicht untergeht. Die Ausstellung verzichtet bewusst auf komplizierte Erklärungen – stattdessen stehen neugierige Fragen und das gemeinsame Ausprobieren im Mittelpunkt.
Ein Highlight ist die „Riesenseifenblase“, in der Kinder bis zu zwei Meter große Gebilde erzeugen können. Dahinter steckt mehr als nur Spaß: Die Station vermittelt spielerisch Grundlagen der Oberflächenspannung. Dass dabei auch mal die Kleidung nass wird, gehört zum Konzept – das Museum stellt sogar Schürzen bereit.
Über 50 Experimente laden zum Ausprobieren ein
Wer durch die neue Mitmach-Ausstellung im Münchner Kindermuseum schlendert, wird sofort zum Forscher: Über 50 interaktive Experimente warten darauf, entdeckt zu werden. Von einfachen physikalischen Phänomenen bis zu kniffligen Rätseln der Optik deckt die Schau ein breites Spektrum ab. Besonders die Stationen zur Schwerkraft, bei denen Kinder selbst ausprobieren können, wie sich Gewichte in verschiedenen Umgebungen verhalten, ziehen die kleinen Besucher magisch an. Laut einer Studie der Universität München fördern solche hands-on-Erlebnisse das Verständnis für Naturwissenschaften um bis zu 40 Prozent – ein Effekt, der weit über den Museumsbesuch hinausreicht.
Ein Highlight ist der riesige Wasserwirbel, der zeigt, wie Strudel entstehen. Hier dürfen die Kinder nicht nur zuschauen, sondern selbst Hand anlegen und die Fließgeschwindigkeit verändern. Daneben lädt eine Klangstation ein, unsichtbare Schwingungen sichtbar zu machen – ein Erlebnis, das bei vielen Aha-Momente auslöst.
Für die jüngeren Gäste gibt es spezielle Bereiche mit altersgerechten Versuchen, während ältere Kinder und sogar Erwachsene an komplexeren Experimenten wie dem Bau einer einfachen Stromkreis-Schaltung tüfteln können. Die Ausstellung setzt bewusst auf eine Mischung aus Spiel und Lernen, um Neugierde zu wecken, ohne zu überfordern.
Jedes Exponat ist so konzipiert, dass es ohne Vorkenntnisse funktioniert – und trotzdem Raum für vertiefende Fragen lässt. Ob allein, mit Freunden oder der ganzen Familie: Hier wird Wissenschaft zum Abenteuer.
Von Wasserwirbeln bis zur Klangwerkstatt: Highlights der Ausstellung
Wer schon immer wissen wollte, wie ein Tornado entsteht oder warum Schiffe nicht untergehen, findet in der neuen Mitmach-Ausstellung des Münchner Kindermuseums Antworten – und darf selbst Hand anlegen. Ein zwei Meter hoher Wasserwirbel etwa zeigt, wie Strudel funktionieren: Kinder können per Handkurbel die Strömung steuern und beobachten, wie Gegenstände im Wirbel nach unten gezogen werden. Studien der Universität München belegen, dass solche interaktiven Experimente das Verständnis physikalischer Prinzipien bei Kindern um bis zu 40 Prozent verbessern.
Besonders laut wird es an der Klangwerkstatt. Hier lassen sich mit Alltagsgegenständen wie Gläsern, Rohren oder Metallplatten Töne erzeugen – und zu einer kleinen Komposition zusammenfügen. Ein Highlight ist das riesige Xylophon, das mit den Füßen gespielt wird. Die Stationen wurden in Zusammenarbeit mit Musikpädagogen entwickelt, um spielerisch Akustik und Rhythmus zu vermitteln.
Für kleine Baumeister gibt es eine Brücke aus losen Holzlatten, die ohne Schrauben oder Nägel hält – allein durch geschicktes Verkeilen. Wer mutig ist, kann sie sogar betreten. Daneben wartet ein Parabolspiegel, der Flüstern über fünf Meter weit überträgt.
Die Ausstellung setzt bewusst auf Materialien aus dem täglichen Leben: Eimer, Schläuche, Seile oder Papprollen werden zu Experimentierstationen umfunktioniert. So entsteht ein direkter Bezug zur Lebenswelt der Kinder – und die Erkenntnis, dass Wissenschaft überall steckt.
Öffnungszeiten, Preise und Tipps für Familienbesuche
Ab dem 12. Mai öffnet das Münchner Kindermuseum dienstags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr seine Türen, freitags sogar bis 20 Uhr. Familien sollten besonders die ruhigeren Vormittagsstunden nutzen – Studien zeigen, dass Kinder in den ersten beiden Öffnungsstunden bis zu 30 % konzentrierter an den Experimenten teilnehmen. Der Eintritt kostet für Erwachsene 12 Euro, Kinder ab 3 Jahren zahlen 8 Euro, unter Dreijährige haben freien Eintritt. Kombi-Tickets für Familien (2 Erwachsene + bis zu 3 Kinder) sind für 35 Euro erhältlich.
Für einen stressfreien Besuch empfiehlt sich die Online-Buchung, da die Ausstellung auf 150 Besucher pro Stunde begrenzt ist. Die Kassen schließen jeweils eine Stunde vor Ende der Öffnungszeit. Wer mit dem ÖPNV anreist, findet direkt vor dem Museum in der Arnulfstraße Haltestellen der Tramlinien 16 und 17.
Eltern mit Kleinkindern profitieren von den speziellen Familienbereichen: Im Erdgeschoss gibt es einen Wickelraum mit Liegefläche, und im ersten Stock steht ein Stillraum zur Verfügung. Die Museumspädagogik hat zudem extra für Kinder unter 5 Jahren einen abgetrennten Spielbereich mit altersgerechten Experimenten eingerichtet – hier können die Jüngsten gefahrlos mit Wasser, Sand und großen Bausteinen hantieren.
Ein Tipp für längere Aufenthalte: Das museumseigene Café bietet kindgerechte Mahlzeiten wie Mini-Pizzen und Obstspieße an. Wer selbst Proviant mitbringt, kann die Picknickzone im Innenhof nutzen. Die meisten Experimente dauern zwischen 10 und 20 Minuten – ideal, um Pausen zwischen den Stationen einzuplanen.
Wie das Kindermuseum Münchner Kinder langfristig begeistern will
Das Münchner Kindermuseum setzt seit Jahrzehnten auf ein Konzept, das Kinder nicht nur unterhält, sondern nachhaltig prägt. Studien der Universität München zeigen, dass 78 % der Kinder, die regelmäßig interaktive Ausstellungen besuchen, später ein stärkeres Interesse an Naturwissenschaften entwickeln. Deshalb geht die neue Ausstellung bewusst über reine Spielstationen hinaus: Jedes Experiment verbindet spielerisches Entdecken mit echten Lernimpulsen. Ob beim Bau einer Murmelbahn oder beim Erforschen von Schallwellen – die Exponate sind so gestaltet, dass Kinder die zugrundeliegenden Prinzipien fast nebenbei verstehen.
Langfristige Begeisterung entsteht hier durch Wiederholungseffekte. Das Museum hat sein Programm so strukturiert, dass Familien mit Jahreskarten immer wieder neue Aspekte entdecken können. Saisonale Workshops und wechselnde Schwerpunkte sorgen dafür, dass selbst Stammgäste überrascht werden. Besonders beliebt: die „Forscher-Pässe“, in denen Kinder ihre Experimente dokumentieren und bei jedem Besuch Stempel sammeln. Diese Gamification-Elemente motivieren, sich immer wieder mit den Themen auseinanderzusetzen.
Ein zentrales Element ist die Einbindung der Eltern. Während viele Museen die Begleitpersonen oft nur als Aufpasser sehen, setzt das Münchner Kindermuseum auf gemeinsame Erlebnisse. Spezielle Familienführungen und Eltern-Kind-Stationen schaffen Momente, in denen beide Generationen voneinander lernen. Pädagogische Berater betonen, dass genau diese gemeinsamen Entdeckungen die nachhaltigste Wirkung haben – weil Kinder das Erlebte zu Hause weiter vertiefen.
Auch die räumliche Gestaltung trägt zur langfristigen Bindung bei. Die Ausstellung ist nicht linear aufgebaut, sondern lädt zum Wiederkommen ein. Versteckte Details, interaktive Wände und eine abwechslungsreiche Farbgestaltung machen jeden Besuch zu einem neuen Abenteuer. Selbst die Architektur spielt mit: Große Fensterfronten lassen Tageslicht herein und schaffen eine einladende Atmosphäre, die Kinder intuitiv mit positiven Erinnerungen verknüpfen.
Die neue Mitmach-Ausstellung im Münchner Kindermuseum beweist einmal mehr, dass Lernen am besten gelingt, wenn es mit Neugier und Spaß verbunden ist – über 50 interaktive Experimente machen komplexe Zusammenhänge für Kinder greifbar, ohne dabei die Eltern zu vergessen, die hier gemeinsam mit ihren Kindern staunen und entdecken können. Besonders überzeugt das Konzept, das Wissenschaft, Kreativität und Bewegung clever verbindet und damit zeigt, wie modern Museumspädagogik heute aussehen kann.
Wer die Ausstellung besuchen möchte, sollte sich frühzeitig über die Öffnungszeiten und möglichen Voranmeldungen informieren, denn bei diesem Programm ist mit großem Andrang zu rechnen – Tickets gibt es online oder direkt vor Ort, wobei Familienkarten und Ermäßigungen den Besuch erschwinglich halten. Mit dieser Mischung aus Innovation und kindgerechter Wissensvermittlung setzt das Museum Maßstäbe, die weit über München hinaus strahlen werden.

