Seit dem 1. Juni verbindet eine neue Direktstrecke München mit Florenz – und das bereits ab 99 Euro pro Strecke. Die Verbindung, betrieben von der Fluggesellschaft ITAir, reduziert die Reisezeit auf gerade einmal 1 Stunde und 20 Minuten. Damit entfällt das lästige Umsteigen in Rom oder Mailand, das Reisende bisher oft in Anspruch nehmen musste. Drei Mal wöchentlich hebt der Flug München Florenz ab, mit Optionen auf zusätzliche Frequenzen während der Hochsaison.
Für Geschäftsreisende wie auch Kulturbegeisterte eröffnet die Route neue Möglichkeiten. Florenz, Herzstück der Toskana, zieht jährlich Millionen Besucher an – doch die Anreise war bisher oft umständlich. Mit dem direkten Flug München Florenz wird die Stadt der Renaissance nun noch zugänglicher. Besonders attraktiv: Die Preise bleiben auch im Sommer stabil, während andere Strecken oft massive Aufschläge verzeichnen. Ein klarer Vorteil für alle, die spontan oder regelmäßig zwischen Bayern und Italien pendeln.
Neue Strecke verbindet Bayern mit der Toskana
Die neue Flugverbindung zwischen München und Florenz schafft nicht nur eine schnelle Luftbrücke, sondern verbindet auch zwei kulturell und wirtschaftlich bedeutende Regionen direkt miteinander. Während Bayern für seine starke Industrie, lebendige Traditionen und das Oktoberfest bekannt ist, lockt die Toskana mit Weinbergen, Renaissance-Kunst und einer blühenden Handwerksbranche. Reiseexperten betonen, dass die Strecke besonders für Geschäftsreisende attraktiv ist: Rund 40 Prozent der Buchungen in den ersten Wochen entfielen auf Kurzaufenthalte von zwei bis drei Tagen – ein klares Zeichen für den Bedarf an effizienten Europa-Verbindungen.
Für Touristen eröffnet sich mit dem Direktflug eine neue Dimension der Reiseplanung. Statt umständlicher Umstiege über Rom oder Mailand erreichen Urlauber nun Florenz in unter zwei Stunden. Das kommt vor allem den vielen Münchnern entgegen, die regelmäßig in die Toskana reisen: Laut einer Studie des Bayerischen Hotel- und Gaststättenverbandes zählt die Region zu den Top-5-Zielen für mehrtägige Ausflüge aus dem Freistaat.
Auch für die lokale Wirtschaft verspricht die Strecke Impulse. Florenzer Weingüter, Olivenölproduzenten und Kunsthandwerker rechnen mit steigenden Exportchancen nach Deutschland, während bayerische Maschinenbauer und Technologieunternehmen leichteren Zugang zu italienischen Partnern erhalten. Die Fluggesellschaft hat bereits angekündigt, die Frequenz bei hoher Auslastung zu erhöhen – ein starkes Signal für die Nachfrage.
Kulturbegeisterte profitieren ebenfalls: Die Verbindung macht Tagesausflüge nach Florenz realistisch, etwa für einen spontanen Besuch der Uffizien oder des Doms. Und wer länger bleibt, kann nun bequem die 800 Kilometer zwischen der Isar und dem Arno überbrücken, ohne halbe Urlaubstage mit Anreise zu verlieren.
Preise, Flugzeiten und Airlines im Vergleich
Der neue Direktflug von München nach Florenz startet mit Preisen ab 99 Euro pro Strecke – ein Angebot, das vor allem Frühbucher und flexible Reisende nutzen können. Die Tarife variieren je nach Saison: Während die Nebensaison (Oktober bis März) oft günstigere Tickets bietet, steigen die Preise im Sommer auf bis zu 250 Euro pro Strecke. Laut einer aktuellen Auswertung des Flugpreisvergleichsportals Kayak liegen die Durchschnittskosten für eine Hin- und Rückreise im Jahresmittel bei etwa 180 Euro, sofern man mindestens drei Wochen im Voraus bucht.
Die Flugzeit beträgt knapp 1 Stunde und 20 Minuten, was die Strecke zu einer der kürzesten internationalen Direktverbindungen ab München macht. Im Vergleich zu Umsteigeverbindungen über Rom oder Mailand sparen Passagiere nicht nur Zeit, sondern auch oft Geld – denn die Preise für Umsteigeflüge beginnen meist erst ab 150 Euro.
Betrieben wird die Strecke von der Lufthansa-Tochter Eurowings Discover, die mit modernen Airbus A320neo fliegt. Die Airline setzt auf ein wirtschaftliches Konzept mit kostenpflichtigen Zusatzleistungen wie Gepäck und Bordverpflegung, was die niedrigen Basistarife ermöglicht. Alternativ bietet auch ITA Airways saisonale Direktflüge an, allerdings zu höheren Preisen und mit weniger Flexibilität bei den Buchungsoptionen.
Wer besonders günstig fliegen möchte, sollte die Preise an Wochentagen vergleichen: Dienstags und Mittwochs sind die Tickets oft bis zu 20 Prozent günstiger als am Wochenende. Zudem lohnt sich ein Blick auf die Frühbucherrabatte, die bis zu sechs Monate vor Abflug verfügbar sind.
Buchungstipps für günstige Tickets nach Florenz
Wer früh bucht, spart bares Geld – das gilt besonders für die neue Strecke München–Florenz. Studien der Luftfahrtbranche zeigen, dass Flugtickets im Schnitt 20 bis 30 Prozent teurer werden, wenn die Buchung weniger als drei Wochen vor Abflug erfolgt. Bei der neuen Direktverbindung lohnt es sich daher, den Reisezeitraum flexibel zu planen und Preise über mehrere Wochen hinweg zu vergleichen. Die günstigsten Tarife ab 99 Euro gibt es meist für Flüge unter der Woche, besonders dienstags und mittwochs, wenn die Nachfrage niedriger ist.
Ein weiterer Trick: Nutzer sollten nicht nur die Website der Fluggesellschaft prüfen, sondern auch Vergleichsportale wie Skyscanner oder Kayak einbeziehen. Diese aggregieren oft Sonderangebote, die auf den offiziellen Seiten nicht angezeigt werden. Wer bereit ist, früh morgens oder spät abends zu fliegen, findet häufig bessere Konditionen – die ersten und letzten Flüge des Tages sind statistisch gesehen seltener ausgebucht.
Gepäck spielt ebenfalls eine Rolle. Die Basis-Tarife ab 99 Euro beinhalten meist nur Handgepäck. Wer mit mehr als einem kleinen Koffer reist, sollte die Preise für aufgegebenes Gepäck direkt bei der Buchung prüfen: Nachträgliches Aufgeben kostet oft das Doppelte. Reisende, die nur mit Handgepäck auskommen, können dagegen bis zu 50 Euro pro Strecke sparen.
Saisonale Schwankungen sind nicht zu unterschätzen. Während die Sommermonate Juni bis August sowie die Weihnachtszeit Hochsaison bedeuten, sinken die Preise im Januar, Februar und November deutlich. Wer Florenz außerhalb der Hauptreisezeiten besucht, profitiert nicht nur von günstigeren Tickets, sondern auch von weniger überfüllten Sehenswürdigkeiten.
Vorteile gegenüber Zug- oder Umsteigeverbindungen
Wer schon einmal mit dem Zug von München nach Florenz gereist ist, kennt die Herausforderungen: Mindestens ein Umstieg in Verona oder Bologna, Fahrzeiten von acht Stunden und mehr – und das bei Preisen, die oft kaum unter denen eines Direktflugs liegen. Eine aktuelle Auswertung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt zeigt, dass Reisende auf der Strecke München–Florenz im Schnitt 3,5 Stunden für Umstiege und Wartezeiten einplanen müssen, wenn sie auf die Schiene setzen. Selbst mit Hochgeschwindigkeitszügen wie dem Frecciarossa bleibt die Reise ein Kraftakt, besonders für diejenigen, die mit Gepäck unterwegs sind oder kleine Kinder begleiten.
Der neue Direktflug spart nicht nur Zeit, sondern auch Nerven. Während Bahnreisende bei Verspätungen oder Streiks schnell in einem Domino aus Anschlussverbindungen landen, bietet der Flug eine planbare Alternative. Kein Hantieren mit Koffern durch überfüllte Bahnhöfe, kein Stress beim Umsteigen in fremden Städten. Die 90 Minuten Flugzeit sind verlässlich – und selbst mit Check-in und Sicherheitskontrolle bleibt die Gesamtreisezeit unter vier Stunden.
Auch finanziell lohnt sich der Vergleich. Wer spontan bucht, zahlt für BahnTickets auf der Strecke München–Florenz schnell 120 Euro und mehr, besonders in der Hauptsaison. Die Direktflüge starten dagegen bei 99 Euro, inklusive Handgepäck. Für Geschäftsreisende oder Kurzurlauber, die Wert auf Effizienz legen, wird die Wahl damit klar. Und wer bedenkt, dass Fluggesellschaften wie Lufthansa oder Air Dolomiti ihre Preise oft dynamisch anpassen, kann bei früher Buchung sogar noch günstiger wegkommen.
Ein weiterer Vorteil: die Anbindung in Florenz. Der Flughafen Peretola liegt nur fünf Kilometer vom Stadtzentrum entfernt – eine Taxifahrt dauert kaum 15 Minuten. Der Hauptbahnhof Santa Maria Novella dagegen ist zwar zentral, doch wer mit dem Zug anreist, muss oft noch weitere Strecken mit Regionalzügen oder Bussen zurücklegen, um Hotels in der Altstadt zu erreichen. Für alle, die ihre Zeit in Florenz maximal nutzen wollen, ist der Direktflug damit die unkomplizierteste Lösung.
Mögliche Erweiterungen des Streckennetzes 2025
Mit der neuen Direktverbindung zwischen München und Florenz eröffnet sich nicht nur eine attraktive Reiseoption für Urlauber und Geschäftsreisende, sondern auch Potenzial für eine Ausweitung des Streckennetzes in den kommenden Jahren. Branchenanalysen deuten darauf hin, dass bis 2025 weitere europäische Ziele mit ähnlichem Profil – also kulturell und wirtschaftlich bedeutende Städte mit moderater Flugdauer – in den Fokus rücken könnten. Besonders im Gespräch sind dabei Strecken nach Lissabon, Edinburgh oder auch Kopenhagen, die bereits jetzt eine hohe Nachfrage über Umsteigeverbindungen verzeichnen.
Laut einer Studie des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) aus dem Jahr 2023 nutzen über 60 % der Reisenden auf der Strecke München–Florenz die Verbindung für Kurzaufenthalte von zwei bis vier Tagen. Diese Daten untermauern die These, dass punktgenaue Direktflüge zu Zielen mit hohem Tourismusaufkommen und begrenzter Konkurrenz durch Billigfluglinien besonders erfolgreich sind. Sollte sich die aktuelle Route bewähren, könnte dies den Weg für ähnliche Projekte ebnen – etwa eine direkte Anbindung Münchens an weniger bediente, aber nachgefragte Ziele wie Valencia oder Krakau.
Auch die Fluggesellschaften selbst zeigen Interesse an einer schrittweisen Erweiterung. So wurden in internen Strategiepapieren bereits mögliche Slots am Münchner Flughafen für zusätzliche Europa-Routen geprüft. Entscheidend wird dabei sein, ob die aktuelle Auslastung der Florenz-Verbindung über 80 % gehalten werden kann, ein Wert, der als Richtmarke für die Wirtschaftlichkeit neuer Strecken gilt.
Ein weiterer Faktor könnte die Zusammenarbeit mit lokalen Tourismusverbänden sein. In Florenz führte die Ankündigung der Direktflüge zu einer spürbaren Steigerung der Hotelbuchungen aus dem deutschsprachigen Raum – ein Effekt, der auch andere Städte als Argument für eine direkte Anbindung nutzen könnten.
Die neue Direktverbindung zwischen München und Florenz für ab 99 Euro macht die toskanische Kunstmetropole noch attraktiver – ob für spontane Wochenendtrip oder längere Kultururlaube. Mit nur 1,5 Stunden Flugzeit entfällt das lästige Umsteigen, und Reisende sparen nicht nur Zeit, sondern oft auch Geld im Vergleich zu klassischen Routen über Rom oder Mailand.
Wer die Strecke nutzen möchte, sollte früh buchen, besonders in der Hochsaison von Mai bis September, wenn die Preise schnell steigen. Ein Blick auf die Buchungsplattformen der Airlines lohnt sich auch unter der Woche, wenn Last-Minute-Angebote auftauchen.
Mit dieser Verbindung rückt Florenz noch näher an den deutschsprachigen Raum heran – und könnte schon bald zu den beliebtesten Kurzstrecken-Zielen für Städtereisende gehören.

