Mit einem spektakulären Looping und einer Höchstgeschwindigkeit von 70 km/h setzt die neue 25-Meter-Achterbahn im Funpark München Maßstäbe für Adrenalin-Fans. Die Stahlkonstruktion, die seit Wochen die Skyline des Parks dominiert, wurde heute offiziell für Besucher freigegeben – und verspricht mit drei Inversionen und einer Strecke von 800 Metern ein Fahrvergnügen der Extraklasse. Bereits in den Testfahrten sorgte die Bahn für Begeisterung, als erste Passagiere die schwindelerregenden Kurven und den steilen Abstieg aus 22 Metern Höhe erlebten.
Für den Funpark München markiert die Eröffnung nicht nur eine technische Meisterleistung, sondern auch eine strategische Aufwertung des Angebots. In einer Region, in der Freizeitparks um Besucher konkurrieren, setzt der Park mit der Investition von 4,8 Millionen Euro ein klares Zeichen: Hier entsteht ein Erlebnis, das über klassische Karussells hinausgeht. Besonders Familien und Thrill-Suchende dürften die Neuerung zu schätzen wissen – schließlich kombiniert die Bahn atemberaubende Action mit modernster Sicherheitstechnik.
Münchens Funpark wächst seit 30 Jahren
Seit drei Jahrzehnten prägt der Funpark München die Freizeitlandschaft der Region – und wächst stetig. Was 1994 als bescheidenes Familienunternehmen mit einer Handvoll Attraktionen begann, hat sich zu einem der größten Vergnügungsparks Süddeutschlands entwickelt. Heute erstreckt sich das Gelände über 12 Hektar und zieht jährlich rund 450.000 Besucher an, wie aktuelle Zahlen der Parkleitung zeigen.
Die Erfolgsgeschichte basiert auf einer klaren Philosophie: kontinuierliche Investitionen in Innovation und Sicherheit. Während andere Parks auf spektakuläre Einmalprojekte setzten, baute der Funpark München sein Angebot systematisch aus. Jedes Jahr kamen neue Fahrgeschäfte hinzu, von sanften Kinderkarussells bis zu rasanten Achterbahnen. Besonders die Kombination aus traditionellen Jahrmarktsattraktionen und modernen High-Tech-Fahrten machte den Park für alle Altersgruppen attraktiv.
Experten aus der Freizeitbranche heben vor allem die strategische Standortwahl hervor. Die Nähe zur Messestadt Riem und die gute Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr spielten eine entscheidende Rolle. Statt auf abgelegenen Flächen zu expandieren, nutzte der Park die bestehende Infrastruktur und entwickelte sich so zu einem festen Bestandteil des Münchner Freizeitangebots.
Doch nicht nur die Größe, sondern auch das Konzept überzeugte. Während viele Vergnügungsparks auf saisonale Öffnungszeiten setzten, blieb der Funpark München ganzjährig geöffnet – mit wechselnden Themenbereichen für jede Jahreszeit. Diese Flexibilität sicherte nicht nur Arbeitsplätze, sondern schuf auch eine treue Stammkundschaft.
Höhenflug mit 70 km/h und Looping
Mit einem atemberaubenden Tempo von 70 Kilometern pro Stunde jagt die neue Achterbahn im Funpark München ihre Fahrgäste durch enge Kurven und einen spektakulären Looping. Die 25 Meter hohe Konstruktion setzt Maßstäbe für Adrenalin-Fans: Innerhalb von nur 90 Sekunden durchlaufen die Wagen drei Steilabfahrten, zwei Korkenzieher und eine 360-Grad-Drehung, die selbst erfahrene Achterbahn-Veteranen ins Schwitzen bringt.
Besonders beeindruckend ist die technische Präzision der Anlage. Laut Angaben des TÜV Süd, der die Sicherheit der Bahn zertifiziert hat, wurden über 1.200 Schweißnähte und 800 Meter Schienen millimetergenau verbaut. Die Beschleunigung in der ersten Abfahrt erreicht kurzzeitig 3,5 G – ein Wert, der mit dem Start einer Raumfähre vergleichbar ist.
Der Looping in 18 Metern Höhe gilt als Herzstück der Strecke. Hier werden die Fahrgäste für etwa zwei Sekunden kopfüber durch die Luft geschleudert, bevor es in eine rasante Kurve geht. Die Ingenieure haben die Form des Loopings extra so gestaltet, dass die Zentrifugalkraft gleichmäßig verteilt wird und der menschliche Körper die Belastung besser verkraftet.
Nicht nur die Geschwindigkeit, auch die optische Gestaltung überzeugt: Die leuchtend blauen Schienen kontrastieren mit den neon-gelben Wagen, die nachts durch LED-Beleuchtung noch spektakulärer wirken. Wer mutig genug ist, kann die Fahrt sogar in der ersten Reihe wagen – mit freiem Blick in die Tiefe.
Sicherheitstechnik aus bayerischer Entwicklung
Hinter den spektakulären Loopings und rasanten Abfahrten der neuen 25-Meter-Achterbahn im Funpark München steckt bayerische Präzisionsarbeit – besonders beim Thema Sicherheit. Die Technik stammt von einem Münchner Ingenieurbüro, das seit über 15 Jahren mit Freizeitparks weltweit zusammenarbeitet. Jedes Element, von den magnetischen Bremsen bis zu den redundanten Steuerungssystemen, wurde nach den strengen Richtlinien der DIN EN 13814 entwickelt, der europäischen Norm für Fahrgeschäfte. Besonders stolz ist man auf die Eigenentwicklung eines Echtzeit-Überwachungssystems, das alle 0,2 Sekunden die Belastungswerte der Schienen misst – eine Technologie, die sonst nur bei Hochgeschwindigkeitszügen zum Einsatz kommt.
Die Bremsen der Achterbahn reagieren nicht nur auf vorprogrammierte Punkte, sondern passen sich dynamisch an Gewicht und Geschwindigkeit der Züge an. Dies reduziert den Verschleiß um bis zu 30 Prozent, wie interne Tests zeigen. Für die Konstruktion der Sicherheitsbügel griffen die Entwickler auf Erkenntnisse aus der Automobilindustrie zurück: Die Gurt-Systeme ähneln denen moderner Rennwagen, bieten aber durch zusätzliche Schulterpolsterung mehr Komfort für wiederholte Fahrten.
Ein oft unterschätzter Faktor ist die Wartung. Hier setzt der Funpark München auf ein digitales Logbuch, das jede Inspektion, jedes ausgetauschte Teil und jede Kalibrierung der Sensoren dokumentiert. Die Daten fließen direkt in eine Cloud, auf die sowohl Parktechniker als auch externe Prüfer der TÜV SÜD zugreifen können. So lässt sich jederzeit nachvollziehen, ob die Bahn die vorgeschriebenen Sicherheitsintervalle einhält – oder ob Handlungsbedarf besteht, bevor ein Problem entsteht.
Besucher merken von alldem wenig. Sie erleben nur das Adrenalin, wenn der Zug mit 85 km/h in den ersten Abgrund stürzt. Doch genau das ist der Punkt: Gute Sicherheitstechnik bleibt unsichtbar.
Preise, Öffnungszeiten und Tipps für Besucher
Der Eintritt in den Funpark München kostet für Erwachsene 39,90 Euro, Kinder zwischen 4 und 12 Jahren zahlen 29,90 Euro. Familienkarten (2 Erwachsene + 2 Kinder) sind für 119 Euro erhältlich. Laut einer aktuellen Umfrage des Deutschen Freizeitverbands liegen diese Preise im Mittelfeld deutscher Freizeitparks – besonders im Vergleich zu ähnlichen Attraktionen in Bayern. Wer nur die neue 25-Meter-Achterbahn testen möchte, kann ein Tages-Ticket speziell für die Bahn für 19,90 Euro erwerben, das jedoch keinen Zutritt zu anderen Attraktionen gewährt.
Geöffnet hat der Park täglich von 10 bis 18 Uhr, an Wochenenden und in den bayerischen Ferien bis 20 Uhr. Die Kassen schließen jeweils eine Stunde vor Parkende. Besucher sollten beachten, dass die Warteschlangen an der Achterbahn in den ersten Wochen nach Eröffnung deutlich länger ausfallen können – Experten empfehlen, früh morgens oder nach 16 Uhr zu kommen, um Wartezeiten zu minimieren.
Für einen reibungslosen Besuch lohnt es sich, Tickets online vorzubuchen. Die digitale Warteschlange spart nicht nur Zeit, sondern sichert auch den Eintritt an stark frequentierten Tagen. Parkplätze kosten 5 Euro pro Tag, sind aber bei Online-Buchung des Eintritts oft im Preis enthalten. Wer mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreist, nutzt am besten die S-Bahn-Linie S8 bis zur Haltestelle „Funpark München“ – der Fußweg beträgt dann nur zehn Minuten.
Besucher mit Kleinkindern finden im Park mehrere Wickelräume und einen ruhigen Rückzugsbereich nahe des Eingangs. Für Rollstuhlfahrer steht ein spezieller Zugang zur Achterbahn bereit, der über das Besucherzentrum angefragt werden muss. Wer Hunger bekommt, sollte die regionalen Spezialitäten im „Bayerischen Biergarten“ des Parks probieren – die Portionen sind großzügig bemessen, die Preise mit 12 bis 15 Euro pro Hauptgericht fair.
Nächste Attraktion schon in Planung
Der Funpark München gibt sich mit der neuen 25-Meter-Achterbahn nicht zufrieden. Bereits jetzt laufen hinter den Kulissen die Vorbereitungen für die nächste große Attraktion, die Besucher ab 2026 begeistern soll. Laut einer internen Projektstudie der Deutschen Freizeitpark-Vereinigung investieren Parks dieser Größe durchschnittlich alle drei bis vier Jahre in neue Hauptattraktionen, um die Besucherzahlen stabil zu halten – eine Strategie, die der Funpark konsequent verfolgt.
Geplant ist ein interaktives Dark-Ride-Erlebnis, das moderne Projektionstechnik mit physischen Spezialeffekten kombiniert. Anders als bei klassischen Achterbahnen steht hier die Geschichte im Vordergrund: Besucher durchqueren in langsam fahrenden Wagen eine mysteriöse Unterwasserwelt, gesteuert durch Echtzeit-Animationen und sensorische Effekte. Die Technik stammt von einem Münchner Start-up, das bereits ähnliche Systeme für internationale Parks entwickelt hat.
Die Bauarbeiten sollen im Herbst 2025 beginnen, sobald die Genehmigungsverfahren abgeschlossen sind. Der Funpark rechnet mit einer Bauzeit von etwa zwölf Monaten. Während dieser Phase bleibt der Park für Besucher geöffnet, allerdings wird ein Teilbereich temporär gesperrt. Ersetzt wird die neue Attraktion eine ältere Geisterbahn aus den 1990er-Jahren, deren Technik nicht mehr den aktuellen Sicherheitsstandards entspricht.
Mit der Erweiterung reagiert der Funpark auch auf den wachsenden Konkurrenzdruck: Allein in Bayern haben drei weitere Freizeitparks in den letzten zwei Jahren neue Großattraktionen eröffnet. Branchenkenner sehen darin einen klaren Trend – wer nicht regelmäßig innoviert, verliert an Zugkraft.
Die neue 25-Meter-Achterbahn im Funpark München setzt Maßstäbe – nicht nur als höchste Attraktion des Parks, sondern als gelungenes Beispiel dafür, wie Adrenalin und Familienunterhaltung unter einem Dach funktionieren. Mit ihrem innovativen Design und den spektakulären Loopings spricht sie sowohl Thrill-Suchende als auch Gelegenheitsbesucher an, die einfach mal die Aussicht über die bayerische Landschaft genießen wollen.
Wer die Bahn selbst testen möchte, sollte früh kommen oder Online-Tickets buchen, denn die Warteschlangen werden vorerst lang bleiben – besonders an Wochenenden und in den Ferien. Ein Tipp: Kombiniert den Besuch mit den neuen Gastronomieangeboten direkt neben der Bahn, wo lokale Spezialitäten wie frische Brezen und Obazda den Adrenalinkick abrunden.
Mit dieser Eröffnung positioniert sich der Funpark München klar als einer der führenden Freizeitparks Süddeutschlands, und die Pläne für weitere Erweiterungen deuten darauf hin, dass dies erst der Anfang ist.

