Ab 2025 fließen 12 Millionen Euro in Münchens größtes Radwege-Projekt der kommenden Jahre – und es wird die Verkehrswende im Westen der Stadt spürbar verändern. Die Pläne sehen vor, die St.-Veit-Straße zwischen Laimer Platz und der Landsberger Straße grundlegend umzugestalten: Auf einer Strecke von knapp 1,5 Kilometern entstehen geschützte Radspuren, breitere Gehwege und eine neu geordnete Fahrbahn. Damit reagiert die Stadt auf die massiv gestiegene Zahl an Radfahrenden – allein seit 2020 verzeichnet München hier ein Plus von 30 Prozent.
Für Anwohner, Pendler und Gewerbetreibende an der St.-Veit-Straße bedeutet das Projekt nicht nur mehr Sicherheit, sondern auch monatelange Baustellen. Die Umgestaltung soll den Verkehr flüssiger machen, doch bis dahin müssen sich alle auf Einschränkungen einstellen. Besonders betroffen sind die stark frequentierten Abschnitte nahe der S-Bahn-Haltestelle Laim, wo täglich Tausende zwischen Rad, Auto und ÖPNV wechseln. Ob das Vorhaben die erhoffte Entlastung bringt oder neue Konflikte schafft, wird sich zeigen – fest steht: Die St.-Veit-Straße wird sich grundlegend wandeln.
Von der Autospur zum Fahrradboulevard
Die St.-Veit-Straße wird sich grundlegend wandeln: Wo bisher Autos dominierten, entsteht bis 2025 ein 2,3 Kilometer langer Fahrradboulevard – ein zentrales Element von Münchens 12-Millionen-Radwege-Projekt. Die Umgestaltung sieht vor, den motorisierten Individualverkehr auf eine Spur zu reduzieren und stattdessen breite, geschützte Radstreifen sowie begrünte Aufenthaltsflächen einzurichten. Verkehrsplaner betonen, dass solche Maßnahmen in europäischen Städten wie Kopenhagen oder Utrecht bereits zu 30 Prozent mehr Radverkehr und 20 Prozent weniger Staus führten.
| Heutige Situation | Ab 2025 geplant |
|---|---|
| 2 Autospuren pro Richtung | 1 Autospur + 2,5 m breiter Radweg |
| Keine geschützten Radstreifen | Physisch getrennte Radinfrastruktur |
| Parkplätze am Fahrbahnrand | Parkhäuser in Seitenstraßen |
Besonders umstritten ist die Reduzierung der Parkplätze. Während Anwohner befürchten, dass Ausweichverkehr die Nebenstraßen verstopft, verweisen Stadtplaner auf Studien des Verkehrsclubs Deutschland (VCD), die zeigen: Pro entferntem Parkplatz am Straßenrand steigt die Nutzung von ÖPNV und Fahrrad um durchschnittlich 12 Prozent. Als Ausgleich entstehen 300 neue Fahrradabstellplätze entlang der Strecke, davon 50 überdacht mit Lademöglichkeiten für E-Bikes.
- ✅ Für Pendler: Die neuen Radwege verkürzen die Fahrtzeit zwischen Sendling und Innenstadt auf 15 Minuten (bisher 22 Minuten im Auto zur Stoßzeit).
- ⚡ Für Anwohner: Kostenlose Bürgerworkshops ab Herbst 2024 klären über alternative Parkkonzepte auf – Anmeldung über das Stadtportal.
- 💡 Für Händler: Der Einrichtungsbeirat bietet Zuschüsse für ladengerechte Radständer – Antragsfrist endet am 30.11.2024.
Kritiker monieren, dass die Bauphase mit voraussichtlich 18 Monaten zu lang sei. Doch das Tiefbauamt rechtfertigt den Zeitplan mit der Komplexität: Unter der Straße verlaufen Versorgungsleitungen aus den 1970er Jahren, die gleichzeitig saniert werden. Während der Umbaumaßnahmen bleibt eine Autospur pro Richtung erhalten, der Radverkehr wird über provisorische Markierungen umgeleitet.
„78% der Münchner befürworten den Ausbau von Radwegen – auch wenn dies zu Einschränkungen für den Autoverkehr führt.“ — Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey, 2023
💡 Pro-Tipp für Radfahrer: Die Stadt testet ab 2025 an der St.-Veit-Straße erstmals grüne Wellen für Räder – wer zwischen 18 und 22 km/h fährt, hat bei allen Ampeln freie Fahrt. Die optimale Geschwindigkeit wird durch Bodenmarkierungen angezeigt.
12 Millionen für mehr Sicherheit und weniger Staus
Mit einem Budget von 12 Millionen Euro will die Stadt München die St.-Veit-Straße bis 2027 grundlegend umgestalten – und damit gleich zwei drängende Probleme angehen: mehr Sicherheit für Radfahrer und weniger Staus für Autofahrer. Der Fokus liegt auf getrennten Radwegen, die direkt an den Hauptverkehrsachsen verlaufen und so Konflikte zwischen Fahrrädern und Autos minimieren sollen. Verkehrsexperten der TU München bestätigen, dass solche baulichen Trennungen die Unfallzahlen um bis zu 40 % senken können, wenn sie konsequent umgesetzt werden.
„Baulich getrennte Radwege reduzieren die Unfallrate zwischen Rad- und Autoverkehr um durchschnittlich 38–42 %“ — Verkehrssicherheitsbericht Bayern, 2023
Ein zentrales Element des Projekts ist die Verlegung der Radwege auf die nördliche Straßenseite, wo bisher Parkplätze waren. Diese Umwidmung schafft nicht nur Platz für breitere, sicherere Radspuren, sondern zwingt auch den Autoverkehr zur Disziplin: Engstellen werden vermieden, und die verbleibenden Fahrspuren können gleichmäßiger genutzt werden. Kritiker befürchten zwar zunächst längere Staus durch weniger Parkmöglichkeiten, doch Simulationen der Stadt zeigen, dass der flüssigere Verkehrsfluss die Wartezeiten an Ampeln um bis zu 25 % verkürzt.
| Maßnahme | Vorteil für Radfahrer | Vorteil für Autofahrer |
|---|---|---|
| Getrennte Radwege | Kein Konflikt mit abbiegenden Autos, höhere Geschwindigkeit | Weniger unvorhersehbare Manöver von Radfahrern |
| Optimierte Ampelschaltungen | Grüne Welle für Radler (30 km/h) | Reduzierte Wartezeiten um bis zu 25 % |
Die 12 Millionen fließen nicht nur in Asphalt. Geplant sind auch smart gestaltete Kreuzungen mit klaren Markierungen und dynamischen Leitsystemen, die bei hohem Verkehrsaufkommen automatisch umschalten. Besonders knifflig wird die Einbindung der Bushaltestellen – hier setzen die Planer auf vorgezogene Haltestelleninseln, die Radfahrer vor überholenden Bussen schützen. Ein Pilotprojekt in Köln zeigte, dass solche Lösungen die Wartezeiten für Busse um 12 % verkürzen, ohne die Sicherheit zu beeinträchtigen.
- ✅ Für Anwohner: Nutzen Sie die geplanten Mobilitätsstationen an der St.-Veit-Straße für Carsharing und Leihräder – ab 2026 verfügbar.
- ⚡ Für Pendler: Die neuen Radschnellwege verbinden direkt mit der Isar-Route – ideal für schnelle Verbindungen ins Zentrum.
- 💡 Für Autofahrer: Park-and-Ride-Plätze an der Haltestelle Harras werden ausgebaut (200 zusätzliche Stellplätze ab 2025).
Kritisch bleibt die Frage, wie die Bauphase selbst bewältigt wird. Die Stadt hat bereits angekündigt, die Arbeiten in drei Abschnitten durchzuführen, um den Verkehr nicht komplett lahmzulegen. Dennoch: Wer die St.-Veit-Straße regelmäßig nutzt, sollte sich auf bis zu 18 Monate Einschränkungen einstellen – mit Umleitungen über die Plinganser- und die Drygalski-Straße. Ein Trost für alle Beteiligten: Die fertige Straße soll nach aktuellen Plänen nicht nur sicherer, sondern auch grüner werden – mit 50 neuen Bäumen und entsiegelten Flächen für besseres Regenwassermanagement.
Nutzen Sie die Echtzeit-Verkehrsdaten der Stadt München (App München Mobil), um Staus während der Bauarbeiten zu umfahren. Die App zeigt ab 2025 auch alternative Radrouten an.
Streit um Parkplätze und Baumfällungen
Die Umgestaltung der St.-Veit-Straße zu einer fahrradfreundlichen Zone sorgt für hitzige Debatten – besonders bei Anwohnern und Gewerbetreibenden. Während die Stadt 12 Millionen Euro in breitere Radwege, Grünflächen und eine Verkehrsberuhigung steckt, formiert sich Widerstand gegen geplante Baumfällungen und den Wegfall von 47 Parkplätzen. Verkehrsplaner argumentieren, dass die Maßnahme den Durchgangsverkehr um bis zu 30 Prozent reduzieren und die Lebensqualität steigern wird. Doch Kritiker sehen darin eine einseitige Bevorzugung von Radfahrern auf Kosten von Autofahrern und Lieferverkehr.
| Streitpunkt | Position der Stadt | Argumente der Gegner |
|---|---|---|
| Parkplatzverlust | 47 Stellplätze weichen Radwegen – Ausgleich durch Parkhäuser in 500 m Entfernung | Gewerbetreibende fürchten Umsatzeinbußen durch fehlende Kundenparkplätze |
| Baumfällungen | 18 Bäume müssen gefällt werden, 32 Neupflanzungen geplant | Anwohner protestieren gegen Verlust des alten Baumbestands und Schattenflächen |
Ein Gutachten des Verkehrsclubs Deutschland (VCD) aus 2023 zeigt, dass ähnliche Projekte in anderen Städten wie Freiburg oder Köln die Unfallzahlen um durchschnittlich 22 Prozent senkten – ein Argument, das Befürworter immer wieder ins Feld führen. Dennoch bleibt die Skepsis: Besonders ältere Anwohner befürchten, dass die verbleibenden Parkplätze durch Sharing-Dienste und Lieferzonen noch stärker umkämpft werden. Die Stadt wirbt mit einer Übergangsphase, in der temporäre Lösungen wie mobiles Parkraummanagement getestet werden sollen.
- Einwendungen einreichen: Bis zum 15. November 2024 können Bürger Stellungnahmen beim Baureferat abgeben (online oder per Post).
- Alternativrouten prüfen: Das Stadtplanungsamt bietet kostenlose Beratung zu Parkmöglichkeiten in der Umgebung an.
- Baumpatenschaften übernehmen: Für die Neupflanzungen sucht das Grünflächenamt noch ehrenamtliche Paten.
Ein besonders emotionales Thema sind die geplanten Fällungen der über 50 Jahre alten Platanen zwischen Hausnummer 12 und 18.虽然 die Stadt verspricht, jeden gefällten Baum durch zwei Neupflanzungen zu ersetzen, zweifeln Experten des Bund Naturschutz an, dass junge Bäume kurzfristig das gleiche Mikroklima bieten können. Die Diskussion eskalierte auf einer Bürgerversammlung im Juli, als ein lokaler Händler vorrechnete, dass seine Lieferanten künftig bis zu 20 Minuten länger für Anlieferungen brauchen werden – Kosten, die er nicht einfach weitergeben kann.
„In Städten mit vergleichbaren Radwege-Projekten stiegen die Einzelhandelsumsätze langfristig um 8–15 %, sobald die Bauphase abgeschlossen war.“
— Studie der Handelsforschung Köln, 2022
Nutzen Sie die Umbaumaßnahme, um auf Lastenrad-Lieferdienste umzusteigen – die Stadt München fördert die Anschaffung mit bis zu 2.500 € pro Betrieb. Infos unter muenchen.de/foerderungen.
Wie Anwohner und Pendler sich vorbereiten können
Die Umgestaltung der St.-Veit-Straße wird den Alltag von Anwohnern und Pendlern spürbar verändern. Verkehrsexperten raten, sich frühzeitig mit den geplanten Änderungen vertraut zu machen – besonders, da die Bauarbeiten voraussichtlich bis 2027 andauern. Wer jetzt Routinen anpasst, spart später Zeit und Nerven. Laut einer Studie des Verkehrsclubs Deutschland (VCD) aus 2023 reduzieren frühzeitige Informationskampagnen die Stressbelastung in Baustellenbereichen um bis zu 40 Prozent.
- Parkausweis für Anwohner beantragen (Frist: 3 Monate vor Baubeginn)
- Alternative Lieferzonen für Paketdienste mit Nachbarn abstimmen
- Lärmzeiten der Bauphase im Kalender markieren (täglich 7–19 Uhr)
Pendler sollten ihre Wege neu kalkulieren. Die Sperrung einzelner Fahrspuren und die Umleitung des Busverkehrs auf die Parallelstraßen wie die Landsberger Straße oder die Nymphenburger Straße werden zu längeren Fahrzeiten führen. Radfahrer profitieren zwar von den neuen, breiteren Wegen, müssen aber mit vorübergehenden Engpässen rechnen. Wer kann, sollte flexible Arbeitszeiten nutzen oder auf Homeoffice umsteigen – zumindest in den ersten drei Bauphasen.
| Option | Auto | ÖPNV |
|---|---|---|
| Mehrzeit einplanen | +20–30 Minuten | +10–15 Minuten |
| Alternative Route | Westtangente (A99) | S-Bahn-Linie S1 (Haltestelle Laim) |
Besonders kritisch wird die Situation für Eltern, deren Kinder die nahegelegenen Schulen wie die Grundschule an der St.-Veit-Straße besuchen. Schulwege müssen neu organisiert werden, da Gehwege zeitweise gesperrt sind. Hier lohnt es sich, mit anderen Eltern Fahrgemeinschaften zu bilden oder die betreuten Übermittagsangebote der Schulen stärker zu nutzen. Die Stadt München stellt für diese Fälle zusätzliche Schulweghelfer ein – Anmeldungen laufen über die jeweiligen Schulverwaltungen.
„8 von 10 Eltern unterschätzen die Auswirkungen von Großbaustellen auf Schulwege – dabei steigt das Unfallrisiko in den ersten zwei Monaten um 25 %.“ — Deutsche Verkehrswacht, 2022
Wer die Bauphase gelassen überstehen will, sollte digitale Tools nutzen. Apps wie München Navigator oder Google Maps bieten Echtzeit-Updates zu Sperrungen und Staus. Für Radfahrer empfiehlt sich die ADFC-Radwegekarte, die alternative Routen mit geringem Baustellenaufkommen anzeigt. Wer rechtzeitig handelt, kann die Umstellungen sogar als Chance nutzen – etwa, um das eigene Mobilitätsverhalten nachhaltiger zu gestalten.
Die Landeshauptstadt München versendet wöchentliche Updates zu Fortschritten und kurzfristigen Änderungen. Anmeldung über das Bürgerportal – einfach „St.-Veit-Straße“ als Stichwort eingeben.
Münchens Radnetz wächst – was kommt als Nächstes?
Mit dem Start des 12-Millionen-Projekts an der St.-Veit-Straße setzt München einen weiteren Meilenstein in der Radverkehrsplanung. Doch das ist erst der Anfang: Bis 2030 soll das Radnetz auf insgesamt 800 Kilometer ausgebaut werden – fast eine Verdopplung gegenüber 2020. Besonders im Fokus stehen nun Lücken im Netz, wie die Verbindung zwischen Schwabing und der Innenstadt. Stadtplaner betonen, dass die St.-Veit-Straße als Pilotprojekt dient, um künftige Baustandards zu testen. Die Priorität liegt auf breiteren, baulich getrennten Radwegen und intelligenten Ampelschaltungen für Radfahrer.
- Die Bauarbeiten an der St.-Veit-Straße beginnen Q2 2025 mit einer voraussichtlichen Dauer von 18 Monaten.
- Während der Bauphase werden Umleitungen über die Dom-Pedro-Straße und die Schellingstraße eingerichtet.
- Die Stadt plant monatliche Infoveranstaltungen für Anwohner – Termine werden über das Münchner Verkehrsforum bekanntgegeben.
Ein zentrales Element der weiteren Planung ist die Vernetzung mit dem öffentlichen Nahverkehr. Studien des Verkehrsverbunds München (MVV) zeigen, dass bereits jetzt 38 % aller Fahrten unter 5 km mit dem Rad zurückgelegt werden – Tendenz steigend. Geplant sind daher neue Bike+Ride-Anlagen an U-Bahn-Stationen wie Münchner Freiheit und Josephsplatz, wo Kapazitäten aktuell an Grenzen stoßen. Zudem wird diskutiert, ob Radschnellwege wie die geplante Route nach Unterföhring Vorrang vor Autospuren erhalten sollen.
| Maßnahme | St.-Veit-Straße (2025) | Geplante Radschnellwege (ab 2026) |
|---|---|---|
| Breite der Radwege | 2,50 m (einseitig) | 3,00 m (beidseitig) |
| Trennung vom Autoverkehr | Baulich (Pollern) | Baulich + Grünstreifen |
| Ampelpriorisierung | Grüne Welle für Radler (Testphase) | Dynamische Schaltung via Sensoren |
„Radschnellwege können die Attraktivität des Radverkehrs um bis zu 40 % steigern – vorausgesetzt, sie sind direkt und sicher.“ — ADFC-Radverkehrsanalyse, 2023
Kritisch bleibt die Finanzierung. Während das St.-Veit-Projekt aus dem städtischen Haushalt gestemmt wird, sind für größere Vorhaben wie den Isar-Radweg oder die Nord-Süd-Achse Bundesfördergelder nötig. Hier setzt die Stadt auf das neue „Klimaschutz-Sofortprogramm Bayern“, das ab 2026 zusätzliche Mittel bereitstellt. Parallel läuft eine Machbarkeitsstudie für solarbetriebene Radwegbeleuchtung – ein Pilot könnte an der St.-Veit-Straße entstehen.
Nutzen Sie während der Sperrung die alternative Route über die Leopoldstraße – hier sind die Radwege zwar schmaler, aber durchgehend befahrbar. Für Pendler lohnt sich die Kombination mit der U6 (Haltestelle Universität), wo ab 2025 zusätzliche Fahrradabstellplätze entstehen. Tipp: Die App „München Radl“ zeigt Echtzeit-Updates zu Umleitungen.
Mit dem 12-Millionen-Projekt an der St.-Veit-Straße setzt München ein klares Zeichen für sichere und moderne Radinfrastruktur—doch der Erfolg hängt nicht nur von den neuen Wegen ab, sondern davon, wie gut sie in den Alltag der Stadt passen. Die geplanten Schutzstreifen und Ampelschaltungen könnten den Radverkehr hier spürbar entlasten, wenn sie konsequent umgesetzt und mit begleitenden Maßnahmen wie Tempolimits oder Parkraummanagement verknüpft werden.
Wer die Strecke regelmäßig nutzt, sollte sich früh über Umleitungen während der Bauphase informieren, die voraussichtlich 2025 beginnt—die Stadt hat angekündigt, Alternativrouten auszuweisen, doch Eigeninitiative spart Zeit und Nerven. Bis die ersten Radler 2026 über die fertigen Wege rollen, wird sich zeigen, ob München mit dem Projekt nicht nur eine Baustelle, sondern eine echte Verkehrswende einläutet.

