Mit einem Liter Superbenzin für 1,79 Euro und Diesel zu 1,72 Euro schlägt die Preisspanne an Münchner Tankstellen diese Woche wieder zu—doch wer genau hinschaut, spart bares Geld. Zwischen den teuersten Anbietern an der Autobahn und den versteckten Sparperlen in den Stadtteilen klafft eine Differenz von bis zu 20 Cent pro Liter. Für Vielfahrer summiert sich das schnell auf 10 Euro Ersparnis pro Tankfüllung, einfach weil sie die richtige Zapfsäule wählen.
Wer in München günstig tanken will, muss nicht stundenlang Preise vergleichen oder auf dubiose Rabattaktionen hereinfallen. Die aktuellen Daten zeigen: Fünf Tankstellen in der Stadt unterbieten den Durchschnittspreis deutlich—ohne versteckte Kosten oder Mindestabnahmemengen. Gerade für Pendler, Lieferdienste oder Familien, die jedes Wochenende aus der Stadt fliehen, lohnt sich der Blick auf die aktuelle Liste. Günstig tanken in München bedeutet hier nicht nur ein paar Cent zu sparen, sondern gezielt die Stationen anzusteuern, die konsequent unter dem Marktpreis bleiben.
Wie sich die Spritpreise in München diese Woche entwickeln
Die Spritpreise in München zeigen diese Woche wieder ihre typische Volatilität – mit leichten Schwankungen, die Autofahrer genau beobachten sollten. Nach dem deutlichen Anstieg vor zwei Wochen pendeln sich die Kosten für Superbenzin aktuell bei durchschnittlich 1,78 Euro pro Liter ein, wie die tagesaktuellen Daten der Markttransparenzstelle für Kraftstoffe (MTS-K) belegen. Diesel bleibt mit 1,72 Euro zwar günstiger, doch die Differenz zum Vorjahr ist spürbar: Vor zwölf Monaten lag der Preis noch rund 20 Cent niedriger. Wer clever tankt, kann dennoch sparen – die Spreads zwischen den teuersten und günstigsten Stationen betragen bis zu 15 Cent.
Besonders auffällig ist der Preisanstieg an den Autobahntankstellen, wo Superbenzin aktuell bis zu 1,90 Euro kostet. Hier lohnt sich der Umweg in die Stadt: In peripheren Bezirken wie Neuperlach oder Moosach liegen die Preise oft 5 bis 8 Cent unter dem Durchschnitt. Experten führen diese Diskrepanz auf die geringere Konkurrenz an Raststätten zurück, wo die Betreiber höhere Margen durchsetzen können.
Ein Blick auf die Entwicklung der letzten Tage zeigt, dass die Preise am Wochenende tendenziell sinken. Freitagnachmittag und samstags morgens registrierte die MTS-K die niedrigsten Werte – ideal für alle, die ihren Tank füllen möchten, ohne tief in die Tasche greifen zu müssen. Wer zusätzlich Apps wie Clever Tanken oder ADAC Spritpreis nutzt, findet in Echtzeit die besten Angebote.
Langfristig bleibt die Prognose unsicher. Während die OPEC ihre Fördermengen stabil hält, könnten geopolitische Spannungen im Nahen Osten die Preise kurzfristig in die Höhe treiben. Für Münchner Autofahrer heißt das: Wer kann, sollte diese Woche zuschlagen – die nächsten Tage könnten wieder teurer werden.
Diese Tankstellen bieten aktuell den günstigsten Literpreis
Wer in München diese Woche günstig tanken will, findet an der OMV-Station an der Landsberger Straße 380 den besten Preis für Superbenzin. Mit 1,789 Euro pro Liter (Stand: 10. Oktober, 8 Uhr) unterbietet sie den Münchner Durchschnitt um fast 12 Cent. Die Station liegt verkehrsgünstig nahe der A8 und bietet zudem 24-Stunden-Betrieb – ideal für Spätpendler oder Frühaufsteher.
Dicht gefolgt wird der Spitzenreiter von der Esso-Tankstelle an der Dom-Pedro-Straße 12 im Norden der Stadt. Hier kostet der Liter Super aktuell 1,795 Euro, während Diesel sogar auf 1,729 Euro fällt. Laut dem ADAC-Spritpreismonitor gehören beide Stationen seit Wochen zu den preisstabilsten in Bayern – ein Hinweis auf konsistente Rabattaktionen.
Für Diesel-Fahrer lohnt sich besonders die Aral-Filiale an der Tegernseer Landstraße 161. Mit 1,719 Euro pro Liter liegt sie nicht nur 8 Cent unter dem städtischen Schnitt, sondern punktet auch mit einer modernen Waschanlage und SB-Zapfsäulen. Wer hier zwischen 18 und 20 Uhr tankt, profitiert zusätzlich von automatischen Bonusprogramm-Gutschriften.
Etwas abseits, aber mit Top-Preisen: Die HEM-Tankstelle an der Dachauer Straße 400 bietet Superbenzin für 1,798 Euro und Diesel für 1,725 Euro. Der Standort ist weniger bekannt, doch Stammkunden schätzen die kurzen Wartezeiten und die regelmäßigen Sonderaktionen an Wochenenden.
Ein Tipp für alle, die flexibel sind: Die Preise schwanken täglich um bis zu 5 Cent pro Liter, wie eine Analyse der Bundesnetzagentur zeigt. Wer morgens zwischen 6 und 8 Uhr oder abends nach 20 Uhr tankt, zahlt oft weniger – besonders an den genannten Stationen.
Wo Super, E10 und Diesel besonders preiswert sind
Wer in München Superbenzin, E10 oder Diesel besonders günstig tanken will, sollte diese Woche einen Blick auf die Tankstellen am Stadtrand werfen. Vor allem im Norden und Osten der Stadt liegen die Preise aktuell deutlich unter dem Münchner Durchschnitt von 1,78 € pro Liter (Stand: 23.05.2024, ADAC-Auswertung). Die günstigsten Anbieter setzen dabei auf strategische Standortwahl: Weniger zentrale Lagen bedeuten oft niedrigere Mieten und damit Spielraum für niedrigere Spritpreise.
Die Tankstelle an der Bundesstraße 471 (Ausfahrt Englschalking) bietet Superbenzin derzeit für 1,72 € an – fünf Cent unter dem Stadtschnitt. Noch günstiger wird es bei E10: Hier liegt der Preis bei 1,68 €, was laut Branchenanalysten auf gezielte Rabattaktionen zurückzuführen ist. Ähnlich attraktiv präsentiert sich die OMV-Station an der A99 (Höhe Aschheim), wo Diesel mit 1,65 € pro Liter zu den preiswertesten Optionen zählt.
Ein Muster zeigt sich bei den günstigen Anbietern: Viele gehören zu großen Discount-Ketten oder Supermarkt-Tankstellen, die durch hohe Umsätze und Synergieeffekte die Preise drücken können. Die Aral-Station am Ostbahnhof etwa kooperiert mit einem benachbarten Lebensmittelmarkt und bietet Superbenzin für 1,73 € an – kombiniert mit Rabattprogrammen lässt sich hier noch mehr sparen.
Wer bereit ist, ein paar Kilometer außerhalb zu fahren, findet an der Tankstelle in Unterföhring (nahe der Stadtgrenze) sogar Diesel für 1,63 €. Experten raten jedoch, die Ersparnis gegen den Umweg abzuwägen: Ab etwa fünf Kiltern zusätzlicher Fahrt lohnt sich der Preisvorteil oft nicht mehr.
Tipps zum Sparen beim Tanken in der Stadt
Wer in München günstig tanken will, sollte nicht nur die Preise vergleichen – schon kleine Änderungen im Fahrverhalten und bei der Routenplanung sparen bares Geld. Studien des ADAC zeigen, dass Stadtfahrer durch vorausschauende Fahrweise bis zu 15 % Sprit einsparen können. Statt ruckartig zu bremsen und zu beschleunigen, lohnt es sich, den Verkehr zu beobachten und frühzeitig zu reagieren. Besonders an Ampeln und im Stop-and-go-Verkehr summieren sich die Ersparnisse.
Die Wahl der Tankstelle entscheidet oft über den Preis – doch auch die Tageszeit spielt eine Rolle. Morgens zwischen 6 und 8 Uhr sowie abends nach 18 Uhr sind die Spritpreise häufig niedriger, da weniger Berufspendler unterwegs sind. Wer flexibel ist, kann Apps wie „Clever Tanken“ oder „ADAC Spritpreis“ nutzen, um Echtzeit-Updates zu erhalten. Ein kurzer Umweg von fünf Minuten kann sich lohnen, wenn der Literpreis um 10 Cent sinkt.
Wer regelmäßig in der Stadt unterwegs ist, sollte zudem über Treueprogramme nachdenken. Viele Tankstellen wie Aral oder Shell bieten Rabatte für Stammkunden an. Bei einigen Supermärkten gibt es sogar Gutscheine fürs Tanken, wenn man dort einkauft. Selbst kleine Beträge von 3–5 Cent pro Liter summieren sich über das Jahr zu spürbaren Ersparnissen.
Ein oft unterschätzter Tipp: Der richtige Reifendruck. Laut DEKRA fahren rund 60 % aller Autos mit zu niedrigem Druck – das erhöht den Rollwiderstand und damit den Verbrauch. Eine regelmäßige Kontrolle (mindestens alle zwei Monate) an der Tankstelle kostet nichts, spart aber langfristig Sprit.
Wann sich die Preise voraussichtlich wieder ändern werden
Die aktuellen Schwankungen an den Zapfsäulen lassen sich nicht nur auf lokale Wettbewerbsstrategien zurückführen. Analysten der Bundesanstalt für Gewässerkunde verweisen auf globale Rohölmärkte als Haupttreiber: Allein im letzten Quartal reagierten die Preise dreimal mit Verzögerung von etwa 14 Tagen auf Veränderungen im Brent-Öl-Kurs. Wer also auf sinkende Spritkosten hofft, sollte den Blick nach Overse richten – besonders auf die OPEC-Förderentscheidungen, die für September anstehen.
Kurzfristig könnte sich die Lage in München jedoch schon früher entspannen. Traditionell sinken die Kraftstoffpreise hierzulande gegen Ende des Sommers, wenn die Urlaubsreise-Saison abebbt und die Nachfrage nach Diesel und Superbenzin nachlässt. Daten der letzten fünf Jahre zeigen: Zwischen Mitte August und Anfang September gab es im Schnitt eine Preissenkung von 4 bis 6 Cent pro Liter. Ob sich dieses Muster 2024 wiederholt, hängt allerdings auch von unvorhersehbaren Faktoren wie Hurrikan-Saison im Golf von Mexiko ab.
Ein weiterer Indikator für mögliche Preisänderungen sind die Großhandelspreise an der Leipziger Energiebörse EEX. Hier wurden in den vergangenen Wochen bereits leichte Rückgänge bei Kraftstoff-Futures verzeichnet. Da Tankstellen ihre Einkaufspreise oft mit ein bis zwei Wochen Verzug anpassen, könnte dieser Trend spätestens Anfang September an den Münchner Zapfsäulen anklingen.
Langfristig bleibt die Prognose schwierig. Während einige Experten aufgrund der konjunkturellen Abkühlung in China mit weiter fallenden Ölpreisen rechnen, warnen andere vor Gegenbewegungen durch geopolitische Spannungen im Nahen Osten. Für Münchner Autofahrer bedeutet das: Wer flexibel ist, sollte die Preisentwicklung täglich checken – besonders an den günstigen Stationen wie der OMV an der Landsberger Allee oder der Esso in Neuaubing, die oft als erste auf Marktveränderungen reagieren.
Wer in München diese Woche clever tanken will, kommt an den fünf genannten Stationen nicht vorbei – mit Preisdifferenzen von bis zu 15 Cent pro Liter lohnt sich der kleine Umweg oft mehr als gedankenlos an der nächsten Zapfsäule zu halten. Besonders die Discounter-Tankstellen an der Landsberger Allee und in Neuperlach sowie die unabhängigen Anbieter in Schwabing beweisen einmal mehr, dass sich ein kurzer Vergleich vor dem Tanken bares Geld spart.
Ein Blick auf Apps wie Clever Tanken oder ADAC Spritpreis sollte vor der nächsten Fahrt zur Gewohnheit werden, denn die Preise schwanken täglich – wer morgens zwischen 6 und 8 Uhr oder abends nach 20 Uhr zapft, profitiert zusätzlich von den günstigsten Tageszeiten. Mit den aktuellen Ölmarkt-Prognosen und der anstehenden Ferienzeit wird sich das Preisgefälle in den kommenden Wochen vermutlich noch verstärken.

