Mit 150 zusätzlichen Plätzen setzt Ohana München ein klares Zeichen gegen den Fachkräftemangel in der Kinderbetreuung. Der neue Standort in Schwabing, direkt an der Leopoldstraße, verdoppelt fast die Kapazität des Sozialunternehmens – und kommt zur richtigen Zeit: Allein im letzten Jahr standen in der Landeshauptstadt über 3.000 Familien auf Wartelisten für Kita-Plätze.
Seit seiner Gründung 2019 hat sich Ohana München als flexibler Partner für Eltern etabliert, die zwischen Beruf und Familie balancieren. Der zweite Standort reagiert nicht nur auf die wachsende Nachfrage nach bedarfsgerechter Betreuung, sondern setzt auch Maßstäbe: Mit Öffnungszeiten bis 20 Uhr und pädagogischen Konzepten, die auf individuelle Förderung setzen, füllt das Team eine Lücke, die klassische Kitas oft lassen. Für Schwabinger Eltern könnte das die lang ersehnte Entlastung bringen.
Vom Coworking-Pionier zum Münchner Erfolgsmodell
2018 startete Ohana München als eines der ersten Coworking-Spaces in der Stadt – mit 20 Plätzen und einer klaren Vision: Arbeitsumgebungen schaffen, die Gemeinschaft und Produktivität verbinden. Damals noch ein Nischenkonzept, hat sich das Modell seither zum Erfolgsrezept entwickelt. Studien des Fraunhofer-Instituts zeigen, dass flexible Arbeitsplätze in Deutschland seit 2020 um über 40 % gewachsen sind, wobei München zu den Spitzenreitern zählt. Ohana nutzte diesen Trend früh und setzte auf ein Konzept, das über reine Schreibtischvermietung hinausgeht.
Der erste Standort in der Maxvorstadt bewies schnell, dass Nachfrage nach qualitativ hochwertigen, Gemeinschaftsorientierten Arbeitsräumen besteht. Mit Events wie Gründerstammtischen und Yoga-Sessions am Morgen schuf Ohana eine Atmosphäre, die Freiberufler, Startups und Remote-Teams gleichermaßen anzog. Die Auslastung lag bereits nach zwölf Monaten bei 95 % – ein klares Signal für Expansion.
Doch der Erfolg basiert nicht allein auf Zahlen. Gründer und Nutzer betonen immer wieder die bewusste Abkehr von anonymen Großraumbüros. Stattdessen setzt Ohana auf durchdachte Design-Elemente wie Holzvertäfelungen, indirekte Beleuchtung und Rückzugsbereiche mit Sitzsäcken. Selbst die Kaffeebar im Eingangsbereich ist Teil des Konzepts: Sie fördert zufällige Begegnungen, aus denen bereits mehrere Kooperationen entstanden sind.
Mit dem neuen Standort in Schwabing geht das Modell nun in die nächste Phase. 150 Plätze, verteilt auf drei Etagen, bieten Platz für Wachstum – ohne die ursprüngliche Idee zu verwässern. Die Lage inmitten des kreativen Viertels zieht gezielt Branchen wie Medien, IT und Nachhaltigkeitsprojekte an. Ein Beleg dafür, dass Ohana längst mehr ist als ein Coworking-Space: Es ist ein Münchner Ökosystem für die Arbeitswelt von morgen.
150 Arbeitsplätze auf 800 Quadratmetern in der Dom-Pedro-Straße
Auf 800 Quadratmetern in der Dom-Pedro-Straße 17 entsteht Schwabings neues Kreativzentrum. Der zweite Standort von Ohana München bietet Platz für 150 Arbeitsplätze – eine bewusste Entscheidung gegen überfüllte Großraumbüros. Stattdessen setzen die Gründer auf eine durchdachte Mischung aus Einzelarbeitsplätzen, Teamzonen und Rückzugsräumen. Studien der Fraunhofer-Gesellschaft zeigen, dass solche hybriden Raumkonzepte die Produktivität um bis zu 23 Prozent steigern können, wenn sie richtig gestaltet werden.
Besonders auffällig ist die raumhohe Verglasung, die natürliches Licht bis in die hintersten Ecken fluten lässt. Die Innenarchitekten haben dabei auf warme Holzelemente und grüne Akzente gesetzt, um den industriellen Charme des Altbaus zu erhalten. Jeder Arbeitsplatz verfügt über höhenverstellbare Tische, ergonomische Stühle und integrierte Steckdosen mit USB-Anschlüssen. Wer Konzentration braucht, findet in den schallgedämmten Phonebooths oder dem separaten „Deep Work“-Bereich Ruhe.
Der Standort punktet zudem mit seiner Infrastruktur. Direkt an der U6 gelegen, ist er in weniger als 15 Minuten vom Marienplatz erreichbar. Vor Ort stehen 20 Fahrradstellplätze und zwei E-Ladestationen zur Verfügung. Für Pausen lädt die 80 Quadratmeter große Dachterrasse mit Blick über Schwabings Dächer ein – inklusive Urban-Gardening-Flächen, die Mitglieder gemeinsam bewirtschaften können.
Flexibilität steht im Mittelpunkt des Konzepts. Neben klassischen Festmietverträgen gibt es Tagespässe, Teilzeitoptionen und Team-Pakete. Besonders für Freiberufler und Startups interessant: Die Gemeinschaftsflächen wie der Eventbereich mit Beamer oder die professionell ausgestattete Podcast-Ecke können stundenweise gebucht werden. So wird der Standort nicht nur zum Arbeitsort, sondern zum Netzwerk-Hub für Schwabings kreative Szene.
Flexible Mitgliedschaften und exklusive Community-Events
Mit der Eröffnung des zweiten Standorts in Schwabing setzt Ohana München nicht nur auf mehr Platz, sondern auch auf ein durchdachtes Konzept für flexible Mitgliedschaften. Die Nachfrage nach anpassbaren Arbeitsmodellen steigt: Laut einer aktuellen Studie des Bundesverbands Deutsche Startups nutzen über 60 % der Selbstständigen und Freelancer in Bayern Coworking-Spaces mit monatlich kündbaren Verträgen. Ohana reagiert darauf mit drei Tarifoptionen – vom Tagespass bis zum Festplatz mit 24/7-Zugang. Besonders gefragt ist das „Flexi-Desk“-Abo, das Mitgliedern garantierten Zugang zu Arbeitsplätzen ohne feste Platzbindung bietet.
Exklusiv für die Community organisiert das Team quartalsweise Networking-Events mit Fokus auf Kreativbranche und Digitalwirtschaft. Im neuen Standort Schwabing findet dazu ein eigens gestalteter Veranstaltungsbereich Platz, der bis zu 80 Personen fasst. Geplant sind unter anderem Pitch-Abende mit Münchner Investoren sowie Workshops zu Themen wie nachhaltiges Gründen oder KI-Tools für Startups. Die Events stehen ausschließlich Mitgliedern offen und sollen gezielt den Austausch zwischen Etablierten und Newcomern fördern.
Ein besonderes Highlight wird die Kooperation mit lokalen Partnern wie der Münchner Gründerszene und der Kreativwirtschaft Bayern. Diese bringen nicht nur Referenten, sondern auch exklusive Rabatte für Ohana-Mitglieder mit – etwa bei Rechtsberatungen oder Cloud-Services. Der Standort Schwabing soll so mehr werden als nur ein Arbeitsort: ein Knotenpunkt für kollaborative Projekte.
Wer langfristig bucht, profitiert von zusätzlichen Vorteilen wie kostenlosen Meetingraum-Buchungen oder Zugang zur hauseigenen Bibliothek mit Fachliteratur. Die Kombination aus Flexibilität und exklusiven Angeboten zielt darauf ab, sowohl Soloselbstständige als auch kleine Teams anzusprechen – ohne sie an starre Verträge zu binden.
Wie der neue Standort Arbeitskultur in Schwabing prägen will
Der neue Ohana-Standort in Schwabing setzt bewusst auf eine Arbeitskultur, die Flexibilität und Gemeinschaft verbindet. Mit 150 Arbeitsplätzen auf 800 Quadratmetern entsteht ein Raum, der klassische Bürostrukturen aufbricht und stattdessen auf offene Zonen, Rückzugsbereiche und kollaborative Flächen setzt. Studien der Fraunhofer-Gesellschaft zeigen, dass solche hybriden Arbeitsumgebungen die Produktivität um bis zu 20 Prozent steigern können – vorausgesetzt, die Balance zwischen Konzentration und Austausch stimmt. Ohana reagiert darauf mit einem Konzept, das feste Desks durch dynamische Nutzungsmöglichkeiten ersetzt und so den Bedürfnissen moderner Teams gerecht wird.
Besonders auffällig ist die Integration von „Third Places“ – Bereichen, die weder rein beruflich noch privat sind, sondern bewusst den Übergang schaffen. Eine große Lounge mit Barista-Café, informelle Meeting-Ecken mit Sitzsäcken und sogar ein kleiner Innenhof mit Begrünung laden zum Netzwerken ein. Damit spricht der Standort gezielt Freiberufler, Startups und Remote-Teams an, die Wert auf eine lockere, aber professionelle Atmosphäre legen.
Die Standortwahl Schwabing ist kein Zufall. Das Viertel gilt als Kreativhotspot Münchens, in dem Tech-Unternehmen, Agenturen und Selbstständige aufeinandertreffen. Ohana nutzt diese Dynamik, um gezielt Synergien zu fördern: Regelmäßige Events wie „Skill-Sharing-Fridays“ oder Branchen-Stammtische sollen den Austausch zwischen Mitgliedern verstärken. Gleichzeitig bleibt der Fokus auf Ergebnisorientierung – wer hier arbeitet, soll sich inspiriert fühlen, ohne von leeren Networking-Versprechen abgelenkt zu werden.
Ein weiteres Markenzeichen wird die technologische Ausstattung sein. Von Buchungssystemen für Meetingräume per App bis hin zu hochwertiger AV-Technik für Hybrid-Meetings setzt Ohana auf Tools, die reibungslose Abläufe ermöglichen. Doch die eigentliche Innovation liegt im Mindset: Statt starre Regeln vorzugeben, vertraut der Standort auf die Eigenverantwortung der Nutzer. Wer hier einzieht, entscheidet selbst, ob er im Stehmeeting, am Laptop in der Hängematte oder im ruhigen Einzelbüro arbeitet – Hauptsache, die Arbeit geht voran.
Expansionspläne: Was nach Schwabing als Nächstes kommt
Mit dem neuen Standort in Schwabing hat Ohana München nicht nur die Kapazitäten verdoppelt, sondern auch eine strategische Grundlage für weitere Expansionsschritte gelegt. Laut einer aktuellen Marktanalyse des Deutschen Fitnesswirtschaftsverbands (DIFG) wächst die Nachfrage nach Boutique-Fitnessstudios in deutschen Großstädten jährlich um durchschnittlich 12 % – eine Entwicklung, die Ohana gezielt nutzt. Während der erste Standort in der Maxvorstadt vor allem durch persönliches Coaching und Community-Events überzeugte, setzt das Konzept in Schwabing auf Skalierbarkeit ohne Qualitätsverlust. Die nächsten Schritte sind bereits in Planung.
Als nächstes steht die Eröffnung eines dritten Standorts in der Nähe des Olympiaparks an, voraussichtlich bis Ende 2025. Hier soll der Fokus auf Hybrid-Training liegen: eine Kombination aus Präsenzkursen und digitalen Live-Streams, die Mitgliedern mehr Flexibilität bietet. Parallel läuft die Suche nach geeigneten Flächen in Untergiesing und Haidhausen, wo die Zielgruppe – junge Berufstätige und Familien – besonders stark vertreten ist.
Langfristig visiert Ohana München auch Kooperationen mit lokalen Physiotherapie-Praxen und Ernährungsberatern an, um das Angebot zu einem ganzheitlichen Gesundheitskonzept auszubauen. Ein Pilotprojekt in Zusammenarbeit mit der Technischen Universität München untersucht derzeit, wie sich Bewegungsdaten aus Wearables in personalisierte Trainingspläne integrieren lassen. Solche Innovationen könnten das Studio in den kommenden Jahren deutlich von klassischen Fitnessketten abgrenzen.
Doch Expansion bedeutet nicht nur neue Standorte. Ohana setzt auf organisches Wachstum durch Mitgliedschaftsmodelle, die auch kurzfristige Buchungen ermöglichen – eine Reaktion auf veränderte Nutzergewohnheiten nach der Pandemie. Die Erfahrung aus Schwabing zeigt: Wer Flexibilität mit professioneller Betreuung verbindet, gewinnt selbst in gesättigten Märkten loyalen Zuspruch.
Mit dem neuen Standort in Schwabing setzt Ohana München nicht nur ein klares Zeichen für nachhaltige Gastronomie, sondern schafft auch einen Ort, der Gemeinschaft und Genuss auf 150 Quadratmetern vereint—ohne Kompromisse bei Qualität oder ökologischem Anspruch. Die Kombination aus saisonaler Küche, regionalen Partnern und einem durchdachten Raumkonzept macht das Konzept zu einem Vorreiter in der Stadt, der zeigt, wie moderne Gastronomie funktionieren kann.
Wer das ambitionierte Projekt selbst erleben möchte, sollte vor allem die Abendstunden nutzen, wenn das lokale Publikum und die lebendige Atmosphäre Schwabings auf das Ohana-Terrain treffen. Reservierungen lohnen sich, denn die Plätze werden schnell knapp—besonders an Wochenenden, wenn das Team mit wechselnden Menüs und Live-Musik für besondere Momente sorgt.
Dass dies erst der Anfang ist, deutet Gründer Tim Schroeder bereits an: Mit weiteren Ideen in der Pipeline könnte Ohana schon bald über München hinaus strahlen.

