Ab dem 30. Oktober startet der Münchner Flughafen mit einem der umfangreichsten Winterflugpläne seiner Geschichte: 185 Ziele in 60 Ländern verbinden Bayern dann direkt mit der Welt. Von Nordamerika über Asien bis hin zu beliebten Urlaubsregionen im Mittelmeerraum deckt der neue Flughafen München Flugplan nahezu alle Kontinente ab – ein klares Signal für die Rückkehr zur globalen Mobilität nach den Einschränkungen der vergangenen Jahre. Besonders auffällig: Die Zahl der Langstreckenverbindungen steigt um 15 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, mit neuen Routen wie Miami oder der Wiederaufnahme von Tokio-Haneda.
Für Reisende und die regionale Wirtschaft bedeutet der aktualisierte Flughafen München Flugplan mehr als nur zusätzliche Optionen. Unternehmen profitieren von direkten Business-Verbindungen nach New York, Singapur oder Dubai, während Urlauber jetzt noch flexibler zwischen Städtereisen nach Lissabon und Skiabenteuern in Innsbruck wählen können. Die Lufthansa-Gruppe bleibt mit über 100 Zielen der größte Carrier am Standort, doch auch Billigflieger wie Ryanair oder Eurowings stocken ihr Angebot deutlich auf. Wer jetzt bucht, findet oft noch attraktive Frühbucherpreise – vor allem auf den neu aufgenommenen Strecken.
Mehr Verbindungen als je zuvor: Münchens globaler Flugnetz-Ausbau
Der Münchner Flughafen knüpft sein globales Netz enger als je zuvor. Mit dem Winterflugplan ab dem 30. Oktober steigt die Anzahl der Direktverbindungen auf 185 Ziele in 65 Ländern – ein Rekord für die bayerische Drehscheibe. Besonders auffällig: Die Expansion in Asien und Nordamerika. Neue Nonstop-Routen wie Shanghai oder San Francisco ergänzen das Portfolio und stärken Münchens Position als europäisches Luftfahrt-Drehkreuz zwischen Ost und West.
Laut aktuellen Daten der Flughafenstatistik verzeichnet der Standort seit 2022 ein jährliches Wachstum von durchschnittlich 8 % bei interkontinentalen Verbindungen. Branchenanalysten führen dies auf die strategische Partnerschaft mit Star Alliance zurück, die München zu einem ihrer wichtigsten Knotenpunkte in Europa macht. Die zusätzlichen Frequenzen nach Tokio, Singapur und Dubai unterstreichen diese Entwicklung.
Auch innerhalb Europas verdichtet sich das Streckennetz. Regionale Metropolen wie Porto oder Thessaloniki erhalten erstmals Direktanbindungen, während bestehende Routen nach Skandinavien oder Osteuropa ausgebaut werden. Für Geschäftsreisende und Touristen gleichermaßen bedeutet das kürzere Umsteigezeiten und flexiblere Reiseoptionen.
Besonders profitiert der Frachtbereich von der Ausweitung. Mit dem neuen Winterflugplan steigt die Kapazität für Luftfracht um 12 % – ein entscheidender Faktor für die bayerische Exportwirtschaft, die auf schnelle Lieferketten angewiesen ist. Die Kombination aus Passagier- und Frachtflügen sichert München dabei eine doppelte Rolle: als Tor zur Welt für Menschen und Waren.
Von Tokio bis Toronto: Die 185 Ziele im Winterflugplan 2023/24
Mit dem Winterflugplan 2023/24 katapultiert sich der Münchner Flughafen erneut in die Liga der globalen Drehkreuze. Ab dem 30. Oktober verbinden 185 Ziele in 65 Ländern die bayerische Metropole mit der Welt – von der pulsierenden Neonlicht-Metropole Tokio über die schneebedeckten Weiten Kanadas bis hin zu den sonnenverwöhnten Stränden der Malediven. Besonders auffällig: Die Zahl der Langstreckenverbindungen klettert auf 26 Ziele, was einer Steigerung von 12 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht. Branchenanalysten sehen darin eine klare Reaktion auf die anhaltend starke Nachfrage nach interkontinentalen Reisen, die seit dem Pandemie-Einbruch kontinuierlich wächst.
Europa bleibt zwar mit 130 Zielen das Rückgrat des Winterflugplans, doch die wahren Highlights liegen jenseits des Kontinents. Neu im Programm: Direktflüge nach Seoul, die dreimal wöchentlich die Verbindung zwischen Bayern und Südkorea stärken. Auch die USA-Route wird ausgebaut – mit täglichen Verbindungen nach Boston und einem zusätzlichen Wochenflug nach San Francisco. Wer es exotischer mag, kann ab Dezember ohne Umstieg nach Colombo oder nach Mauritius jetten.
Regional zeigt sich eine klare Fokussierung auf Wintersport-Destinationen. Die Alpenrepubliken Schweiz und Österreich sind mit jeweils 15 Zielen vertreten, darunter saisonale Flugverbindungen nach Innsbruck, Salzburg oder St. Gallen. Selbst Nischenziele wie der italienische Wintersportort Cortina d’Ampezzo finden sich im Plan wieder. Laut aktuellen Buchungsdaten der Flughafen München GmbH verzeichnen Skigebiete bereits jetzt eine Auslastung von über 80 Prozent für die Weihnachtswochen – ein deutlicher Hinweis auf den anstehenden Andrang.
Nicht nur Urlauber profitieren vom erweiterten Angebot. Die Frachtkapazitäten wachsen parallel mit: Pro Woche stehen nun über 2.500 Tonnen Frachtvolumen zur Verfügung, getrieben durch die neuen Langstreckenrouten. Besonders die Pharma- und Hightech-Branche nutzt die direkten Verbindungen nach Asien und Nordamerika für zeitkritische Lieferungen. Der Winterflugplan unterstreicht damit einmal mehr die Doppelrolle Münchens als Passagier- und Logistikdrehkreuz.
Neue Routen und häufigere Starts: Was sich für Vielflieger ändert

Für Vielflieger bringt der Winterflugplan am Münchner Flughafen spürbare Vorteile: Die Zahl der wöchentlichen Starts steigt um knapp 5 % gegenüber dem Vorjahr. Besonders auf Langstreckenverbindungen nach Nordamerika und Asien gibt es jetzt tägliche Rotationen, wo zuvor nur vier bis fünf Flüge pro Woche angeboten wurden. Die Lufthansa-Gruppe erhöht beispielsweise ihre Kapazitäten auf der Strecke München–New York/JFK um 12 % – ein klares Signal für gestiegene Nachfrage nach transatlantischen Business-Reisen.
Neu im Programm sind Direktverbindungen nach Osaka (ab Dezember) und Austin, Texas (ab März 2024), die bisher nur mit Umstieg erreichbar waren. Beide Ziele werden dreimal wöchentlich bedient und ergänzen das bestehende Angebot für Geschäftsreisende und Touristen. Branchenanalysten sehen darin eine strategische Weichenstellung: „München entwickelt sich zunehmend zum Drehkreuz für interkontinentale Point-to-Point-Verbindungen“, so ein aktueller Report des Center for Aviation.
Auch im europäischen Netz zeigen sich Veränderungen. Die Frequenzen auf Metropolen wie Madrid, Warschau oder Lissabon wurden auf bis zu 18 Flüge pro Woche verdichtet. Kurzstrecken-Zubringer profitieren von optimierten Anschlusszeiten: Wer etwa aus Nürnberg oder Stuttgart anreist, hat jetzt bis zu 30 Minuten kürzere Wartezeiten für internationale Umstiege.
Für Statuskunden der Miles & More-Programme lohnt sich ein Blick auf die neuen Premium-Routen: Auf der Strecke nach Tokio-Haneda setzt Lufthansa erstmals die modernisierte Boeing 787-9 mit erweiterter Business Class ein. Die zusätzlichen Liegeplätze und der neue Bordservice sollen vor allem Vielflieger ansprechen, die Wert auf Komfort bei Langstrecken legen.
Tipps für Reisende: So nutzen Sie die erweiterten Angebote optimal
Mit dem erweiterten Winterflugplan ab dem 30. Oktober bietet der Münchner Flughafen nicht nur mehr Ziele, sondern auch optimierte Verbindungen für Reisende. Wer früh bucht, profitiert von günstigeren Tarifen – laut einer aktuellen Auswertung der Luftfahrtbranche liegen die Preise für Frühbucher im Schnitt 20 Prozent unter denen von Last-Minute-Tickets. Besonders bei beliebten Langstrecken wie Bangkok oder New York lohnt sich der Blick in die Buchungssysteme direkt nach Veröffentlichung des Flugplans.
Vielflieger sollten die neuen Umsteigeverbindungen nutzen. Durch die dichtere Taktung auf europäischen Strecken verkürzen sich Wartezeiten an den Gates deutlich. Wer etwa von München über Wien nach Tel Aviv fliegt, spart im Vergleich zum Vorjahr bis zu 45 Minuten Umsteigezeit.
Für Geschäfteisende empfiehlt sich die Nutzung der erweiterten Business-Lounges in Terminal 2. Die neuen Öffnungszeiten bis 23 Uhr ermöglichen entspanntes Arbeiten auch bei späten Abflügen. Die Lufthansa Group hat zudem ihre Premium-Services ausgebaut, darunter schnellerer Check-in und priorisierte Sicherheitskontrollen für Statuskunden.
Familien mit Kindern können die ruhigeren Reisezeiten am Morgen nutzen. Die ersten Flüge ab 6 Uhr sind weniger ausgelastet, was den Boarding-Prozess beschleunigt. Zudem stehen in Terminal 1 zusätzliche Spielbereiche zur Verfügung, die während der Wintersaison erweitert wurden.
Ein Tipp für alle: Die Flughafen-App bietet Echtzeit-Updates zu Gates, Verspätungen und sogar Parkplatzverfügbarkeit. Wer sie nutzt, vermeidet unnötigen Stress – besonders in der stoßreichen Vorweihnachtszeit.
Nachhaltigkeit im Fokus: Wie der Flughafen die CO₂-Bilanz verbessern will
Der Münchner Flughafen setzt im neuen Winterflugplan nicht nur auf globale Vernetzung, sondern auch auf konkrete Klimaziele. Bis 2030 will der Airport seine CO₂-Emissionen um 60 Prozent gegenüber 2019 reduzieren – ein ehrgeiziger Plan, der bereits jetzt mit greifbaren Maßnahmen umgesetzt wird. Dazu gehört die schrittweise Umstellung der Bodenfahrzeuge auf Elektroantrieb: Aktuell sind bereits über 30 Prozent der Fahrzeugflotte emissionsfrei unterwegs, von Gepäckschleppern bis zu Enteisungsfahrzeugen. Parallel dazu testet der Flughafen Wasserstofftechnologie für schwere Geräte, deren Elektrifizierung technisch noch nicht möglich ist.
Ein zentraler Hebel liegt in der Energieversorgung. Seit 2022 bezieht der Flughafen ausschließlich Ökostrom, doch der Fokus liegt nun auf der Eigenproduktion. Die Photovoltaik-Anlagen auf Terminaldächern und Parkhäusern erzeugen mittlerweile über 5 Gigawattstunden Solarstrom pro Jahr – genug, um rund 1.500 Haushalte zu versorgen. Klimaforscher betonen, dass solche dezentralen Lösungen besonders wirksam sind, da sie Netzverluste minimieren und die Abhängigkeit von externen Lieferketten verringern.
Auch die Zusammenarbeit mit Airlines trägt Früchte. Durch optimierte Anflugrouten und die Einführung von „Green Taxiing“ – dem Rollen mit nur einem Triebwerk – sparten Fluggesellschaften am Münchner Standort 2022 insgesamt 12.000 Tonnen Kerosin ein. Das entspricht etwa 38.000 Tonnen CO₂. Solche operativen Anpassungen zeigen, wie selbst kleine Veränderungen in der täglichen Praxis große Wirkung entfalten können.
Langfristig setzt der Flughafen auf innovative Treibstoffe. Ab 2025 soll schrittweise nachhaltiges Flugbenzin (SAF) an der Tankstelle verfügbar sein, zunächst in einer 5-Prozent-Beimischung. Während die Branche noch an Skalierungslösungen arbeitet, positioniert sich München damit als Vorreiter – und beweist, dass Wachstum und Klimaschutz kein Widerspruch sein müssen.
Mit dem Winterflugplan ab dem 30. Oktober setzt der Münchner Flughafen einmal mehr Maßstäbe: 185 Direktverbindungen in über 60 Länder machen ihn zum Drehkreuz für Reisende, die auch in der kalten Jahreszeit flexibel und global unterwegs sein wollen. Besonders die erweiterten Langstreckenoptionen nach Asien und Nordamerika sowie die verdichteten europäischen Verbindungen unterstreichen die strategische Bedeutung des Airports für Wirtschaft und Tourismus.
Wer früh plant, profitiert jetzt von attraktiven Tarifen und besseren Sitzplatzoptionen – ein Blick in die Buchungssysteme der Airlines lohnt sich, sobald die neuen Strecken offiziell freigeschaltet sind. Bis zum Sommer 2024 könnte der Flugplan noch weitere Anpassungen erfahren, wenn neue Partnerschaften oder Nachfrageentwicklungen zusätzliche Routen möglich machen.

