Mit 12 neuen kostenlosen Digitalkursen setzt die vhs München im Herbst ein klares Zeichen: Die Nachfrage nach digitaler Weiterbildung steigt rasant – allein im vergangenen Jahr verzeichnete die Einrichtung über 15.000 Buchungen für Online-Angebote. Von Programmiergrundlagen über KI-Einführungen bis hin zu Datenschutz im Alltag deckt das aktuelle Programm Themen ab, die direkt aus den aktuellen Herausforderungen der Arbeitswelt und des privaten Lebens greifen. Besonders auffällig ist der Fokus auf praxisnahe Formate, die auch Berufstätigen mit knappem Zeitbudget flexible Lernmöglichkeiten bieten.

Die vhs München reagiert damit gezielt auf eine Lücke im Weiterbildungsmarkt. Während viele Anbieter hohe Gebühren verlangen oder komplexe Vorbedingungen stellen, bleiben ihre Kurse bewusst niedrigschwellig – ohne versteckte Kosten, ohne komplizierte Anmeldeprozesse. Gerade für Münchner:innen, die sich berufsbegleitend weiterqualifizieren oder einfach sicherer im digitalen Raum bewegen wollen, eröffnet das Herbstprogramm konkrete Chancen. Die Bandbreite reicht von Kompaktworkshops am Wochenende bis zu mehrwöchigen Kursen mit Zertifikatsoption, allesamt geleitet von Dozent:innen mit Branchenerfahrung.

Von der Volkshochschule zur Digitalwerkstatt

Die Münchner Volkshochschule hat sich in den letzten Jahren vom klassischen Bildungsort zur modernen Digitalwerkstatt gewandelt. Was einst mit Schreibmaschinenkursen und Einführungen in die Textverarbeitung begann, umfasst heute ein breites Spektrum an digitalen Kompetenzen – von Programmieren für Anfänger bis hin zu KI-Grundlagen. Studien der Universität Hamburg zeigen, dass über 60 Prozent der Erwachsenen in Deutschland zwar täglich digitale Geräte nutzen, aber nur ein Drittel grundlegende Fähigkeiten wie Datenschutzeinstellungen oder Algorithmenverständnis beherrscht. Die vhs München schließt diese Lücke mit praxisnahen Formaten, die gezielt Alltagsfähigkeiten stärken.

Besonders auffällig ist der Wandel in der Zielgruppe. Während die Kurse vor einem Jahrzehnt vor allem von Berufseinsteigern oder Senioren besucht wurden, sitzen heute Quereinsteiger, Eltern in Elternzeit und sogar Rentner nebeneinander, die sich für Social-Media-Marketing oder digitale Verwaltungstools interessieren. Die Räumlichkeiten spiegeln diesen Shift wider: Neben klassischen Seminarzimmern gibt es nun Maker-Spaces mit 3D-Druckern und VR-Brillen, in denen Teilnehmer Projekte wie smarte Gartenbewässerung oder digitale Stadtpläne umsetzen.

Ein zentrales Element des neuen Programms ist die Verzahnung von Theorie und Praxis. Statt Frontalunterricht dominieren projektbasierte Formate, bei denen die Teilnehmer eigene Ideen entwickeln – etwa eine Website für den Verein oder eine App-Prototypen. Kooperationen mit lokalen Unternehmen und Start-ups ermöglichen es, reale Use-Cases in den Unterricht zu integrieren. So entstand im letzten Halbjahr ein Digitalisierungs-Konzept für einen Münchner Bio-Laden, das nun umgesetzt wird.

Dass die Nachfrage nach solchen Angeboten steigt, zeigt die Auslastung: Über 80 Prozent der Digitalkurse im Frühjahr waren innerhalb von zwei Wochen ausgebucht. Die vhs reagiert darauf mit flexibleren Buchungsoptionen und hybridem Unterricht, der Präsenz- und Online-Phasen kombiniert. Wer also im Herbst noch einen Platz ergattern will, sollte sich früh anmelden – die Wartelisten werden länger.

Diese Kurse machen Münchner fit für KI, Coding und Co.

Wer in München digitale Kompetenzen aufbauen will, findet im Herbstprogramm der Volkshochschule (vhs) zwölf neue kostenlose Kurse – von KI-Grundlagen bis zur eigenen Website. Besonders gefragt sind Angebote wie „Künstliche Intelligenz verstehen“, das Teilnehmenden zeigt, wie Algorithmen funktionieren und welche Tools im Alltag nützlich sind. Studien der Bitkom belegen, dass 68 Prozent der Berufstätigen in Deutschland digitale Fähigkeiten als entscheidend für ihre Karriere einschätzen. Die vhs reagiert darauf mit praxisnahen Formaten.

Für Einsteiger gibt es Kurse wie „Programmieren lernen mit Python“, in denen Schritt für Schritt die Basics vermittelt werden – ohne Vorkenntnisse. Wer lieber visuell arbeitet, kann sich im Workshop „Daten visualisieren mit Excel“ ausprobieren. Die Dozenten setzen auf kleine Gruppen, damit Fragen direkt geklärt werden.

Wer bereits Grundwissen hat, findet vertiefende Angebote wie „Maschinelles Lernen für Fortgeschrittene“ oder „Cybersicherheit im Homeoffice“. Hier steht der Transfer in den Berufsalltag im Fokus: Wie erkennt man Phishing-Mails? Wie optimiert man Workflows mit KI?

Alle Kurse sind bewusst niedrigschwellig gestaltet – Anmeldung per Klick, keine versteckten Kosten. Das Ziel: Münchner aller Altersgruppen sollen digitale Souveränität gewinnen, ob für den Job oder private Projekte.

So funktioniert die Anmeldung – ganz ohne Bürokratie

Wer bei der Volkshochschule München einen der neuen Digitalkurse belegen möchte, braucht weder Formulare noch lange Wartezeiten. Die Anmeldung läuft vollständig online über das VHS-Portal – in drei Schritten ist man durch. Zuerst wählt man den gewünschten Kurs aus dem Herbstprogramm aus, gibt persönliche Daten ein und bestätigt die Teilnahmebedingungen. Eine digitale Signatur ersetzt die sonst übliche Unterschrift, was den Prozess deutlich beschleunigt.

Besonders praktisch: Die VHS München hat die Hürden bewusst niedrig gehalten. Laut einer aktuellen Studie des Bundesinstituts für Berufsbildung scheitern über 40 % der Interessierten an Weiterbildungen an komplizierten Anmeldeverfahren. Hier entfällt selbst der Postweg – die Bestätigung kommt per E-Mail, der Kurszugang wird direkt freigeschaltet.

Für alle, die Unterstützung brauchen, gibt es eine Hotline unter 089 48006-6239 oder einen Live-Chat auf der Website. Die Berater helfen nicht nur bei technischen Fragen, sondern auch dabei, den passenden Kurs zu finden. Wer unsicher ist, ob die eigenen Vorkenntnisse ausreichen, kann vorab einen kurzen Digital-Check machen – das dauert keine fünf Minuten.

Einziger Vorbehalt: Einige Kurse haben begrenzte Plätze. Wer sich früh entscheidet, sichert sich den Wunschtermin. Die meisten Angebote starten ab September, doch die Anmeldung ist bereits jetzt möglich. Und wer doch lieber vor Ort beraten werden möchte, kann einfach in einer der VHS-Geschäftsstellen vorbeischauen – Terminvereinbarung empfiehlt sich.

Warum die Kurse mehr als nur Technik vermitteln

Die neuen Digitalkurse der Münchner Volkshochschule gehen weit über die reine Vermittlung technischer Fähigkeiten hinaus. Studien der Universität Hamburg zeigen, dass 78 Prozent der Teilnehmer:innen an ähnlichen Angeboten vor allem eines gewinnen: ein gestärktes Selbstvertrauen im Umgang mit digitalen Herausforderungen. Wer hier lernt, wie man Online-Formulare ausfüllt oder Videokonferenzen sicher nutzt, verlässt den Kurs oft mit mehr als nur einem Zertifikat – nämlich mit der Gewissheit, im digitalen Alltag nicht abgehängt zu werden.

Besonders im Fokus steht die praktische Anwendung. Statt trockener Theorie üben die Teilnehmenden direkt, was sie im Beruf oder Privatleben brauchen. Eine Rentnerin lernt vielleicht, wie sie mit ihrer Enkelin per Tablet in Kontakt bleibt; ein Berufseinsteiger trainiert das Erstellen überzeugender Bewerbungen mit digitalen Tools. Die Kurse sind bewusst niedrigschwellig gestaltet, um Ängste abzubauen und Neugier zu wecken.

Doch es geht nicht nur um Einzelkämpfer:innen. Die Gruppenarbeit fördert den Austausch zwischen Generationen und Kulturen – ein typisches VHS-Markzeichen. Wer schon einmal erlebt hat, wie eine 20-Jährige einer 65-Jährigen geduldig erklärt, was ein QR-Code ist, weiß: Hier entstehen Verbindungen, die weit über den Bildschirm hinausreichen. Solche Begegnungen machen die Kurse zu mehr als nur Weiterbildung; sie werden zu kleinen gesellschaftlichen Laboren.

Am Ende profitiert auch die Stadt davon. Digitalkompetenz ist längst kein Luxus mehr, sondern eine Voraussetzung für Teilhabe – ob beim Online-Behördengang, der Jobsuche oder der Organisation von Nachbarschaftshilfe. Die VHS München setzt mit ihrem kostenlosen Angebot genau dort an, wo andere Institutionen oft scheitern: bei den Menschen, die sich digitale Bildung sonst nicht leisten könnten.

Was nach dem Herbstprogramm kommt: Pläne für 2025

Das Herbstprogramm der Münchner Volkshochschule markiert erst den Anfang einer größeren Digitaloffensive. Bereits für 2025 sind konkrete Erweiterungen geplant, die über die aktuellen 12 kostenlosen Kurse hinausgehen. Laut einer internen Umfrage unter Teilnehmenden der VHS Digitalangebote aus dem Frühjahr 2024 besteht besonders großer Bedarf an vertiefenden Modulen zu KI-gestützter Bürosoftware und datenschutzkonformen Cloud-Lösungen – Themen, die im kommenden Jahr Priorität erhalten sollen.

Geplant ist die Einführung eines gestuften Lernpfads, der von Grundlagen bis zu Zertifikatskursen reicht. Dabei setzt die VHS auf Kooperationen mit lokalen Tech-Unternehmen, um Praxisbezug und Arbeitsmarktrelevanz zu sichern. Ein Pilotprojekt mit einer Münchner IT-Firma im Bereich Cybersecurity startet voraussichtlich im ersten Quartal 2025.

Auch die Zielgruppen werden ausgeweitet: Neben Berufstätigen und Senioren rücken nun gezielt Eltern und Lehrkräfte in den Fokus. Spezielle Formate zu digitaler Medienkompetenz für Familien sind in Vorbereitung, darunter Workshops zum sicheren Umgang mit sozialen Netzwerken. Die Stadt München unterstützt diese Initiative mit zusätzlichen Mitteln aus dem Digitalisierungsbudget.

Technisch wird die VHS ihre Plattform modernisieren, um interaktive Live-Streaming-Optionen und On-Demand-Inhalte anzubieten. Damit reagiert man auf die wachsende Nachfrage nach flexiblen Lernzeiten – ein Trend, den auch der aktuelle Bildungsmonitor Digitalisierung der Kultusministerkonferenz bestätigt: Über 60 Prozent der Weiterbildungsinteressierten in Bayern bevorzugen hybride Formate.

Die Volkshochschule München setzt mit ihrem Herbstprogramm einmal mehr ein starkes Zeichen für digitale Teilhabe: 12 kostenlose Kurse bieten Einstiegsmöglichkeiten für alle, die ihre Kompetenzen in Sachen KI, Programmierung oder Mediennutzung ausbauen wollen – ganz ohne finanzielle Hürden. Besonders überzeugend ist die Mischung aus Grundlagenwissen für Neulinge und vertiefenden Formaten für Fortgeschrittene, die zeigt, wie lebenslanges Lernen konkret aussehen kann.

Wer noch zögert, sollte sich die übersichtliche Kursauswahl auf der vhs-Website genauer ansehen und direkt einen Platz reservieren, denn die Nachfrage nach solchen Angeboten steigt stetig. Die Anmeldung läuft unkompliziert online, und mit den flexiblen Zeitslots lässt sich das Lernen gut in den Alltag integrieren.

Mit Initiativen wie dieser beweist die vhs München, dass digitale Bildung kein Privileg sein darf – und macht Lust auf mehr innovative Bildungsformate in der Zukunft.