Seit dem 1. November 2024 gelten auf der S7-Strecke ab München Hauptbahnhof weitreichende Fahrplananpassungen – mit Auswirkungen auf über 45.000 Pendler, die täglich diese Verbindung nutzen. Die Deutsche Bahn reagiert damit auf anhaltende Baustellen im Netz, insbesondere zwischen München Ost und Aying, wo Gleiserneuerungen die Taktung vorübergehend um bis zu 15 Minuten verschieben. Besonders betroffen sind die Hauptverkehrszeiten zwischen 6:30 und 9:00 Uhr, wo nun zusätzliche Verstärkerzüge eingesetzt werden, um die Ausfälle auszugleichen.

Für Vielfahrer und Berufspendler bedeutet dies: Der gewohnte S7 München Fahrplan erfordert ab sofort eine genauere Planung. Während einige Verbindungen entfallen, wurden andere um bis zu 20 Minuten vorgezogen – etwa die Abfahrt um 7:12 Uhr in Richtung Kreuzstraße, die nun bereits um 7:05 Uhr erfolgt. Wer sich auf den aktuellen S7 München Fahrplan verlässt, sollte die offiziellen Echtzeit-Apps der Bahn nutzen, da kurzfristige Änderungen bis Ende November nicht ausgeschlossen sind. Die Anpassungen gelten vorerst bis zum 30. November, eine Verlängerung hängt vom Baufortschritt ab.

Neue Taktungen und Streichungen im November

Der November 2024 bringt für Pendler der S7 ab München Hauptbahnhof spürbare Änderungen: Die Deutsche Bahn passt die Taktung zwischen Hauptverkehrszeiten an, wobei besonders die Abendstunden betroffen sind. Zwischen 18:00 und 20:00 Uhr entfällt jeder zweite Zug in Richtung Kreuzstraße – statt im 20-Minuten-Takt verkehrt die S7 dann nur noch alle 40 Minuten. Grund dafür sind laut Bahnangaben „operational bedingte Engpässe“ im Knoten München, die durch erhöhten Güterverkehr auf der Strecke München–Holzkirchen entstehen. Betroffen sind vor allem Berufspendler, die in dieser Zeitspanne mit längeren Wartezeiten rechnen müssen.

Auch die Frühverbindungen sehen Modifikationen vor. Der sonst um 5:12 Uhr abfahrende Zug in Richtung Wolfratshausen startet künftig erst um 5:27 Uhr, was für Frühschichtarbeiter in den Landkreisen Bad Tölz-Wolfratshausen und Miesbach eine Umstellung bedeutet. Verkehrsexperten verweisen darauf, dass ähnliche Anpassungen in den vergangenen Jahren zu einer durchschnittlichen Verspätungszunahme von 12 % auf der S7-Strecke führten, sobald Taktungen reduziert wurden.

Streichungen gibt es zudem bei den späten Verbindungen: Die letzte S7 von München Hbf nach Aying (bisher 23:42 Uhr) entfällt komplett. Als Ersatz bietet die Bahn einen Umstieg in die Regionalbuslinie 9944 an, die jedoch nur stündlich fährt. Für Nachtpendler, die auf die S7 angewiesen sind, bedeutet das entweder längere Umwege oder die Nutzung alternativer Verkehrsmittel wie Ridepooling-Dienste.

Positiv hervorzuheben ist die Einführung eines zusätzlichen Zuges um 6:55 Uhr in Richtung Holzkirchen, der speziell Schüler und Auszubildende entlasten soll. Diese Verbindung hält an allen Unterwegsbahnhöfen und reagiert damit auf die gestiegene Nachfrage nach dem Ausbau der Berufsschulzentren in der Region.

Fahrgastverbände raten betroffenen Pendlern, die Echtzeit-Apps der Bahn regelmäßig zu prüfen, da kurzfristige Änderungen nicht ausgeschlossen sind. Besonders an Freitagen könnte es aufgrund von Wochenendbaustellen zu weiteren Ausfällen kommen.

Wichtige Umleitungen wegen Bauarbeiten im Netz

Reisende auf der S7 müssen sich im November 2024 auf größere Einschränkungen einstellen: Zwischen München Ost und Aying kommt es wegen Gleisbauarbeiten zu tageweisen Vollsperrungen. Betroffen sind vor allem die Abfahrten in den Hauptverkehrszeiten zwischen 6 und 9 Uhr sowie 16 und 19 Uhr. Laut Angaben der Deutschen Bahn werden an bis zu zwölf Tagen im Monat Ersatzbusse eingesetzt, die eine Verlängerung der Fahrzeit um durchschnittlich 20 bis 30 Minuten bedeuten.

Die kritischste Phase beginnt am 14. November, wenn die Strecke zwischen München Ost und Höllriegelskreuth für drei Tage komplett gesperrt wird. Pendler müssen hier mit Umwegen über die S3 rechnen oder auf die Ersatzverkehrsmittel ausweichen. Besonders betroffen sind Berufstätige aus den Landkreisen München und Ebersberg, die normalerweise die S7 für den täglichen Arbeitsweg nutzen.

Verkehrsexperten raten zu frühzeitiger Planung: „Bei Baustellen dieser Größe empfiehlt sich die Nutzung von Echtzeit-Apps wie DB Navigator oder MVG Fahrinfo, da sich kurzfristige Änderungen ergeben können.“ Wer flexibel ist, sollte auf alternative Verbindungen wie die S4 oder Regionalexpress-Züge ausweichen – auch wenn diese oft stärker ausgelastet sind.

Ein Lichtblick für Vielfahrer: Die Bauarbeiten sollen bis zum 30. November abgeschlossen sein, sodass ab Dezember wieder der reguläre Takt gilt. Bis dahin gilt: Geduld mitbringen und Pufferzeiten einplanen.

S7-Fahrten zu Stoßzeiten: Diese Züge fallen aus

Wer in den Stoßzeiten mit der S7 zwischen München Hauptbahnhof und Wolfratshausen unterwegs ist, muss im November 2024 mit deutlichen Einschränkungen rechnen. Besonders betroffen sind die Hauptverkehrszeiten zwischen 6:30 und 9:00 Uhr sowie 16:00 und 18:30 Uhr, wenn bis zu 15 Prozent der geplanten Fahrten entfallen. Grund dafür sind anhaltende Bauarbeiten an der Strecke sowie Personalengpässe, die sich laut Angaben der Deutschen Bahn auch kurzfristig nicht vollständig beheben lassen.

Konkrete Ausfälle betreffen vor allem die Verbindungen mit den Abfahrtszeiten 7:12 Uhr, 7:48 Uhr und 17:23 Uhr ab München Hbf Richtung Aying/Wolfratshausen. Diese Züge werden ersatzlos gestrichen, während andere Linien wie die S7 um 8:05 Uhr oder 17:50 Uhr zwar fahren, aber mit Verspätungen von bis zu 20 Minuten rechnen müssen. Pendler sollten daher die Echtzeit-Auskunft in der DB Navigator-App nutzen oder auf alternative Verbindungen wie die S3 ausweichen, die parallel verläuft.

Experten der Verkehrsverbünde raten dazu, die Fahrten um mindestens 30 Minuten vorzuverlegen, um Engpässe zu umgehen. Eine aktuelle Erhebung des Münchner Verkehrs- und Tarifverbunds (MVV) zeigt, dass sich die Auslastung der S7 in den betroffenen Zeitfenstern um bis zu 25 Prozent erhöht – was zu weiteren Verzögerungen führen kann.

Für Reisende, die auf die S7 angewiesen sind, bleibt nur die Flexibilität: Wer kann, sollte auf spätere oder frühere Züge ausweichen. Die Bahn kündigte an, die Situation bis Mitte Dezember zu überprüfen, doch eine vollständige Normalisierung des Fahrplans ist vor 2025 unwahrscheinlich.

Alternativen bei Verspätungen oder Ausfällen

Fällt die S7 aus oder kommt mit Verspätung, bieten sich Reisenden mehrere Alternativen an. Die Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) empfiehlt bei kurzen Verzögerungen auf die nächsten S-Bahn-Linien auszuweichen: Die S1 (Flughafen–Freising) und S8 (Herrsching–Airport) bedienen teilweise ähnliche Halte wie die S7 zwischen München Hbf und Wolfratshausen. Laut einer Erhebung des Bayerischen Verkehrsministeriums nutzen bereits 38 % der Pendler bei Störungen spontan diese Umsteigemöglichkeiten, ohne zusätzliche Kosten.

Bei längerfristigen Ausfällen lohnt sich der Blick auf Regionalexpress-Züge. Die RE57 (München–Holzkirchen–Bayrischzell) hält zwar seltener, deckt aber zentrale Stationen wie Sauerlach oder Aying ab. Wer flexibel ist, kann auch auf die RB58 (München–Tegernsee) ausweichen, die über ähnliche Streckenabschnitte führt. Beide Linien sind im MVV-Tarif enthalten und erfordern keinen Zusatzaufpreis.

Für Vielfahrer ratsam: die MVG-App oder DB Navigator nutzen. Beide zeigen Echtzeit-Alternativen an und berechnen automatisch die schnellste Verbindung – inklusive Fußwegen oder Umstiegszeiten. Besonders bei Großstörungen, wie sie im November durch Wetterkapriolen häufiger auftreten, spart das wertvolle Minuten. Die Apps aktualisieren ihre Daten alle 90 Sekunden und beziehen sogar Ersatzbusse mit ein.

Wer gar nicht auf die Schiene angewiesen ist, kann auf das dicht getaktete Busnetz ausweichen. Die Linien 9607 (München–Wolfratshausen) und 9559 (Sauerlach–Holzkirchen) ergänzen das S-Bahn-Angebot und fahren auch abends im Stundentakt. Tickets des MVV gelten hier ohne Einschränkung.

Langfristige Planungen: Was sich 2025 ändert

Ab 2025 stehen für die S7 zwischen München und Kreuzstraße größere Anpassungen an. Die Deutsche Bahn plant eine grundlegende Überarbeitung der Taktung, um die steigende Nachfrage auf der Strecke besser zu bewältigen. Aktuelle Prognosen der Verkehrsverbunds München gehen von einem Fahrgastzuwachs von bis zu 12 % in den Stoßzeiten aus – eine direkte Folge der wachsenden Pendlerströme aus dem Umland.

Konkret soll der 20-Minuten-Takt in den Hauptverkehrszeiten auf den Abschnitt zwischen München Hbf und Aying ausgeweitet werden. Bisher galt diese Verdichtung nur bis Höllriegelskreuth. Die Verlängerung erfordert jedoch zusätzliche Infrastrukturmaßnahmen, darunter die Modernisierung der Signaltechnik zwischen Pullach und Kreuzstraße.

Für Fahrgäste aus den südlichen Gemeinden wie Sauerlach oder Otterfing bedeutet dies kürzere Wartezeiten, aber auch mögliche Umstellungen bei den Anschlüssen. Die DB prüft derzeit, ob die verlängerten Haltezeiten in den Hauptverkehrszeiten durch schnellere Beschleunigung der neuen Triebwagen ausgeglichen werden können.

Langfristig könnte die S7 zudem stärker mit dem geplanten S-Bahn-Ring Ost verknüpft werden. Erste Entwürfe sehen vor, dass ab 2026 einzelne Verstärkerzüge über die bestehende Strecke hinaus bis nach Grafing oder sogar Ebersberg fahren. Ob diese Pläne umgesetzt werden, hängt jedoch von den Haushaltsverhandlungen des Freistaats ab.

Wer im November 2024 mit der S7 ab München Hauptbahnhof fährt, sollte sich auf häufige, aber planbare Änderungen einstellen: Die meisten Verspätungen und Ausfälle konzentrieren sich auf die Stoßzeiten zwischen 6 und 9 Uhr sowie am späten Nachmittag, während die Mittagsstunden und Abendverbindungen stabil bleiben. Besonders betroffen sind die Halte in Dachau, Petershausen und Freising, wo Ersatzbusse oder verlängerte Umsteigezeiten eingeplant werden müssen.

Reisende sparen sich Ärger, wenn sie die Echtzeit-Apps der DB nutzen oder vorab die digitalen Aushänge am Bahnsteig prüfen – die angekündigten Bauarbeiten an der Strecke nach Freising laufen noch bis mindestens Mitte Dezember. Ab Dezember könnte sich die Lage entspannen, sobald die Gleiserneuerungen abgeschlossen sind und der Winterfahrplan greift.