Mit dem dritten Standort in der Münchner Innenstadt setzt Uniqlo seinen Expansionskurs in Deutschland konsequent fort – und zeigt dabei einmal mehr, wie Mode und lokale Identität verschmelzen können. Der neue Flagship-Store an der Kaufingerstraße 1-3 eröffnet nicht nur auf 1.200 Quadratmetern, sondern präsentiert als Highlight eine exklusive Kollektion in Zusammenarbeit mit dem FC Bayern München. Damit reagiert der japanische Modegigant gezielt auf die starke Nachfrage nach funktionaler Alltagskleidung mit regionalem Bezug, ein Konzept, das bereits die beiden bestehenden Uniqlo München-Filialen in der Marienstraße und am Marienplatz erfolgreich gemacht hat.
Für Münchner Kunden bedeutet die Eröffnung mehr als nur eine weitere Einkaufsadresse: Die Bayern-Kollektion, die unter anderem Trainingsjacken, T-Shirts und Accessoires im typischen Rot des Rekordmeisters umfasst, unterstreicht Uniqlos Strategie, globale Designs mit lokaler Fan-Kultur zu verbinden. Während die Marke weltweit für ihre minimalistischen Basics und innovativen Materialien wie Heattech bekannt ist, beweist der neue Uniqlo München-Store, dass selbst ein internationaler Player wie Uniqlo die Besonderheiten einer Stadt verstehen – und kommerziell umsetzen – kann. Die Eröffnung fällt zudem in eine Phase, in der die Münchner Einzelhandelslandschaft sich neu erfindet, mit immer mehr Marken, die auf Erlebnis und Exklusivität setzen.
Uniqlos Expansion in Deutschland: Warum München?
München zieht internationale Modeketten magisch an – und Uniqlo macht da keine Ausnahme. Die Entscheidung für den dritten Standort in der bayerischen Metropole folgt einer klaren Strategie: Die Stadt vereint Kaufkraft, globale Ausstrahlung und eine wachsende Nachfrage nach funktionaler Basismode. Mit einem Umsatz von über 1,2 Milliarden Euro im Textileinzelhandel 2023 (laut Handelsverband Deutschland) ist Bayerns Hauptstadt einer der umsatzstärksten Modemärkte des Landes. Doch es geht nicht nur um Zahlen. Münchens Mischung aus traditionellem Flair und urbanem Lifestyle passt perfekt zu Uniqlos Positionierung zwischen Alltagstauglichkeit und zeitlosem Design.
Der Standort am Marienplatz unterstreicht diese Ambitionen. Während andere Marken oft auf die luxuriöse Maximilianstraße setzen, wählt Uniqlo bewusst die frequenzstarke Innenstadtlage – ein Zeichen dafür, dass man nicht die Elite, sondern die breite Masse ansprechen will. Branchenbeobachter sehen darin einen kluen Schachzug: „Internationale Ketten, die in München Fuß fassen, setzen zunehmend auf zugängliche Lagen mit hoher Passantenfrequenz statt auf exklusive Nischen“, heißt es in einer aktuellen Marktanalyse.
Auch die exklusive Bayern-Kollektion spricht für die lokale Verankerung. Wo andere Filialen auf globale Einheitlichkeit setzen, geht Uniqlo hier gezielt auf Regionalstolz ein – ein Novum in der sonst so standardisierten Markenwelt des Unternehmens. Die Kooperation mit dem FC Bayern, deren Trikots seit Jahren zu den meistverkauften Fanartikeln Deutschlands zählen, untermauert diese Strategie. Nicht umsonst wurde München als erste deutsche Stadt für solche lokalen Kollektionen ausgewählt.
Dass der Expansionskurs gerade jetzt beschleunigt wird, überrascht nicht. Seit der ersten Filiale 2019 in Köln hat Uniqlo seine Präsenz in Deutschland systematisch ausgebaut, doch nirgends so konzentriert wie in Bayern. Mit drei Standorten in München und einem in Augsburg setzt das Unternehmen klar auf den Süden – eine Region, deren Wirtschaftskraft und Konsumfreude selbst in unsicheren Zeiten stabil bleibt.
Bayern München meets Minimalismus: Die exklusive Kollektion
Minimalismus trifft auf Tradition: Die exklusive Bayern München-Kollektion in Uniqlo’s neuem Münchner Store reduziert das Design auf das Wesentliche – ohne dabei die Identität des Rekordmeisters zu verwischen. Die limitierte Serie setzt auf klare Linien, reduzierte Farbpaletten und hochwertige Materialien, die Uniqlo’s japanische Ästhetik mit dem sportlichen Erbe des FC Bayern verbinden. Besonders auffällig ist das Spiel mit den Vereinsfarben Rot und Blau, die hier nicht als grelle Akzente, sondern als dezent eingewobene Details erscheinen. Laut einer aktuellen Studie des Deutschen Modeinstituts zu Sportmode-Kollaborationen steigt die Nachfrage nach reduzierten Designs im Fußballmerchandising seit 2022 um jährlich 18 Prozent – eine Lücke, die Uniqlo mit dieser Kollektion gezielt besetzt.
Das Herzstück bildet ein oversizedes T-Shirt aus weicher Baumwolle, das das Vereinswappen in einer minimalistischen Stickerei auf der Brust trägt. Daneben überzeugen ein schlicht geschnittener Hoodie mit eingearbeitetem Bayern-München-Schriftzug und eine leichte Jacke, deren Innenfutter diskret die typischen Rautenmuster des Clubs aufgreift. Die Materialwahl folgt Uniqlo’s Philosophie: atmungsaktiv, langlebig und für den Alltag konzipiert.
Auffällig ist der Verzicht auf aufdringliche Logos. Stattdessen setzen die Designer auf subtile Symbole wie die Jahreszahl 1900 – ein Verweis auf die Vereinsgründung – oder abstrakte Grafiken, die an die Architektur der Allianz Arena erinnern. Selbst die Verpackung folgt dem Konzept: schlichte Kartons in Anthrazit mit geprägtem Vereinsnamen.
Die Kollektion spricht damit nicht nur Fans an, sondern auch Modebewusste, die Wert auf zeitlose Basics mit lokalem Bezug legen. Dass sie ausschließlich im Münchner Store und online erhältlich ist, unterstreicht ihren exklusiven Charakter – ein strategischer Zug, der die Verbindung zwischen Stadt, Verein und Marke weiter stärkt.
Standort, Öffnungszeiten und was Kunden im neuen Store erwartet
Der dritte Uniqlo-Store in München schlägt seine Türen im Herzen der Stadt auf – direkt an der Kaufingerstraße 1-3, nur wenige Gehminuten vom Marienplatz entfernt. Mit einer Verkaufsfläche von rund 1.200 Quadratmetern auf zwei Etagen setzt das japanische Modehaus hier auf eine strategische Lage, die sowohl Touristen als auch Einheimische anzieht. Studien des Handelsforschungsinstituts Köln zeigen, dass Standorte in zentraler Innenstadtlage die Kundenfrequenz um bis zu 30 Prozent steigern können – ein Vorteil, den Uniqlo mit der Nähe zu öffentlichen Verkehrsmitteln und Fußgängerzonen voll ausschöpft.
Die Öffnungszeiten sind kundenfreundlich gestaltet: Montags bis samstags von 10 bis 20 Uhr, sonntags bleibt der Store geschlossen. Besonders praktisch für Berufstätige und Shopper mit vollem Terminkalender.
Im Inneren erwartet die Besucher das volle Uniqlo-Erlebnis – von den klassischen HeatTech-Funktionsshirts über die minimalistischen U-Kollektionen bis hin zur exklusiven Bayern München-Kooperation. Letztere umfasst limitierte T-Shirts, Hoodies und Accessoires im Clubdesign, die nur in diesem Store erhältlich sind. Die Regale sind nach dem typisch japanischen Prinzip der „LifeWear“-Philosophie organisiert: klare Linien, übersichtliche Präsentation und ein Fokus auf Alltagstauglichkeit. Wer schon einmal in einem Uniqlo-Store war, kennt das Konzept – doch die Münchner Filiale setzt mit lokalen Akzenten wie einer Fotowand mit Motiven der Isar und des Olympiastadions gezielt auf Heimatgefühl.
Für Familien gibt es einen extra Bereich mit Kinderkleidung in der unteren Etage, während oben die Herren- und Damenkollektionen Platz finden. Die Umkleidekabinen sind großzügig geschnitten, und an der Kasse wartet ein kontaktloses Bezahlsystem für schnellen Checkout. Wer online bestellt, kann seine Ware zudem bequem im Store abholen – ein Service, den laut einer aktuellen Umfrage der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) immer mehr Käufer in Deutschland nutzen.
Von UT-Shirts bis Heattech: Diese Uniqlo-Klassiker gibt es vor Ort
Wer den neuen Uniqlo-Store an der Kaufingerstraße betritt, wird sofort von den zeitlosen Basics begrüßt, die die Marke weltweit bekannt gemacht haben. Die Ultra Light Down-Jacken in knalligem Rot oder klassischem Schwarz hängen gleich links – ein Bestseller, der laut Unternehmensangaben allein 2023 über 2 Millionen Mal verkauft wurde. Daneben die legendären UT-Shirts mit ihren wechselnden Motiven: Von Kunstkooperationen mit Museen bis zu Popkultur-Ikonen wie Star Wars oder Studio Ghibli. München bekommt hier die volle Auswahl, inklusive der exklusiven Bayern-Kollektion.
Ein Regal weiter die Heattech-Serie, Uniqlos technologische Antwort auf deutsche Winter. Die dünnen, wärmespeichernden Unterzieh-Shirts und -Hosen nutzen eine spezielle Faserstruktur, die Körperwärme in feuchte Umgebungen besonders effizient hält. Ideal für Münchens unberechenbares Klima, wo morgens Frost und mittags Sonnenschein keine Seltenheit sind. Textilexperten loben die Serie seit Jahren für ihr Preis-Leistungs-Verhältnis – ein Heattech-Langarmshirt kostet ab 19,90 Euro.
Zwischen den Basics verstecken sich die weniger auffälligen, aber ebenso beliebten Ezy-Anzugjacken. Die unifarbenen Modelle aus stretchigem Material wirken im Büro seriös, knittern aber kaum und lassen sich nach Feierabend einfach in die Tasche stopfen. Eine Lösung für alle, die zwischen Isar-Spaziergang und Meeting pendeln. Neu in München: die erweiterte Farbpalette mit gedämpften Erdtönen, die speziell für den europäischen Markt entwickelt wurde.
Wer genau hinschaut, entdeckt auch die Kooperation mit dem Münchner Stadtmuseum. Limitierte UT-Shirts zeigen historische Motive wie das Alte Rathaus oder die Frauenkirche – ein Nischenprodukt, das Lokalpatrioten begeistern dürfte. Die Kollektion ist auf 500 Stücke begrenzt und nur im neuen Store erhältlich.
Mehr als Mode: Wie der Store lokale Projekte unterstützt
Der neue Uniqlo-Store in der Münchner Kaufingerstraße geht über reinen Modeverkauf hinaus. Seit der Eröffnung engagiert sich das Unternehmen aktiv in lokalen Sozial- und Kulturprojekten – eine Strategie, die laut einer Studie der Handelskammer München von 2023 bei 68 % der Verbraucher die Markenbindung stärkt.
Ein zentrales Projekt ist die Zusammenarbeit mit der Münchner Tafel. Regelmäßig spendet der Store Überschussware wie HeatTech-Kleidung an Obdachlosenunterkünfte und Flüchtlingsinitiativen. Besonders im Winter 2023/24 wurden über 1.200 wärmende Basics an Bedürftige verteilt – ohne Medienrummel, aber mit spürbarer Wirkung.
Kultur spielt ebenfalls eine Rolle. Im Rahmen der Bayern-Kollektion fördert Uniqlo junge Designer der Akademie der Bildenden Künste München. Drei Nachwuchstalente erhielten 2024 Stipendien für nachhaltige Modeprojekte, begleitet von Mentoring durch Uniqlo-Textilexperten. Die Ergebnisse werden im Store ausgestellt.
Auch Umweltinitiativen sind Teil des Engagements. Gemeinsam mit dem Münchner Abfallwirtschaftsbetrieb sammelt der Store gebrauchte Kleidung für Recyclingprogramme. Kunden können alte Textilien abgeben und erhalten im Gegenzug Rabattgutscheine – ein Modell, das seit Einführung vor sechs Monaten monatlich über 500 kg Stoff vor der Deponie bewahrt.
Mit dem dritten Standort in der Münchner Innenstadt und der exklusiven Bayern-Kollektion setzt Uniqlo einmal mehr auf lokale Verbundenheit – ohne dabei seinen minimalistischen, funktionalen Stil zu verraten. Die Kombination aus klassischer Basics, innovativen Materialien wie Heattech und dem kreativen Fußball-Tribute macht den neuen Store zu einem lohnenden Ziel für Modebewusste wie Sportfans gleichermaßen.
Wer die Kollektion live erleben möchte, sollte den Besuch mit einem Spaziergang durch die angrenzende Kaufingerstraße verbinden, wo sich Shopping und Münchner Flair ideal ergänzen. Besonders die limitierten Bayern-Designs könnten schnell vergriffen sein – ein zügiger Besuch lohnt sich also.
Wie Uniqlo die Balance zwischen globaler Marke und regionalem Bezug künftig weiter ausbaut, bleibt spannend zu beobachten.

