Münchens Notare sind chronisch überlastet – Wartzeiten von vier Wochen oder mehr gehören seit Jahren zum Standard. Doch wer einen Notartermin in München dringend braucht, kann mit der richtigen Strategie auch innerhalb von 48 Stunden vor dem Schreibtisch sitzen. Die Nachfrage nach schnellen Beglaubigungen, Kaufverträgen oder Erbregelungen steigt stetig, während die Kapazitäten der Kanzleien kaum mithalten. Wer sich auf die klassische Wartezeit einlässt, riskiert nicht nur Verzögerungen bei Immobilienkäufen oder Firmengründungen, sondern oft auch zusätzliche Kosten durch aufgeschobene Verträge.
Die Lösung liegt nicht im stundenlangen Telefonieren oder dem Abklappern überfüllter Online-Kalender. Stattdessen nutzen immer mehr Münchner gezielte Wege, um einen Notartermin in München schneller zu bekommen – sei es durch spezialisierte Vermittlungsdienste, Notare mit Express-Angeboten oder taktische Anfragen außerhalb der Stoßzeiten. Besonders bei zeitkritischen Vorgängen wie Grundbucheintragungen oder Gesellschaftsverträgen zählt jeder Tag. Wer die Spielregeln kennt, spart nicht nur Nerven, sondern sichert sich auch rechtliche und finanzielle Vorteile.
Warum Notartermine in München oft wochenlang warten
Wer in München dringend einen Notartermin braucht, stößt oft auf Wartezeiten von sechs Wochen oder länger. Besonders bei Immobilienkäufen oder Erbschaftsregelungen wird das zum Problem, wenn Verträge zeitkritisch sind. Die Münchner Notarkammer bestätigt, dass die durchschnittliche Wartezeit für Standardtermine aktuell bei 42 Tagen liegt – ein Rekordhoch, das vor allem auf den anhaltenden Personalmangel in den Kanzleien zurückgeht.
Hinzu kommt die hohe Nachfrage: München verzeichnet seit Jahren einen überdurchschnittlichen Anstieg an notariellen Vorgängen. Allein 2023 wurden rund 12 % mehr Beurkundungen als im Vorjahr registriert, vor allem durch den boomenden Wohnungsmarkt und komplexe Unternehmensgründungen. Viele Kanzleien priorisieren dabei Stammkunden oder Großaufträge, während Privatpersonen mit einfachen Anliegen oft hintanstehen.
Ein weiterer Engpass entsteht durch die bürokratischen Abläufe selbst. Jeder Termin erfordert Vorarbeit wie Grundbuchauszüge oder Gesellschaftsverträge, die oft erst nach Wochen vorliegen. Selbst wenn ein Notar kurzfristig Kapazitäten hätte, verzögern fehlende Unterlagen die Terminvergabe.
Besonders betroffen sind Existenzgründer und Erben, die auf schnelle Klarheit angewiesen sind. Während einige Kanzleien Notfalltermine innerhalb von 14 Tagen anbieten, verlangen diese häufig Aufpreise von 20–30 % auf die regulären Gebühren – ein Luxus, den nicht jeder tragen kann.
Drei legale Wege zu einem Express-Termin innerhalb von 48 Stunden
Wer in München dringend einen Notartermin benötigt, muss nicht wochenlang warten. Eine schnelle Lösung bietet die Online-Terminvergabe über das zentrale Notarportal Bayern. Rund 60 Prozent der bayerischen Notare bieten dort Express-Slots an, die oft innerhalb von 24 bis 48 Stunden verfügbar sind. Besonders effektiv ist die Suche in den frühen Morgenstunden oder spätabends, wenn frisch freigegebene Termine erscheinen. Wer flexibel ist, findet so selbst kurzfristig einen Platz – vor allem in größeren Kanzleien mit mehreren Notaren.
Für Eilfälle lohnt sich der direkte Kontakt zu Notariaten mit Spezialisierung auf schnelle Abwicklungen. Einige Münchner Kanzleien halten bewusst Kapazitäten für dringende Angelegenheiten wie Erbschaftsregelungen oder Immobilienkäufe vor. Eine Studie der Bundesnotarkammer aus 2023 zeigt, dass Notare in Großstädten durchschnittlich 15 Prozent ihrer Termine für Express-Anfragen reservieren. Ein Anruf mit klarer Schilderung des Anliegens – etwa „Dringender Kaufvertrag mit Frist“ – erhöht die Chancen auf einen Soforttermin deutlich.
Wer bereit ist, kurzfristig in umliegende Landkreise auszuweichen, spart oft Tage. Notare in Dachau, Freising oder Starnberg haben häufig kürzere Wartezeiten als ihre Münchner Kollegen. Die Anreise lohnt sich besonders bei standardisierten Vorgängen wie Beglaubigungen. Wichtig: Vorab per E-Mail die benötigten Unterlagen schicken, um den Termin vor Ort auf ein Minimum zu beschränken.
Als letzte Option bleibt der Notdienst der Notarkammer, der in Ausnahmefällen innerhalb von 24 Stunden vermittelt. Dieser Service ist allerdings nur bei unaufschiebbaren Rechtsgeschäften wie Testamentseröffnungen oder Gesellschaftsgründungen mit Fristdruck vorgesehen. Die Erfolgsquote liegt hier bei etwa 80 Prozent, vorausgesetzt, alle Unterlagen liegen vollständig vor.
Notare mit Kurzfrist-Kapazitäten: Wo sie wirklich noch Plätze haben
Wer in München dringend einen Notartermin braucht, stößt oft auf Wartezeiten von mehreren Wochen. Doch einige Notare halten gezielt Kapazitäten für Kurzfristtermine vor – besonders in den Außenbezirken und kleineren Kanzleien. Eine aktuelle Erhebung der Bayerischen Notarkammer zeigt, dass rund 15 % der Münchner Notare mindestens zwei spontane Terminslots pro Woche reservieren, vor allem für dringende Grundbuchangelegenheiten oder Erbschaftsregelungen.
Besonders gute Chancen auf einen schnellen Termin gibt es in den Stadtteilen Moosach, Perlach und Neuperlach. Hier bieten kleinere Kanzleien mit weniger Auslastung oft noch Plätze innerhalb von 48 Stunden an. Auch Notare in den Landkreisen München (z. B. Unterhaching oder Grünwald) haben häufig kurzfristige Kapazitäten, da sie weniger stark nachgefragt werden als die Innenstadt-Kanzleien.
Ein Tipp für die Suche: Spezialisierte Online-Portale wie Notar-Termin.de oder die offizielle Notarsuche der Bundesnotarkammer filtern gezielt nach verfügbaren Slots. Wer direkt anruft, sollte nach „Eilterminen“ oder „Kurzfrist-Kapazitäten“ fragen – viele Kanzleien geben diese nicht öffentlich aus, um Überlastung zu vermeiden.
Wichtig zu wissen: Notare mit schnellen Terminen verlangen oft einen Aufschlag von 10–20 % auf die Gebühren, da sie andere Fälle verschieben müssen. Wer bereit ist, flexibel zu sein (z. B. frühe Morgen- oder Spättermine), erhöht seine Chancen deutlich.
Checkliste: Unterlagen und Vorbereitung für den spontanen Termin
Ein spontaner Notartermin in München erfordert Vorbereitung – besonders wenn es schnell gehen muss. Die Bayerische Notarkammer empfiehlt, mindestens 24 Stunden vor dem Termin alle Unterlagen vollständig bereitzuhalten, um Verzögerungen zu vermeiden. Wer unvorbereitet erscheint, riskiert nicht nur zusätzliche Kosten für Nachbearbeitung, sondern im schlimmsten Fall sogar eine Terminabsage. Laut einer aktuellen Erhebung warten rund 15 % der kurzfristigen Notartermine in Bayern auf fehlende Dokumente, was die Bearbeitungszeit um durchschnittlich 1,5 Tage verlängert.
An erster Stelle steht der Personalausweis oder Reisepass – und zwar im Original. Kopien reichen nicht aus, selbst wenn sie beglaubigt sind. Bei Grundstücksgeschäften oder Erbangelegenheiten kommen weitere Papiere hinzu: aktueller Grundbuchauszug, Kaufvertragsentwurf oder Testamentsentwürfe in dreifacher Ausfertigung. Wer unsicher ist, welche Unterlagen genau benötigt werden, kann die Checkliste der Bundesnotarkammer nutzen. Ein kurzer Anruf beim Notariat klärt offene Fragen oft innerhalb von Minuten.
Finanzielle Vorbereitung wird oft unterschätzt. Die Notargebühren sind sofort fällig, und viele Kanzleien akzeptieren keine Kartenzahlung bei spontanen Terminen. Bargeld in Höhe von mindestens 200 bis 500 Euro sollte griffbereit sein – je nach Geschäfteart auch deutlich mehr. Wer mit einem Darlehen oder einer Schenkung zu tun hat, braucht zudem aktuelle Kontoauszüge oder Finanzierungsbestätigungen der Bank. Ohne diese Nachweise kann der Notar keine rechtsverbindlichen Urkunden ausstellen.
Technische Vorbereitung spart Zeit: Wer Unterlagen digital vorab per E-Mail an das Notariat schickt, beschleunigt die Prüfung erheblich. Viele Münchner Notare arbeiten mit sicheren Upload-Portalen, über die Dokumente verschlüsselt hochgeladen werden können. Ein USB-Stick mit den wichtigsten Dateien im PDF-Format dient als Backup, falls die Technik streikt. Wer diese Schritte beachtet, reduziert das Risiko von Verzögerungen auf ein Minimum – und sichert sich den Termin innerhalb der knappen 48-Stunden-Frist.
Langfristige Strategien, um nie wieder um einen Notartermin bangen zu müssen
Wer in München regelmäßig mit Notarterminen zu tun hat, kennt das Problem: Die Wartezeiten können selbst bei dringenden Angelegenheiten Wochen betragen. Doch mit der richtigen Vorbereitung lässt sich dieser Stress dauerhaft vermeiden. Immobilienexperten empfehlen, bereits bei der ersten Kontaktaufnahme mit einem Notar eine Prioritätsliste für zukünftige Beurkundungen zu erstellen. So weiß die Kanzlei frühzeitig, welche Dokumente vorrangig behandelt werden müssen – und kann Kapazitäten entsprechend planen.
Ein oft unterschätzter Hebel ist die digitale Vorarbeit. Laut einer Studie der Bundesnotarkammer aus 2023 sparen Mandanten, die Unterlagen wie Grundbuchauszüge oder Personalausweis-Kopien vorab hochladen, im Schnitt 40 % der Bearbeitungszeit. Viele Münchner Notare bieten sichere Portale an, über die Dokumente verschlüsselt übermittelt werden können. Wer diese Option nutzt, umgeht nicht nur Wartezeiten, sondern reduziert auch das Risiko von Formfehlern, die zu Verzögerungen führen.
Langfristig lohnt es sich, eine feste Partnerschaft mit einer Kanzlei aufzubauen – besonders für Unternehmen oder Privatpersonen mit häufigem Notarbedarf. Einige Notare in München bieten Stammkunden vereinfachte Terminvergaben oder sogar reservierte Zeitfenster an. Der Schlüssel liegt darin, frühzeitig klare Absprachen zu treffen: Welche Fristen sind typisch? Gibt es bestimmte Wochentage mit kürzeren Wartezeiten? Wer diese Muster kennt, kann Termine strategisch planen.
Ein weiterer Tipp: Notfallkontakte hinterlegen. Viele Kanzleien ermöglichen es, eine Vertrauensperson zu benennen, die im Bedarfsfall kurzfristig Termine vereinbaren darf. Das ist besonders nützlich bei unerwarteten Erbfällen oder Kaufverträgen, wo jede Stunde zählt. Wer diese Option nutzt, sollte jedoch sicherstellen, dass die benannte Person über alle relevanten Unterlagen und Vollmachten verfügt – sonst verpufft der Zeitvorteil.
Ein Notartermin in München innerhalb von 48 Stunden ist kein Glücksfall, sondern das Ergebnis gezielter Vorbereitung und der richtigen Strategie: Wer die Online-Buchungstools nutzt, früh morgens oder spät abends anruft und flexibel bei Standort und Notar bleibt, sichert sich auch kurzfristig einen Platz. Besonders bei dringenden Verträgen, Erbregelungen oder Immobilienkäufen lohnt sich der Aufwand, denn Verzögerungen können hier teuer werden.
Am besten legt man sich eine Liste mit drei bis vier Notaren an, die auf den eigenen Fall spezialisiert sind, und kontaktiert sie parallel – per Telefon und E-Mail, um die Chancen zu erhöhen. Wer diese Schritte konsequent umsetzt, wird selten länger als zwei Tage warten müssen.
Mit der zunehmenden Digitalisierung der Notariate könnte sich der Prozess bald noch weiter beschleunigen, doch bereits jetzt zeigt sich: Wer proaktiv handelt, kommt schneller zum Ziel.

