Mit einem Investitionsvolumen von über 100 Millionen Euro setzt der Flughafen München die größten Umbaumaßnahmen am Terminal 1 seit Jahrzehnten in Gang. Der Flughafen München Terminal 1 Plan sieht nicht nur eine deutliche Erweiterung der Kapazitäten vor, sondern auch moderne Sicherheitsstandards, die den wachsenden Passagierströmen gerecht werden sollen. Ab 2026 werden Reisende einen völlig neu gestalteten Sicherheitsbereich durchlaufen, der mit modernster Technik und optimierten Abläufen Wartezeiten verkürzen soll.

Die Pläne kommen zu einem kritischen Zeitpunkt: 2023 nutzten fast 40 Millionen Passagiere den Flughafen, Tendenz steigend. Der Flughafen München Terminal 1 Plan reagiert damit direkt auf die Engpässe der Vergangenheit, insbesondere in den Stoßzeiten, wenn sich lange Schlangen vor den Check-in-Schaltern und Sicherheitskontrollen bildeten. Die Erweiterung um 20 zusätzliche Schalter und den neuen Sicherheitsbereich soll nicht nur den Komfort erhöhen, sondern auch die Effizienz des gesamten Terminalbetriebs nachhaltig verbessern. Für Vielflieger und Gelegenheitsreisende gleichermaßen könnte sich das Warten am Flughafen bald deutlich entspannter gestalten.

Wachsende Passagierzahlen erfordern Erweiterung

Der Münchner Flughafen verzeichnet seit Jahren ein stetiges Passagierwachstum – und die Zahlen sprechen eine klare Sprache. Allein im vergangenen Jahr nutzten über 44 Millionen Reisende den Flughafen, ein Anstieg von 12 Prozent im Vergleich zu 2022. Besonders Terminal 1, das als zentraler Knotenpunkt für viele europäische und interkontinentale Flüge dient, stößt dabei an seine Kapazitätsgrenzen. Engpässe bei den Sicherheitskontrollen und langen Wartezeiten an den Check-in-Schaltern gehören während der Stoßzeiten längst zum Alltag.

Experten der Luftfahrtbranche bestätigen, dass die aktuelle Infrastruktur den Anforderungen nicht mehr gerecht wird. Eine Studie des Bundesverbandes der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL) zeigt, dass ohne gezielte Erweiterungen die Servicequalität spürbar leiden würde – mit direkten Auswirkungen auf die Zufriedenheit der Passagiere und die Effizienz der Abläufe.

Die geplanten Maßnahmen zielen daher auf eine spürbare Entlastung. Mit 20 zusätzlichen Check-in-Schaltern und einem erweiterten Sicherheitsbereich soll Terminal 1 künftig bis zu 30 Prozent mehr Reisende pro Stunde abfertigen können. Besonders in den Morgenstunden, wenn sich Geschäfts- und Urlaubsreisende überlagern, wird dies die Wartezeiten deutlich verkürzen. Die Erweiterung kommt zudem rechtzeitig, denn Prognosen gehen von einem weiteren Anstieg der Passagierzahlen um mindestens 5 Prozent jährlich aus.

Nicht nur die reine Kapazität steht im Fokus, sondern auch die moderne Gestaltung der neuen Bereiche. Geplant sind unter anderem automatisierte Gepäckaufgabestationen und digitale Informationssysteme, die den Ablauf beschleunigen. So soll der Ausbau nicht nur die Mengengerüste bewältigen, sondern auch den Komfort für die Reisenden steigern.

So sieht der geplante Sicherheitsbereich aus

So sieht der geplante Sicherheitsbereich aus

Der geplante Sicherheitsbereich im Terminal 1 des Münchner Flughafens setzt auf klare Linien und effiziente Passagierführung. Statt der bisherigen dezentralen Kontrollen entsteht eine zentrale Sicherheitszone mit modernster Technik. Biometrische Scans und automatisierte Gepäckkontrollen sollen Wartezeiten verkürzen – ein Konzept, das bereits an Flughäfen wie Amsterdam Schiphol erfolgreich getestet wurde. Die Fläche wird um fast 40 Prozent erweitert, um Staus in Stoßzeiten zu vermeiden.

Architektonisch orientiert sich der Neubau an den bestehenden Terminal-Strukturen, kombiniert aber Glasfronten und helle Materialien für eine freundlichere Atmosphäre. Die neuen Kontrollspuren sind breiter angelegt und ermöglichen so einen zügigeren Durchfluss. Laut Angaben von Flughafenexperten könnte die Kapazität dadurch um bis zu 3.000 Passagiere pro Stunde steigen.

Besonderes Augenmerk liegt auf der Barrierefreiheit. Alle Kontrollbereiche werden stufenlos zugänglich sein, und zusätzliche Servicepunkte für Reisende mit eingeschränkter Mobilität sind vorgesehen. Auch die Beschilderung wird überarbeitet – digitale Infoscreens ergänzen die klassischen Hinweisschilder, um Orientierung zu erleichtern.

Für Vielflieger gibt es eine separate Fast-Lane, die direkt an die neuen Check-in-Schalter anschließt. Diese Zone bleibt exklusiv für Passagiere mit Statuskarten oder Business-Class-Tickets vorbehalten und soll den Komfort in der Abfertigung weiter erhöhen.

Mehr Platz, weniger Wartezeiten am Check-in

Mehr Platz, weniger Wartezeiten am Check-in

Reisende am Münchner Flughafen können sich auf spürbare Entlastung freuen: Mit der geplanten Erweiterung des Terminals 1 um 20 zusätzliche Check-in-Schalter verdoppelt sich die Kapazität im Vergleich zum bisherigen Angebot. Besonders in Stoßzeiten, wenn sich Passagiere oft in langen Schlangen drängen, soll die Wartezeit damit um bis zu 40 Prozent sinken – ein entscheidender Fortschritt für einen Flughafen, der 2023 über 44 Millionen Passagiere abfertigte.

Die neuen Schalter verteilen sich auf eine Fläche von rund 1.200 Quadratmetern, die durch Umstrukturierungen im bestehenden Terminal gewonnen wird. Statt enger Gänge entstehen so großzügige Wartebereiche mit klaren Leitsystemen. Fluggesellschaften erhalten zudem flexiblere Zuweisungen, was Engpässe bei spontanen Passagieraufkommen – etwa durch Verspätungen oder Umbuchungen – verringert.

Parallel zum Ausbau der Check-in-Zone wird der Sicherheitsbereich modernisiert. Durch zusätzliche Kontrollspuren und den Einsatz von 3D-Scannern, wie sie bereits an anderen europäischen Großflughäfen im Einsatz sind, beschleunigt sich der Ablauf. Experten aus der Luftfahrtbranche bestätigen, dass solche technologischen Upgrades die Durchlaufzeit pro Passagier um bis zu 30 Sekunden reduzieren können – bei tausenden Reisenden täglich summiert sich das.

Nicht nur die Infrastruktur profitiert: Die Erweiterung schafft auch Raum für künftige Innovationen. Geplant sind etwa Selbstbedienungs-Check-in-Automaten mit biometrischer Erkennung, die bereits in Pilotprojekten getestet werden. So rüstet sich der Flughafen für steigende Passagierzahlen – ohne dass der Komfort auf der Strecke bleibt.

Neue Technologie für schnellere Kontrollen

Der Ausbau des Terminals 1 am Flughafen München setzt nicht nur auf mehr Platz, sondern auch auf moderne Technologie, um die Abfertigungszeiten deutlich zu verkürzen. Herzstück der Neuerungen sind biometrische Kontrollsysteme, die bereits an anderen europäischen Großflughäfen wie Amsterdam Schiphol oder London Heathrow erfolgreich im Einsatz sind. Passagiere können künftig per Gesichtserkennung durch die Sicherheitskontrollen gehen – ohne manuelles Vorzeigen von Boardkarte oder Personalausweis. Laut einer Studie des Europäischen Flughafenverbands ACI Europe aus dem Jahr 2023 reduzieren solche Systeme die Wartezeiten an den Kontrollpunkten um bis zu 40 Prozent.

Die neue Technologie beschränkt sich nicht auf die Personenerkennung. Auch die Gepäckkontrolle wird beschleunigt: Hochmoderne 3D-Röntgengeräte der nächsten Generation ermöglichen eine präzisere und schnellere Analyse des Inhalts. Statt wie bisher jedes verdächtige Gepäckstück manuell nachkontrollieren zu müssen, filtert die Software potenzielle Risiken automatisch vor. Das entlastet nicht nur das Sicherheitspersonal, sondern verringert auch Staus in den Kontrollbereichen.

Besonders bei Stoßzeiten, wenn innerhalb kurzer Zeit mehrere Großraumflugzeuge abfertigt werden müssen, soll die Kombination aus zusätzlichen Check-in-Schaltern und der neuen Technologie für spürbare Entlastung sorgen. Die Flughafenbetreiber rechnen damit, dass die Kapazität der Sicherheitskontrollen im Terminal 1 um rund 30 Prozent steigt – ohne dass die Passagiere längere Wartezeiten in Kauf nehmen müssen. Die Umstellung erfolgt schrittweise, wobei die ersten biometrischen Systeme bereits im Laufe des nächsten Jahres getestet werden.

Bauzeiten und Auswirkungen auf Reisende

Die Umbaumaßnahmen im Terminal 1 des Münchner Flughafens werden voraussichtlich in zwei Phasen ablaufen – und das hat direkte Konsequenzen für Passagiere. Die erste Bauphase startet im Herbst 2024 und konzentriert sich auf die Erweiterung der Sicherheitskontrollen. Experten der Flughafenplanung rechnen mit einer Dauer von mindestens 18 Monaten, da die neuen Kontrollspuren schrittweise in den laufenden Betrieb integriert werden müssen. Während dieser Zeit könnten sich Wartezeiten an den bestehenden Sicherheitschecks vorübergehend verlängern, besonders zu Stoßzeiten zwischen 5 und 8 Uhr morgens.

Ab Frühsommer 2025 folgt die zweite Phase: der Ausbau der Check-in-Bereiche mit 20 zusätzlichen Schaltern. Hier sind die Einschränkungen für Reisende überschaubarer, da die Arbeiten überwiegend in bisher ungenutzten Flächen des Terminals stattfinden. Dennoch wird mit kurzfristigen Umleitungen und geänderten Wegeführungen gerechnet, insbesondere für Passagiere der Flüge in Schengen-Länder.

Laut einer aktuellen Analyse des Airport Council International (ACI) führen vergleichbare Großprojekte an europäischen Flughäfen im Schnitt zu 15-prozentigen Steigerungen der Abfertigungszeiten während der Bauphase – ein Wert, der auch für München realistisch erscheint. Um die Auswirkungen zu minimieren, plant der Flughafen temporäre Pop-up-Schalter und zusätzliche Personalressourcen an neuralgischen Punkten.

Langfristig profitieren Reisende jedoch von den Veränderungen: Die neuen Sicherheitsbereiche werden mit modernster 3D-Gepäckscanner-Technologie ausgestattet, was künftig schnellere Kontrollen ermöglicht. Die 20 zusätzlichen Check-in-Schalter wieder reduzieren Engpässe an Wochenenden und in der Hochsaison.

Die geplante Erweiterung des Terminal 1 am Münchner Flughafen mit einem neuen Sicherheitsbereich und 20 zusätzlichen Check-in-Schaltern markiert einen entscheidenden Schritt, um die wachsenden Passagierzahlen und steigenden Ansprüche an Komfort und Effizienz langfristig zu bewältigen. Besonders in Stoßzeiten könnte die Maßnahme Wartezeiten spürbar verkürzen und den Reisebeginn für Millionen Fluggäste pro Jahr entspannter gestalten – vorausgesetzt, die Bauarbeiten verlaufen wie vorgesehen und die technische Umsetzung hält, was die Pläne versprechen.

Wer häufig über München fliegt, sollte die Bauphase im Auge behalten: Aktuelle Informationen zu möglichen Einschränkungen oder Umleitungen im Terminal lassen sich am zuverlässigsten über die offizielle Flughafen-App oder Website abrufen, um unnötigen Stress am Reisetag zu vermeiden.

Mit Fertigstellung des Projekts bis 2026 rückt der Flughafen München seiner Vision näher, nicht nur ein Drehkreuz für den internationalen Luftverkehr zu bleiben, sondern auch Maßstäbe in puncto Servicequalität und moderner Infrastruktur zu setzen.